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Nina

22, Weiblich

FSK 18 Gestaltwandler Mensch neutral gynosexuell Trigender lithromantisch Geübter erfunden

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Re: Mia & Nina ~ Breakdown (2024)

von Nina am 01.03.2024 10:51

Zaccharias Andrews ließ die Augen keine Sekunde von der Rothaarigen ab. Ihre geweiteten Pillen und die Fahne die ihm entgegenwehte ließen keinen Zweifel zu, dass auch sie am Vorabend getrunken haben musste und Drogen eingeworfen hatte. Manchmal hatte der Manager wirklich das Gefühl seinen Schützling umbringen zu können, und schon oft hatte er nachts wachgelesen und sich gefragt, warum ausgerechnet er die wahrscheinlich komplizierteste und skandalträchtigste Schauspielerin von ganz Hollywood hatte abbekommen müssen. Aber seinen Job an den Nagel zu hängen kam gar nicht erst in Frage - niemand würde ihn mehr als Manager anstellen - und wer wusste, ob er nochmal an eine solche Berühmtheit gelangen würde. Nein, er würde seinen Job durchziehen - egal wie viele Kopfschmerzen ihm das (wortwörtlich) noch einbringen würde. So wie diese hier.
Langsam nickte er, während Mia Rosanblom sich offensichtlich zu verteidigen suchte. Er konnte sich beim besten Willen nicht alle Fotografen merken, die von Nina bereits Fotos gemacht hatten, geschweige denn welche, bei denen es schon so viele Jahre her war. Nina hatte Kontakt zu tausenden. "Ich entschuldige mich für unser Misstrauen, Ms. Rosenblom, aber sie verstehen sicher, dass wir ausgesprochen misstrauisch geworden sind, was Paprazzis angeht. Ich werde Ihre Identität vorsichtshalber nochmal prüfen lassen. Wären Sie unterdessen bereit, ein Verschwiegensheit-Formular zu unerschreiben, mit niemandem über diese Angelegenheit zu sprechen, was immer Nina und Sie diese Nacht auch getrieben haben?" Ernst sah er starr und direkt in ihre erweiterten Pupillen. Er stand auf und ging zur Tür des Wohnwagens. "Ich werde den Vertrag holen - und abschließen. Eine Vorsichtsmaßnahme." Er wollte grade rausgehen, als er nochmal inne hielt. "Eine Sache noch: haben Sie Ihre Kamera dabei?"

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Re: Nina & David ~ Escape from other Dimensions [September 2020]

von Nina am 29.02.2024 10:03

Nin sparte sich die Antwort. Sie wollte nicht streiten. Auch wenn das Krankenpersonal und generell das Personal hier für ihn weiter Arschlöcher bleiben würden. Sie war nicht aus freiem Willen hier! Sie hatte keinen Bock auf das alles und überhaupt konnte kein einziger von denen wirklich verstehen, was in ihm vorging, was für eine Hölle sie alle hier grade durchschritten: und trotzdem taten sie immer auf so oberschlau und das kotzte den Schauspieler einfach nur an.
Der Teenager sah den älteren mann einfach weiter mit wibbelnden Bein an und sah zu, dieser wieder mehr und mehr zu sich kam. Das Flucken. Unwillkürlich musste nin schräg Grinsen. "Hey, schon in Ordnung. Wir alle sind hier doch nicht bei Verstand.", tat sie ab. Sie glaubte ihm, dass es nichts persönliches gewesen war. In der Regel kämpften alle hier nur mit Dämonen, und wenn man scheiße zueinander war, sich eggenseitig anbrüllte oder sogar auf irgendetwas oder irgendjemanden losging, waren das in der Regel nu die dämonen, und nicht die Person selbst. Soviel zumindest wusste selbst Nin.
Das Piepen wurde schneller - eine Kleinigkeit, die Nin im übrigens einfach als Halluzination abtat. wäre nicht das erste Mal. Scheiße, sie wurde noch bekloppt hier drin. Er vermisste dei Außenwelt, das Leben, die Drogen, den Job, ja sogar irgendwie ihre Manager. Trotz aller Strenge und Härte waren sie gleichzeitig doch auch immer für sie da. Ungewollt wanderten ihre Gedanken zu ihrem Vater. Nein, am liebsten wäre sie jetzt bei ihm. Tränen traten ihr in die Augen. Galle in die Kehle. Scheiße...
So in Gedanken versunken nahm der Schauspieler die Interaektion zwischen Stuntman David und dem Krankenpfleger gar nicht wahr. Erst bei Notfallkontakt sprang das Hirn wieder an. Sie blinzelte und wischte sich rasch mit zitternden Fingern die Augen. "Nö. Bandagier noch den Rest deines Körpers und du bist ne astreine Mumie.", erwiderte Nin trocken. Ihre Stimme zitterte auch ein wenig, aber versuchte es zu ignorieren. "Was denkst du, wie lange er brauchten wird, um hier zu sein?" Weil es wäre dann definitiv besser, wenn er sich verpisste.

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Re: Mia & Nina ~ Breakdown (2024)

von Nina am 23.02.2024 11:46

Nino schluckte die Verbitterund dass er von Josh 'Fräulein' genannt wurde, wie Galle hinunter. Es hatte eh keinen Sinn zu protestieren. Das hatte Nino schon vor langem gelernt und vor langem aufgegeben. Hier würde er eh immer nur als Frau gesehen werden. Manchmal fragte sich der Schauspieler tatsächlich, ob es nciht einfacher wäre, wenn er Transgender und nicht Trigender wäre. Immerhinw aren Transgender mittlerweile zumindest mehr in der Gesellschaft angekommen und akzeptiert, und wenn man nur an Elliott Page dachte, war es sogar möglich, damit weiterhin zu bestehen (auch wenn Nino sich sehr gut vorstellen konnte, wie viel Hass er bekommen haben musste und wie stark und gegen wie viele Manager und Leute und Firmen er sich wohl hatte durchsetzen müssen). Aber bei ihm mit seinen stänndigen wechseln...
Fuck. Nino spürte, dass seine Gedanken wieder in alle Richtungen drifteten, aber nicht in jene, die wichtig waren. Sein Arm wurde allmählich in dem schaubstrockartigen Griff taub. Dann sah er aus den Augenwinkeln, wie Mia sich bewegte. Sein Herz pochte schmerzhaft. Er suchte sich zu erinnern, ob es ihre oder seine Idee gewesen war hier hinzugehen. Sie mit ins einen Wohnwagen zu nehmen. Aber im Grunde genommen war es auch egal. Er würde so oder so die Schuld bekommen.
Nino sah, wie Mia die Decke über sich zog. Scheiße. Er wollte sich bei ihr entschuldigen. Wirklich entschuldigen, sie mit hier reingezogen zu haben, doch genau jetzt tauchte auch Zach auf.
"Was gibts?", fragte er scheinbar locker, doch auch in seinem Unterton konnte Nino die Genervtheit und Anspannung hören, die bei seinen Managern mittlerweile Standard waren. Sie vertrauten ihrem Schützling schon lange nicht mehr und waren größtenteils nur noch genervt (und teils wütend) wenn wieder irgendetwas war.
"Sie hat sich tatsächlich eine Frau angeschleppt!!", knurrte Josh wütend, mühsam nicht brüllent und deutete geradewegs auf Mia. Er schlug die Tür hinter Zach zu, sicher damit sie nicht belauscht würden. Mit vier Erwachsenen hier drinnen, war es nun schon eng.
Zack sah zu Mia, dann zu Nino und seufzte tief. Er schloss die Augen, Furchten zogen sich über seine Stirn und er rieb sich die Nasenwurzel. "Bitte sag mir, dass niemand euch gesehen oder gefilmt hat.", presste er mühsam hervor. Ninos Herz schlug schnell. Gleichermaßen wegen der Situation, als auch wegen des Kokains.
"Nicht, dass ich wüsste.", antwortete er schnell. Er hatte das Bedürfnis Mia in Schutz zu nehmen und eine Idee schoss ihm durch den Kopf. "Sie ist Fotografin. Sie hat mich schonmal fotografiert. Sollte irgendwas öffentlich werden, könnte man sagen, dass sie nur wegen Arbeit hier war."
Klatsch.
Die Ohrfeige halte wieder und es herrschte Stille. Ninos Wange brannte höllisch. Es war Josh gewesen. "Du hast keine Ahnung, welche Scheiße du immer verzapfst die wir versuchen müssen auszubügeln!", brüllte er sie an. Und Nino wünschte sich nichts sehnlicher, als in ihre Drogenwelt zu flüchten. Wieder packte er sie am Arm. "Du musst in die Gardedrobe. Du bist schon zu spät!" Er warf Zach einen Blick zu, dann Mia. "Kümmerst du dich..."
"Ja, ich kümmer mich hierum." Nino war erleichtert. Zach konnte besser mit Menschen als Josh. Doch noch ehe er etwas tun oder sagen konnte, war er hinausgezogen worden.

Zach seufzte. In seinem Kopf pochte es tief, obwohl er sich schon Schmerztabletten eingeworfen hatte. Er nahm sich Ninas Stuhl, setzte sich auf diesen und sah die rothaarige Frau auf dem Bett an. "Entschuldige die Szene.", begann er. "Mein Name ist Zaccharias und ich bin der Manager von Nina." Er schwieg kurz, seufzte leicht und setzte dann neu an: "Als erstes muss ich sichergehen: Stimmt es, dass Sie Fotografin sind?" Nina konnte viel erzählen, wenn die Tage lang waren. Und Ninas Tage waren immer lang.

// Erinnerung an mich: Vertrag zur Verschwiegenheit \

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Re: Nina & David ~ Escape from other Dimensions [September 2020]

von Nina am 06.02.2024 10:52

Natürlich konnte Nin nicht einfach nur in der Krankenstation sitzen, ohne behandelt zu werden. Seinem Fauchen und unwirschen patzigen Antworten zum Trotz, kam der Krankenpfleger zu ihr, kniete sich hin und untersuchte das blutig aufgeschlagene Knie. Es wurde desinfiziert, gesäubert und anschließend ein Verband drumgetan. Es brannte wie Hölle, doch Schmerzmittel würde er hier keinesfalls bekomm. Oder sonst irgendwelche Substanzen, die das Leben hier wenigstens ein bisschen erträglicher machen würden. Unwillkürlich fragte sich Nin, was wohl grade daraßen so los war. Was die Presse und die Welt wohl grade über sie schrieben und redeten. Ob dieser Entzug von ihr ausgeschlachtet würde? Wahrscheinlich. Und wahrschienlich würden danach alle auf sie gucken um den ersten Rückfall sofort zu dokumentieren. Kotz. Immerhin würde es nicht lange dauern. Die Verbitterung in ihrer Kehle schmeckte wie Galle.
Die Ganze Zeit hatte Nin Davids Hand nicht losgelassen und den Blick nicht von seinem so ruhigen Gesicht abgewendet. Wie sehr sie sich wünschte grade auch so ausgenockt zu sein und von den Schmerzen innen und außen, im Kopf, im Körper und in der Seele einfach nichts wahrzunehmen. Doch offensichtlich war Stuntman David die Pause auch nich länger vergönnt. Er regte sich. Sie spürte wie die Finger in seinen Hand zuckten. Und schließlich blinzelte er. Hob den anderen Arm. Sah sie an.
"Gute Frage. Die Arschlöcher hier erzählen einem ja nichts.", sagte Nin resigniert und bemerke gar nicht, dass ihr bandagiertes Bein schon wieder heftig am Auf- & Abwippen war. Ihre Hand war lauter kaltem Schweiß. "Glaub du wolltest Trainieren oder so. Ich bin hingeklatscht hierhin und hab dich gesehn." Leicht drückte sie die Hand. Sie wollte diese Scheiße nicht mehr. Sie wollte raus, was Koks nehmen oder Speed oder sonst was und feiern. Molly wär auch geil. Die Frage wie es ihm ging, sparte sich Nin. Die war in diesem Gefängnis und erst recht in der Krankensation völlig unnötig.

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Re: Felina & Nina ~ I Remember You (Herbst 2023)

von Nina am 03.02.2024 16:23

Nervös kaute Nina auf ihrer Unterlippe. Heute fühlte sie sich weiblich, hatte dementsprechend ein langärmliges Kleid angezogen, welches ihr bis knapp über die Knie ging und das hübsch mit Blumen gemustert war. In ihre blonden Haare hatte sies ich einen Haarreif gesteckt, um sich die Strähnen aus dem Gesicht zu halten. Sie hatte leichte Kopfschmerzen, die aber so schwach waren, dass sie sie getrost ignorieren konnte. Schwieriger war es ihr verlangen nach Drogen im Zaum zu halten. Ihre Nerven waren unglaublich angespannt, irhe Finger tippelten auf ihrem Bein herum, ihre Füße bewegen sich, ihre Augen flogen ständig durch ihr riesiges kaltes Loft, dass sie alleine bewohnte. Sie hatte vorhine rst Koks genommen, um halbwegs auf dem Damm zu sein, aber das reichte nicht. Nicht um diese flatternde Unruhe in sich zu vertreiben. Nur allzu gerne hätte sie sich etwas zur Beruhigung gespritzt oder gesnieft. Aber... - ihr Blick flog zur Uhr - Felina wollte bald da sein. Und wenn ihre Freundin aus Kindheitstagen da war, dann wollte Nina wenigstens halbwegs bei Verstand sein und nicht völlig zugedröhnt auf dem Sofa liegen.
"Oh Gott...", murmelte die inswischen 20-Jährige Schauspielerin, beugte sich vor und stützte ihren Kopf in ihren Händen ab. Es war fast 10 Jahre (vielleicht 9) her, dass sie Felina das letzte Mal gesehen hatte. zumindest musste es ungefähr in diesem Rahmen gewesen sein. Und in der Zeit war so unendlich viel passiert... die ganzen Filme und Erfahrungen, der Eklat mit der Tochter vom Regisseur mit der sie rumgemacht hatte (wodurch sie dann ihre Lithromantik herausfand), die Drogen, die Paparrazo, die etlichen ONS und Partys, der Tod ihres Vaters... dann die Entzüge, die Krankenhausaufenthalte durch ihre Überdosen, die tausend, abertaussende Berichte. Filme, Premieren...
Ihr Kopf schwirrte und sie hielt es nicht mehr länger aus. Sie stand auf, tigerte in ihrer riesigen einsamen Wohnung hin und her - bis es klingelte. Ihr Herz setzte aus. Barfuß - ihre Zehen hatte sie heute morgen orange lackiert (passend zu ihrem Kleid) rannte sie zur Tür. Die Kamera zeigte ihr draußen eine junge Frau. War das Felina? Sie schluckte schwer und nahm den Hörer. Sicher war sicher. Sie wollte nicht fälschlicherweise einen Paparrzo oder verückten Fan oder so hier hochlassen. "Name?", frage sie in ihrer besten verstellten Stimme und wartete.
Felina Blake.
Nochmal atmete Nina tief und zitternd durch. "Ganz oben." Jetzt hate sie mit ihrer normalen Stimme gesprochen und drückte auf. Sie wartete hinter ihrer Tür, glaubte das leise Surren des Aufzugs zu hören (vielleicht bildete sie sich das auch nur ein), doch als sie dann tatsächlich Schritte vor ihrer Tür hörte, öffnete sie diese. Ihre Hände zitterten. Waren es die Drogen oder nur ihr Gemtszustand? Sie vermochte es gerade echt nicht zu sagen.
"Felina..?", fragte Nina unsicher und fühlte sich sofort wieder wie ein kleines Mädchen.

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Felina & Nina ~ I Remember You (Herbst 2023) [ZWANGSCUT]

von Nina am 03.02.2024 16:12

I_Remember_You_-_Schrift.png
Felina Blake & Nina Price

I_Remember_You__Felina1.gif   I_Remember_You__Nina.gif
Quelle: Tumblr                                                              Quelle: Wattpad

In ihrer Kindheit in Maine waren Felina Blake und Nina Price als Freundinnen nahezu untrennbar gewesen. Doch als Nina dann im Alter von 11 Jahren plötzlich über Nacht berühmt wurde, sie andere weiterführende Schulen besuchten und NIna nur noch unterwegs war, hatten sie immer weniger Kontakt bis er schließlich komplett eingeschlafen war. Nun - Jahre später - sind sie beide erwachsen geworden. Zufällig fanden sie über social Media Kontakt und Felina beschloss, ihrer berühmt-berüchtigen und mittlerweile in Skandalblättern beliebte Kindheitsfreundin einen Besuch abzustatten...

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.12.2024 18:55.

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Re: Nina & David ~ Escape from other Dimensions [September 2020]

von Nina am 09.11.2023 17:52

Mit einem Mal war Nins Stütze weg. Darauf war er nicht vorbereitet gewesen, stolperte nach vorne, konnte sich nicht mehr halten (Reaktionsfähigkeit im Entzug war fürn Arsch) und klatschte auf den Boden. Den Schmerz in seinen Knien nahm Nin kaum wahr, während sie beobachtete, wie Stuntman David die Flucht ergriff. "Fuck it.", murmelte sie leise, wischte scih wieder einmal über seine bereits etwas wunde Nase und rappelte sich aus. Und jetzt??
Rasch ging der Schauspieler hin und her und hin und her, vor der Bank, die ganze Zeitauf der Stelle in dem vergeblichen Versuch, einfach an nichts oder irgendetwas anderes zu denken. Aber natürlich war das ein einfaches Ding der Unmöglichkeit. Sie raufte sich die Haare, schrie, trat gegen die Band und ließ sich schließlich wieder darauf fallen. Die Decke war schon lange irgendwo in einer Ecke liegen geblieben. Einer der Pfleger, die hier ständig durch die Gänge und Räume patroullierten hielt inne.
"Miss Price?" Es war ein junger Mann mit einer ruhigen empathievollen Stimme. In diesem Augenblick hätte Nin ihm am liebsten die Augen ausgekratzt. Er hatte keine verschissene Ahnung, wie es ihm ging!!! Also warum tat er so?! Warum mussten ALLE hier so tun??! "Das Knie sieht nicht so gut aus. Schauen Sie vielleicht besser mal in der Krankenstation vorbei." Wenn hier etwas vorgeschlagen wurde, dann war das in der Regel keine Bitte sondern ein Befehl.
Nin stieß ein leises Knurren aus, drückte sich dann hoch und machte sich auf den Weg in Richtung des Krankenzimmers. Sie hatte zwei widersprüchliche Erinnerungen in ihrem Schädel. In der einen küsste sie den Pfleger auf die Wange, in der anderen trat sie ihm in die Eier. Wahrscheinlich war nichts von beidem passiert. Hoffte sie. Scheiße, die Entzugserscheinungen machten sie noch kirre!!
Sie kam in der Krankenstation an und fragte sich nicht zum ersten Mal, ob sie sich hier nicht irgendetwas abzweigen könnte. Aber natürlich nicht. Zum einen gab es hier kaumn Schmerzmittel oder sosntiges, zum anderen waren sie so gut gesichert wie ne Million Dollar Bar in der Bank. Auf einer der Liegen konnte sie David bewusstlos sehen. "Scheiße! Was ist denn mit ihm passiert?", fragte sie, hatte sich sogleich einen Stuhl rangezogen und setzte sich neben ihn. Sie betrachtete das ruhige Gesicht, um dessen Stirn ein Verband geschlungen war, hasste sich dafür, ihn darum grade zu beneiden und begann nach einem kurzen Zögern sanft seinen Handrücken zu streicheln.
"Was haben Sie?", fragte der Arzt.
"Nichts.", murmelte Nin abwesend, das polternde Pochen in ihrem Knie ignorierend und sah unverwand auf Davids Gesicht. Hoffentlich würde er wieder klarkommen...

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Re: Mia & Nina ~ Breakdown (2024)

von Nina am 04.11.2023 17:10

"Jaaa klar. Nimm dir!", anwortete Nin mit einem Grinsen und ließ sich wieder zurückfallen, um so Mia die Freiheit zu geben zu gehen, wohin immer sie wollte. "Aber diesmal musst du dir die Line selbst legen. Mein Schreibtisch will nämlich grad weggaloppiern." Sie kicherte, ein Kichern, dass zu einem Lachen wurde. Sie lachte ehrlich und herzhaft, strich sich die Tränen aus den Augenwinkeln, ehe sie aufstand und dann doch zu ihrem Tisch trat. Sie winkte Mia näher, schaffte es eine der wabernden Schubladen zu packen und aufzuziehen (für das aufziehen brauchte sie kichernd mehrere Versuche). Kurz überflog sie ihren kleinen Vorrat. "Wieder Coke?", vermutete sie und griff bereits nach ihrem Standard-Tütchen, um es Mia zu geben.
Einen Augenblick später lag sie schon wieder auf ihrem Bett, rekelte sich da, genoss die Töne und Farben der Musik, mit jeder Faser ihres Seins, genoss das Universum, alle Menschen, die wie kleien Ameisen auf ihr krabbelten und ihre Leben lebten und es war so schön. Es war einfach so wunder-wunderschön...

Die Zeit war in wogenden Wellen verstrichen, die Nino unmöglich hatte bestimmen können. Sekunden, Minuten, Stunden... alles ging ineinander über. Und ohnehin war Zeit doch nur ein Kontrukt. Ein wunderbares, seltsames, fantastisches Konstrukt, das so viel bestimmte, so viel verband, und doch nur aus Denken entstanden war, menschengemachte Zeit, menschengemachte Minuten, bestimmend durch die Sonne, die doch nur ihre Kreise drehte...
... so waren Ninos Gedanken durchs All herumgeschwebt. Er erinnerte sich an die tanzende Mia, an ihren heißen Körper. Er erinnerte sich an die sexy Bewegungen, an ihre Stimme, ihr Lachen, und auch die Lethargie. Irgendwann war sie neben ihn in einem Dämmerzustand gefallen. Nino hatte mit seinen Fingern ihren Körper gestreichelt. Als er müde wurde, hatte er nochmal ne Line Koks genommen. Und später nochmal. Schlafen war etwas, das er hasste und nicht wollte. Mh-mh. Nein. Er schob es immer so weit auf, wie es irgend möglich war. Was meistens nur so 3-4 Tagen entsprach, ehe er dann fast einen Tag durchpennte, aber immerhin.
Das Aufgehen der Sonne registrierte er nicht wirklich. Er saß im Schneidersitz auf seinem Bett, die Ohrstöpsel in den Ohren, und spielte ein Autorennen, wobei nach wie vor ihre Musikbox an war, zu der er im Takt den Kopf mitwippte. Selbst im Schlaf (oder whatever sie tat), bewegte sich Mia, was Nino leicht grinsen ließ. Das Klopfen und Rufen von draußen nahm er gar nicht richtig wahr - zu fokussiert auf Spiel und Musik war er.
Doch dann sah er aus den Augenwinkeln die Tür aufgehen und mit einem Mal erstarb die Musik. Ninos Herz machte einen Satz.
"Fuck!", stieß er aus, sprang auf und stolperte dabei über Mias Beine, sodass er selbst mit der Schulter gegen die Wand krachte.
Josh - einer von Ninos zwei Managern - stand im Wohnwagen. Er trug eine ausgewaschene übergroße braune Lederjacke, das Hemd darunter war nur halbseitig in die Hose gesteckt, schwarze Hose und baune abgetragene Schuhe. Er sah von Nino zu der Frau in ihrem Bett und wieder zurück. "Das glaub ich jetzt nicht. Ey, das GLAUB ich einfach nicht!!!", stieß er wütend aus und ehe Nino sich bewegen konnte, hatte er sie schon mit einem Schraubstock-artigen Griff am Handgelenk gepackt. Er riss die Tür auf und zog Nino dabei halb mit, wodurch er erneut stolperte. Josh streckte den Kopf raus. "Zach! HEY ZACH!! Komm mal rüber!!"
Dann wandte er sich wieder Nino zu, sein Griff wurde jetzt so fest dass es sogar trotz des Kokains in ihrem Kreislauf schmerzte. "Du kannst was erleben, Fräulein!!"

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Re: Nina & David ~ Escape from other Dimensions [September 2020]

von Nina am 02.11.2023 10:31

Entzugserscheinungen hin oder her, sie bemerkte, dass etwas mit David nicht stimme. Der starre Blick, das innehalten, das völlige Abdriften... ahhh schreiße. Ihr Kopf hämmerte und sie war echt kein Psychologe oder so ein Scheiß um beurteilen zu können, ob das nun ein Flashback oder sonst irgendne andere Scheiße war. Aber es war definitiv etwas was ihn beschäftigte. Trocken musste der Schauspieler lachen, als David wieder zu sich kam und Morphium ansprach. "Feel it. Also kein Morph, lass ich gern dir. Ich brauchs Koks, scheiße. Obwohl ich grad eigentlich echt alles nehmen würde. Fucking alles...."
Sie schluckte, kratzte sich etwas, fuhr sich mit einer Hand durch die Haare, wackelte mit den Beinen und zog dan die Decke um sich fester. Wo auch immer die hergekommen war.
"Hey, an was immer du eben gedacht hast, sei froh dass du grad nicht in einer dieser beschissenen Therapiepunkte steckst. Die hätten dich damit nicht in Ruhe gelassen bis du redest." Sie kannte das und sie hasste es. Sie wollte nicht über seine Mum reden, die sie verlassen hatte, oder über seinen Daddy, der mit dem ganzen doch nun echt nichts zu tun hatte! Sie hatte keinerlei Interesse daran, irgendwelche erfundene ausgedachte Scheiße aus seinem Leben aufzuarbeiten oder was immer die hier vorhatten. Filmbusiness war tough und der Stoff half ihr, die Drehtage und Interviews und Promotion und einfach alles zu überstehen und einsatzfähig zu bleiben. Was war daran so schwer zu verstehen??
Sie ließ den Kopf nach hinten gegen die Wand fallen. Ihr Bein wackelte schnell und die Frage war schneller draußen, als sie nachdenken konnte: "Bist du freiwillig hier?" Sie sah Stuntman David an.

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Re: Mia & Nina ~ Breakdown (2024)

von Nina am 19.10.2023 15:44

Kaum war Terence weg stand Mia schon wieder auf. Nin selbst merkte noch nichts vom LSD. Aber das kein Problem. Alice brauchte immer so ne halbe Stunde bis Stunde, bis es wirklich wirkte - und bis dahin wirkte ja zumindest ihr geliebtes Koks, also von daher... ließ sich das aushalten! Grinsend beobachtete der Schauspieler, wie sich Mia einfach auszog und aufs Bett fallen ließ. Sie hatte echt einen super schönen Körper, da gab es nichts zu betreiten. "Noch nicht. Aber glaub mir, das kommt noch.", lachte Nin, stand auf und ließ sich neben Mia aufs Bett fallen, legte dann ihre Beine angewinkelt hinter Mias Rücken aufs Bett und lehnte sich selbst an der Wand ihres Wohnwagens an. "Nachher werden sich für mich die Gegenstände bewegen, die Wände atmen und das Leben... die Farben... die Töne... es wird so intensiv sein." Sie grinste, lachte dann leicht und legte ihren Kopf auf Mias Schulter ab.
Sie hatte keine Ahnung wie lange sie so da saßen - Zeitgefühl war schon lange nicht mehr Nins Stärke, doch dann kam es. Das Gefühl wegzufliegen. Es kam ihr plötzlich unglaublich war, dass sie hier, ihr Wohnwagen, nur ein winziger Punkt auf dier riesengroßen weiten Erde war. Und doch war sie hier, die Rothaarige an ihrer Seite - ihre Freundin Mia - und es war gut und schön und sollte so sein. Sie lachte und umarmte Mia fest. Die Kokainwirkung ließ nach, doch dafür hauten die Hallus rein. Sie beobachtete, wie der Schreibtisch galoppieren wollte und konnte nicht anders als zu kichern. Sie stuopste ihre Freundin an. "Heyy, bei dir noch alles gut oder brauchst du was?", grinste sie sie an - etwas in ihr hätte unglaubliche Lust sich zu bewegen. Abenteuer zu erleben, trotz der gewissen Müdigkeit.

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