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Sonja
Gelöschter Benutzer

Aeryn & Sonja ~ like mother, like daughter (1422 n. Chr.) [Zwangscut]

von Sonja am 18.09.2020 18:52

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.12.2020 13:32.

Nick
Gelöschter Benutzer

Re: Bellevie & Nick | The Beauty and the Beast

von Nick am 18.09.2020 17:20

Alles begann in einer düsteren Nacht. Ich hatte gerade eine kleine Party in meinem Hause gestartet, als es an meiner Tür klopfte. Völlig in Partylaune öffnete ich diese und fand eine alte, gebrächliche Dame dort stehen. Ihr Rücken war gekrümmt und ihre Kleidung wirkte wie aus einem Secondhandladen und einmal durch den Dreck geschleift. Ich erkundigte mich, was sie wolle und sie bat mich, ihr einlass zu gewähren. Ich drehte mich kurz nach hinten und schüttelte dann den Kopf. Ich entschuldigte mich bei der alten Dame und wollte die Tür wieder schließen, ehe sie ihren Fuß durch steckte und mich erneut bat. Wieder verneinte ich und die alte Frau verwandelte sich in eine schöne, junge Dame die mich von nun an mit einem Fluch belegte. Nicht etwa irgendeinem Fluch. Es war ein Bannzauber, denn ich durfte mein eigenes Grundstück nicht mehr verlassen und wenn ich versuchte über die Grenze zu treten, lief ich praktisch gegen eine Wand.
Die Jahre vergingen und der Kontakt zu meinen Freunden brach ab, denn bevor das alles geschah sorgte die Hexe dafür, dass ich auch wirklich allein auf dem Grundstück zurück blieb. Sie hatte eine Bedingung an mich und wenn ich diese Erfüllte, dann konnte ich wieder ein freier Mann sein. Eine Lange Zeit war ich einsam, verzweifelte so langsam und verwandelte mich an jedem Vollmond in meinem Keller. Fest gekettet mit allem möglichen, damit ich nicht nach draußen kam. Am Ende taten mir die Fußgelenke und Armgelenke mehr weh, als jede Verwandlung, denn durch den Vollmond kam das wahre Monster in mir heraus. Ein Werwolf, der nicht wusste was er tat. Schon früh lernte ich mich damit abzufinden, dass es jemand an meiner Selte aushielt ohne gefressen zu werden. Deshalb ging ich Beziehungen nie wirklich ein und verliebte mich auch nicht. Der ein oder andere nächtlicht Spaß war da eine ganz andere Geschichte.
Irgendwann kursierten Gerücht, dass auf dem Grundstück ein Biest leben würde. Im Endeffekt war ich damit gemeint und damit ich nicht von einem Jäger getötet wurde, kam ich ihnen zuvor und tötete sie. Nicht dass ich das wollte, aber sie kamen ohnehin nicht über die Grenze zur Straße und würden einfach verhungern, wenn ich sie nicht von irhem Leid erlösen würde. Ich hielt mich nicht für einen Heiligen, nur konnte ich es nicht riskieren, dass mir jemand schadete, solange ich hier fest saß. Eines Tages kam ein etwas älterer Mann. Er hatte einen vollen Schnurbart und war klein gebaut. Scheinbar hatte er sich verlaufen, denn er hatte weder eine Waffe noch etwas anderes dabei, um mich umbringen zu können. Als ich herausfand warum er nun hier war, musste ich lachen. Er lief auf dieses Grundstück um mich zu töten, hatte aber seine Ausrüstung im Wagen vergessen und als er merkte, dass er nicht mehr hier weg kam, versuchte er mich zu besänftigen. Es war seit langen eine längere Unterhaltung. Nicht das typische - Tut mir leid, aber du bist das Biest und du musst tot sein- Gerede, sondern eine richtige Unterhaltung, wo auch ich mal antworten konnte ohne ihm gleich den Kopf abzureissen. Was viele nicht wussten war, dass ich meinen Werwolffluch gut unter Kontrolle hatte. Ich schaffte es sogar mich zu verwandeln, wenn ich es wollte und nicht wenn der Mond ganz oben am Himmelszelt stand. Diesen Trick zeigte mir mein Großvater, denn so konnte er sich besser schützen. Außerdem musste ich dazu sagen, dass ich nicht aussah wie ein kleiner Chihuahua, der gerade sein Fell verloren hatte. Nein, ich wuchs ein ganzes Stück während der Verwandlung, hatte schwarzes, dichtes Fell und blaue Augen und wenn ich die Zähne fletschte, machten sich so einige in die Hose.
Mit dem netten Mann, der mich eigentlich töten wollte, kam die Bürde, die sich auf weitere Jahre hier spezialisieren sollte. Denn dieser brachte eine Tochter her, die sich Sorgen um ihn machte, nach wenigen Tagen. Als ich nach draußen trat, um sie in Empfang zu nahmen, konnte ich nur ihre Silhouette erkennen. Es war dunkel und die kleine Taschenlampe in ihrer Hand blendete mich, während ich auf sie zu lief. "Wie kann ich helfen?" rief ich und blieb ein wenig entfernt von dem Zaun stehen.

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Nick
Gelöschter Benutzer

Bellevie & Nick | The Beauty and the Beast [Zwangscut]

von Nick am 18.09.2020 16:20

The Beauty and the Beast

   

Eine Liebesgeschichte wie in einem Märchen.
Belle opfert sich, um ihren Vater vor dem Beast von Montreal zu beschützen. Ein Beast, dass in Wirklichkeit nur ein harmloser Werwolf zu schein scheint und einfach seine Ruhe will. Ein Fluch, der es an einen Ort bindet und eine Liebe, die es beenden soll. Wird es so weit kommen oder müssen die Beiden auf Ewig zusammen in dem Haus verbringen?
Liebe kann alles wieder gut machen oder?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.12.2020 13:23.

Hermine
Gelöschter Benutzer

♥ Hermine Granger-Weasley ♥

von Hermine am 18.09.2020 15:59

A L L G E M E I N E S
Name:
Geburtsdatum &-ort:
Alter:
Wohnort:
Wohnsituation:
Staatsbürgerschaft:
Sternzeichen:
Geschlecht:
Sexualität:
M A G I S C H E S
Wesen:
Seit wann:
Magst du es:
A U S S E H E N
Größe:
Gewicht:
Haarfarbe (gefärbt?):
Haarlänge:
bevorzugte Frisur:
Augenfarbe:
Kleidungsstil:
Körperstatur:
V E R G A N G E N H E I T

(folgt)
C H A R A K T E R
Vorlieben:
Abneigungen:
Hobbies:
Stärken:
Schwächen:
Lieblingsfarbe:
Lieblingstier:
Lieblingsessen:
B E Z I E H U N G E N

cooltext292272808970431.png
   
Vater:
Theodore Alexander Granger
Mutter:
Ella Grace Granger
Schwester:
Bruder:
Tochter:
Rose Granger-Weasley
Sohn:
Hugo Granger-Weasley
Schwiegervater:
Athur Weasley
Schwiegermutter:
Molly Weasley
Schwager:
Harry Potter
Fred Weasley †
George Weasley
Percy Weasley
Charles Weasley
William Weasley
Schwägerinnen:
Ginny Potter geb. Weasley
Angelina Weasley geb. Johnson
Audrey Weasley
Fleur Weasley geb. Delacour
Nichten:
Lily Potter
Roxanne Weasley
Lucy Weasley
Victoire Weasley
Dominique Weasley
Neffen:
James Potter (Patensohn)
Albus Potter
Louis Weasley
Weitere Verwandte:
Alle Reinblutfamilie (entfernte bzw. verschägerte Verwandschaft)
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Bester Freund:
Harry Potter
Ronald "Ron" Granger-Weasley
Beste Freundin:
Ginevra "Ginny" Potter geb. Weasley
Freunde fürs Leben:
Harry Potter
Ron Granger-Weasley
Ginny Potter
Luna Lovegood
Neville Longbottom
Draco Malfoy
Clique (ehemals):
Harry Potter
Ron Granger-Weasley
Ginny Potter geb. Weasley
Luna Lovegood
Neville Longbottom
Fred Weasley †
George Weasley
Dean Thomas
Seamus Finnigan
Gute Freunde:
Freunde:
Gute Bekannte:
Bekannte:
cooltext292272837739824.png
   
Erzfeind:
Fenrir Greyback
Ewiger Hass:
Bellatrix Lestrange †
Fenrir Greyback
Lord Voldemort †
Kann nicht ausstehen:
Selena Lestrange
Kann mich nicht ausstehen:
Selena Lestrange
Geht aus dem Weg:
Geht mir aus dem Weg:
Mag nicht:
Selena Lestrange
Mag mich nicht:
Selena Lestrange
cooltext292272850342248.png
   
Wahre Liebe:
Ron Granger Weasley
Hass-Liebe:
Freundschaft Plus:
On-Off-Beziehung:
Ex-Freunde:
Verliebt in:
Ron Granger-Weasley
Verliebt in mich:
Ron Granger-Weasley
Verlobt mit:
Verheiratet mit:
Ron Granger-Weasley

Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.08.2021 10:01.

Felix
Gelöschter Benutzer

Re: Rusty & Felix ~ Road To Hell

von Felix am 17.09.2020 22:44

Felix war verzweifelt und einfach nur noch am Ende seiner Kräfte. Er brauchte Nahrung, Trinken, irgendwas unm wenigstens etwas Energie zu tanken. Das einzige, was er noch dabei hatte, waren die Stimlanzien und die... die waren heikel. Er versuchte dem Drang zu widerstehen, eine zu nehmen, mit aller Macht. Denn wenne r sie nahm... er fürchtete, dann würde sein Sohn nach diesem drei Tagen nicht mehr leben... das konnte er nicht riskieren...
Aber wenigstens hatte er eine Stadt erreicht und einen Mann getroffen! Das war mehr als die letzten Tage. Doch bei der Frage des Mannes, erstarrte Felix.
Seine Kehle war rau und ausgetrocknet und als er schluckte, war dies ohne Spucke und nur ein unangenehmer Druck zwängte sich durch seine Kehle. Er öffnete seine aufgeplatzten trockenen Lippen. Lügen war eine Schande in den Augen der Engeln. Er würde die Wahrheit sagen. Die Wahrheit war etwas des Heiligsten Guts.
"Ja. Aber nicht vor der Polizei, keine Sorge. Ich habe nichts Unrechtes getan." Verzweiflung klang aus seiner Stimme, sein Herz raste. Nichts Unrechtes getan. Stimmte das denn wirklich? Schließlich hatte er sein Zuhause verlassen, jene Leute, welche ihn so lange aufgezogen hatten. Sie hatten Schreckliches getan, Furchtbares, ja. Aber nur weil sie veruschten, ihn von dem Dämon in ihm zu befreien, versuchten, dass er von den Engeln Erlösung erhalte, die Engel... er hatte sich von ihnen abgewandt, indem er sich von den Aetherianern abgewandt hatte, oder nicht?
Mit einem kaum merklichen Kopfschütteln drängte Felix diese Gedanken beiseite. Die konnte er nicht gebrauchen. Er dürfte sich diese Zweifel nicht erlauben. Er musste an Max denken, an seinen Sohn...

Antworten

Rusty
Gelöschter Benutzer

Re: Rusty & Felix ~ Road To Hell

von Rusty am 17.09.2020 15:14

Manchmal wurden ihm die Angelegenheiten der Hölle wirklich zu blöd und dann gab es für Rusty keine bessere Alternative, als sich mit den Menschen auseinanderzusetzen und etwas Spaß zu haben.
Eine Sache musste man den Menschen nämlich wirklich lassen: Sie konnten verdammt gut feiern und sich amüsieren!
Seit geraumer Zeit hatte der Dunkelhaarige sich also nicht mehr mit anderen Dämonen auseinergesetzt, sondern sich in eine kleine Wohnung in seiner Heimat zurückgezogen, darauf hoffend, dass man ihn in Frieden lassen würde. Im Ernstfall würde er selbstverständlich dennoch zur Stelle sein, aber momentan war generell recht wenig los, weshalb er guter Dinge war, dass man ihm diese Pause gönnen würde.
Gerade war er auf dem Weg in die Stadt, um ganz altmodisch ein paar Erledigungen zu machen, als er von seinem Vorhaben abgehalten wurde, indem eine fremde Person ihn ansprach.
Sogleich drehte er sich in die entsprechende Richtung und nahm die Gestalt genauer unter die Lupe, die alles andere als glücklich und gesund aussah. Außerdem war da noch ein kleines Kind, das glücklicherweise gerade ruhig war, wusste Rusty doch, wie nervtötend Babygeschrei sein konnte.
»Seid ihr vor irgendwas - oder irgendjemandem - auf der Flucht?« wollte Rusty schließlich erst in Erfahrung bringen, bevor er irgendeine Entscheidung traf. Grundsätzlich war er kein Unmensch, obwohl er ein Dämon war, aber er hatte auch keine Lust auf unnötigen Ärger.

Antworten

Thali
Gelöschter Benutzer

Thalia Hughes

von Thali am 17.09.2020 13:21

A L L G E M E I N E S
   
Name:
Thalia Katherina Hughes
Geburtsdatum &-ort:
18.11. auf Jakku
Wohnort:
Aktuell wohl die Erde
Wohnsituation:
Kompliziert irgendwo, zumindest aktuell
Staatsbürgerschaft:
International? Keine Ahnung...
Sternzeichen:
Skorpion
Geschlecht:
weiblich
Sexualität:
bisexuell
M A G I S C H E S
Wesen:
Mensch
Seit wann?:
Ich wurde so geboren, also seit meiner Geburt.
Magst du es?:
Ich kenne es nicht anders, also ich denke schon.
A U S S E H E N
   
Größe:
1,78 m
Gewicht:
um die 50 - 60 kg
Haarfarbe:
rot
Haarlänge:
etwas mehr als schulterlang
bevorzugte Frisur:
je nach Stimmung oder Situatin Zöpfe oder geflochten. Meist aber offen.
Augenfarbe:
Braun oder blau das variiert
Kleidungsstil:
modern, schick, farben variiren Stimmungsabhängig von schwarz bis hellem violett
Körperstatur:
groß, schlank
V E R G A N G E N H E I T
   
(folgt)
C H A R A K T E R
positive Merkmale:
loyal, tolerant, humorvoll
negative Merkmale:
stur, aufbrausend, ungeduldig
Lieblingsfarbe:
türkis
Lieblingstier:
Pferd

B E Z I E H U N G E N
   
cooltext292272808970431.png
Vater:
Mutter:
Geschwister
Tochter:
Sohn:
Großvater:
Großmutter:

cooltext292272828706702.png
Keine Beziehungen vorhanden

PLAY-ARCHIV

Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.08.2021 04:58.

Athena
Gelöschter Benutzer

Re: Athena & Sylvia ~ Deep Secrets

von Athena am 16.09.2020 13:18

"Naja, Bücher eben in denen steht, wie man Rituale durchführt, um Seelen herbeizurufen. Ich werde sie besorgen müssen, aber das ist eine Sache von 2 oder 3 Minuten."

 

Sie war froh, dass die junge Frau aufgestanden war und plötzlich wieder etwas mehr Elan aufwies. Ihr Vorhaben war nichts, was die Göttin gewöhnlich tat oder bei was sie helfen sollte, aber, wenn sie Sylvia so ein wenig Lebensmut zurückgeben konnte, dann war ihr das Recht. Vielleicht würde sie sich von dem Schock schneller erholen und Athena konnte sie schneller zurück bringen. Vielleicht aber... würde das auch nicht passieren und es würde durch die Seelenbeschwörung nur schlimmer werden, wer wusste es schon, außer das Ende Universum selbst, dass sämtliche Zeiten bereits gesehen hatte und wusste, dass alles nur auf einen Punkt hinauslief. Athena nahm tief Luft und deutete mit einem Kopfnicken in den Wald hinein.

"Aber erst bringe ich dich zur Hütte zurück. Wenn es dunkel wird, wird es hier gefährlich für Wesen, die mit Göttern abhängen."

Man hätte meinen können, sie hätte einen Scherz gemacht, doch kein Grinsen und kein belustigtes Aufblitzen ihrer Augen war zu sehen, als sie sich umdrehte. Sie setzte sich in Bewegung, im Vertrauen darauf, dass die junge Krankenschwester ihr folgte. Immerhin war Sylvia weit gerannt und sie hätten noch ein Stück Weg vor sich. Die Zeit wollte Athena nutzen.

"Hast du... andere Verwandte? Oder bist du mehr oder weniger alleine, auf dich gestellt in deinem Leben?"

Sie wollte es wissen, weil es ihr mehr über ihren Schützling verriet, als dieser sich womöglich denken konnte und so konntr sie ihr vielleicht noch mehr als durch Rituale die Seelen heraufbeschwörten, helfen. Als geheilt würde sie Sylvia jedoch nie entlassen können. Ihre Psyche würde immer einen Knacks haben. Auch Athena hatte schon viel grausames erlebt und wusste wie schwer es sein konnte, sie jedoch hatte die Gabe mit allem zurecht zukommen, was man ihr vorsetzte und daran war nicht ihre Göttlichkeit Schuld. Athena hatte begriffen, wie das Leben funktionierte und das half ihr. Nur würden Menschen es leider nie so verstehen, wie sie.

Antworten

Felix
Gelöschter Benutzer

Re: Rusty & Felix ~ Road To Hell

von Felix am 15.09.2020 23:35

Seine Kehle war ausgedörrt. Sein Körper schmutzig, seine Fingernägel schwarz, seine Augenlider schwer und seine Schritte schlurfend.
Max in seinen Armen schlief. Er hatte die letzten drei Stunden geschrieen und geweint. Felix hatte einen kleinen Teich gefunden, das Wasser dreckig, doch mehr hatten sie nicht. Er hatte es versucht, halbwegs zu filtern - schwierig, wenn man keinen vernünftigen Filter da hatte. Seine Sockte war jetzt klitschnass und gab bei jedem Schritt schmatzende Geräusche von sich.
Es wurde Zeit, dass sie wieder in eine Stadt kamen. Egal was für eine. Irgendeine.
Die Sonne brannte vom Himmel. Der Highway, dem er folgte, lag verlassen da. Dank Max waren Autofahrer häufig freundlich genug gewesen, ihn als Tramper einsteigen zu lassen, aber momentan war kein Auto in Sicht. Er befand sich irgendwo im Nirgendwo.
Nach einer gefühlten Ewigkeit tauchten tatsächlich einige vereinzelte Häuser auf. Schilder. "Oh Engel, bitte, ja", hauchte Felix kratzig aus aufgeplatzten trockenen Lippen. Er drückte seinen Sohn an sich - seine Arme waren schon lange taub, doch für seinen Sohn hielt er durch und betrat das kleine Dorf - oder was immer das hier auch war.
Auch hier wirkte es wie ausgestorben. Doch dann sah er jemanden. Drüben. Auf der anderen Straßenseite.
Ja!
Er schaute links und rechts und überquerte die Straße, ging auf den Unbekannten zu.
"Entschuldigen Sie", begann er, doch seine Stimme brach kratzend ab. Seine Stimme war weiblich. Die kurze Zeit, in der er ein Dach über dem Kopf gehabt hatte, die zwei oder drei Wochen, hatte er sich tatsächlich mal Testosteron besorgt, doch das war schon lange aufgebraucht, sein Hormonhaushalt wieder weiblich. Er hatte zurzeit auch wirklich dringlichere Probleme. Er versuchte es nochmal. Diesmal mit mehr Erfolg: "Entschuldigen Sie... hätten Sie vielleicht etwas Wasser und etwas zu essen? Bitte? Mein Sohn und ich sind seit Tagen unterwegs." Er drückte das Bündel seines schlafenden Sohnes an seine Brust. Er hatte immer weniger Milch für ihn. Er spürte fast, wie Max schwächer wurde und das könnte, das dürfte, das würde er nicht zulassen!

Antworten

Felix
Gelöschter Benutzer

Rusty & Felix ~ Road To Hell [Zwangscut]

von Felix am 15.09.2020 23:22

Road_To_Hell-Schrift.png


Road_To_Hell__Rusty1.gif   Road_To_Hell__Felix1.gif


Felix Li, ehemals mit dem Namen Daina Covault, musste aus seinem kurzzeigien Zuhause fliehen, weil die Aetherianer - die Mitglieder der Sekte, welcher er jahrelang angehörte - ihn gefunden haben. Also nahm er seinen Sohn und floh erneut. Einfach weiter. Er hat kein Zuhause, kein Essen, kein Trinken, und ein kleines 7-Monate altes Kind. Und natürlich die Stimulanzien - die Drogen seiner Sekte, nach welchen er süchtig ist und die er hat mitgehen lassen. Er gelangt in den Bundesstaat Texas, wo er am Straßenrand zufällig auf den Dämon Rusty Malone trifft und ihn um Hilfe bittet. Ironisch, wenn man bedenkt, dass die Aetherianer Felix jahrelang eingebläut hatten, er sei wegen seiner Transsexualität von einem Dämon besessen. Wie diese beiden unterschiedlichen Menschen miteinander auskommen werden, wird wohl nur die Zeit zeigen können...

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.11.2020 11:24.
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