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Re: Rumple & Joanna ~ Magic Is Real
von Joanna am 01.07.2021 11:54Joannas Kiefer mahlte. Natürlich bestand die Möglichkeit, dass ihre Eltern tot waren. Immerhin war sie selbst 40 Jahre alt. Das bedeutete, ihre Eltern hätten durchaus auch schon ein höheres Alter. Sie könnten gestorben sein. Und wenn sie in Storybrooke waren.
Fuck. Dann war ihr ganzer Scheiß-Plan umsonst. Alles, worauf sie grade ihre Hoffnung gestürzt hatte. Aber sie konnte sich nicht sicher sein, dass sie in Storybrooke waren. Dieser Arschon von Rumpelstilzchen vor ihr war sich darin immerhin anscheinend auch nicht sicher. Wenn sie noch hier im Zauberwald oder was auch immer waren, dann musste sie sie finden!
Doch dann ssprach er weiter und Joanna sah ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an. "Ernsthaft?! Es wundert dich, dass ich absolut gegen dich bin?? Hey, wenn du willst, dass ich dir von mir aus bei irgendeinem Scheiß helfe, dann solltest du vielleicht versuchen, andere nicht zu erpressen, sie zu entführen oder ihren besten Freunden Herzen rauszureißen! Nur so als Tipp!!"
Sie sprang auf. Es war dumm, was sie vorhatte. Es war richtig dumm.
Aber es war ihr egal. Sie schnappte sich das Messer vom Tisch und hielt sich die Spitze direkt an die Kehle. "Erstens: du sagst mir oder findest raus, wo meine Erzeuger sind! Zweitens: Du gibst Tom sein verschissenes Herz wieder."
Ihre Augen funkelten wütend. Sie verstärkte den Druck, spürte, wie die Spitze des Messers in ihre Haut stach. "Oder dein ganzer Plan ist für den Arsch!"

Re: James & Joanna ~ And Then I Saw You... (2000)
von Joanna am 29.06.2021 17:19Als er nochmal so extra betont nachfrate, ob sie ganz sicher keine zweite Portion wollte, lachte sie und schüttelte den Kopf - hielt inne und nickte. "Jaa, ganz sicher", sagte sie nochmal fest mit einem breiten Grinsen. "Oder möchtest du mich wirklich in der Kugel noch extra herausfordern?", fügte sie mit einem neckenden Grinsen hinzu. Je mehr man aß, desto höher war die Wahrscheinlichkeit des Übergebens... oder nicht? So oder so, schlecht war ihr nicht, aber sie wollte sich auch nicht völlig überfuttern. Immerhin gab es hier so viel zu sehen und wenn sie nachher wie ein Ball hier durchrollte, war damit ja auch niemandem geholfen!
Gemeinsam machten sie sich danach noch immer witzelnd und neckend auf dem Weg zum Zuckerwattestand. Es war gefühle Ewigkeiten her, seid Joanna Zuckerwatte gegessen hatte - und sie konnte es echt kaum erwarten sich die rosanen zuckrigen Fäden in den Mund zu stopfen. Unwillkürlich musste Joanna ein wenig grinsen, als James einen Arm um sie legte und kurzerhand lehnte sie sich auch automatisch ein wenig an ihn, derweil sie beide beobachteten, wie die Zuckerwatte um den Holzstab herum allmählich ihre Gestalt annahm.
"Oooh ja", stimmte Joanna zu - es sah wirklich lecker aus. Bei seinem Vorschlag lachte sie leicht und grinste. "Klingt nach nem Plan. Aber wenn ich nachher nur noch eine rollende Kugel bin, musst du mich anstupsen!"
Die Zuckerwatte war fertig und Joanna bezahlte, während James das zuckrige Süß entgegennahm. Dann wandte sie sich wieder James zu und riss sich gleich mit den Fingern ein großes wattiges Stück ab, was sie sogleich ganz in ihrem Mund verschwinden ließ. Sogleich verklebte es sich und schien sich gleichzeitig zu verflüssigen. Fast schon begann sie ein wenig zu sabbern. "Oh geil", gab sie von sich, als sie runtergeschluckt hatte und zog sich gleich den nächsten Faden ab, um ihn sich zwischen die Lippen zu befördern. Das waren echt Kindheitserinnerungen!!

Re: Steve & Joanna ~ What Did You Saw?
von Joanna am 26.06.2021 19:41Joanna schwieg, während Steve und Tony Stark sich über dessen offensichtlich verstorbenen Vater unterhielten. Zu ihrer Schande musste Joanna gestehen, dass sie sich mit dieserlei Sachen nicht wirklich auskannte. Sie wusste natürlich von den Avengern (das war ja nicht nicht mitzukriegen gewesen), aber sie hatte immer mehr in ihrer musikalischen Welt gesteckt, sich bemüht und in den Liedern und der Freude am Leben verloren - früher zumindest. Sie hatte sich für vieles begeistern können, sich auch durchaus mit den Avengern beschäftigt aber nicht so tief in der Materie. Nur mal hin und wieder, wenn irgendetwas in den Medien kam. Aber ... nach dem Unfall war es ihr egal geworden. Im Gefängnis bekam man ohnehin nichts von der Außenwelt mit. Fünf Jahre lang war sie praktisch abgeschnitten gewesen und... jetzt war es ihr auch egal. Jedenfalls wusste sie nicht viel über Tony Starks Vater. Nur, dass er sein Genie wohl an seinen Sohn weitergegeben hatte. Oder so - daran meinte sie sich noch vage dran zu erinnern, es mal irgendwo gelesen zu haben.
Auf jeden Fall schien Tonys Ego ausgesprochen groß zu sein - selbst wenn man ihn versuchte damit aufzuziehen. Mit Selbstbewusstsein schien er zumindest keinerlei Probleme zu haben. Mochte Joanna nicht wirklich, aber jetzt war es ihr ziemlich gleichgültig. Solange er seinem Ruf gerecht wurde und er ihre Erinnerungen irgendwie wieder hervorzaubern könnte..
"Ich bin ein Mensch", mischte sie sich erst ein, als Tony genau danach fragte. Sie wusste, es hatte ein Witz sein sollen, doch ihre Mauer stand. Es war besser so. Sie hatte heute echt schon genug Gefühle gezeigt vor Steven. Mehr als genug. Sie brauchte ihre schütztende Mauer grade. "Ganz sicher", fügte sie hinzu. Zwar immer noch mit emotionsloser Stimme, aber womöglich würde es ihre Aussage dennoch ein wenig auflockern.
Ach... sie hatte doch auch keine Ahnung.
Sie beobachtete, wie er nach einem Diener klingelte um ihr Kaffee zu bringen. Gott. Geld musste man haben. Ein seltsames mulmiges Gefühl überkam sie. Und ungebeten enstand ein Bild in ihrem Kopf, dass sie dort nicht haben wollte, jetzt aber natürlich auch nicht mehr wegbekam: es war soweit. Sie war wieder im Knast. In einem viel schöneren, besser ausgestatteten und mit netteren Menschen, aber letztlich war sie doch irgendwie wieder gefangen. Sie unterdrückte das Seufzen.
"Danke", sagte sie und ihre Mundwinkel zuckten zu einer Art Ansatz eines Lächelns, als ihr der Kaffee gebracht wurde. Sie nahm einen kleinen Schluck. Da fehlte definitiv Whiskey drin. Aber sie wusste, sie hielt besser die Klappe. Also tat sie genau das.
Während sie an ihrem heißen Getränk nippte unterhielten sich Tony und Steve darüber, was mit ihr nun geschehen sollte - bzw. was Tonys Aufgabe in dieser ganzen Angelegenheit war. Sie hatte da ohnehin nicht viel beizutragen. "Solange ihr mir nicht mein Hirn aufschneidet.", sagte sie emotionslos mit einem Schulterzucken. Sie wollte nicht, dass sie wegen irgend einem Fehler plötzlich nicht mehr sie selbst war. Nein danke. Als Tony dann sagte, sie solle es sich hier bequem machen, blickte sie an. "Wenn ich länger hier bin, eine Frage: Ich bin Musikproduzentin. Habt ihr hier nen Computer mit den entsprechenden Programmen oder so, dass ich hier auch irgendwie weiterarbeiten könnte?" Sie warf Steven einen kurzen Blick zu. Er hatte zwar schon gesagt, dass das keine gute Idee war aber, fuck. Fragen konnte man doch nochmal, oder? "Und darf ich mich sonst frei bewegen?", fügte sie hinzu - ihre Gedanken bei der Bar. Fuck, da würd sie sich echt gerne reinsetzen. Wenn ihr jetzt schon sonst alles genommen würd.

Re: James & Joanna ~ And Then I Saw You... (2000)
von Joanna am 26.06.2021 18:04Nicht, dass Joanna ihr eigenes Essen nicht schmeckte - aber die überbackenen Pommes von James waren echt verdammt gut! Als er ihr dann anbot, dass sie sich doch auch noch eine Portion holen könnte, schüttelte Joanna lachend den Kopf. "Nee du, lass mal", grinste sie breit und schob sich demonstrativ eine weitere Pommes mit spitzen Fingern in den Mund. "Ich glaube, sonst platze ich noch!" Ihr eigenes Essen hatte schon gut gesättigt - diese Pommes waren nur das Sahnehäubchen. Noch eine solche Portion und sie würde sicher platzen - oder vermutlich einfach durch die Gegend rollen. Dann könnte sie die Kugel ganz alleine ausfüllen!
Nach dem essen warfen sie das Plastik formschön in den Müll (Ordnung musste sein! So viel Landmädchen steckte dann doch in ihr) und gemeinsam suchten sie den Zuckerwattenstand. Was musste, das musste! Und Zuckerwatte machte ja zum Glück nicht satt - soweit sie sich eirnnerte, ging das immer! Zumindest als Kind war es immer gegangen. "Dann teilen wir uns eins - können ja immer noch eine weitere holen!", entschied sie kurzerhand und wandte sich an den Verkäufer.
"Eine Zuckerwatte bitte", sagte sie und kramte die Münzen aus ihrem Portmonee. Noch ging alles. Sie war stolz auf sich, für den Tag so gut gespart zu haben. Während der Mann nun begann mit dem Holzstab die feinen Zuckerfäden einzusammeln, überlegte Joanna mit einem Grinsen. "Oooh, Crepés mit Nutella! Die Dinger liebe ich!!", sagte sie und stöhnte sogar leicht - allein der Gedanke daran ließ ihr das Wasser im Mund zusammenlaufen. "Oh, aber gebrannte Mandeln sind auch mega geil - esse ich sehr gerne!" Sie zwinkerte ihm zu. "Willst du später eine Tüte gebrannte Madeln?"

Re: James & Joanna ~ And Then I Saw You... (2000)
von Joanna am 24.06.2021 16:48"Natürlich doch!", versprach Joanna sogleich mit einem breiten Grinsen. Sie hatte nicht vor, dass das hier in irgendeiner Art und Weise unangenehm wurde. Vielleicht lag es daran, dass sie in einem Dorf aufgewachsen war, aber zum glück wurde sie nicht oft krank, ihr wurde auch nicht oft schelcht oder sonst was - im Großen und ganzen war ihr Immunsystem echt beeindruckend. Von daher - alles in Ordnung.
Gemeinsam holten sie sich etwas zu Essen und stellten sich an einen der Stehtische. Als er sich dafür bedankte, zwinkerte sie ihm zu. "Klar doch gerne." Jetzt machte sie all das wieder gut, was er das letzte Mal für sie gezahlt hatte. Sie würde drauf achten, dass es ungefähr passen würde. Bei seinen Worten lachte sie. "Oooh, ja - da sagst du was!", stimmte sie grinsend zu. Gemeinsam aßen sie - und nachdem Joanna ein paar Mal in ihr smoked meat gebissen hatte, ließ sie es sich nicht nehmen, auch eine von seinem Käse überdeckten Pommes zu stibitzen. "Uh, sehr geil!", lobte sie das Essen sofort und leckte sich selbst demonstrativ die Finger ab - das schmeckte echt gut. Das würde sie sich wohl das nächste Mal holen!
Bald schon hatten sie aufgegessen - wobei Joanna doch hin und wieder eine Kleinigkeit stibitzte. Es war einfach zu verlockend! Bei seinem Vorschlag zu dem weiteren Vorgehen nickte Joanna sogleich. "Klingt doch nach einem perfekten Plan!", stimmte sie sogleich zu, nahm ihre Pappteiler und warf sie in den Mülleimer.
"Dann komm", grinste sie breit - sie war grade echt satt, aber zum Glück war Zuckerwatte ja nicht dazu da, sich satt zu essen. An dem Stand angekommen blickte sie James mit spaßig funkelnden Augen an. "Wollen wir uns eine teilen? Oder jeder seine eigene?", fragte sie breit grinsend. Man konnte ja mal fragen, oder?

Re: James & Joanna ~ And Then I Saw You... (2000)
von Joanna am 23.06.2021 18:23Joanna lachte unbesorgt. "Habe ich dich denn bisher je enttäsucht?", neckte sie zurück und hakte sich kurzerhand bei ihm unter. Sie würde auf keinen Fall kotzen - würde doch die ganze schöne Stimmung ruinieren! Nein, sie wüden einfach die Zeit genießen und Spaß haben und die Kugel später nochmal fahren! Jetzt führte sie ihn entschieden zu dem nächsten Essensstand. Sie hatte echt unglaublich Bock auf Zuckerwatte, aber vorher musstse sie noch irgendwas richtiges Essen. Erst der Fallshirmsprung und jetzt das - es hatte sie hungrig gemacht. Bei dem Stand angekommen warf sie einen kurzen prüfenden Blick in ihr Portmonee. Jep, das passte noch. "Freie Auswahl", grinste sie James unbesorgt an und ließ ihren Blick selbst kurz über die Auswahlmöglichkeiten schweifen. Dann sah sie zu dem Verkäufer. "Ein Montreal smoked meat", bestellte sie grinsend und nahm kurz darauf die dünnen Brotscheiben zwischen die eine dicke Ladung von dem hellen Fleisch gepresst war entgegen. Sie bezahlte fürs ie beide, holte sich noch eine Flasche Bier - und James slebstverständlich ebenfalls sein Getränk, ehe sie sich gemeinsam an den Stehtisch.
Mit einem gewltigen Biss biss Joanna ein Stück von ihrem Montreal smoked meat ab und bemühte sich, es im Mund zu behalten. Aah, es schmeckte geil. Nachdem sie geschluckt hatte, grinste sie James an. "Und dann gibts gleich Zuckerwatte", entschied sie, breit strahlend. Sie fühlte sich echt als wäre sie wieder fünf.
Sie griff nach ihrem Bier. "Prost!", sagte sie, um mit ihm anzustoßen.

Re: James & Joanna ~ And Then I Saw You... (2000)
von Joanna am 22.06.2021 17:48Der Rummel war groß, da hatte James definitiv nicht übertrieben. Joanna zweifelte nicht daran, dass sie gemeinsam eine geile Zeit erleben würde. Allein schon wegen der tatsache, dass sie sich bei James wohl fühlte. So, als hätte sie ihns chon immer gekannt. Als hätte er schon immer hinter ihr gestanden und würde sie unterstützen aber auch beschützen, falls es sein musste. Zwar war sie durchaus der Meinung, auch gut auf sich selbst aufpassen zu können (hatte sie ja in den letzten zwei Jahren bewiesen), aber dennoch - diese Art des Gefühlts dass jemand so auf sie zu achten schien war ihr neu und es gefiel ihr. und ihr Herz teilte ihr das auch überdeutlich mit, wenn sie ihn ansah und lachen sah.
Oh fuck, das konnte ja was werden.
Ihr Grinsen wurde breiter, als sie in die Kugel geschnallt wurden und der Coundown begann, der verhinderte, dass sie nochmal auf seine Aussage antworten konnte. Es war herrlich, einfach so ein wenig mit ihm herumzualbern. Wenige Augenblicke später war der Moment des In-die-Luft-geschleudert werdens auch schon wieder vorbei - und ließ sowohl sie, als auch James völlig durch den Wind zurück. Kaum waren die Halterungen von ihr gelöst, sprang sie nahezu lachend heraus und konnte auch das immer noch breite Grinsen auf James Gesicht sehen. Joannas Augen strahlten - sie hatte ihr eigenes LAchen udn seinen Freudenschrei noch immer in den Ohren klingeln, hatte noch immer das Gefühl als würde ihr Inneres ein wenig fallen. Es war seltsam festen Boden unter den Füßen zu spüren. "Das war ultra genial!!", stimmte sie zu, nach wie vor breit grinsend. "Ich bin dafür, dass wir das nachher auf jeden Fall nochmal machen!!" So teuer war es sogar noch nichtmal gewesen. Mit einem verschmitzten Lächeln sah sie ihn an. "Direkt nochmal? Oder doch lieber vorher was Essen und Trinken oder whatever?"

Re: James & Joanna ~ And Then I Saw You... (2000)
von Joanna am 21.06.2021 10:40Joanna grinste und nickte dann. "Ja, das stimmt wohl." Grade mit der beginnenden Globalisierung, die man zurzeit immer und überall hörte, erst recht mit den Computern und dem ganzen Kram. Wer wusste, wo das noch alles hinführen würde - sie war auf jeden Fall gespannt und das Vernetzten wurde definitiv immer einfacher. Alleine schon mit Handys, was sie ja selbst schon oft gebraucht hatte. Und es gab immer genügend Möglichkeiten, Leute kennenzulernen, wenn man nur wollte, das stimmte auch. Sie war immerhin von Zuhause abgehauen und ging oft feiern - grade bei Partys konnte man manchmal echt leicht irgenwen kennenlernen. Oooder auch eins auf die Nase bekommen, wenn man den Falschen anquatschte, aber das kam eher selten vor. Und eigentlich nur wenn zu viel Alk mit im Spiel war.
Bald darauf waren sie am Rummel angekommen und hatten schon den ersten Stand erfolgreich absolviert. Natürlich hatte sie damit gerechnet, dass James sehr gut im Schießen sein würde, doch es live in Aktion zu sehen war dann doch nochmal etwas anderes gewesen. Sie war beeindruckt und begeistert, ernsthaft. Und ja - vielleicht machte ihr Herz grade so einen kleinen Hüpfer, als sie ihn grinsend ansah, mit seinem ausgesuchten furzendem Nilpferd. Sein Lachen war süß, er war muskulös, sah gut aus, hatte Humor und hatte sich schon als echter (wenn auch nerviger) Gentleman bewiesen. Sie spürte ein eigentümtliches Gefühl in sich - als säße sie in einem Aufzug dessen Seile plötzlich rissen und hinunterstürzte. Noch immer grinsend wandte sie ihren Blick wieder ab. Oje. Ob es das war, was sie dachte, dass es war?
"Danke", lächelte Joanna ihn ehrlich an, nachdem sie sich von dem Stand entfernt hatten. Er würde sich gewiss noch melden, sie glaubte daran. Also, hoffte es wenigstens. Es war die beste Chance überhaupt bisher. Und zwei Wochen waren ja noch keine lange Zeit - solche Sachen brauchten ja immer eine Weile.
Gemeinsam machten sie sich also auf zur Kugel die irgendwo ins Nirwana geschossen wurde und stellten sich in die kleine Schlange. Da anscheinend nicht so viele Menschen Bock auf diesen Adrenalinkick hatten, ging es rasch voran und schon wurden sie dort hinein geschnallt. Bei James Worten stieß sie ihn lachend mit dem Ellbogen in die Seite - so gut es in ihrer gradigen festgezurrten Position eben ging. "Bei mir brauchst du dir da keine Sorgen machen. Aber ich hoffe, du hältst dich selbst dran!" Natürlich wusste sie, dass er nicht kotzen würde - immerhin hatte sie ihn bereits als Adrenalinjunkie schlechthin kennengelernt.
Drei. ertönte plötzlich eine mechniasche Stimme. Zwei. Eins.
Und mit einem Mal wuden sie in die Luft geschossen, Joanna klammert sich an den Bügeln um ihre Schultern, lachte laut, was sich in ein - noch immer lachendes - Schreien verwandelte, als die Kugel ihren Höhepunkt erreichte, senkrecht zurück nach unten fiel und dabei sämtliche ihrer Organe in ihren Kopf drücken zu wollen schien.
Was für ein unfassbar geiles Gefühl.

Re: Elva & Joanna ~ The First Case could change Everything.. (2015)
von Joanna am 20.06.2021 13:13Joanna lag da und starrte an die Decke. Wie die ganze letzte Zeit. Seit sie aufgewacht war. Manchmal starrte sie auch nach links oder rechts an die Wand, da ihr Bein aber noch in einem dicken Gips steckte wegen dem komplizierten Bruch dort, war das auf die Seite drehen schwer.
Zum wiederholten Mal spürte sie, wie sich ein schwerer Kloß in ihrem Hals zu bilden begann, sich ein großer Felsen auf ihre Brust zu legen und ihr nach und nach die Luft abzuschnüren schien. Wa-rum? Das war die alles entscheidende Frage. Die Frage, welche sie fast in den Wahnsinn trieb, welche sie Tag und Nacht beschäftige. Sie konnte nachts nicht mehr schlafen. Die Ärzte gaben ihr starke Schlafmittel, damit sie in der Nacht überhaupt Ruhe finden konnte - und selbst die war ja dann nur erzwungen. Sie erwarchte morgens mit schrecklichem Gefühl, oft noch mit schlimmsten Alpträumen beim Aufwachen. Alpträumen wo sie ihre Eltern sah... ihre Schwester.. Lis...
Joanna presste die Lippen fest aufeinander, biss sich mit ihren Zähnen darauf und schloss die Augen, hinter deren Lidern sie schon wieder die Tränen spüren konnte. Wa-rum? Warum Lis? Warum musste Lis tot sein? Warum nicht sie? Warum hatte Lis an ihrer Stelle sterben müssen??? Lis, die doch grade hatte heiraten wollen... heute sogar. Oder war es gestern gewesen?
Ein heftiges Stechen fuhr einmal quer durch ihren Brustkorb als hätte jemand ihr einen heißglühenden Kohlenstab hineingerammt. Ihre Mundwinkel verzogen sich nach unten als die Schuldgefühle und alles sie zu übermannen drohte - und in diesem Augenblick ging die Tür.
Rasch atmete Joanna tief ein, wischte sich mit schmalen Fingern Tränen aus den Augen, die noch nicht gefallen war und zwang sich, tief einzuatmen. Verpackte ihre Schuld, ihren Schmerz in sich. Es tat ihr so leid... es tat ihr so verdammt leid...
Wa-rum sie? Wa-rum hatte sie überlebt? Warum nicht Lis? Warum hatte Jo so blöd, so unsagbar dumm sein müssen?! Warum hatte sie die rote Ampel nicht beachtet, warum hatte sie das Auto nicht gesehen - WA-RUM?!?
Joanna versuchte zu lächeln, als ihre Anwältin inklusive ihrer Auszubildenen hereintraten, doch dem Blick des jüngeren Mädchens nach zu urteilen gelang ihr das nicht sonderlich gut. Also ließ sie es bleiben und fokussierte sich lieber wieder darauf, ruhigt ein und auszuatmen. Es war Horror. Und noch immer so unwirklich. So unnsagbar unwirklich. Konnte sie nicht einfach wieder erwachen? Erwachen und feststellen, dass alles nur ein böser Traum gewesen war? Dass der Ausflugstag erst noch bevorstand? Oder noch besser: gar nicht erst stattfand? Dass Lis, dass ihre Mum und ihr Dad, dass sie... noch lebten?
Wie konnte das alles nur geschehen sein? Wie??! Es war doch... es war doch vor ein paar Tagen noch alles in Ordnung gewesen...
Abgesehen von den Polizisten war bisher noch niemand da gewesen. Noch nicht einmal ihr Mann. Obwohl er davon unterrichtet worden sein musste, was geschehen war. Immerhin war er ihr Notfallkontakt, ihr Mann, den sie liebte, und... und ebenfalls ein Polizist...
Mühsam ignorierte Joanna den neuerlichen Kloß und öffnete die Lippen, um absolut tonlos zu beginnen, zu erzählen, was geschehen war. Dabei auf einen Punkt starrend, den nur sie sehen konnte. Sie fühlte sich nicht, als wäre sie diejenige, die erzählte. Fühlte sich wie eine Außenstehende. Kann es bitte nicht nur ein Traum sein? Irgendein Alptraum? Das hier... das tat noch mehr weh als der Verlust ihres ungeborenen Kindes und das.... das wollte echt schon was heißen... "Wir sind morgens los gefahren in die Stadt", begann Joanna. Sie schluckte. "Meine.... meine Schwester wollte in Kürze heiraten und wir wollten noch die letzten Vorbereitungen treffen. Waren abends noch gemeinsam essen und so. Ich... war die Fahrerin. Ich hab nichts getrunken." Sie konnte es noch nicht einmal auf Alkohol oder sonst was schieben. "Wir waren den ganzen Tag unterwegs, sind durch das Dorf gelaufen und... keine Ahnung, ich war einfach nur noch genervt und angepisst von dem Stress der irgendwie herrschte, weil alle nicht so ganz zufrieden waren und es war spät, ich war müde, ich wollte ins Bett. Ich wollt einfach nur noch so schnell wie möglich nach Hause." Sie stoppte kurz, starrte zurück an die Decke. Es war ihre Anwältin. Man sagte die Wahrheit, oder? "...Ich... hab die rote Ampel gesehen. Sie wurd kurz vorher rot. Das hat mich noch mehr genervt und ich dachte mir... keine Ahnung. Es ist dunkel, es ist ein Dorf, hier fährt doch grad eh safe keiner, also hab ich aufs Gas gedrückt." Und ab da begannen ihre Erinnerungen verschwommen zu sein. Sie hielt inne. Es waren Lichter, ein lautes Krachen, ein durchdringender, Schrei in ihrem Kopf. Und Schmerzen. Irre schmerzen. Und hellstes Licht. Sie erinnerte sich an noch etwas. "Ich hab versucht das Lenkrad rumzureißen nach dem ersten Crash, aber..." Da war sie schon auf der Gegenfahrbahn gewesen, da war schon das andere Auto gewesen, der zweite, viel heftigere Aufprall und dann war endgültig alles aus ihren Erinnerungen ausgelöscht. Nur schmerzhafte Dunkelheit, ein Piepen. Ganz aus dem Off Sirenen, aber selbst da war sie sich nicht sicher, ob sie das nicht nachträglich hinzudichtete.
Der Kloß war wieder da, als Joanna nun erneut die Lippen öffnete. "Ich bin schuldig.", flüsterte sie. Es war kaum mehr als ein Hauchen. Vielleicht hörten es die beiden noch nichtmal. Joannas Blick fand den der Auszubildenden. Elva. Joanna versuchte sich wieder an einer Art schwachen Lächeln für sie - und scheiterte erneut kläglich.
Der Schmerz in ihrer Brust saß tief.
...Scheiße..

Re: Rumple & Joanna ~ Magic Is Real
von Joanna am 19.06.2021 16:02Es würde einen anderen Weg geben. Egal was dieser Kerl ihr erklärte. Joanna klammerte sich nahezu an diese Hoffnung. Verzweifelt. Und sie hatte eine Idee. Sie hatte eine Idee, wo sie nach diesem Weg suchen könnte, wen sie nach diesem Weg fargen könnte. Aber das würde sie diesem Typen nicht erzählen. Sie würde ihn Plan bis zum ende durchziehen und erst zufrieden sein, wenn sie endlich wieder Zuhause war. In ihrem Zuhause.
Sein Gesülze ging ihr gelinde gesagt echt auf die Eier. Dieses Abfeiern von sich selbst, 'oh ich tue allen Menschen weh', 'oh, ich liebe es dich hier gefangen zu halten', 'oh, ich bin ach so mächtig'. Kotz, ganz ehrlich. Sie hoffte inständig dass dieser Kerl eines Tages mal so richtig eines aufs Maul bekäme. Wenn sie wieder Daheim war, würde das erste sein, was sie tat, sämtliche Geschichten über Rumpelstilzchen die sie finden konnte, zu verbrennen. Echt jetzt. Nein, ehrlich, was für ein Scheiß. Allein sein bescheuertes Lachen und sein 'Dearie' gingen ihr auf den Sack.
"Meine Eltern, leiblich oder nicht, werden immer die sein, bei denen ich aufgewachsen bin." Genauso wie Lis für immer ihre kleine Schwester bleiben würde. Sie liebte sie. "Aber ich werde schon rausfinden, wer meine Erzeuger sind." Und ehrlich gesagt... wenn diese Zaubererwelt so war, wie sie sie jetzt kennengelernt hatte, mit diesem beschissenen Rumpelstilzchen - dann war sie ihren erzeugern echt dankbar dafür, dass die sie nach Kanada gebracht hatten. das Dorf war ne absolut beschissene Wahl gewesen, aber abgesehen davon... immer noch besser als sich mit solchen Typen wie dem hier abfinden zu müssen.
Tja. Sie musste ihren Zorn jetzt runterschlcken. Anders ging es nicht. Wenn sie ihren Plan in die Tat umsetzen wollte, dann musste sie lernen, musste sie brav tun was dieser Kerl von ihr wollte, damit sie etwas mehr Freiheiten bekam und dann konnte sie anfangen. Hieß, wie gesagt, dass sie erstmal spuren musste. Erstmal...
Sie auf seine Seite ziehen würde er niemals schaffen.
Bei seinem Misstrauen seufzte sie genervt auf. "Was, ernsthaft jetzt? Erst willst du mir was beibringen und ich hab kein Bock, jetzt bin ich bereit und du willst mir nix mehr beibringen? Entscheid dich mal, echt!" Sie schüttelte den Kopf. Das war doch jetzt nicht sein fucking ernst.









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