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Re: Nina & David ~ Escape from other Dimensions [September 2020]
von Nina am 27.09.2023 12:34Sie brachte ihre Lippen ebenfalls zum leichten Grinsen, auch wenn ihre höllischen Kopfschmerzen definitiv dagegen waren und erwiderte die Umarmung halbherzig. Wenns ie nur etwas Koks hätte oder irgendwas, dann wären die Kopfschmerzen nur in wenigen Minuten weggepufft. Fuck, würde das gut tun.
Fuck wie sie diesen Laden hasste.
Wieder einmal juckte sich der Schauspieler über die Nase. Seine Hände zitterten leicht, aber er zitterte ständig, am ganzen Körper. So wie ihm auch ständig scheißkalt war, obwohl es eigentlich warm sein sollte. Die Wurde von Stuntman David kamen nur verspätet in nins Kopf an, aber dann lachte sie leicht und winkte ab. "Scheiß doch drauf. Ist schön wenn mal jemand nicht alles auf Anhieb weiß." Ohne zu Fragen legte sie ihren Kopf auf der Schulter des bedeutend größeren Mannes ab und starrte vor sich hin. Seine Stimme war jetzt viel näher dröhnend, aber die muskulöse Schulter die in ihren Schädel drückte lenkte sie wenigstens halbwegs von dem hämmernden Schädel ab und dem pelzigen Gefühl auf ihrer Zunge. Speed hätte doch auch was. Oder nen Plättchen Lucy... fuck, ich würd slebst H nehmen!
Seine Frage riss sie aus ihrem Lechzen und mühsam manövrierte sie sich zurück in die Senkrechte und fuhr sich mit einer Hand über das Gesicht und ihre Augen. "Jahrgang 2003. Bin vor kurzem 17 geworden. Am ersten." Ihr Bein wippelte, sie zupfte an der Innenseite ihrer Handflächen. "Hab mit vierzehn angefangen. Gott, gehts dir auch so scheiße wie mir?"

And my wings are broken, so if you open my cage, I'll die.
Re: Mia & Nina ~ Breakdown (2024)
von Nina am 03.08.2023 17:09Nin beobachtete, wie ihre Freundin (ja, sie würde Mia jetzt einfach mal als Freundin bezeichnen, war doch egaaal) das Heroin sniefte. Schon so oft hatte sie gesehen, wie irgendwelche anderen Junkies das Zeug nahmen (und ja, teilweise auch Kollegen. Es war in der Schauspiel-Branche weiter verbreitet als man meinen mochte, auch wenn kaum jemand drüber sprach... und die meisten besser darin waren das zu verstecken als Nin). Sie streckte sich leicht, lächelte bei dem Kuss, streckte sich und lachte, als sie Mia dabei beobachtete, wie sie begann zu tanzen. In maximal zehn Minuten würde sie voll gechillt sein, in watte baden. Nin kannte das, aber ahute wollte sie lieber in Lichtern und Tönen baden als in Watte.
In diesem Augenblick klopfte es. Einen Augenblick später öffnete sich die Tür und Terence schlüpfte herein. "Hey Nina", begrüßte er sie und schloss die Tür wieder. Sein Blick fiel auf die tanzende Mia und er zog die Augenbrauen hoch. "Du kriegst Sau-Ärger wenn jemand erfährt, dass ne Zivilistin in deinem Wohnwagen ist."
Nina zuckte mit den Schultern und lachte. "Dann erzähls halt keinem! Haaaaaaaast du Alice?", überfiel sie ihn sogleich mit ihrer Frage, dabei ein breites Grinsen auf den Lippen und wippte auf ihrem Stuhl leicht auf und ab.
"Klar. Wie viel?"
(...)
Bestimmt nicht mal zehn Minuten später hatte Nin ihre Drogen-Vorräte hübsch aufgestockt und sich ein LSD-Plätchen auf die Zunge gelegt. Terence war wieder gegangen und der Schauspieler für den Moment einfach nur richtig happy. Und er wusste, gleich würde er sogar noch mehr happy sein. Und er war noch nichtmal alleine damit! Ohhhh, das Leben konnte wirklich geil sein, wirklich einfach nur richtig richtig geil und schön sein..

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Re: Enoch & Nina ~ Drugs are Cool (2017) | Triggerwarnung
von Nina am 03.08.2023 14:11Endlich nahm der Junge Flasche und Schein an, wie Thomas zufrieden feststellte. War auch höchste Zeit geworden. Kurz darauf kam auch schon die Bitte, ihn zu informieren. Nicht verwunderlich, bei den Schuldgefühlen, die der Junge offensichtlich hatte. "Natürlich.", stimmte Thomas sogleich zu. Und bei Gott, er hoffte, dass es seiner Nina schnell wieder besser gehen würde. Dass er Enoch schnell dei NAchricht würde schicken können, dass sie wac und (mehr oder weniger) bei Bewusstsein war. Er wusste, dass die letzten Jahre viel für sein kleines Mädchen gewesen waren. Aufregung und voller Freuden und Wunder, aber auch anstrengend und auslaugend. Die Schule, die Drehtage, das Auswendiglernen, die Berühmtheit, die Interviews, die Promotions... sie war in eine Rakete gesetzt und ins All geschossen worden, ohne auch nur die leiseste Einführung bekommen zu haben, die leiseste Vorbereitung.
Aber dass sie zu Drogen griff... sie war gerade mal dreizehn...!!
Er schob die Gedanken auf später (die würden gleich noch genügend in seinem Kopf kreisen, wenn er neben ihrem Bett saß und betend wartete, sie möge wach werden). Ihren Managern müsste er auch noch Bescheid sagen...
Er wartete geduldig, bis Enoch ein Stück Papier gefunden hatte und mit noch immer bebender Hand eine Handy-Nummer niedergeschrieben hatte. "Ich werde dir schreiben.", versprach Thomas. Erst wollte er anrufen sagen, doch es schien ihm, dass der Junge mit schreiben besser klarkam. Er wollte ihm nicht noch mehr Angst einjagen als er es offensichtlich ohnehins chon tat. "Versuch dich etwas auszuruhen." Er sah noch zu, wie sich die Tür hinter ihms chloss. Dann seufzte er, ging zu seiner Tochter und machte ihr den Waschlappen nochmal mit kühlem Wasser nass, um ihr diesen neu auf die Stirn zu legen. Er hielt sein Ohr dicht an ihren Mund, spürte einen Hauch von Atemzug und richtete sich erleichtert wieder auf. Dann griff er nach seinem Handy um die eingespeicherten Nummern der Manager seiner Tochter herauszusuchen. Zeit, dass sie erfuhren dass Nina verhindert war und nicht auf der Prämiere würde erscheinen können. Sie würden alles andere als begeistert sein - aber seine Tochter hatte nun einmal Vorrang...
Es dauerte fast 12 Stunden, bis Nina wieder voll ansprechbar war. Die manager waren in der Zwischenzeit gekommen, ahtten geflucht und Thomas das Versprechen abgerungen, dass Nina zu einer Besprechung erscheinen sollte, sobald sie dazu in der Lage sei. Nachdem Nina wach war, schrieb er Enoch wie versprochen.
Aber das Thema Drogen würde damit wohl noch lange nicht durch sein...
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Re: Nina & David ~ Escape from other Dimensions [September 2020]
von Nina am 31.07.2023 18:24Nins Nase juckte. Sie fuhr sich darüber. Sie juckte nur noch mehr. Wieder kratzte er sich mti den Fingern darüber, diesmal heftiger. Wie es nervte. 17 Jahre war der Schauspieler jung - und das erste Mal tatsächlich im Entzug, obwohl er mit den Drogen bereits vor 4 Jahren angefangen hatte. Sie hatte nicht in eine Entzugsklinik wollen. Nicht im Mindesten. Aber seine Manager hatten darauf bestanden, nachdem er im Krankenhaus geladnet war. Es war so nervig. Und natürlich hatte sie nicht neins agen. Können. IHre Manager waren ihre Vormünder und was sie sagten, das galt auch. Schon wieder juckte er sich über die Nase. Sie brauchte den Stoff, ganz dringend. Es gefiel ihr heir nicht. es gefiel ihr nicht, dass diese Leute in ihren Kopf gucken wollten, es gefiel ihr nicht, sich nicht betäuben zu können, es gefiel ihr nicht, mit diesen Bildern und erinnerungen im Schädel allein gelassen zu werden. Es gefiel ihr nicht.
Insbesondere diese Gruppentherapie. Nin hatte gespürt, wie alle Blicke auf ihn gerichtet gewesen waren. Fast begierig mehr zu erfahren. Wie könnte er über irgendetwas sprechen? Wie könne er irgendeine Wahrheit erzählen in dem Wissen, das irgendeiner - ein einziger von den Versammelten reichte - nach dem Entzug nach draußen gehen und aller Welt erzählen wurde, was in Nina Price' Kopf so los war. Nein. Nein, wirklich nicht. Also hatte Nin sich nur dazu gezwungen zu lächeln und die fakten heruntergebetet, die man ohnehin schon öffentlich wusste: Nina Price. Schauspieler. Trigender. Lithromantik. Alles zu viel und alles scheiße. Sie würde nicht über ihren Dad sprechen. Nicht in der Gruppentherapie. Auf gar keinen Fall.
Die Zeit zog sich wie Kaugummi, bis sie endlich entlassen wurden. Als sie den Raum verließ, rieb sie sich wieder über die Nase. Scheiße ey. Sie zitterte, und ihre Handflächen waren verschwitzt. Was würde sie jetzt nicht für eine gute Line Koks geben. Oder irgendetwas. Sie wäre wirklich zu allem bereit.
Und plötzlich sprach sie jemand von der Seite an. Sie hatte den großen gebräunten Kerl gar nicht bemerkt bis er neben ihr stand. Zu sehr in Gedanken, zu sehr im Zittern ihres Körpers und den Gedanken an den Stoff gefangen, den sie so dringend brauchte.
Ninoa? So nannte sie sich nur auf einer einzigen Seite. Einer vertrauenswürdigen. DublinQueer. Scheiße, das hatte er doch grade selbst gesagt. Am liebsten hätte sie ihren Kopf mal kurz gegen die wand geschlagen, damit ihre Gedanken mal richtig funktionierten. Mit Koks würde es das. Eine Line nur und man könnte wieder was mit ihma nfangen. Irgendwas.
"J-Ja... ja. Ja.", brachte sie dann endlich stammelnd nach viel zu langer Zeit heraus, blinzelte und versuchte wirklich angestrengt einen Moment lang nicht über Drogen nachzudenken die ihr so fehlten, sondern über de Typen der jetzt vor ihr stand. Es gab nicht so viele Junkies in Dublinquer. Angestrengt dachte sie nach. "Stuntman David?", riet sie auf gut Glück. Und fuhr sich wieder mit dem Finger unter der Nase lang. Scheiße ey...

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Re: Mia & Nina ~ Breakdown (2024)
von Nina am 04.05.2023 20:06Nin fuhr sich mit der Hand über ihre eigene juckende Nase (hoffentlich würde er nicht wieder Nasenbluten bekommen) und schob rutschte mit dem Stuhl etwas zur Seite. "Okay, komm", meinte er und reichte Mia das MEtallröhrchen, mit de er sniefte. Sie grinste etwas. "Früher hab ich es immer mit einem Geldschein gemacht. Nach mehreren Infektionen in meiner Nasenschleimhaut hab ichs dann gelassen. Das hier ist gesünder. Erst durchs eine, dann durchs andere Nasenloch ziehen. Wenn deine Nase taub wird: nicht wundern, ist normal. Genauso wenn du glaubst es hinten in deinen Rachen rieseln zu spielen. Einfach keine Panik."
Glücklich streckte Nin sich und beobachtete Mia, während sie das Zeug zog. Dann erst streckte sie sich zu ihrer Schublade und kramte darin. Fuck! Sie hatte kein LSD mehr. Dann musste sie wohl wohl oder übel auf Terence warten, bis sie neues kaufen konnte... Sie hatte Lust auf einen richtig geilen Trip mit Mia!

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Re: Mia & Nina ~ Breakdown (2024)
von Nina am 13.04.2023 21:13Nin mochte kaumg lauben,d ass Mia tatsächlich etwas von ihren Drogen probieren wollte - doch es war okay. Klar war das okay. Sie war da mal wirklich die allerletzte, die da irgendwem Vorschriften oder Vorwürfe machend urfte. Sie, die schone tliche male erfolglos in Therapie gewesen war, sie die sogar schon mehrmals mit Überdosen im krankenhaus gelandet und dem Tod nur knapp von der Schippe gesprungen war - und das auch nur dank der fähigen Ärzte und nicht wegen irgendeiner unbewussten Willensstärke. Denn ihr Wille war es, zu ihrem Dad zu kommen. Jedes Mal bisher, wenn es knapp geworden war, war sie eher enttäuscht als erleichtert oder dankbar gewesen, im Krankenhaus zu erwachen. So war es eben, ihr beschissenes Leben.
Innerlich bereitete sich die junge Schauspielerin bereits darauf vor, dass wieder etliche Kamerageräusche zu hören sein würden, etliche Stimmen ihren Namen rufen oder auch nur Tuscheln würden, wenn sie vorbeiging. Vielleicht ein paar Beleidigungen, maybe sogar Fans - sie wusste es nicht und es war ihr auch egal. Sie konnte alles nicht mehr. Doch bevor sie aus der Gasse treten sollte, in der ihr Zeug sie wieder zum Leben erweckt hatte, hielt Mia sie auf und machte kurzerhande ine Transformation mit ihr durch.
Nin wusste wirklich nicht, was er sagen sollte. Er öffnete den Mund, doch kein Wort kam heraus. Und dann umarmte er seine Freundin einfach nur. Fest und innig. Das hier... das war mehr wert als alles andere, was Mia hätte tun können. Und um die Tarnung noch perfekt zu machen, beschloss Nin kurzerhand, die Hand ihrer Freundin zu nehmen und umschloss sie Fest, als sie wieder zurück auf die Hauptstraße traten. zurück ins verhasste Leben.
Sie nickte und lächelte sogar leicht. "Also wirds mein geliebtes Coke, alles klar. Davon hab ich auch genug. Es ist mein Standard! Und das, womit ich by the way angefangen hab." Sie gingen die Straße entlang - und stellten fest, dass die Tarnung funktionierte. Nin seufzte erleichtert.
Nicht viel später hatten sie das Gelände der Filmproduktion erreicht. Nin benutzte das elektronicsche Türschloss mit ihrer Karte (die sie zum Glück in ihrer kurzen Hotpen hatte), wodurch sich die Tür öffnete und Mia zog sie einfach mit hinein. Link war ein riesiges Gebäude, rechts standen neben der riesigen Fläche eine reihe weißer Wohnmobile. "das hier ist meiner", informierte Nin die Forografin, klopte auf einen, schloss die Tür auf und sprang rein. Es war eng innen, aber trotzdem halbwegs bequem. Sie setzte Hut und Sonnenbille ab und gab sie Mia grinsend zurück. "Vielen Dank, echt! Du hast mir jetzt gleich zweimal das Leben gerettet!"
Mittlerweile wirkte das gespritzte vollständig. Sie warf sich aufs Bett, öffnete die Schublade unter ihrem Nachttisch und zog ein Tütchen mit einem Rest weißen Kokains heraus. "Hier ist das gute Koks.", lächelte sie Mia an und benutzte diesmal auch das herkömmlichere Wort - nur für den Fall, dass Mia keine Ahnung hatte, dass 'Coke' ein synonym dafür war. "Hey, wie groß und schwer bist du?", fragte sie und legte den Kopf schief. Das war für ne Dosierung nicht ganz unwichtig. Auf jeden Fall würde sie sehr viel weniger nehmen als sie selbst, immerhin war es ihr erstes Mal, während Nin das Zeug jetzt bereits seit 7 Jahren gewöhnt war.

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Re: Postfach Mia Rosenblom
von Nina am 22.03.2023 15:06Absender:
592 James Stewart Ave
Los Angeles, USA
An:
44 Ralabshovsleden
112 43 Stockholm
Schweden
Hallo Mia,
erst einmal vielen Dank für deine Briefe. Es tut mir leid, dass ich bisher nie geantwortet habe. Wie du schon sagst, es sind viele Briefe. Man kann nicht alle beantworten. Ein Wochenende im Montag ist immer dafür, dass ich alle Autogramm-Anfragen mache und vllt auf ein paar Special-Wünsche eingehe und das wars schon. Vieles wird gar nicht an mich weitergeleitet. Einige der Schlimmeren.
Deine haben mich erreicht. Und ich will dafür danke sagen, auch wenn ich nicht weiß, ob du noch immer so denkst, oder ob sich dein Bild über 'das Mädchen das so stolz in die Kamera' gelächelt hat, sich nicht doch noch ändert. Ich wünschte wirklich ich wäre noch immer dieses Mädchen. Ich wünsche es mir unendlich sehr. Ich schätze auch mal hier danke dafür, dass du dieses Mädchen zumindest auf einem Bild mal festgehalten hast ♥
Die Reitszenen habe ich selbst gedreht und eigentlich auch alles andere. Ich reite schon seit ich denken kann und Tiere liebe ich so oder so und kann sehr gut mit ihnen umgehen. Von daher ist das kein Problem gewesen. Es freut mich dass euch 'Nachtwind' so gefallen hat. Es hat auch viel Spaß gemacht ihn zu drehen!
Danke für das Bild. Du hast zwar nicht gefragt, aber ich habe dir trotzdem zwei Autogramme beigelegt. Eins für dich und eins für deine Freundin, sollte sie eines wollen.
Bist du noch immer als Fotografin tätig? Schreib mir auf Instagram, da geht die Konversation wahrscheinlich schneller, als Briefe die mich erst nach langem erreichen.
Vielen Dank für deine Briefe & Geschichten,
Dein Nin

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Re: Mia & Nina ~ Breakdown (2024)
von Nina am 22.03.2023 14:46Zu spüren wie das Kokain durch ihre Adern floss, wie es sie wieder wach machte, wieder klar, ihr ihre nicht vorhandenen Lebensgeister wieder zurückschickte, tat ungemein gut. Es war nicht in Worte zu fassen, was für ein Gefühl es war, wenn es kickte, wenn die Drogen jäh da waren, das taten was sie sollten. Sie fühlte sich ein bsischen wie widerbelebt, atmete tief durch, den Kopf in denm Nacken, lächelnd. Der Schuss war echt nicht genug gewesen um sie wirklich high zu machen, nicht genug dait es ihr wirklich gut ging. Aber genug, damit sie wieder klarkam.
"Gut, danke.", lächelte Nin ehrlich, strich sich blonde Strähnen aus dem Gesicht, die sich kreuz und quer an Schweiß und Make-Up festgehangen hatten und versuchte ihre Haare wieder halbwegs zu ordnen. Dann setzte sie siche twas auf, im Schneidersitz. Gott, sie fühlte sich echt wie zerschlagen. Gleich noch etwas Koks sniefen, und vllt noch eine gute Pille für die Nacht. Sie hätte richtig Lust auf ein LSD-Plättchen, doch das war bei Drehtagen immer eine Scheiß-Idee, dann war siew irklich nicht richtig einsatzfähig. Damit würde sie wohl warten müssen.
Mias Bitte riss die junge Schauspielerin aus ihren Träumereien. "Was?" Damit hatte sie echt nicht gerechnet. Aber wem konnte sie was vormachen? Wem konnte sie das verbieten? "Ja... ja, klar. Kein Thema. Aber das sollten wir nicht hier machen." Sie atmete nochmal tief durch, ehe sie etwas Schwung holte und aufstand. Sie wischte sich mit den Händen über ihr Gesicht. Es war klebrig. Sie musste schrecklich aussehen. "Fuck, hast du ein Taschentuch oder so?" Sie nahm es dankend von Mia entgegen, wischte sich damit wenigstens, Schweiß, Rote, Speichel und Tränen vom Gesicht, ehe sie es zusammengeknüllt in ihre Tasche steckte. In ihrem Van würde sie sich erstmal auch abschminken.
"Was wär denn lieber? Was zum Entspannen oder aufputschen?", fragte Nin, während sie sich gemeinsam auf den Weg machten. Nin hasste die Tatsche, keinen Pulli mit Kapuze anzuhaben, keine Möglichkeit zu haben ihr Gesicht zu verdecken. Sie würde gleich schon wieder ständig entdeckt werden. Also blieb ihr nichts anderes übrig, als die Schultern hochzuziehen, auf den Boden zu starren und zu hoffen, dass auf dem Rückweg niemand siie aufhalten, ansprechen oder sonstiges würde (daran nicht erkannt oder entdeckt zu werden, glaubte sie schon nicht mehr - die Hoffnung hatte sie verloren).

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Re: Mia & Nina ~ Breakdown (2024)
von Nina am 08.03.2023 16:09Nin bekam nicht mit, wie Mia mit dem Handy agierte, wie sie den Namen suchte, wie sie innehielt, weitersuchte. Nin hockte nur auf den Boden, krallte sich ihre Nägel durch das Taschentuch in die Augen und Wangen, dass tiefe Abdrückte auf irher Haut hinterließ. Das Taschentuch war bereits dreckig und Nass von Tränen und vom Schmutz ihrer Finger. Es war so kalt, es schüttelte sie, sie hatte wahrhaft körperliche Schmerzen und sie wollte das einfach nicht mehr, sie konnte diesen ganzen verfickten Scheiß einfach nicht mehr.
Und plötzlich wurde ihr ein Handy in die Hand gedrückt. Einen Augenblick lang wusste nin wirklich nicht, was sie damit anstellen wollte, bis ihr einfiel, dass es sich ans Ohr zu halten, ein guter Anfang wäre. Sie bebate so sehr, dass das Handy ihr beinahe wieder aus den zittrigen schwachen Fingern rutschte.
"Hey. Bist ja echt schnell abgehauen.", begrüßte sie Terence klugscheißerische Stimme. Die Stimme die Nin sich gerade mehr als jede andere ersehnt hatte.
"Ich brauch was T..." flüsterte sie. Ihr Atem war zittrig, das hohe Schluchzen konnte man jedem ihrer Worte entnehmen. Sie sprach mit reiner Verzweiflung. "Ich brauch ganz dringend was..." Ihre Stimme brach, neue Tränen drückten sich aus ihren Augen und liefen ihre Wangen hinab. Sie schluchzte.
"Wow.", Terence Stimme klang irgendetwas zwischen erheitert und ernst. "Sag mir wo du bist, ich komme. Und nehm alles wichtige mit. Die Kohle überweist du mir dann, ja?"
"Ja...", hauchte Nina nur, wusste aber nicht ob es wirklich angekommen war. Sie streckte einen zitternden Arm aus um Mia das Handy zu reichen. "S-Sag ihm wo wir sind..." Sie selbst hatte nicht die geringste Ahnung.
Nachdem Mia das Handy wieder an sich genommen hatte, umschlang Nina ihre Beine und legte den Kopf auf ihre schmerzenden Knie um zu weinen. Sie konnte dieses verfickte Leben einfach nicht mehr...
Knapp zehn Minuten später hörte man bereits Schritte und einen Augenblick später erschien ein Mann mit schwarzer Hornbrille und kurzen dunklen nach oben gegelten Haaren. Er wirkte mehr wie ein Nerd, denn wie Drogendealer - doch genau das war es vermutlich, weswegen er der Polizei unbekannt war. Er blieb stehen, als er da war und runzelte die Stirn als er Mia sah.
"Sie sagt nichts.", brachte Nin raus und hob ihr glänzendes Gesicht mit den roten geschwollenen Augen.
Terence nickte, näherte sich diesmal jedoch vorsichtiger, ehe er vor der Schauspielerin in die Knie ging. "Okay, was willst du Price?" Nie hatte Nin süßere Worte gehort.
"Schuss Coke." Sie musste nicht mal nachdenken, es kam wie aus der Pistole geschossen. Sie zitterte. Es war so heftig. Der Kamermann nickte, holte aus seiner Innentasche aus der Jacke eine Spritze und eine Dose, und zog auf. Für Neulinge wäre es viel zu viel. Für Nin wäre es gerade richtig um wieder klar zu kommen. Als nächstes warf Terence ihr eine Schnalle zu. Mit fiebrigen Fingern tastete die Blonde danach, steckte ihren Arm dadutch und zurrte es ganz fest. Dann nahm sie von dem Dealer die Spritze entgegen. An ihrer Armbeuge konnte man schon so einige Einstichspuren sehen. Ihre Hand zitterte enorm. Sie holte tief Luft, um sie möglichst ruhig zu halten, dann stieß sie die Spitze durch die Haut, in ihre Vene - und drückte das Glück hinein.
Sofort spürte sie wie eine Welle über sie hereinbrach. Eine Welle der Entspannung, der Wohltat, der Erlösung. Sie sank zurück, ein erleichtertes Lächeln im Gesicht. Die Spritze war zu Boden gefallen. Mit einem Klicken löste sie die Schnalle von ihrem Arm und zog sie ab. "Danke.", seufzte sie ehrlich und wischte sich mit den Händen über die Wangen um die Tränenspuren wegzubekommen. Sie lächelte Mia leicht und beschämt an. Dann wieder zu Terence. "Noch Coke und H zum Sniefen. Das ist grad das Wichtigste. Das andere besprechen wir heut Abend, ja? Dann bezahl ich dich auch.", schlug Nin vor. Der Dealer sah sie scharf an, dann seufzte er und nickte knapp. "Na gut. Ich komm dann zu dir in den Van."
Er reichte Nin zwei verschiedenfarbige Tütchen, die sie sich beide einsteckte, dann salutierte er leicht, meinte "Bis später" und verschwand. Die Schauspielerin ließ ihren Kopf hinter sich gegen die dreckige Wand fallen und sah dann zu Mia. "Danke...", sagte sie und wieder zuckte ein Lächeln über ihr Gesicht. "Das tat gut. Das war echt nötig. Du verpetzt ihn doch nicht, oder?"

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Re: Enoch & Nina ~ Drugs are Cool (2017) | Triggerwarnung
von Nina am 07.03.2023 15:32"Enoch.", wiederholte Thomas lächelnd den Namen des Retters seiner Tochter, welcher diese Position jedoch aus Gründen die ihm sich vollkommen entzoden diesen Platz oder Status nicht einnehmen wollte. MAnche Menschen waren vermutlich einfach schüchtern oder verzagt oder weigerten sich, ihre eigenen Stärken und Taten anzuerkennen. Aber Thomas für seinen Fall würde dem Jungen auf jeden Fall immer dankbar sein - und in ihm nie etwas anderes sehen als den jungen Mann, der seiner Tochter bei dieser schrecklichen Drogenerfarhung beigesagtanden hätte.
Und dann rückte der Junge langsam mit der Sprache raus und Thomas Price ging auf, dass der Scheiß und das Zittern und wie Rau seine Stimme war womöglich doch nicht nur von der Anstrengung des Weges hierher - sondern ach an Nervosität. Und... Schuldbewusstsein? Unbewusst hielt der Vater der berühmten Schauspielerin den Atem an, während er der Beichte des Jungen lauschte. Als Enoch das kurze - jedoch zweifellos ehrliche - Geständnis hervorgebracht hatte, schloss Thomas für einen Moment die Augen und atmete tief durch. Dann trat der große muskulöse Mann langsam auf den Jungen zu, der wie ein panisches Tier wirkte, die Augen weit aufgerissen, noch immer verschwitzt, mit einer Hand die blindlings nach der Türklinke tastete. Es war abstrus. Thomas empfand sichw irklich nicht als Menschen vor dem man Angst haben musste.
Er machte Anstalten die Hand zu heben, um sie Enoch auf die Schulter zu legen, zog sie aber dann zurück. Er wollte den Jungen nicht noch mehr verängstigen. "Drogen sind heimtückisch.", sagte er also stattdessen. Das Lächeln was sein kantiges Gesicht zierte, war traurig. "Was immer du glaubst getan zu haben dass sie... diesen Bad Trip hat... es war sicher nicht mit Absicht und sicher hätten auch ganz andere Sachen das auslösen können. Worauf es ankommt ist, dass du für sie da warst als es ihr schlecht ging. Du warst da, du hast auf sie aufgepasst und du hast mich geholt." Er ging zum Tisch, nahm Wasserflasche und 20-Dollar-Schein und ging zu Enoch zurück. Er hielt ihm beides entgegen. "Also bitte nimm es an."
Nina lag noch immer vollkommen still und reglos im Bett.

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