Neueste Beiträge
Erste Seite | « | 1 ... 1400 | 1401 | 1402 | 1403 | 1404 ... 1428 | » | Letzte
Die Suche lieferte 14274 Ergebnisse:
Felix
Gelöschter Benutzer
Re: Felix' Wohnung
von Felix am 30.09.2020 21:44Unwillkürlich musste Felix lächeln.
Jetzt erst, da seine Schwester wieder bei ihm war, er ihre Stimme hörte und ihre wunderbar warme und so verständnisvolle Art ihn wie eine warme Decke umfing, merkte er, wie sehr er sie tatsächlich all die Jahre vermisste hatte. Und ihre Worte waren Balsam für seine Seele. In den letzten 18 Jahren hatte man ihn stets dafür verachtet, dass er mit seinem Geschlecht nicht klarkam. Obwohl... Verachtung war nicht das richtige Wort. Sie hatten es nicht verstanden. Sie hatten es ihm austreiben wollen. Sie hatten ihn verändern wollen.
Und hier war Dawn, seine Schwester. Stellte sich hin und sagte, wie wenig es ihr ausmache. Dass sie für ihn da war. Er spürte es in ihren Worten, in ihrer Stimmung. Früher, als Kinder, was es für ihn selbstverständlich gewesen, dass seine Schwester ihn versetand. Doch jetzt...jetzt war es etwas wirklich Besonderes. Etwas fast schon Einmaliges.
Dankbarer könnte er nicht sein.
Gemeinsam setzten sie sich an den Tisch und nun.... Nun. Jetzt hieß es, sich gegenseitig auf den neuesten Stand zu bringen, nicht wahr? Was alles passiert war. Felix nahm es Dawn nicht im geringsten übel, dass sie nachfragte. Er konnte es verstehen. Das konnte er wirklich. Und sie sollte es wissen. Schließlich war sie seine Schwester. Sie hatte es verdient, es zu wissen. Und so sprang er über seine verbarrikadierende Mauer, öffnete die Tür und erzählte.
Es fiel..es fiel ihm schwer, darüber zu reden. Sehr schwer. Es war noch alles so frisch. Es war noch nicht verheilt. Die Zweifel waren noch immer überall in ihm, der Glaube war noch überall in ihm, obwohl er versuchte ihm abzuschwören, aber...das war wirklich leichter gesagt als getan. Und Dawns Reaktion tat...es tat weh, es mit anzusehen. Ihren geschockten, mitleidigen Blick zu sehen, wie die Farbe aus ihrem Gesicht schwand.
Fast hätte er aufgehört. Er wollte es ihr ersparen. Aber...andererseits sollte sie es wissen. Sie war doch seine Schwester, nicht wahr? Seine Zwillingsschwester. Und so erzählte er weiter.
Und schließlich...schließlich war er am Ende angelangt.
Bang blickte er auf zu Dawn. Auf ihre Reaktion. Eine kleine Weile lang, passierte nichts und Felix hörte nichts als das Rasen seines pochenden Herzens in seinen Ohren. Mit aller erdenklicher Kraft presste er seine Beine gegen seine Faust, um das Zittern zu unterdrücken, die Entzugserscheinungen dieser verdammten Stimulanzien... und dann waren da sanfte, weiche Hände. Dawns Hände.
Er entspannte sich minimal. Seine Hand zitterte noch immer. Nicht mehr so stark, aber dennoch. Er atmete tief durch. Und dann sprach sie.
Ihre Stimme brach. Also sie brach fast, aber er konnte es dennoch hören. Wie sie kämpfte. Engel, wie er diesen Kampf kannte! Wie oft er ihn durchlebt hatte. Vielleicht hätte er es doch nicht erzählen sollen. Einfach schweigen sollen. Ihr diesen Schmerz, diesen Schmerz, den er jetzt in ihren Augen sah, ersparen sollen. Verdammt, was war er nur für ein Bruder? Er kam doch klar mit dem Allem, oder nicht? Es würde dauern, natürlich, aber im Grunde genommen kam er klar.
"Hey, es ist...es ist okay", sagte er endlich. Seine angespannten Fäuste lösten sich, seine Finger verschlangen sich mit den ihren. Er lächelte sie leicht an. "Es ist alles okay. Ich krieg das schon hin und die Zeit wird helfen." Er gab sich alle Mühe. Wirklich jede nur erdenkliche Mühe.
Ihre Finger lösten sich von den seinen. Sie stand auf. Einen Moment lang beobachtete Felix sie, wie sie auf und ab ging, doch... er konnte nicht. Auch er stand auf, folgte ihr. "Hey...", murmelte er und schloss sie fest in seine Arme, drückte sie an sich, umklammerte sie. "Ich bin fort von da. Es ist alles in Ordnung. Es ist ja vorbei."
Doch das entsprach nicht ganz der Wahrheit. Er wusste es. Sein Herz schrie es ihm zu, die Zweifel brüllten es ihm in die Ohren. Solange die Stimulanzien dort in dieser Küchenschublade lagen und solange der Zettel darunter mit der Adresse, die Ilian ihm gegeben hatte, noch da waren... so lange würde es nie vorbei sein.
Nicht gänzlich.
Und doch konnte er sich davon nicht trennen. Er...er konnte nicht.
Sanft löste er sich wieder von Dawn, lächelte sie leicht und hoffentlich so beruhigend wie möglich an, ehe er sich wieder setzte. Und Dawn kam gleich darauf wieder, setzte sich auch wieder. Ihre Worte...taten unendlich gut. Er wollte ihr glauben. So sehr. Das Schlimmste waren diese Zweifel in ihm. Sie verboten es ihm, es zu genießen, von dort fort zu sein. Flüsterten ihm ständig und immerzu ein, zurück zu müssen. Es nochmal versuchen zu müssen, richtig versuchen zu müssen. Vielleicht würden die Engel ja doch noch auf ihn hören, vielleicht...
Mühsam schob er die Gedanken fort. Er dürfte sich das nicht einreden. Er dürfte nicht. Alles fühlte sich falsch an, wie ein schlechter Kloß in seinem Magen. Verdammt, wie er diese Zweifel hasste. Er atmete tief durch.
Dann sah er wieder auf. "Danke", sagte er. Sanft und endlos ehrlich. "Ich bin sicher, wir schaffen das. Zusammen."
Dankenswerterweise hatte das Zittern seiner Hand wieder etwas nachgelassen und er legte sie auf die Dawns auf den Tisch. Zumindest das stimmte. Max und er... sie waren nicht alleine.
Nicht mehr.
Felix zögerte. Er wusste nicht genau, wie er es ansprechen sollte. Er hatte gespürt, dass es auch Dawn nicht gut ergangen war. Das hieß... mit der Zeit hatte er es immer weniger mitbekommen. Vielleicht weil er selbst so sehr durch die Stimulanzien und den Sex und die Exorzismen und überhaupt allem so eingenommen gewesen war. Doch er wusste...er wusste, dass auch sie es schwer gehabt haben musste. Er schluckte und öffnete den Mund.
"Und wie...wie waren deine Jahre?"
Sein Daumen strich sanft über die weiche Haut ihrer Hand. Er blickte in ihre Augen. "Wenn du es nicht erzählen willst, ist das okay, du musst nicht", fügte er rasch hinzu. Er hatte es sich besonders als Kind, nachdem sie getrennt worden waren, so oft vorgestellt, wie schrecklich sie sich fühlen musste - und es auch hatte. Sie hatte immerhin ihre Mutter ermordet... natürlich nicht ohne Grund! Und er machte ihr auch wirklich keinen Vorfall, aber... aber dennoch. Die Schuldgefühle, welche sie zerfressen haben mussten... die auch er sich gegeben hatte, aber sicher deutlich weniger als sie... es musste furchtbar gewesen sein, nicht wahr?
Nein, er würde es ihr nicht übel nehmen, wenn sie nicht darüber reden wollte. Nicht damals, auch alles was gewesen war, es war sicher nicht leicht gewesen, er... er würde es wirklich verstehen können.
Harper
Gelöschter Benutzer
Re: Harper & Dawn | maybe we were always meant to be.
von Harper am 30.09.2020 19:22Haper könnte sich gerade absolut nicht noch besser fühlen, wenn die dunkelhaarige Schönheit bei ihr war dann fühlte sich der Rotschopf einfach.. Zuhause. Besser konnte man es ganz einfach nicht beschreiben - nicht das sie schon einmal versucht hätte ihrer besten Freundin zu erklären, wie sie sich in Dawn´s Gegenwart fühlte. Denn zum einen wüsste sie gar nicht wie - das alles, was sie fühlte in Worte zu fassen, erschien einfach so unmöglich und sie wollte Dawn ja auch nicht verschrecken. Immerhin hatte Harper noch nie geäußerst das sie auch nur irgendwelche in diese spezielle Richtung gearteten Gefühle für Dawn empfand. Natürlich wusste Dawn das sich Harper auch zu Frauen hingezogen fühlte - aber das war ja nicht zwingend ein Indikator dafür, dass der Rotschopf ausgerechnet für die junge Frau an ihrer Seite Gefühle hatte. Das enge Verhältnis zwischen Ihnen beiden wollte der Phönix auch auf keinen Fall gefährden, oder gar die langjährige Freundschaft gefährden! Würde sie Dawn durch diese Gefühle und eine unbedachte Handlung zerstören, so könnte Harper sich das niemals verzeihen. Denn ohne die wunderschöne Brünette in ihrem Leben würde sie definitiv nicht mehr Leben können. Ein Leben ohne Dawn Covault darin, dass wäre nicht vorstellbar! Nicht das der Rotschopf ohne ihre beste Freundin nicht leben könnte - sie war ja nicht besessen von Dawn - aber es wäre einfach nicht das gleiche. Auch wenn Dawn es in ihrem Leben nicht immer leicht hatte, so war sie doch schon immer ein Quell der Freude und einfach ihre besere Häflte gewesen. Für Harper war Dawn einfach perfekt, so wie sie war, mit allen Fehlern und Macken - ohne wenn und aber einfach wie ihr perfektes Gegenstück. Und selbst wenn niemals mehr als Freundschaft zwischen ihnen sein würde, wäre Harper einfach glücklich ein Teil von Dawn´s Leben zu sein. Deshalb ignorierte der Phönis auch das ihr Herz schneller schlug als Dawn einen Arm um sie legte und noch näher an sie heran rückte und lächelte nur verschmitzt. "Also möchtest du einfach versuchen ob du bei mir besser schlafen kannst? Oder möchtest du noch über irgendetwas reden?", fragte sie leise während sie kurz leicht Dawn´s Wange streifte. "Fünf oder sechs klingt wirklich noch zu früh um wach zu bleiben", meinte sie nachdenklich während sie Dawns Anlitz musterte. "Lass uns noch ein bisschen schlafen, amatoria."
Dawn
Gelöschter Benutzer
Re: Harper & Dawn | maybe we were always meant to be.
von Dawn am 30.09.2020 18:27Während die beiden da so lagen, Dawn mit dem Körper zur Seite gedreht, beobachtete sie Harper. Es geschah schon fast unbewusst, doch war diese Ruhe, diese Wärme so wohltuend. Harper war schon immer eine Schönheit gewesen. Ihre Haare waren so wundervoll weich, das Rot stand Harper perfekt. Ihre weichen Gesichtszüge, die Haut, von der man schon allein vom Ansehen her wusste, wie weich sie war ... Zumal sie immer gut roch. Nicht ihr Parfüm oder ein Deo, nein. Ihre Haut. Bei ihr fühlte sich Dawn immer wohl. Zufrieden. Harper machte alles besser. Solange sie da war, konnte das Leben nicht unerträglich sein. ''Ich ... ich weiß nicht.'' Eigentlich brauchte sie gerade nur ein wenig Nähe, ihre Nähe. Doch konnte sie das so sagen? Wie würde das klingen? Doch ihr Körper kam zur Ruhe. Harpers Stimme schenkte ihr ein wenig mehr Sicherheit. Dawn konnte das alles so schlecht erklären, sie konnte es kaum erfassen. Sie verstand es auch nicht. Doch es war so. Genau so. ''Ich hatte die Hoffnung, dass ich vielleicht noch ein wenig Ruhe finde, wenn ich nicht allein bin.'' Wenn sie bei Harper war. Jemand anders wollte sie nun nicht in ihrer Nähe. ''Ich glaube es ist etwa fünf oder sechs Uhr. Ich bin mir nicht sicher. Du hast also noch Zeit zum schlafen.'', fügte die Brünette leise hinzu. Gern hätte sie ihr eine der Strähnen hinter das Ohr gestrichen, doch rutschte sie stattdessen einfach noch ein wenig näher, legte ihren Arm um den warmen, zierlichen, doch wunderschönen Körper der Rothaarigen und versuchte ihr Herz, welches gerade wie wild in ihrer Brust herumhüpfte zu ignorieren. ''Aber ja, ich war schon im Bett. Nur hat mich der Schlaf nicht eingeholt. Die Gedanken waren mal wieder viel zu laut...'' Ihre Augen hatte sie bereits geschlossen, doch war sie noch nicht bereit sich erneut dem Versuch zu Schlafen hinzugeben. Viel lieber wollte sie diesen Moment genießen. Ihr Herz freute sich schließlich gerade so sehr und sprach dabei Bände. Bände, die Dawn nicht über die Lippen bringen konnte. Noch nicht.
Dawn
Gelöschter Benutzer
Re: Felix' Wohnung
von Dawn am 30.09.2020 18:04Aktuell war es Dawn unmöglich in den Kopf von Felix zu blicken. Die beiden konnten früher Gedanken zwar teilen, sich unterhalten, doch war das bereits viele Jahre her und vielleicht gab es diese Bindung auch gar nicht mehr. Zumal es ohnehin nicht einfach so ging. Keiner der beiden konnte einfach in den Kopf des anderen klettern und die Gedanken wie die Seiten eines Buches lesen. Und das war auch gut so. So wusste Dawn auch jetzt noch tief in ihrem Herzen, dass sie immer ehrlich zu ihm sein konnte, genau so wie er es zu ihr sein konnte. Egal was war, was sein würde, die beiden konnten einander vertrauen, auch jetzt noch. Das wusste sie einfach. ''Mach dir darüber keine Gedanken.'', schüttelte sie den Kopf zu der Aussage zu seinem Namen. Natürlich kannte sie ihn als Daina, doch wusste sie schon als Kind dass er lieber ein Junge wäre. Er hatte es ihr anvertraut, da waren sie noch ganz klein und sie war der Meinung, diese Tatsache bereits vorher schon gewusst zu haben. Sie hatte es einfach gewusst. ''Du bist du, egal welchen Namen du trägst und wenn dir Felix gefällt, dann werde ich dich Felix nennen. Außerdem wusste ich die ganze Zeit, dass du mein Bruder im Körper einer Frau bist. So neu ist der Gedanke demnach gar nicht.''
Für Dawn gab es nicht allzu viele Menschen, die ihr wirklich wichtig waren. Doch Felix würde immer, wirklich immer dazugehören. Ganz gleich wie oft sie sich sehen würden, egal was passiert war und egal, was noch passieren würde. Es war einfach egal. Verdammt egal. Er war ein Teil von ihr. Für immer. Wie sonst hätte sie seinen Schmerz fühlen können, obgleich diese sicher nicht ansatzweise der Wahrheit entsprachen. Sicher waren sie schlimmer, viel schlimmer gewesen. Doch das war kein schöner Gedanke. So oft hatte sie ins Leere gestarrt, über ihn nachgedacht. Versucht irgendwie eine Bindung zu ihm aufzubauen. Doch es war nichts geschehen. Keine Antwort. Nur der Schmerz, die Trauer, wie ein leises Flüstern war es immer da. Erinnerte in jedem ruhigen Moment daran, dass Felix leidete. Und sie ... sie konnte nichts tun. Nichts. Selbst jetzt quälten ihn die Erinnerungen an das, was alles passiert war. Wollte sie es denn wirklich wissen? Konnte sie damit umgehen? Zu wissen, wie sehr er gelitten hatte? Sie unterdrückte ein Seufzen, eigentlich unterdrückte sie sich gerade alles. Sie wusste nicht was es gerade war, doch hätte sie wohl einfach so, ohne dass er etwas gesagt hat, geweint. Oh ja, einfach nur geweint. Aber nein, er ... er wollte reden. Er wollte gehört werden. Das war jetzt nicht der Zeitpunkt dazu. Nein, sie musste stark sein. Stark für ihn. Das merkte sie. So, wie sie einfach immer alles merkte. So, wie sie einfach immer wusste, wie es in ihm aussah. Sie brauchte ihn nur ansehen. Verdammt.
Und dann begann er zu sprechen. Erzählte, wie er zu einer Sekte kam, wieso er dort bleiben musste und war dort geschah. Man sah ihr ihre Schockierung an. Ihr war alles an Farbe im Gesicht abhanden gekommen. Es war, als wären ihre Gedanken weg. Als wäre da nur ein großes, schwarzes Nichts umhüllt von seinen Worten. Worte, die sich wie kleine Nadeln immer wieder durch ihr Herz bohrten. Der Sex, zudem er gezwungen wurde - daran hatte sie tatsächlich schon gedacht, als sie von seinem Sohn erfuhr -, diese scheinbaren Drogen, die er nehmen sollte, die Lügen, die man ihm erzählt hatte. All die Jahre. So viele Jahre. Tote ... Babys. Ihr Baby war auch tot. Tränen stiegen ihr in die Augen, aber sie schluckte es wieder hinunter. Sie musste diese Gedanken zur Seite schieben. Die Stille nach seinen Worten war erdrückend. Ihr war warm und doch gleichzeitig kalt. Ihr Blick wanderte von Felix zu Max und wieder zurück. Es dauerte sicher einige Minuten, bis sie ihre Hand auf seine Fäuste legte. Er war so angespannt, nervös, voller Schmerz. Er litt. Das würde jeder sehen, doch sie spürte es einfach auf eine andere Weise. ''Ich wünschte ich könnte deine Wunden mit meinen Worten heilen. Nichts was ich sagen könnte, würde je helfen.'' Ihre Stimme war ruhig, man hörte, wie sie ihre Tränen dabei unterdrückte. Wie ein Kloß in ihrem Hals kratzte.
Sie erhob sich wieder, sie musste einfach aufstehen. Sitzend bekam sie kaum Luft, alles schien gerade Druck auf sie auszuüben. Es fühlte sich an, als wäre die Luft um sie herum keine Luft mehr, sonder ein Gefängnis. So lief sie einige Schritte im Raum auf und ab. Sie musste das erst einmal verstehen. Verarbeiten. Dieses Wissen ... einfach zu wissen, was er erlebt hatte. Sie fand keine Worte. Nein, es war unglaublich. Schrecklich. Widerlich. Krank. Abartig. Unmenschlich. Alles doppelt und noch viel mehr. ''Ich werde alles tun, damit es dir wieder gut geht. Ich werde dir, nein, ich werde euch beiden helfen, dass euer Leben toll wird. Jetzt sind diese dunklen Jahre vorbei. Jetzt kommen die guten Zeiten.'', meinte sie schließlich entschlossen, setzte sich wieder zu ihrem Bruder und lächelte sanft. Sie wollte aus tiefstem Herzen helfen. Sie wollte ihn wieder glücklich machen. Egal wie. Sie würde es schaffen.
Felix
Gelöschter Benutzer
Re: Rusty & Felix ~ Road To Hell
von Felix am 30.09.2020 12:19Angespannt wartete Felix. Es war ihm unangenehm, wie er von dem anderen gemustert wurde und war sich seines eigenen weiblichen Aussehens nur allzu bewusst. Die Brüste, das glatte Gesicht, seine offenen langen Haare,... Sobald er wieder ein richtiges Heim hätte, irgendeine Unterkunft und Geld verdiente, würde er sich wieder Testosteron kaufen und für weitere Umwandlungen sparen... aber im Moment war daran nicht im entferntesten zu denken.
Der Moment schien sich in die Ewigkeit zu erstrecken, sich immer weiter und immer länger auszudehnen. Felix machte sich bereits auf eine Abfuhr gefasst. Es würde ihn noch nicht einmal groß wundern. Der Mann kannte ihn nicht. Er war eine Fremde, verdreckt, erledigt...warum sollte man ihm trauen? Das musste wohl einfach die Strafe der Engel sein für seineN Verrat...
Innerlich hatte er sich schon dazu bereit gemacht, zu nicken, twas zu murmeln und seinen einsamen erschöpfenden Weg fortzusetzen, als der Mann etwas sagte. Und nicht nur etwas.
Er wollte ihm helfen!
Ein erleichtertes Lächeln erschien auf Felix' Lippen. "Danke! Vielen, vielen Dank!", sagte er ehrlich und folgte dem Mann sogleich. Das Gewicht des Geigenkoffers auf seinen Schultern war schwer, Max in seinen Armen schien Tonnen zu wiegen, doch es war nicht wichtig.
Das Haus des Fremden kam schnell in Sicht. Auf dem Weg schwieg Felix. Er malte sich in Gedanken aus, wie wunderschön es sein würde, ein paar Schlucke eiskalten Wassers durch seine Kehle rinne zu lassen. Wie herrlich es sein würde, ein wenig feste Nahrung zu sich zu nehmen...
Er konnte es kaum erwarten...
Harper
Gelöschter Benutzer
Re: Harper & Dawn | maybe we were always meant to be.
von Harper am 29.09.2020 22:52Das Dawn in ihr Zimmer gekommen war bekam der Rotschopf nicht mit - auch das Dawn sich die Nacht um die Ohren geschlagen hatte - war ihr entgangen, denn sie befand sich in einem tiefen Schlaf begleitet von einem wirklich sehr schönen Traum: Es war ein schöner, sonniger Tag in Rom und Harper saß im Garten, seit Stunden konzentriert vor ihrer Staffelei und zeichnete ein Ölgemälde - ein wunderschönes Porträt - von ihrer liebsten Dawn. - Nun zumindest in ihren Träumen war ihre beste Freundin ihre Liebste - Allerding stand Dawn ihr nicht Modell, denn sie war vor kurzem los gezogen um Einkäufe zu erledigen. Aber Harper brauchte die brünette Schönheit auch nicht als Modell, denn jede Einzelheit konnte Harper nur aus dem Gedächtnis auf die Leinwand bringen. Der Wind wehte leicht, spielte mit den Haaren die sich aus Harpers Haarknoten gelöst hatten, denn sie beim Malen immer trug und der Wind wehte Dawn´s Stimme zu ihr in den Garten. "Ich bin wieder da, bist du mit deinem Kunstwerk schon fertig?", fragte Dawn und ihre Stimme klang dabei belustigt. Denn natürlich war ihr klar das es bei Harpers Perfektionismus noch Lange nicht fertig war. Die junge Frau spürte wie ihre beste Freundin von hinten an sie herantrat und in ihr Ohr flüsterte "Ich dachte wir machen heute wieder selbstgemachte Pasta, was hälst du davon?" Noch während Harper in ihrem Traum darauf antworten wollte, hörte sie unterbewusst die selbe Stimme sagen: "Bist du wach? Ich kann nicht schlafen ..." Irritiert begann der Rotschopf langsam die Augen aufzuschlagen und spürte sofort die zusätzliche Wärme, die beim einschlafen noch nicht da gewesen war. "Ja ich bin wach.. brauchst du etwas?", fragte der Rotschopf mit schläfriger Stimme. Noch im Halbschlaf drehte Harper sich zu Dawn um und schenkte ihr ein verschlafenes aber liebevolles Lächeln. "Willst du versuchen hier noch ein bisschen zu schlafen? Warst du überhaupt schon im Bett?" Verschlafen tastete der Phönis nach ihrem Handy um auf die Uhr zu sehen. Gab es dann aber schließlich auf, da es noch zu dunkel war und fragte stattdessen flüsternd: "Wie viel Uhr ist es eigentlich?"
Dawn
Gelöschter Benutzer
Re: Harper & Dawn | maybe we were always meant to be.
von Dawn am 29.09.2020 21:59Nachdenklich ließ sie sich auf dem gemütlichen Bett von Harper nieder. Diese schlief noch, es war Samstag und ein Tag, den die beiden Zuhause verbringen wollten. Allerdings konnte die junge Frau mal wieder nicht wirklich abschalten, hatte sich die ganze Nacht um die Ohren geschlagen und hatte nach langem hin und her beschlossen, dass sie Harpers Gesellschaft brauchte. Ganz gleich ob es noch früh und die Sonne noch gar nicht aufgegangen war. In letzter Zeit waren da einige Gedanken, die sie nicht mehr so ganz in Ruhe ließen. Ansprechen wollte sie das alles jedoch nicht. Die beiden kannten einander nun schon so lange, hatten so viel erlebt und waren gemeinsam ausgewandert. Sie wollte das alles nicht riskieren, nur weil plötzlich ab und an der Gedanke aufkam, ihr einfach einen leichten Kuss zu geben - nur, um zu sehen, ob dann noch etwas geschah. Nein, das würde sie nicht tun.
''Harper?'', flüsterte sie der schlafenden Rothaarigen entgegen, während sie langsam unter ihre Decke schlich und die Wärme genoss, die sie sofort umschloss. ''Bist du wach? Ich kann nicht schlafen ...'' Ihre Worte waren noch immer leise und behutsam. Nur ungern wollte sie sie aus einem tiefen Schlaf reißen und sollte sie nun nicht wach werden, würde sie einfach liegen bleiben und vielleicht ... ja, vielleicht würde sie hier einschlafen. Für wenige Stunden.
Dawn
Gelöschter Benutzer
Harper & Dawn | maybe we were always meant to be. [Beendet]
von Dawn am 29.09.2020 20:08
Dawn und Harper kennen sich bereits seit frühen Teenager Jahren. Sie gingen beide zur selben Schule, in die gleiche Klasse und waren von Beginn an unzertrennlich. Für Dawn war Harper immer der Fels in der Brandung. Nach und nach hatte sie ihr alles anvertraut und stieß dabei nie auf eine schlechte Reaktion. Selbst als Dawn beschließt ihr Leben in Rom weiterzuführen, begleitet Harper sie ohne wenn und aber. Dass sich hinter dem Verhalten von Harper romantische Gefühle versteckten, hatte Dawn bisher nicht bemerkt.
Serenity
Gelöschter Benutzer
Re: Ariel & Serenity: Memories of the past
von Serenity am 29.09.2020 17:50Selbst wenn Serenity noch nicht lange eine Hexe war, so hatten sie bereits mehrere Wesen mit unterschiedlichen Anliegen aufgesucht. Die Hilfe, die die junge Hexe anbieten konnte war ihr wichtig. Sie blühte nahezu darin auf, denn liebte sie ihr Wesen, die magische Welt und all das Neue, das nun zu ihrem Leben gehörte. Sie hatte eine Aufgabe, eine sehr wichtige und dafür war sie mehr als dankbar. Selbst, wenn es bedeutete auch mal in Gefahr zu kommen, sich Dämonen oder anderen, bösen Wesen zu stellen, würde sie diese Gaben um nichts auf dieser Welt mehr missen wollen.
Gerade vertieft im mischen eines kleinen Tranks, klingelte ihre Klingel auf. Da sie damit nicht gerechnet hatte, schüttete sie ein wenig zu viel des Salzes hinein und eine kleine Explosion entstand. ''Scheiße...'', fluchte sie, jedoch noch immer bester Laune und machte sich auf den Weg zur Haustür. Die Küche lag am anderen Ende des Hauses, weshalb sie sicher eine gute Minute brauchte, bis sie nach dem Klingeln auch wirklich die Tür öffnen konnte. Lächelnd blickte die Hexe die fremde Person an. Sie wirkte nicht wie jemand, der ihr Post überbringen wollte. ''Was kann ich für sie tun?'' Serenitys Stimme war ruhig und sehr freundlich, man konnte ihre gute Laune förmlich aus der Stimme entnehmen.
Lizzie
Gelöschter Benutzer
Re: Salvatore School | Zimmer von Lizzy und Josie
von Lizzie am 29.09.2020 16:00Während des Unterrrichts hatte Elizabeth immer wieder und weiter und weiter auf ihrem Bleistift herumgekaut den sie, im Normalfall jedenfalls, zum Schreiben nutzte. Auch ihrem Vater hatte sie, als er das Mädchen in der Pause abgefangen hatte nur schwer zuhören können. Irgendwie war sie zum zerreißen gespannt, fühlte sich als würde die Macht oder ihre Kräfte wachsen und sie hatte Angst ihnen nicht Herr werden zu können. Nur zu bewusst war ihr, als sie das letzte Mal die Kontrolle verloren und ihren Vater fasst umgebracht hatte noch. Während sich Elizabeth also versuchte auf den Unterricht zu konzentrieren, kaute sie gedankenverloren auf ihrem Bleistift oder kritzelte irgendwelche Hyroglyphen an den Rand ihres Blattes. Normaler Weise war sie nicht so nervös, eher traurig und wütend. Worauf auch immer, ein Grund fiel dem Mädchen immer ein.
Als der Ton, die Klingel, ertönte und somit das Zeichen für den Schluss dieser Stunde gab, sprang Lizzie förmlich auf und schmiss ihre Sachen in die Tasche, die sie bei sich trug. Völlig gedankenlos stürmte sie dann an den Schülern vorbei, in Richtung des Zimmers der Zwillinge. Beinahe wäre sie gegen Hazel gestoßen, doch Gott sei Dank konnte sich das Mädchen rechtzeitig bremsen. "Hei Haze..", brachte Lizzie, fast ein wenig außer Atem, hervor. "Na klar, ich hab immer Zeit für dich. Wenn du magst, wir können rein gehen." Ein warmes Lächeln breitete sich auf den Wangen der Blondine aus und sie zog Hazel ohne auf eine Antwort zu warten in das Zimmer. Sie selbst schmiss sich auf eines der Betten und sah Hazel abwartend an. "Mach es dir bequem... also, was gibt es so wichtiges?"
Antworten