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Raleigh

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FSK 18 Anderes Wesen flexibel heterosexuell heteroromantisch Neuling erfunden Apokalypse

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Re: Somewhere only we know | Raleigh & Elena

from Raleigh on 11/08/2020 11:51 PM

Während sie ihm ihre Probleme erzählte, scrollte er noch einen Moment durch das Word Wide Web durch, um mehr von der Stadt zu erfahren. Diese ganzen Tieranfälle waren für ihn mehr als seltsam und wenn er ehrlich war, glaube er diese Geschichte nicht. Sicher kann es mal passieren aber nicht so oft wie er es in den Artikeln liest. Für ihn lies es sich ehr, dass die Stadt etwas verheimlicht. „Es wird also doch interessant hier..." dachte er sich. Nachdem er sich in den Kopf gesetzt hatte etwas tiefer über diese Sache zu graben, packte er sein Handy wieder ein und sah wieder zu Elena hin. Während er sie so ansah, bemerkte er es das unter diesen müden Augen und Tränensäcke, eine doch hübsche und attraktive Frau sich befand. Im ersten Moment hatte er das gar nicht richtig realisiert, aber da hatte er sie auch nicht genauer betrachtet. Sie hatte was Zierliches an sich, etwas Liebes und Sympathisches aber sie wirkte dennoch irgendwie stark. „Verstehe. Er wollte einfach nicht das dir etwas passiert. Kann ich nachvollziehen. Trotzdem hätte er dir wohl mehr zutrauen können. Er kam dann wohl nicht wirklich klar, dass du dich verändert hast. Aber naja. Du kennst dich am besten. Du wirst schon wissen, was gut für dich ist und wie viel und was du alles ertragen kannst." Sagte er dann. „Wie heißt es so schön? Was uns nicht tötet macht uns nur stärker." Er fand, dass dieser Spruch im Moment recht gut passt. Aber ist es denn auch so? Er fand schon. Egal was man durchmacht hatte und erlebt hatte, man lernt dazu und diese Geschehnisse machen etwas mit einem. Sicher können sie einen zerstören aber genauso gut können sie einen stärker machen. Als sie andeutete Dinge getan zu haben, die ihren Puls schneller schlagen lies wurde er neugierig. „Was waren denn das für Dinge?" fragte er dann deshalb. Er bemerkte das sie zwar schon ungefähr 3 Gläser hatte und nicht betrunken war, aber er hinterfragte es nicht. Er kannte Leute, die eine Menge tranken und trotzdem sehr nüchtern schien. Jeder hat da seine Grenze und seine Zeit.
Er klopfte ganz leicht mit dem Zeigefinger an sein Glas, während er nachdachte. „Wenn dich hier nichts mehr hält, könntest du eigentlich reisen. Allein kann es zwar beängstigend sein, aber dafür erlebst du mehr Sachen. Du lernst mehr Leute kennen. Aber ich kann verstehen, dass es zu zweit mit einer Freundin oder so lustiger sein könnte. Vielleicht hat eine Freundin Lust?" schlug er dann vor und trank einen Schluck.
„Ja, ziemlich viel. Man besucht neue Klienten oder neue Standtorte da kriegt man schon einiges zur Gesicht. Und wenn man sein eigener Chef ist, dann ist das natürlich ein großes Plus." Sagte er entspannt und mit einem leichten Lächeln auf den Lippen. Er war zwar der Chef und konnte eigentlich tun und lassen was er wollte, aber das hieß nicht, dass er Tagelang nichts machen konnte. Er hatte genug Arbeit mit den ganzen Hotels aber auch mit dem anderen Job. „Gut möglich, dass er sich sein Spaß damit erlaubt hat. Aber das denke ich weniger. Sowas traut er sich nicht. Das war eine ernsthafte Idee von ihm. Ich mein, an sich keine schlechte Idee nur muss man die richtigen Städte finden. Aber deine Idee werde ich mir merken. Es wäre zumindest was anderes. Danke" sagte er ehrlich und nickte ihr dankend zu. Als sie einen Zombie imitierte, konnte er nicht anders als zu schmunzeln. „Süß." Sagte er knapp. Er wollte sich gerade noch einen Schluck genehmigen als er aber in der Bewegung inne hielt. Er runzelte die Stirn. „Vampire? Werwölfe?" hackte er nach und musterte sie. Er wollte wissen, ob sie das nun als Scherz meinte oder ob es ihr völliger ernst war. Sie sagte das so locker als wäre es eine reine normale Tatsache. Er wusste nicht wirklich wie er sich nun verhalten sollte. Es würde ihn aber nicht überraschen, wenn etwas Übernatürliches auf dieser Welt bzw in dieser Stadt geben würde. Er war auch kein normaler Mensch, etwas das niemand wusste außer seine Familie. „Würde aber wirklich die Anfälle erklären. Und die Ausgangssperre. Ein Hotel für Vampire und Werwölfe, das wäre doch was neues." Begann er dann und überlegte wirklich darüber nach währen er sich dann den Schluck genehmigte.


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Re: Somewhere only we know | Raleigh & Elena

from Raleigh on 11/08/2020 10:34 PM

Während Raleigh der brünetten zuhörte spielte er etwas mit seinem Glas. Er schwankte sein Glas in kleine Kreisbewegungen und sah in die braune kreisende Flüssigkeit. „Also lässt er dich nicht so leben wie du es gerne hättest." Sagte er dann hielt aber mit seiner Bewegung inne. „Bist du krank? Oder wieso sollte das Leben zu schnell vorbei sein? Oder bist du einfach ein Adrenalin Junkie, dass sich in gefährlichen Abenteuern stützt?" fragte er weiter nach. Für ihn klang das doch recht kryptisch. Warum sollte das Leben dieser jungen Frau so schnell vorbei sein? Raleigh schätzte sie nicht älter als 25 Jahren ein. Natürlich wusste man nie was im nächsten Moment passieren würde. Es könnte sein das ein Amokläufer just in diesen Moment reinstolpert würde und alle abknallen würde. Das mal drastisch dargestellt. Aber trotzdem nicht was unmöglich wäre. Das Leben steckte wirklich voller Überraschungen und man wusste nie was als nächstes passieren würde. Das ist wohl etwas, dass das Leben ausmachte und es so reizend machte. „Fragt sich also wieso er dich los werden möchte. Weil du nicht die bist, die er gerne hätte oder ob da doch mehr dahintersteckt. Ich hätte ja vorgeschlagen sich nochmal in Ruhe zu unterhalten, aber es scheint als sei der Zug wohl abgefahren. Vielleicht ist es ja das Beste. Wer weiß. Jetzt kannst du erst mal für dich sein, deine Gedanken ordnen und dann wer weiß. Du solltest dich aber nicht für niemand ändern. Wenn dich jemand nicht so haben will, wie du bist, dann hat die Person dich nicht verdient." Sagte er schlicht und zuckte mit seinen Schultern, bevor er etwas aus seinem Glas trank und wieder abstellte. Ral gab dem Barkeeper gutes Geld für die Getränke und vor allem für die Flasche, die er von dem Barkeeper bestellt. Er schraubte die Flasche auf und schenkte ihr nach, bevor er die Flasche zwischen beide abstellte, als Zeichen, dass sie sich davon bedienen konnte. „Ist einfach als ständig neu zu bestellen" erklärte er ihr kurz sein Handeln.
Er trank noch einen Schluck. „Noch nie die Stadt verlassen? Du sitzt also hier fest." Stellte er einfach fest. „Willst du denn aus dieser Stadt mal rauskommen oder lebst du aus purer Überzeugung und Liebe zu dieser Stadt hier?" fragte er sie. Für ihn klang das seltsam. Sie war jung und trotzdem reiste sie wohl nicht gerade viel umher. Sowas kannte man von den Leuten in New York gar nicht. Die meisten jungen Leuten nahmen sich ihr Rucksack und begannen ihr Abenteuer und reisten durchs Land oder durch die Welt.
Als sie anfing zu lachen musste er leicht seufzen. „Mein baldigen Ex- Berater. Ich weiß auch nicht was für Drogen er genommen hatte, um auf diese glorreiche Idee zu kommen. Aber bevor ich ihn die Idee ganz streitig mache, hat er zumindest eine Chance verdient.
Auf die Frage hin, ob er die Stadt gegoogelt hätte, schüttelte er den Kopf sachte. „Nein. Aber wenn du das erwähnst, dann muss die Stadt wirklich etwas haben, was abschreckend ist. Oder zumindest etwas was wichtig ist." Während er das sagte, packte er sein Handy raus und tippte den Namen in die Suchleiste. Bei den Treffern landete er auf Artikel mit sehr interessanten Überschriften. „Habt ihr eine Bärenpandemie hier?" fragte er und hob leicht die Brauen an.


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Re: Somewhere only we know | Raleigh & Elena

from Raleigh on 11/08/2020 09:30 PM

Raleigh war wirklich nicht immer der Mensch, der sich die Sorgen von Fremden Menschen anhörte. Im Gegenteil. In den meisten Bars hatte er schon oft Begegnungen gehabt, in denen die Leute ihn einfach anquatschten und ihm ihre Probleme erzählten. Nach einem lagen Tag war es etwas, dass er aufjedenfall nicht hören wollte und den Leuten deswegen direkt sagte, dass es ihm nicht interessieren würde. Er bekam darauf hin immer wieder pampige Antworten aber das war ihm immer egal gewesen. Er war der Meinung, dass er sich nicht um die Probleme andere scheren sollte, vor allem nicht, wenn er die Personen nicht kannte. Warum sich noch mehr Probleme schaffen als man schon hatte? Natürlich wäre es was anderes, wenn es seine Schwester wäre oder seine Mutter. Oder einfach jemand der ihm wichtig war. Bei engeren Beziehungen war Raleigh immer für diese Personen da und half, wo er nur konnte. Nur konnte er solche Beziehungen an einer Hand abzählen.
In diesen Augenblick mit Elena war es auch anders. Er kannte sie nicht, also hätte er sie einfach von beginn an ignorieren können, doch das tat er nicht. Aus irgendeinen Grund, wollte er wirklich ihre Probleme oder ihre Sorgen erfahren. Zumindest der Grund, wieso sie so aussah wie sie in den Moment aussah. Er hätte es schon früher wissen sollen, dass ein Mann dahintersteckte. Eins was er gelernt hatte war, dass es so gut wie immer an der Beziehung lag. Als sie so erzählte, wie ihr Ex wohl so war, musste er seine Stirn runzeln. „Er kontrolliert dich?" er wechselte auf Du, da er dachte das es angebracht war. Immerhin unterhielten sie sich über ein ehr privates Thema, da dachte er sich das siezen sparen konnte. „Klingt nicht gerade gesund. Geht sin einer Beziehung nicht darum, dass man sich vertraut? Zumindest sollte man das." Er musste bei dem Satz innerlich die Augen rollen. „Genau Raleigh, als hätte du so viel Erfahrung damit." Dachte er sich sarkastisch. Nachdem sein Glas leer trank, bestellte er sich noch einen neuen. Er nickte leicht, als sie ihm erklärte, wieso sie sich so gut auskannte. „Dachte ich mir. Diese Insider Informationen kann nur von jemand kommen, der hier lebt." Kurz darauf bekam er auch schon seinen neuen Drink und nippte daran.
„Das es sein Charme hat, konnte ich schon erahnen." Ja, die Stadt hatte seinen mystischen Charme. Dieses etwas, was er sich selbst nicht erklären konnte. Und genau dieses etwas war, dass er unbedingt rausfinden wollte. „Die Stadt klingt sehr...kryptisch. Kontrolliert. Als würde man sie vor etwas warnen oder beschützen müssen. Zumindest hatte ich das bisher noch nie in einer Stadt erfahren. In New York City ist aufjedenfall alles viel freier." Meinte er knapp. Bevor er auf ihre Frage antwortete, trank er noch einen Schluck seines braunen Gesöffs. „Ich sehe mich in Kleinstädten um und bin am überlegen ein Hotel zu bauen. Aber wie du das so schön erklärst, scheint es sich wirklich kaum zu lohnen hier zu investieren." Erklärte er ihr und sah ihr direkt in die Augen. „Erzähl mir doch etwas mehr von der Stadt."


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Re: Somewhere only we know | Raleigh & Elena

from Raleigh on 11/08/2020 08:31 PM

Die brünette Frau neben ihm hatte Raleigh schon bemerkt als sie mit ihren Sorgenfalten durch die Tür kam. Allgemein nahm Raleigh jede Bewegung schnell wahr, denn das hatte er so von seinem Vater gelernt. Mit jungen Jahren wurde Raleigh trainiert mit seinen Sinnen zu arbeiten und wie man seine Umgebung wahrnahm. Man kann wirklich nicht behaupten, dass er eine normale Kindheit hatte, denn sie war alles andere normal. Welches Kind mit 10 Jahren sollte auswendig lernen welche Waffen wie gebaut waren und wie man sie in unter eine Minute zusammenbaute. Oder welcher Teenager sollte schon wissen, wie man Bomben oder Waffen baut. Allgemein kein Mensch sollte sowas wissen und dennoch gibt es Leute, die sich in dieser Richtung sehr gut auskennen. In dieser Schublade gehört nun mal auch Raleigh. An manchen Tagen hätte er sich gerne von dieser Arbeit zurück gezogen und hätte alles was sein Vater aufgebaut hatte aufgegeben und zerstört. Aber genau deswegen, weil es das Erbe von seiner Vater war konnte er es nicht. Es war nicht so, dass er es hasste. Nein. Im Gegenteil, es war ein Teil von ihm und es gab ihn jedes Mal auf neues diese Nervenkitzel, was ihm sehr gefiel. Aber manchmal wollte er einfach ein normaler Mensch sein. Ein normaler Mensch mit normalen Problemen und normale Arbeit. Und genau die Tatsache, das er in einem Pub saß, was trank und sich mit einer Fremden unterhielt, empfand er sehr als normal und er genoss es.
„Heute Morgen? Danach sieht es wirklich nicht aus. Aber er muss Ihnen wohl sehr viel Bedeuten, das sieht man Ihnen deutlich an. Aber keine Trennung ist je leicht. Außer man empfindet nicht viel für die Person, dann kann es das beste sein, was einem passieren konnte." Meinte er dann nüchtern und nippte an seinem Glas. Über Beziehungen wusste Raleigh nicht, denn seine letzte richtige Beziehung war damals im College. Danach hatte er keine langfristigen Beziehungen sondern ehr nur sowas wie One- Night- Stands. Die Frauen die Raleigh kennen gelernt hatten, benötigten viel Aufmerksamkeit, die Raleigh ihnen nicht geben konnte und das gefiel Ihnen nicht.
Raleigh sah ihr leeres Glas und bestellte für sie noch eine Runde. Sie schien es wirklich nötig zu haben und wenn es ihr half wieso auch nicht? Es war auch nicht so, dass Raleigh Hintergedanken hätte wie z.B sie betrunken zu machen und sie dann mitzunehmen. So ein Mensch war Raleigh auch nicht. Zumindest nicht so einer, der das extra machen würde.
Während sie ihm die Geschichten der Gäste in diesem Lokal erzählte, hörte er ihr aufmerksam zu. Ab und an glitten auch seine Blicke zu ihr und beobachteten sie für einen Augenblick. „Vielleicht könnte sie mir nützlich sein..." dachte er sich. Die Frau lebte hier und schien eine Menge Ahnung von den Leuten und der Stadt zu haben. Sie könnte ihn sicherlich helfen auf eine Lösung zu kommen.
Als sie dann endete und genau richtig mit ihrer Vermutung lag, konnte er ein Schmunzeln, was von einem leichten Lachen gefolgt wurde, nicht verhindern.

„Sie sind gut, Elena." Sagte ehr ehrlich beeindruckt und nahm ihre entgegen gestreckte Hand in seine und drückte sie kurz. „Sehr erfreut, Elena. Ich heiße Raleigh." Sagte er mit einem charmante Lächeln.
Er konnte sich auch nicht mehr zurück halten und entschied sich gleich sie mit seinen Fragen zu bombardieren. „Da es den Eindruck macht, dass sie sich hier bestens auskennen, würde ich Ihnen auch gleich die Frage stellen, wieso hier nur noch den Bewohnern wohnen. Und wieso sie denken, dass die Stadt aufgeben wurde." Mit neugierigen Blicken sah er sie an.


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Reply Edited on 11/08/2020 08:31 PM.

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Re: Somewhere only we know | Raleigh & Elena

from Raleigh on 11/08/2020 06:19 PM

Schon seit knappen zwei Stunde saß Raleigh in diesem Mystic Grill und versuchte seine Gedanken zu ordnen. Er machte sich gedanklich eine Pro und Contra Liste. Eifrig schrieb er sich einige Gedanken dazu in seinem Handy auf.
„Pro...Mehr bekannt, mehr ansehen, könnte vielleicht auch mehr Profit geben, wenn es etwas klein und atmosphärisch ist. Contra...hmm...wenn nicht gerade viele Touristen hier sind gibt es gar kein Profit." Dachte er sich und tippte mit seinem Finger auf den Tresen. Er nahm einen genüsslichen Schluck von seinem Whiskey und gab einen kurzen zufrieden Ton von sich. Um eine kurze Pause zu machen drehte er sich um und lehnte sich mit dem Rücken gegen den Tresen. Eines was er sehr gerne tat ist beobachten. Wieso? Nun, da lernte man so einiges über sein Gegenüber. In vielen Treffen oder Termine, die er hatte, konnte er immer sein Gegenüber genau beobachtet. Seine Haltung analysieren. Durch eine Haltung von jemand, kann man vieles rausfinden, z.B war die Person ehr schüchtern, wanderten die Blicke meist auf den Boden und die Haltung war auch recht steif, so als wäre es der Person unangenehm. Oder hatte jemand etwas zu verbergen, waren die Augen sehr unruhig und die Person bewegte sich ständig. Raleigh war recht froh, dass er manche Menschen so lesen konnte, denn das hatte ihn schon einige Male das Leben gerettet.
Die Menschen schienen hier sehr ausgelassen zu sein, sie lachten, spielten Billard und Dart, tranken und unterhielten sich anregend. Kurz gesagt: Sie lebten ihr Leben. Er musste etwas schmunzeln. Durch seine Arbeit konnte er nicht immer wirklich ausgelassen sein, es war immer irgendwas oder kam etwas dazwischen. Ein Nachteil, wenn man zwei Geschäfte am Laufen hat. Deswegen war er immer froh, wenn er mal außerhalb der Stadt war, denn da hatte er sowas wie Urlaub. Er konnte sich verschiedene Städte ansehen, Kulturen kennen lernen und einfach mal entspannen. Zu einem gewissen Grad mochte er auch neue Leute kennen lernen aber das hing meist von seiner Stimmung ab. Im Grunde mochte er seine Ruhe sehr gerne aber die konnte manchmal sehr anstrengend sein. An manchen Tagen war es so, dass es zu ruhig war und es fühlte sich für ihn an, als würde ihm die Decke auf den Kopf fallen.
Und da er gut gelaunt war, dachte er sich er sprach einfach die junge Frau neben ihn an. Sie sagte zwar, dass es nicht nötig war, dass der Drink auf ihn ging aber Raleigh wusste 1. Mal das er es nicht musste und 2. War er jemand der selten ein Nein hören wollte. Er lachte leise rau. „Ich weiß , dass es nicht nötig wäre aber ich tue es dennoch gerne. Und ja, man sieht es Ihnen an. Sie sehen aus als hätten Sie schon einige Tage nicht geschlafen." Sagte er schmunzelnd. Das war wirklich kein Kompliment und wahrscheinlich auch nicht was eine Frau hören wollte aber es war die Tatsache. „Ex-Freund, hm? Also Beziehungsprobleme. Das kann wirklich anstrengend sein. Dann sollten Sie den Drink aufjedenfall annehmen, denn Sie haben ihn verdient." Sagte er leicht nickend.
Als sie ihn fragte, was er hier eigentlich treibt musste er wirklich überlegen. Erzählte er ihr die Wahrheit oder sollte er einfach was erfinden? Es wäre sicher nicht schlimm gewesen einfach seine Story zu erzählen aber manche Leute werden komisch, wenn man ihnen sagt, dass man was neues bauen wollte. „ Nun ich bin auf der Durchreise und habe gedacht, dass ich hier paar Tage bleiben könnte um mir die Stadt anzusehen. Sieht man mir an das ich neu bin?" fragte er und legte leicht seinen Kopf schief. War sogar die Wahrheit, denn er hatte ein Termin gehabt einige Städte weiter und wenn er die Gelegenheit schon hatte, da dachte er sich konnte er sich die Stadt ansehen.


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Re: Somewhere only we know | Raleigh & Elena

from Raleigh on 11/07/2020 10:30 PM

Raleigh traf erst vor paar Stunden in der kleinen Stadt Mystic Falls an. Hätte jemand vor paar Wochen erzählt, dass er hier mal seine Tage verbringen würde, hätte er gedacht, dass die Person sich diese Stadt ausdachte. Denn bisher hatte er noch nie von dieser Stadt gehört. Und doch spazierte er durch die kleine Stadt und beobachtete die Leute. Ganz normale Leute wie er sie eben kannte. Große, kleine, ältere und jüngere. Auf den ersten Blick würde man denken, dass es eine einfache Stadt wäre, die man auf der ganzen Welt sehen würde. Aber irgendwas war anders. Etwas war an dieser Stadt anders, das konnte er spüren, aber er konnte nicht genau herausfinden was  ihn dazu bracht das zu fühlen. Die Zeit ist aber zu wertvoll, um sich weiterhin damit noch zu befassen, deswegen sah er sich die Gebäude an.
Raleigh war ein Hotelbesitzer. Aber ihm gehörte nicht nur eines, sondern eine ganze Kette. Vor paar Tagen schlug sein Berater vor ein Hotel in einer kleinen Stadt zu bauen um sich auch auf Kleinstädte zu orientieren. Das war aber etwas, was Raleigh aber erstmal lächerlich fand, denn er sah darin kein Profit. Aber nichts desto trotz stand er nun in dieser Stadt. Wieso? Das wusste er auch nicht. Vielleicht weil er gerne reiste und sich das erstmal anschauen wollte. Sicherlich fragte man sich wieso denn direkt in Mystic Falls. Hatte er sich das denn gut überlegt? Nein. Hat er nicht. Das war purer Zufall. Man konnte sagen, dass es sowas wie ein Ene- Mene- Mu Prinzip war. Man hatte eine Liste voller Kleinstädte und man pickte zufällig die Stadt aus.
Er hatte sich die Stadt angeschaut und sein erster Tag begann in einem Art Pub auszuklingen. Das Mystic Grill. Nachdem er einen Eindruck der Umgebung und der Stadt bekommen hatte, musste er das erstmal verarbeiten und darüber nachdenken, ob es nun wirklich Sinn machen würde, hier eines seiner Hotels zu bauen. Und besser denken konnte man sowieso nur mit einem Glas Whiskey. Deswegen saß er an der Bar mit seinem Handy und schrieb sich dort ein paar Notizen. „Ich weiß wirklich nicht wie James auf die Idee kommt...Vielleicht habe ich mir den falschen Berater geangelt. Wobei vielleicht ein kleines Hotel. Es muss ja nichts Großes wie sonst sein..." dachte er sich. Doch noch bevor er seine Gedanken weiterführen konnte, nahm er eine Bewegung aus dem Augenwinkel wahr. Als er aufsah, blickte er auf eine hübsche Frau mit braunen Haaren. Für einen kurzen unauffälligen Moment musterte er die Frau genau. Und dabei fiel ihm auf wie fertig sie aussah. Auch ihre Stimme, wie sie ihren Dring bestellte, klang müde. „Der geht auf mich." Sagte er dann zum Barkeeper und sah in Richtung dieser Frau. „Scheint als hätten Sie es wirklich nötig. Langer Tag gehabt?" fragte er sie dann neugierig.


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