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Re: James & Joanna ~ And Then I Saw You... (2000)
von Joanna am 01.09.2021 23:11Joanna flog auf Wolken. Und das niht mehr nur wegen des Grases sondern auch wegen dieser wunderwunderwunderwundervollen Neuigkeit, welche sie noch immer kaum glauben konnte!! Wie unfassbar geil war das denn bitte??! Mit strahlenden Augen und dem breitesten Grinsen im Gesicht sah sie James an, dem sie die Freude ebenfalls ansehen konnte.
"Jaa", stimmte sie ihm zu, als er den Champagner ansprach. Sogleich übernahm sie lachend die Flasche von ihm, setzte an, legte den Kopf in den Nacken und schlucke - schluckte - schluckte...
Der Sprudel kitzelte in ihrem Hals, die Flüssigkeit schäumte, sie musste lachen und als sie ruckartig ihren Kopf wieder nach vorne fallen ließ, kam etwas Schaum zwischen ihren Lippen hervor und der kalte Alkohol rann ihr über das Kinn. Sie schluckte mühsam, lachte erneut und wischte sich das Kinn sauber. "Ups", grinste sie mit roten Wangen und setzte die kleine Flasche erneut an, die kurz darauf bereits leer war.
Sie fühlte sich großartig!
"Na, ich würde mal sagen dann kann das Grillen beginnen, oder?", strahlte sie breit. Ihr war leicht schwindelig durch den so schnell getrunkenen Champagner - aber es war eine gute Art des Schwindels! Und sie wüsste er würde gleich wieder vorbeigehen. "Wann wollten deine Kumpels nochmal kommen?"

Re: Holly Springs
von Joanna am 20.08.2021 23:00Den Kopf an den zersprungenen Schrank gelegt stand Joanna da, die Augen geschlossen. Sie atmete schwer und jeder Atemzug schien tief in ihrem Innern nachzuhallen. Ein und Aus. Ein und Aus. Ein und Aus. Ihre Hand verkrampfte sich um die Whiskeyflasche. So fest, dass ihre Fingerknöchel weiß hervortraten. Dann richtete sie sich schließlich auf, hob die Flasche an die Lippen und stürzte den letzten Schluck ihre Kehle hinunter. Der Geschmack des bernsteinfarbenen Gesöffs legte sich wohlig dick und angenehm auf ihre Zunge und schien in jede einzelne vorhandene Pore einzudringen. Ein und Aus. Ein lautes Klonk ertönte, als sie die Flasche heftig zurück auf den Thresen stellte.
"Okay... auf gehts.", murmelte Jo sich selbst zu, richtete sich auf und drehte sich um. Die gefundene Pistole hing unter ihrem Gürtel an ihrer Hose, doch während sie sich dem Ausgang näherte ergriff sie sich das selbstgebastelte Katana, dass auf dem Schrank ruhte. Sie hatte dafür alle Rasierklingen die sie in diesem Laden gefunden hatte geöffnet und mit dem Heißkleber an dem Besen befestigt- Es hatte ewig gedauert, aber es war scharf, hielt und funktionierte. Allein schon aufgrund der Reichweite hatte diese Waffe ihr bisher gute Dienste geleistet.
Sie leckte ich über die Lippen, stellte sich an das schmierige von der allgegenwärtigen Asche schmierige Fenster und blinzelte angestreng nach draußen. Es war düster. Einige Zombies schlurften die Straße entlang. Sie spürte den Alk in ihren Gliedern, den Schwindel aber fuck - diese paar Idioten würde sie auch noch hinkriegen. Ihr rechtes Handgelenk juckte und unbewusst kratzte sie sich über die dortige seltsam runzlige Haut, welche beinahe schon an Narbengewebe erinnerte. Fuck. Es war doch eh scheißegal, selbst wenn diese Arschlöcher sie bekamen. Was sollte noch passieren?
Zu gerne hätte sie noch einen Schluck runtergekippt, doch die nächste Flasche war zu weit weg. Und sie musste jetzt los. Ihr Essen war bereits länger ausgegangen und sie musste unbedingt zusehen, dass sie neues fand. Also atmete sie noch einmal durch, umklammerte das Katana fester...
... und öffnete die Barrikade ihrer Tür (bestehend aus Schlüssel, Riegel und Stühle, die unter die Klinken geklemmt waren) und betrat die Straße. Die aschige Luft, welche bereits schon lange nicht mehr als frisch zu bezeichnen war, traf sie. Ein kurzer Schwindel, dann ging es wieder halbwegs. Entschlossen trat sie vor, hörte das Stöhnen der Zombies, welche sofort auf sie aufmerksam wurdne. Es waren drei an der Zahl. Joanna sah ihnen entgegen. Mit der Zeit hatte sie gute Taktiken gegen sie herausgefunden. Zu oft schon hatte sie gegen diesen Abschaum kämpfen müssen. Kurz dachte sie an James, an sein verzerrtes Gesicht und ein unbeschreiblicher Schmerz zuckte durch ihren Brustkasten.
Der erste Zombie torkelte mit der Wunde im Bauch auf ihm zu, doch auch dieser ging zu Boden, nachdem sie ihm ihre Waffe durch den Hals gerammt hatte. Sie atmete heftig. Fuck, jetzt nen Shot. Ihr Blick glitt durch die Straßen und blieb an einer schwarzen Gestalt hängen. Sie kniff die Augen zusammen.
Irgendetwas... irgendetwas an ihr kam ihr bekannt vor...

Joanna Audrey Officer | Apokalypse
von Joanna am 20.08.2021 22:44Name: Joanna Aufdrey Officer (née Companion)
Geburtsdatum &-ort: 05.06.1980 in Valemount, British Columbia, Kanada
Alter: 40
Wesen: Mensch
Wohnort: Holly Springs
Wohnsituation: In verschiedenen kleinen Häusern. Mein Hauptsitz ist aber ein verlassener heruntergekommener Laden geworden, den ich von innen versperren kann.
Staatsbürgerschaft: Kanadierin
Sternzeichen: Zwillinge
Geschlecht: weiblich
Sexualität: bisexuell
A U S S E H E N

Quelle: OK-Magazin
Größe: 1,78 m
Gewicht: 60 kg
Haarfarbe: blond
Haarlänge: Mitte des Schulterblattes
bevorzugte Frisur: im Pferdeschwanz
Augenfarbe: grün
Körperstatur: schmal | trainiert
Verletzungen: blutige aufgeschlagene Lippe rechts
Narben: ein große wulstige Narbe diagnoal über den linken Unterarm, eine kleine Narbe über die rechte Augenbraue | runzliche andersartiger Hausfleck über meinen rechten Unterarm der sich mittlerweile bis auf mein Handgelenk in Richtung Mittelfinger zieht.
Besonderheiten: stinkt meistens nach Alkohol aufgrund ihrer Abhägigkeit. Abgesehen davon viele Tattoos und diverse Ohrlöcher.
A P O K A L Y P S E
Als die Supereruption begann war ich grade auf meiner Arbeit in Vancouver. Plötzlich kam ein enormes Erdbeben, was ich noch nie erlebt hab, sämtlicher Strom fiel aus. Es war unvorstellbar. So schnell wir konnten räumten wir unser Gebäude, ich lief nach Hause, doch mein Mann - James - war nirgendwo zu finden. Er war im Einsatz von der Polizei - sie hatten unglaublich viel zu tun. Immer und immer wieder versuchte ich ihn zu erreichen, doch die Telefonleitungen waren zunächst völlig überlastet, bis sie schließlich ganz abbrachen. Schwarze - schwärzeste Wolken - bedeckten den Himmel. Es brauchte über eine Woche bis ich meinen Mann endlich fand - von ihm hörte ich zum ersten Mal von dem Zombie-Virus. Ich versuchte ihm zu helfen, was letztlich nur in noch mehr Alk und Katastrophen endete. Zwei weitere Erdbeben, versuchtes Grundwasser und Zombies, die sich überall ausbreiteten, zerstörten Vancouver. Als wir einsahen, dass es kein Entkommen mehr gab, flohen wir.
Unser Weg führte nach Amerika, in Richtung Osten. Und dann... geschah es. Mein Mann wurde infiziert. Er... verwandelte sich. Und ich war gezwungen gegen ihn zu kämpfen. Wobei ich jedoch auch gebissen wurde. Das geschah kurz bevor wir den Staat Missisippi erreichten. Seitdem schlage ich mich alleine durch und kämpfe gegen das Virus in mir an. Die Wunde an meinem Arm habe ich von meinem ersten Kampf gegen einen Zombie (als ich voll drunk war - James rettete mich), die kleine Narbe an meinem Augenbraue von meinem Zombie-Mann und die Verletzung an der Lippe...
Darüber will ich nicht reden.
Jedenfalls in Missisippie fand ich in Holly Springs einen verlassenen Laden, wo ich viel Alk fand und nun als Basis verwendete. Ich kann die Tür von innen verbarrikadieren, konnte mir dort eigene Waffen bauen und es ist eine Art Unterschlupf für mich geworden...
... auch wenn ich allmählich glaube durchzudrehen und jeden Morgen damit rechne, als Zombie zu erwachen... die Male breiten sich bereits auf meinem Körper aus..
Mit dem Zombievirus infiziert?: Ja.
Traumata: Ich musste meinen Mann ermorden.
Verbündete: keine mehr...
Aufenthaltsort: einem verlassenen Laden in Holly Springs
Bevorzugte Waffen: eine Art selbstgebasteltes Katana aus Klingen und einem Besenstiel, sowie eine Pistole (für die ich allerdings nur wenige Schuss habe)
Überlebensstärken: ich habe nichts zu verlieren
Schwächen: Alkoholismus
positive Charakterveränderungen: pff
negative Charakterveränderungen: kein plan. Noch mehr am Arsch?
B E Z I E H U N G E N
Verstorbene
James Officer
>> gestorben da er sich nach einiger Zeit wo er weg war und Essen besorgen wollte und vorausspähen wollte, als Zombie zu mir zurückkehrte. Ich war gezwungen ihn zu bekämpfen und zu töten, wobei er mich noch infizierte.
Verbündete
Sienna Novikova
>> wir kennen uns noch von früher und in Holly Springs laufen wir uns zufällig über den Weg... wahrlich, die Zeiten haben sich geändert...
Feinde

Re: James & Joanna ~ And Then I Saw You... (2000)
von Joanna am 20.08.2021 14:06"Hmmm....", machte Joanna gespielt überlegend und begann dann langsam aber sicher immer mehr zu grinsen, bis sie schließlich fast strahlte. "Na gut. Aber nur, wenn ich mitfliegen darf!!" Fröhlich funkelnd sah sie ihn an. Der Gedanke (natürlich rein hypothetisch) mit ihm durch die Wolken zu sausen, war echt geil.
Bald darauf im Park, nach Kiffen und langer Wartezeit, war endlich die ersehnte Nachricht angekommen. Sie hatte den Job!!! Sie hatte den verdammten Job!! Und ja - es verursachte einen absoluten Gefühlsausbruch - aber zurecht! Sie hatte gar keinen Plan mehr, was sie jetzt noch tun sollte, war vollkommen überfordert. Endlich - ENDLICH - war ihr Traum Wirklichkeit geworden!! Natürlich würde es anfangs noch schwierig werden, aber sie würde es hinbekommen. Sie hatte den ersten Fuß im Filmgeschäft, und das war alles was zählte!!
Noch immer mit Tränen in den Augen wische sie sie erneut weg, lachte emotional und rollte mit den Augen, als er meinte, sie solle nicht heulen. "Jaaaa, sorry.", sagte sie, schaffte ein Schluchzen in ein Lachen umzuwandeln, blinzelte etwas nach oben und versuchte mühsam ihre Freude und Emotionen wieder in den Griff zu bekommen. Es war einfach nur unglaublich. Unglaublich.
Sie küsste ihn. Hatte einfach nicht anders gekonnt. Ganz abgesehen davon hatte auch ihr letzter Kuss ihr absolut nicht missfallen - also... warum nicht? Was spielte es für eine Rolle, wie lange sie sich schon kannten oder nicht kannten, wen sie sich so gut verstanden, wie sie es taten, wie er ihr sogar dazu verholfen hatte, endlich ihren Traum zu verwirklichen?
"Danke, wirklich", sagte sie nochmal mit all der DAnkbarkeit und Erleichterung die sie empfand in ihrer Stimme. Wieder grinste sie breit. "ooooh ja! Sowas von verdient!! Ich finde es ist Zeit, die Korken knallen zu lassen, oder?"

Re: James & Joanna ~ And Then I Saw You... (2000)
von Joanna am 12.08.2021 21:06"Wenn dir Flügel wachsen, sag ich dir Bescheid!", grinste Joanna noch breiter und lachte dann leicht. "Ich behalt dich schon am Boden!" Natürlich glaube sie nicht im Geringsten, dass er üebrheblich werden würde als Cop - das war echt nicht vorstellbar. Aber falls doch, dann würde sie ihn mit Freuden wieder zurück auf den Boden der Tatsachen holen! So konnte doch der ein oder andere sanfte lieb gemeinte Klaps zur Vorwarnung nicht schaden, oder?
Und dann war die Nachricht, die seit etwa 2 1/2 Jahren ersehnte Nachricht endlich gekommen!! Sie konnte es einfach nicht glauben. Sie konnte es nicht glauben!!
"Will ich ja auch gar nicht!", lachte Joanna mit zitternder Stimme auf seine Anweisung, bloß nicht zu weinen und strich sich ihre geheulen Tränen mit dem Ballen ihres Daumens weg. Ah so ein Shit. Wie geil bitte!! WIE GEIL!!
"Jaaaa", stimmte sie mit einem lauten glücklichsten Seufzer zu. Sie stürzte sich auf dem Tisch ab, den Kopf auf den Händen abgestürzt, ihre Finger in ihren blonden Haaren vergraben. "Oh mein Gott ey, echt. Oh. mein. Gott." Und dann, kurz entschlossen, hatte sie James geküsst. Den Kuss hatte er sich definitiv verdient. Und ihre Hemmungen waren durchs Glück und zuvoriges Gras sowieso ganz weit unten.
So schüttelte sie bei seinem Widersprechen den Kopf. "Nur wegen dir bin ich überhaupt auf diese Bühne gegangen.", erinnerte sie ihn und grinste dann. "Und nur so wurde der Veranstalter - Gregg, by the way - überhaupt auf mich aufmerksam. Also vielen Dank nochmal, ernsthaft! Hast mehr als nur was gut bei mir.", zwinkerte sie, meinte es aber so. Egal was, sie würde ihm jeden Gefallen, egal ob jetzt oder irgendwann erfüllen. Definitiv.

Re: James & Joanna ~ And Then I Saw You... (2000)
von Joanna am 11.08.2021 15:58"Wie sie leibt und lebt", stimmte Joanna zu, ebenfalls noch immer mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Ja,s ie war stolz drauf, okay? Sie war stolz drauf nicht so verklemmt ihr ihr dummes konservatives Dorf zu sein, sie war stolz darauf, ihrem Traum zu folgen und sich durchzukämpfen und nicht aufzugeben. Und vielleicht würde es auch endlich bald belohnt werden!!
"Irgendjemand muss doch dafür sorgen, dass du nicht von deinem Polizistensitz, abhebst!", nekcte Joanna weiter und streckte ihm leicht die Zunge heraus, ehe sie dann lachte. Sie meinte ihre leichten Schläge ja nicht böse sie waren... eher sogar lieb gemeint. Aber so es ihn störte, wprde sie natürlich versuchen es zu reduzieren.
Ein wenig. Vielleicht.
Eine Weile später, nachdem Einladungen verschickt, Pläne geschmiedet und Gras geraucht worden, kam dann endlich der ersehnte Anruf... mit der ENDLICH erstehnten Nachricht!!!
Joanna konnte es nicht glauben. Nicht im Mindesten. Sie stand vollkommen neben sich - vielleicht auch bedngt durch die noch immet etwas euphorisierende Wirkung des Kiffens. Sie war tatsächlich bei einer Plattenfirma eingestellt!!!! Es war unglaublich, einfach nur unglaublich! Die weggewischten Tränen liefen sofort wieder nach, eine solch große Erleichterung fiel von ihr ab, ein solches großes Glück. Sie konnte nicht das Mindeste dagegen tun.
"Jaaaa, oh Gott, jaaaa", stimmte sie James Worten zu, noch immer am ganzen Leib zittern. Mühsam und mehr oder weniger erfolgreichv ersuchte sie sich zu beruhigen, indem sie tief Luft holte - was nur dazu führte, dass sie noch stärker zitterte. Sie versuchte nochmal, sich die Tränen wegzuwischen. "Wenn ich kann nächstne Montag schon!", verkündete sie und konnte es selbst kaum glauben als sie es aussprach. Ihr Herz schien ihr gradewegs aus der Brust hüpfen zu wollen.
"Und das alles nur dank dir." Kurzerhand beugte sie sich vor und küsste James direkt auf die Lippen.

Re: James & Joanna ~ And Then I Saw You... (2000)
von Joanna am 09.08.2021 17:44Joanna dachte über seine Nachfrage nach und grinste dann leicht. "Ich schätze, um rebellisch zu sein trifft es eher", gab sie dann zu. "Ich wollts halt einfach ausprobiern und... mir hats gefallen." Also das Rauchen. Das Kiffen ahtte sie beim ersten Mal vollkommen umgehauen und die heftigen Kopfschmerzen danach waren echt kein Spaß. ABER: zum Beruhigen war Kiffen mega. Bei viel Stress. Und die normalen Kippen. Sie zuckte leicht mit den Schultern. "Ich schätze, der Hauptgrund ist einfach die Sucht. Aber beruhigend ist es durchaus auch, ja. Ich mag das Gefühl vom Rauch einfach irgendwie."Jeder wusste mittlerweile, dass Zigaretten süchtig machten. Es völlig zu verleugnen machte wohl keinen Sinn. Wie gesagt, sie war keine Kettenraucherin oder sonstiges, und konnte auch mal nen Tag ohne Kippen, aber im Großen und Ganzen war das sicher ein Grund, warum sie noch immer rauchte - obwohl es teuer war und sie doch gar nicht mehr Zuhause lebte, um ihren Eltern und dem ganzen Dorf auf die Palme gehen zu können. "Ich mags einfach.", sagte sie abschließend. Sie wusste, das war nicht seine Frage gewesen, sondern das Warum aber.. es war eben einfach schwierig zu erklären!
"Ohhh, armer James", machte Joanna, und patschte ihm wie einen Baby leicht an die Wange, ehe sie schon lachend vor einem möglichen Gegenangriff auswich. Immer noch grinsend schüttelte sie den Kopf. "Also so feste dass blaue Flecken enstehen schlag ich dich doch auch wieder nicht.", meinte sie dann - sie war sich da ziemlich sicher - immerhin war sie doch immer gaaanz lieb. Oder nicht?
Einige Zeit später, nachdem sie schon angefangen hatten die Feier zu planen und ihre Freunde und Kumpels einzuladen, klingelte dann ihr Handy - und es war die Musikfirma.
Joannas Herzschlag beschleunigte sich trotz des Grases, ihre etwas geröteten und glänzenden Augen weiteten sich und pure Begeisterung sprach aus ihr. Es viel ihr schwer, ihre Zunge zu ruhigen Worten zu überreden. "Vielen vielen Dank! Ich freue mich - ja. Jap, habs notiert, passt. Danke!!"
Sie legte auf, sprang auf rannte um den Tisch und fiel James mit einem Freudenschrei in die Arme. "ICH HAB DEN JOB ICH HAB DEN JOB ICH HAB DEN JOB!!!", rief sie in sein T-Shirt hinein und konnte es nicht glauben. Tränen des Glücks schimmerten in ihren Augen, was sie erneut lachen und sie schnell wegwischen ließ. "Ach du scheiße...!!", seufzte sie. Sie zitterte am Ganzen Leib und verbarg kurz das Gesicht in den Händen. Sie konnte es nicht glauben. Sie konnte es nicht glauben!!

Re: Elva & Joanna ~ The First Case could change Everything.. (2015)
von Joanna am 09.08.2021 11:50Schweigend lag Joanna nach ihren Ausführungen da, in dem weißen Bett. Ihr Blick hatte wieder den Weg zur Decke gefunden. Irgendwie empfand sie grade ein außergewöhnlich intensives Gefühl ihrer rechten Hand. Spürte nahezu jedes Schweißtröpfchen in der Handinnenfläche, wie ihre Finger leicht gekrümmt waren... unwillkürlich ballte sie die Hand zusammen, ballte sie irgendwie um das Bettlaken, zog ein wenig daran, während gleichzeitig in ihrem Kopf ein Wort wie ein Hammer immer wieder auf sie einschlug. Wieder und wieder, im Takt ihres Herzens, das nicht mehr schlagen sollte. Schuld. Schuld. Schuld. Schuld. Schuld. Schuld...
Und plötzlich spürte sie eine Berührung in ihrer anderen, freien linken Hand. Joanna blinzelte, sah kurz hinunter auf ihre Hand, in welcher eine andere lag und dann auf. Es war die Auszubildende der Anwältin, deren Namen Joanna schon wieder vergessen hatte. Sie hatte gar nicht erst richtig zugehört vorhin. Das tat ihr leid. Sie... war eben nicht wirklich hier..
Ein Lächeln schaffte Jo zwar nicht, als sie den Blickkontakt zu der Auszubildenen fand, aber immerhin ein Zucken ihrer Mundwinkel, was so eine Art gewolltes Lächeln wenigstens andeuten konnten. Hoffentlich. Fuck, der Druck hinter ihren Augen, das schwarze gefrässige Loch in ihrer Brust, es wurde immer heftiger. Beides.
Und plötzlich konnte es sich nicht halten, der Druck in ihrem Inneren erreichte ein persönliches Maximum und zerbrach die Barriere. Eine Träne rollte über ihre Wange. Dicht gefolgt von einer zweiten. Sogleich hob Jo eine Hand und strich sie fort. Scheiße...
Die namenlose Auszubildende wurde hinausgeschickt - hoffentlich nicht wegen der Geste - und kaum da sie das Krankenzimmer verlassen hatte sprach die Anwältin. Joanna atmete so tief wie möglich durch (es verursuchte ein Stechen in ihrem Brustkasten - sie hatte eine Rippe gebrochen) und richtete ihren Blick mühsam auf die sprechende Frau. Joanna nickte leicht bei den Worten. Sie dachte an ihr Dorf. Die sicher alle als Zeugen oder zumindest Anwesende dabei sein würden, sollte es erlaubt sein. Sie würden versuchen das schlimmstmögliche für sie rauszuholen. Das war ihr klar.
Sie machte ihnen noch nichtmal einen Vorwurf. So oder so würde sie nicht bekomen, was sie verdient hatte. "Danke.", sagte Joanna dennoch tonlos, obgleich sie das Zittern in ihrer Stimme nicht verbergen konnte.
Kurz darauf war die Auszubildende schon wieder da. Gott. War sie süß. So süß wie...
...der Gedanke an Lis ließ sogleich erneut Tränen in ihre Augen steigen. Sie waren unmöglich aufzuhalten. Sie zitterte, schluckte. Sie presste die Lippen fest aufeinander, bemühte sich ruhig zu atmen, dann zuckten ihre Mundwinkel erneut. Sie schüttelte den Kopf. "Nein, ich bin nicht allergisch. Danke." Das meinte sie so. Sie hoffte, es kam auch halbwegs so rüber, da war sie sich nämlich echt nicht sicher. Einen Moment verlor sich ihr Blick im Anblick der Pflanze - erst bei der Frage nach Fragen sah Joanna wieder auf. Auch wenn sie es nicht wollte - sie hatte ein bisschen Angst. Ihre Gefühle spielten komplett verrückt, drunter und drüber. Sie wusste selbst nicht was sie fühlte... abergesehen von der Schuld. Der endlosen Schuld.
"Eine Frage hab ich:", sagte Joanna und richtete ihren Blick auf die Anwältin. "Was denken Sie, was für ne Strafe herauskommen könnte?" Sie selbst konnte es überhaupt nicht einschätzen und so.... hätte sie zumindnest eine Vorstellung davon, was sie erwarten könnte..

Re: James & Joanna ~ Do You Still Love Me? (2021)
von Joanna am 07.08.2021 12:08"Das weiß ich zu schätzen. Wirklich." Sie wusste nicht, ob sie den Gedanken traurig oder tröstend finden sollte, dass du Musik scheinbar wirklich das einzige war, welches sie tatsächlich noch zu ihrem alten Selbst besaß. Alles andere schien verschütt gegangen zu sein, schien sie verlernt zu haben. Nur die Musik war noch da - und dementsprechend ihr Job und ihre wundervollen Kollegen, denen sie wirklich niemals genug danken könnte für das, was sie getan hatten. Es war absolut nicht selbstverständlich, jemanden im Vertrag zu behalten, der fünf Jahre lang in den Knast musste, ihr ihren Job praktisch zu reservieren. Das war echt nicht selbstverständlich.
Sie wüsste nicht, was sie getan hätte, wenn sie das auch noch verloren hätte. Sie wüsste es wirklich nicht.
Ihr Gespräch wandte sich dem Thema Knast du. Wow. Joanna wusste echt nicht, wann sie das letzte Mal so viel über sich und was gewesen war gesprochen hatte. Wenn die Typen im Dorf versucht hatten, etwas aus ihr rauszukriegen - egal was genau - hatte sie entweder gar nichts drauf geantwortet und die ignoriert oder ihnen gesagt, dass es sie nichts anging oder doch egal war. Sie hatte abgeblockt. Noch mehr als bei James hier. Viel mehr.
Sie liebte ihn halt noch immer. An dieser einfachen Tatsache hatte sich nichts geändert. Und sie war ihm treu geblieben, auch wenn sie davon überzeugt war, dass er sie hasste. Aber die ganze Zeit im Knast - es war ein Frauenknast gewesen und ja, so manche Klischees stimmten wohl - sie hatte nie etwas mit einer anderen gemacht. Berührungen da, Geflüster. Und als Jo abgelehnt hatte, war sie durchaus auch mal vermöbelt worden, aber sie hatte sich durchgekämpft, durchgebissen. Nachher auch ein oder zwei 'Verbündete' unter den Wachen gefunden. Auch eine neutrale Stellung musste man verteidigen.
Unwillkürlich fragte sie sich, ob James über diese ganzen fünf einhalb Jahre wohl auch treu geblieben war. Oder ob er sich Trost bei irgendwem anders gesucht hatte. Oder Frust ablassen oder... was auch immer. Sie würde es ihm nicht verübeln können. Wirklich nicht.
James erneute Frage riss sie aus ihren schmerzenden Gedanken. Sie nickte. "Stimmt wohl. Aber ja, das war es. Selbstbewusstsein und wie du dich anderen gegenüber gibst kann extrem viel ausmachen, wie die mit dir umspringen." Sie zuckte mit den Schultern. Sie zögerte einen Moment. Dachte wieder an die Frauen in dem Knast. "Jeder einzelne Tag war ein Kampf. Aber wenn man richtig kämpft, kommt man durch. Und dann wirds... zum Leben." Es fiel ihr schwer, diesen kleinen Einblick zuzulassen. Aber es war James, mit dem sie hier redete. Das musste sie sich vor Augen halten. Sie blickte auf um ihn anzusehen. "Das da drinnen wird einfach dein Leben."
Und deswegen gab es Bewährungshelfer. Im Knast, das war nicht nur ein kurzer Höllentrip-Urlaub oder sonst was. Es war nicht irgendeine Folterkammer und wenn man rauskam, suchte man sich nen Job, ne Wohnung und machte weiter. Nein. Das da drinnen wurde wirklich Alltag. Leben. Die Zeit auf dem Hof. Küchendienst. Wäschedienst. Was auch immer. Der Kontakt mit anderen Häftlingen, die Handel unter der Hand mit korrputen Wachen, wovon sich Joanna immer weit ferngehalten hatte (sowas konnte nur Ärger bedeuten), Sex und Prügeleien und was nicht alles. Ankunft von Neuen, Weggang von Alten. Es war... das Leben. Und man begann zu vergessen, wie es draußen war, die Erinnerungen verschwammen, es spielte ja keine Rolle mehr. Wenn man rauskam, musste man das freie Leben erstmal überhaupt wieder lernen. Dafür waren Bewährungshelfer da. Dabei zu helfen. Und fuck, das war auch nötig.
Denn sie konnte echt nicht mehr leben. Nicht so wie früher, jedenfalls. Offensichtlich. Und ausnahmsweise meinte Jo das sogar unabhängig vom Unfall.
Sie nickte, als James ihr mitteilte, wo ihre Schmerztabletten waren. Schuldbewusstsein nistete sich in ihr ein. Gleich am ersten Abend hier hatte sie sich betrunken. Wow. James musste wirklich ein glorreiches Bild von ihr haben. Fuck. "Ja, ich weiß. Danke", sagte sie nur - und holte sich die kleinen wichtigen Helferchen bereits kurz darauf.

Re: James & Joanna ~ And Then I Saw You... (2000)
von Joanna am 07.08.2021 11:29"Ha! Wusst ichs doch!", stieß Joanna triumphierend aus. Kurz schwieg sie, sah einfach nach vorne wo sie lang gingen, ehe sie mit einem süffisannten kleinen Grinsen - ohne ihn anzublicken - hinzufügte: "Ich habe auch von dir erzählt." Selbstverständlich nur Gutes. Denn etwas Schlechtes konnte sie bislang überhaupt nicht sagen. Sie wüsste gar nicht was.
Bald darauf waren sie im Park angekommen, Joanna hatte sich einen Joint angesteckt und James stellte ihr eine Frage, welche man ihr echt noch nie gestellt hatte und sie wirklich ins Grübeln brachte. Während sie darüber nachdachte, rollte sie nachdenklich ihre Lippen. Ja... warum rauchte sie? "Das... kam einfach irgendwie, in meiner Jugend.", antwortet sie endlich, grinste leicht und sog erneut kurz an ihrem Joint. Gras war natürlich nochmal was ganz anderes als die normalen Tabak-Zigaretten. "Wenn ich mich ins Nachbardorf zu ner Party geschlichen hab oder sowas, wo die was lockerer und offener sind. Da gabs auf ner Party dann halt auch mal Zigaretten - hatte iwer dabei und da hab ichs probiert und fands cool." Sie zuckte mit den Schultern und grinste erneut. "Ich glaub es ging um das Gemeinschaftsgefühl, aber ich mags auch einfach so. Ich seh da nicht so viel Wildes bei." Eine bessere Erklärung konnte sie ihm leider echt nicht geben. Außer natürlich... Sie tippte an ihren Joint. "Und das Gras ist einfach super gegen Stress. Kam im Nachbardorf aber auch durch Partys."
Gott war sie beim ersten Mal hinüber gewesen. Also so richtig. Als sie am nächsten Tag viel zu spät nach Hause kam, noch komplett verpeilt durch das Kiffen und völlig neben der Spur, dabei natürlich nach dem Rauch und Qualm und vielleicht auch etwas Alk riechend, hatte ihre Familie ihr erstmal nen richtigen Einlauf gegeben. Nicht grade eine ihrer schönsten Erinnerungen. Aber die Erfahrung mit dem Gras wars wert gewesen.
"Du provozierst es ja auch!!", lachte Joanna, als er ihr auch schon ein zweites Mal ihre Haarsträhne hinter dem Ohr hervorgezogen hatte. "Heyy!!", rief sie erneut und verfrachtete sie erneut dahin, wo sie hingehört hatte. "Die bleibt jetzt da! Sonst fühlt die arme Strähne sich doch ganz alleine!", witzelte sie, hatte seine ausweichreaktion schon bemerkt und ersparte sich also einen leichten Tritt oder Schlag. "Kriegste schon Angst vor mir?", neckte sie ihn aber grinsend, ehe sie erneut einen Zug nahm.
Es brauchte nicht lange, da hatte sie ihren Joint aufgeraucht und schwebte innerlich (äußerlich wusste sie nicht) auf Wolke sieben. Der Stress und die nervöse Aufregung bezogen auf den bevorstehenden Anruf waren restlos verschwunden und sie freute sich einfach nur noch über alles. Die Wolkenkonstellationen, ihr neues Tattoo und natürlich ihren gemeinsamen bevorstehenden Abend!
"Jaja, ist ja schon gut", grinste Joanna, nahm ihr Handy und entschied kurzerhand, dass ihr Tippen zu anstrengend würde. Also rief sie einfach ihre WG-Mitbewohnerin Theresa an. Die es zu einhundert Prozent so oder so Mike mitteilen würde. Sicher in der Hoffnung, sie könnten als Date hingehen. Jo bezweifelte ernsthaft, dass das passieren würde.
Sie erklärte sich sofort ebreit zu kommen und meinte, sie würde einen leckeren Tomatensalat zu bereiten, wobei Jo aus dem Hintergrund bereits Mike rufen hörte, er würde noch einen Kasten Bier besorgen. Sie lachte, schüttelte den Kopf und legte wieder auf. Sie hielt inne und fragte sich, wen sie noch einladen könnte. Durch ihr ständiges Umziehen hatte sie in Vancouver noch nicht viele Kontakte - zuindest nicht viele feste. Also lud sie kurzerhand einfach noch ihre Kollegen von der Arbeit ein, falls sie Bock haben sollten. Die größtenteils jedoch absagten - sie mussten (SURPRISE!) arbeiten. Grade weil Jo ja heute frei hatte. "Also von mir werden nicht so viele kommen", warnte Jo vor. "Bin halt nicht so beliebt wie du", wirzelte sie sogleich mit einem Augenzwinkern. Etwas aufziehen - wenne s auch sich selbst war - musste einfach sein!
In diesem Augenblick klingelte ihr Handy. Sofort ging Joanna dran - und das, was sie dort hörte, ließ langsam ein immer breiter und breiter werdendes Grinsen auf ihren Lippen entstehen. Das ohnehin schon bestehende Hochgefühl in ihr wurde ins unermessliche gesteigert, in unbeschreibliche Höhen.
Sie hatte den Job!!!!









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