Neueste Beiträge

Erste Seite  |  «  |  1  ...  1397  |  1398  |  1399  |  1400  |  1401  ...  1428  |  »  |  Letzte Die Suche lieferte 14274 Ergebnisse:


Lizzie
Gelöschter Benutzer

Re: Lizzie & Lewa ~ As Strong As Magic Can Be

von Lizzie am 03.10.2020 15:00

Lewa hatte Angst. Vor ihr? Vor Elizabeth? Verwirrt verengte Lizzie die Augen, bis es ihr wie ein Blitz durch den Kopf schoss. "Du kannst du den Wind kontrollieren, oder?", entfuhr es ihr verwirrt. "Deswegen hattest du eben solche Angst, als ich die Kontrolle beinahe verloren hatte. Du hattest Angst du  warst das. Du dachtest du hättest den Wind herbei gerufen!" Elizabeth war, als ob sie aus allen Wolken gefallen war. "Du bist magisch! Du bist magisch, verdammt, akzeptier das doch einfach!" 
Lizzie lauschte Lewa gedankenverloren und ein wenig geschockt. Dann kniff sie wieder die Augen zusammen und musterte ihr Gegenüber skeptisch. "Du GLAUBST nicht, das du magisch bist obwohl du genau weißt, was du anstellen kannst!? Wie krank ist das denn?!", fuhr Lizzie ihr Gegenüber heftig an. Etwas zu heftig und das tat ihr im nächsten auch wirklich schon wieder leid, aber was gesagt werden musste, musste nun mal gesagt werden. "Weißt du was, ich hab genug. Ich zeig dir jetzt ein für alle Mal das Hexen und Werwölfe und Vampire und der ganze Kram Wirklichkeit sind. Setzen.", gab Lizzie kühl zurück und sah Lewa streng an, sie wartete bis Lewa ihrer Aufforderung nachgekommen war. Lizzie richtete sich gerade auf, straffte die Schultern und schloss die Augen. Dann streckte sie ihre Hände aus und holte tief Luft. "In Somnium Ego Adprehendet Vos!", sagte Lizzie und wiederholte dann den Vorgang. Vor Lewas innerem Auge bauten sich jetzt Bilder auf.
Drei Mädchen. Die eine war Elizabeth, das war deutlich zu erkennen. Das zweite Mädchen sah Lizzie sehr ähnlich, bis auf die dunkelbraunen Haare und die unterschiedliche Augenfarbe unterschied sie nicht wirklich etwas. Das musste also Lizzie's Schwester sein. Zwischen den beiden Mädchen stand eine dritte. Ihre haselnussbraunen Haare und ihre Gesichtszüge waren anders, es musste als eine Freundin der beiden sein. Lizzie und ihre Schwester standen außen und das dritte Mädchen in der Mitte. Sie hielten sich an den Händen und zwischen den Händen von Lizzie und dem Mädchen sowie dem Mädchen und Lizzies Schwester glühte es rot. Anscheinend saugten die beiden Magie von dem dritten Mädchen ab. Sie standen in einer Höhle, vor ihnen ein Eingang der sich langsam schloss. "Sigalis Intransium, Exalis Exalis, Omnas Quisa Operum, Sigalis Intransium, Exalis Exalis! Omnaben Libras, Sigalis Intransium, Exalis Exalis! Omnas Quisa Operum, Exalis Exalis!", riefen die drei in einem Chor und der Stein schien sich zu bewegen, sich vor den Eingang zu schieben. 
Das Bild entfernte sich und Lizzie öffnete die Augen, senkte die Hände und blickte Lewa herausfordernd an. "Glaubst du immer noch, das Magie nicht existiert?"

Antworten

Lewa
Gelöschter Benutzer

Re: Lizzie & Lewa ~ As Strong As Magic Can Be

von Lewa am 03.10.2020 14:27

Lzzie wurde wütend, unwillkürlich trat Lewa noch einen Schritt zurück und dann geschah etwas, dass ihr sämtliches BLut in den Adern gefrieren ließ. Sie erstarrte zu einem Eisklotz, während ihr Herz in unnachahmlichen Tempo in ihrem Herz raste. Voller Angst, voller Panik.
Wind war aufgekommen, wehte durch den Wohnwagen, stärker werdend. Die Panik drohte Lewa zu ersticken, sie starrte auf ihr Amulett in ihrer Faust, sah es an - doch es awr noch an Ort und Stelle, der weiße Stein blinkte ihr entgegen. Scheiße, Scheiße, Scheiße!! War es möglich, dass das Amueltt an Kräften eingebüßt hatte, dass es sie nicht mehr schützen konnte, dass es alle um sie herum nicht mehr schützen konnte?!
Shit, nein! Das rüfte sie nicht zulassen!
Lewa wollte schon lossprinten zur Tür, halb im Kopf die Stadt zu verlassen, auf irgendein großes FEld zu sprinten oder irgendwo, wo keine Menschen waren...
...als der Wind wieder abflaute. Sich alles wieder beruhigte.
Ihr Herz raste noch immer, ihre Hanflächen waren schweißnass und zugleich eiskalt.
Lewa atmete schnell ein und aus. Was? Sie wollte...was?!
"Nein!", sagte Lewa rasch, fast schonmit Angst in der Stimme und fügte dann ruhiger hinzu. "Nein...nein, bitte nicht, nein." Sie schüttelte den Kopf. Fuck, sie wollte doch nichts mi dem allem zu tun haben!
Sie atmete tief ein und aus, um zu beruhigne. Dann öffnete sie die AUgen wieder. "Ich weiß, dass etwas ... dass etwas existieren muss, aber...ich..." Nochmal holte sie tief Luft. Sie spürte, wie sie wütend wurde, aus ... tja, aus welchem Grund auch immer. "Werwölfe? Hexen? Ich meine...komm schon! Wie sollte so etwas existieren können, ohne dass die Menschen davon wissen, ohne dass es von der Wissenschaft bereits entdeckt und untersucht worden ist?! Ich meine, das ist doch einfach...es ist verrückt!"
Ungewollt war Lewa immer lauter geworden, ein letzter verzweifelter Aufschrei ihres Geistes gegen die Metaphysik, mit der sie sich einfach nicht befassen wollte, die sie einfach nicht wahrhaben wollte, die einfach gehen und sie in Ruhe lassen sollte...!

Antworten

Lizzie
Gelöschter Benutzer

Re: Salvatore School | Zimmer von Lizzy und Josie

von Lizzie am 03.10.2020 14:22

Lizzie hatte bereits schon wieder angefangen ihre blonden Haare zwischen den Fingern zu zwirbeln, doch jetzt schüttelte sie vorerst den Kopf. "Nein Haze. Mach dir keine Sorgen, ich bin nur etwas aufgewühlt. Dad hat mir schon ein Mediationstraining verordnet, damit ich meine Kräfte wieder unter Kontrolle kriege. Ich hab es die letzten Tage sausen lassen, vermutlich bin ich deswegen so durch den Wind. Es ist also nichts wildes, mach dir da keine Sorgen." Ein leichtes Lächeln huschte über das Gesicht der Blondine und sie nickte. "Aber jetzt raus mit der Sprache! Worüber willst du reden? Geht es um einen Jungen?" Neugierig setzte sich Elizabeth gerade hin und blickte ihre Freundin aufgeregt an. "Du weißt, ich bin unfassbar neugierig - jetzt hau schon raus!"

Antworten

Hazel
Gelöschter Benutzer

Re: Salvatore School | Zimmer von Lizzy und Josie

von Hazel am 03.10.2020 14:14

In Wahrheit war Hazel nicht nur zu Lizzie gegangen weil sie ihr etwas erzählen wollte, sondern weil sie sich Sorgen um die Blondine machte. Denn so abwesend und aufgewühlt Hazel auch gewesen sein mochte, so war ihr auch Lizzies Verhalten aufgefallen. Sanft lächelnd ließ Haze sich mit ins Zimmer ziehen und musterte ihre Freundin besorgt. "Ja natürlich weiß ich das Liz aber bevor ich dir meine Geschichte erzähle.. wollte ich dich fragen ob mit dir alles in Ordnung ist und ob du dich vielleicht abreagieren möchtest oder so. Du hast im Unterricht nämlich nicht so wirklich entspannt gewirkt. Bedrückt dich was oder so?" Natürlich würde die Brünette es auch akzeptieren wenn Lizzie lieber mit Josie darüber reden wollte aber fragen kostet ja nichts. Hazel setzte sich im Schneidersitz auf den Boden vor Lizzies Bett und wartete ab. "Also wenn dir etwas auf dem Herzen liegt dann bin ich da für dich, meine Geschichte kann echt warten.", versicherte Haze sanft. 

Antworten

Lizzie
Gelöschter Benutzer

Re: Lizzie & Lewa ~ As Strong As Magic Can Be

von Lizzie am 03.10.2020 14:03

Lizzie hatte schon viele Menschen gesehen, die nicht an die Existenz der Magie glaubten. Ja, die sie regelrecht verleugneten, selbst wenn ihnen bewusst war das sie selbst magisch waren. Die Angst vor der Existenz des unbekannten ließ Menschen schon merkwürdiges machen. Und Lewa war ein gutes Beispiel dafür. Die Blonde hatte gespürt, hatte gesehen das ihr Gegenüber magisch war und war sich sehr sicher, das Lewa das auch wusste. Nachdenklich legte Lizzie ihren Kopf in die eine Richtung, dann in die andere. Wie konnte sie noch am besten beweisen das das alles sehr wohl Wirklichkeit war? Und das Lewa lernen konnte ihre Magie zu kontrollieren? 
"Du kannst lernen es zu kontrollieren du Dummkopf!", fuhr Lizzie Lewa nun an. "Glaubst du, ich beherrsche die Zaubersprüche die ich jetzt kann aus dem nichts? Glaubst du, ich habe nicht auch schon, wenn auch nur fast, Menschen getötet, weil ich mich nicht unter Kontrolle hatte? Ich habe fast meinen Dad umgebracht, Lewa! Meinen eigenen VATER! Und dabei ist er ALLES für mich und meine Schwester!" Die Luft um sie herum begann zu sirren und es wurde immer wärmer. Mit jedem weiteren Satz war Lizzie lauter geworden, und obwohl die Tür nun geschlossen war begannen Lizzies Haare zu fliegen - als ob der Wind sie nach hinten pustete. Ein- und ausatmen, Elizabeth!, ermahnte sich die junge Hexe. Du wirst nicht die Kontrolle einbüßen, das wirst du NICHT! 
Und so stand Lizzie da, ihr Herz schlug ihr bis zur Brust, sie atmete tief ein und aus. Irgendwann schien sie sich zu beruhigen, denn der 'Wind' flachte ab und die Luft um sie herum nahm wieder eine normale Temperatur an. "Es ist egal, ob du deine Eltern kennst oder nicht Lewa. Ich kenne jemanden, der wurde adoptiert, trug das Wolfsgen in sich. Als sie es auslöste und das Wohnzimmer ihrer Eltern verwüstete schmiss man sie raus. Sie kannte ihre Eltern auch nicht, machte sich aber auf die Suche und fand heraus, das sie ein Werwolfalpha war. Du siehst also, es ist vollkommen egal ob du deine Eltern kennst oder nicht.", erklärte sie nun. Wenn es stimmte, was Lewa erzählte dann musste zumindest ein Elternteil von ihr magisch gewesen sein. Und das nicht zu knapp, denn Lewa besaß ein ordentliches Maß an Magie. Lizzies Augen verengten sich. Sie hatte immer noch den Eindruck, das Lewa ihr nicht zu glauben schien. Nicht glauben wollte, das Magie tatsächlich Wirklichkeit war. "Weißt du was Lewa? Ich beweise dir jetzt, das Magie wahr ist. Hast du irgendeinen Wunsch? Was willst du sehen? Ich kann es dir in deinem Kopf zeigen."

Antworten

Lewa
Gelöschter Benutzer

Re: Alena & Lewa ~ Revealing Screams

von Lewa am 03.10.2020 13:59

Im ersten Augenblick war Lewa versucht, irgendetwas abfälliges zu sagen, wie 'Ja klar' oder 'Natürlich', aber... sie schwieg. So sehr sie sichauch bemühte, diese kleine Stimme in ihrem Hinterkopf, war noch immer da und kein belustigtes Lächeln hatte um die Lippen der Frau gezuckt bei ihren Worten. Sie schien ihr keinen Streich zu spielen, im Gegenteil, sie schien tatsächlich an ihre Worte zu glauben. Wenn sie selbst Stürme hervorrufen konnte, wie weit war es dann hergeholt, dass diese Frau den Tod vorausahnen konnte?
Sie verhärtete sich - ihre Muskeln spannten sich unter neuerlichen Schmerzen an. Nein. Völlig unmöglich. Das war irrsinnig. Ja. Nichts weiter. Dei Frau wollte ihr nur einen Streit spielen und das wars. Kopfschüttelnd verjagte Lewa die Gedanken. Sie wollte wirklich nicht darüber nachdenken.
Dann doch lieber irgendwelche Velerztungen, die als viel schlimmer befunden wurden, als sie eigentlich waren. Sie würde einfach ihre Schmerztabletten schlucken und der Rest würde sich schon mit der Zeit geben, da war sie sich sicher. Obwohl sich einen erste Hilfe-Kasten besorgen, vermutlich tatsächlich nicht die dümmste aller Ideen wäre.
Hätte sie Geld.
Scheiße.
Plötzlich waren die Tränen wieder da, ein enormer Druck auf ihrer Brust, eine Träne löste sich und rann ihr unaufhaltsam über die Wange. Mit zittrigen Fingern strich Lewa sie sogleich weg, verfluchte sich für ihre Schwäche. Alena fragte was von wegen Rippen verbinden... Lewa räusperte sich leicht und richtete sie sich auf. Als sie sprach bemühte sie sich, die Belegtheit auf ihrer Stimmme nicht zuzulassen.
"Bringt das denn was, wenn ich ihn heute Abend eh wieder abmache?", stellte sie dann die Gegenfrage. Sie würde ganz sicher nicht arbeiten, wenn ihr halber Körper bandagiert war. Zumal dann vermutlich eh kein Kerl kommen würde - und wenn, dann nur irgendwelche perversen Schweine, welche es mochte, wenn Frauen Schmerzen litten. Auf die konnte sie ganz ehrlich verzichten.

Antworten

Alena
Gelöschter Benutzer

Re: Alena & Lewa ~ Revealing Screams

von Alena am 03.10.2020 13:41

Im Grunde hatte Ally nicht wirklich erwartet das Lewa ihr das glauben würde, denn die meisten Leute glaubten nicht an das Übernatürlichen. Doch die Banshee war immer ehrlich und Lewa hatte gefragt. Schlussendlich war Ally nur verantwortlich für das was sie sagte und nicht dafür was andere glaubten oder hinein interpretierte. "Nun ja, du musst mir nicht glauben, wenn du das nicht kannst aber ich bin ausnahmslos ehrlich zu dir gewesen.", entgegnete die junge Frau ruhig. Niemand sollte gezwungen werden irgend etwas zu tun oder nicht zu tun. Das würde sie niemals jemand anderem antun. Da sie ganz genau wusste wie sich das anfühlt, wenn man nicht mehr Herr seiner Entscheidung ist.
Die Informationen das Lewa eine Nutte ist kam jetzt nicht sonderlich überraschend für Alena, weshalb sie auch angesichts von der Information nicht zusammen. Oder auch nur mit der Wimper. Der verbitterte Tonfall allerdings und das sie die Verzweiflung von Lewa deutlich spüren konnte, wie ein kalter Schauer im Nacken - bei dem sich die kleinen Häärchen aufstellten - traf sie dahingegen mitten ins Herz. "In Ordnung ich versteh schon, wenn du aber niemand hast der sich um deine Verletzungen kümmert, solltest du dir einen Erste-Hilfe-Kasten besorgen. Darf ich deine Rippen dann verbinden, bevor sich unsere Wege wieder trennen?", wollte Ally nach wie vor besorgt wissen. Natürlich wollte sich die Banshee Lewa nicht aufdrängen, doch sie wollte Lewa auch nicht ohne das ihre Verletzungen versorgt waren verlassen. Und da sie ja offensichtlich nicht zum Arzt könnte, würde sich außer ihr wohl keiner darum kümmern. Zumindest befürchtete die Brünette das und das wäre wohl angesichts der Rippenverletzung fatal. Es würde Lewa nicht sofort umbringen aber es wäre höchst bedenklich und könnte bleibende Schäden zur Folge haben. 

Antworten

Lewa
Gelöschter Benutzer

Re: Lizzie & Lewa ~ As Strong As Magic Can Be

von Lewa am 03.10.2020 12:16

Es war zu viel. Es war einfach zu viel.
Mit einer Hand fuhr sich Lewa durch ihre geglätteten langen schwarzen Haare. Sie wusste nicht was sie tun sollte. Das hier war...das hier war doch einfach nur verrückt. Ja. Nicht existent! Ganz eindeutig! Und andererseits... ihre andere Hand umklammerte noch immer ihr Amulett, verbarg es in der Faust, so fest wie möglich, alle ihre Sinne darauf fixiert. Sie atmete. Ein und aus. Ein und aus.
Und dann - wie von Zauberhand - schloss sich die Tür des Wohnwagens von selbst ab. Lewas Augen weiteten sich unwillkürlich stolperte sie zurück. Das konnte nicht sein. Irgendwelche Magnetströme oder so mussten...ja, ganz gewiss...oder...?
Der Blick ihrer aufgerissenen Augen kam wieder auf Lizzie zum Stehen. "Ich kann es nicht kontrollieren!", stieß sie dann hervor und fragte sic im selben Augenblick, ob sie nun endgültig den Versetand verloren hatte. Vor jemand anderem darüber zu sprechen, von diesem...diesem...unnatürlichen Scheiß.
Lewa schluckte. Fragte nach dem Warum und Lizzie erklärte es ihr. Vererbung. Vererbung... nun das zumindest war etwas Wissenschaftliches? Obwohl Lewa über so etwas wie 'werwölfe' oder Hexen' nicht nachdenken wollte, denn so etwas existierte schlichtweg nicht. Das war Wahnsinn!
"Ich kenne meine Eltern nicht", sagte Lewa schlicht. Aber was sollten sie anderes außer Menschen gewesen sein? Als Kind und in den Anfängen ihrer Teenager-Zeit hatte Lewa versucht, mehr über ihre leiblichen Eltern herauszufinden. Sie hatte sich ins hawaiianische Netzwerk gehackt, hatte Dokumente und Geburtsurkunden und alles mögliche durchforstet, aber sie hatte nicht das geringste gefunden. Und bis auf ihren Geburtsort 'Hawaii' hatte sie keinen Anhaltspunkt. Irgendwann hatte sie die Suche daher aufgegeben. Sie nahm an, dass ihr Vater tot war und ihre Mum eine Verbrecherin oder sonst was. Warum sonst hätte sie Lewa an James Holton abgeben sollen, anstatt sie selbst großzuziehen?
Im Grunde genommen war es auch egal. Im Grunde genommen wollte sie eigentlich gar nicht wissen, woher sie diesen...diesen Scheiß hatte...

Antworten

T-Pol
Gelöschter Benutzer

Re: U. S. S. Voyager

von T-Pol am 03.10.2020 07:01

T'Pol hatte nicht nur geahnt, was passieren würde, sie hatte es vielmehr gewusst. Demnach hatte sie still im Frachtraum gewartet und als sich die Tür öffnete, hatte sie halbherzig ihre Hände gehoben, um zu zeigen, dass sie unbewaffnet war. Einzig das in dieser Zeit veraltete Tablet hielt sie noch immer fest. Was sie jedoch nicht wusste und auch nur schwer voraussagen konnte, war, was als Nächstea passieren würde. Da stand sie nun, vor einem ganzen Verteidungstrupp, jede einzelne Waffe auf sie gerichtet und doch verspürte sie keine Angst und das nicht nur, weil sie eine Vulkanierin war. Diese Truppe trugen allesamt Uniformen der Sternenflotte, auch, wenn sie sich von den ihr bekannten unterschieden. Sie war aber immerhin nicht auf feindlichem Terrain. Einzig eine Frau, die ungehemmt vor die Mannschaft trat, konnte sie nicht identifizieren. Sie sah menschlich aus, wirkte jedoch nicht so. Vor allem irritierten die Maschinenteile an dem Kopf der Frau T'Pol doch sehr. Doch wie es sich für eine Vulkanierin gehörte, wahrte sie die Fassung. Sie nahm ihre Hände herunter und räusperte sich.
"Mein Name ist T'Pol, Steenenflotten - Identifizierungsnummer: 2861F0306JB1. Erster Wissenschaftsoffizier und Commander der Enterprise NX-01."
Sie hoffte, das dies genügen würde, damit man die Waffen senkte. Immerhin hatte man ja wenigstens schon erkannt, dass sie eine Vulkanierin war, auch, wenn es neu war, dass ein Vulkanier der Sternenflotte diente, zumindest war das der Stand ihres Wissens. Allerdings fand sie die Frage ihrer Gegenüber soch recht unlogisch.
"Ich denke, die erste Frage sollte lauten, wie ich auf dieses Schiff gekommen bin und erst dann sollten meine Absichten in Frage gestellt werden. Wie lautet ihre Identifizierung? "
Fragte sie an Seven gewandt und musste sich eingestehen, dass sie von Absichten redete, die sie gar nicht hatte und das Wissen wie sie herkam, hatte sie auch nicht parat.

Antworten

Charlie
Gelöschter Benutzer

Re: Charlie & Sharon ~ Party Named Life

von Charlie am 03.10.2020 00:06

Meine Schicht im Supermarkt war gerade zu Ende, als ich an diesem späten Nachmittag auch schon überfallen worden war: Sean hatte mit vor dem Laden aufgelauert – genauer gesagt am Mitarbeitereingang – und mich mit einer, in seinen Augen jedenfalls, grandiosen Idee überrumpelt: Feiern gehen. Es war nicht so, dass das für mich nichts wäre – ab und ab ging auch ich gern einmal unter Menschen und auf die Straße und auch in einen Club, aber meistens verliefen solche Abende nicht allzu positiv, denn irgendetwas war ja immer. Und dann, nun ja, auch noch die anderen Menschen.
Aber das war an diesem Tag nicht einmal das schlimmste. Nicht die Vorstellung, vor anderen Menschen, die ich nicht einmal kannte, die jedoch sehr wohl über mich urteilen konnte, blank zu ziehen – und das nicht im wörtlichen Sinne, sondern sehr viel eher im übertragenen Sinne, was sehr viel schlimmer war –, sondern auch die Tatsache, was mir an diesem Tage wieder anhaftete. Nicht nur hatte mein cholerischer Chef sich heute wieder zu einer Glanzleistung aufgeschwungen und mich zu einem weiteren Wochenende Arbeit verdonnert, sondern mich vor einer alten Frau, einer Frau mit Kind und einem älteren Herren zur Schnecke gemacht. Obendrein waren die drei in diesem Moment zwar sehr mitleidig um die Ecke gekommen, aber im nächsten Moment hatten sie sich auch schon als die schlimmsten Kunden meines Lebens herausgestellt – und hatten mich kurzerhand selbst zur Schnecke gemacht, nur weil es dies im Geschäft nicht gab oder ich ihnen bei jener Frage nicht helfen konnte...
Mir selbst den Nacken massierend hatte ich nur den Kopf geschüttelt und war bereits auf dem Weg zur Bushaltestelle gewesen, Sean vollkommen enttäuscht zurückgelassen. Doch er war ein Meister des Balatscherns und hatte schließlich nur weiter auf mich eingeredet – immerhin war es die erste Party seit einer ganzen Weile, die endlich wieder stattfinden würde und all solche Gründe...Und ich hatte ein zu gutes Herz. Noch immer niedergeschlagen und vollkommen erschöpft hatte ich schließlich eingeschlagen – seufzend und die Augen verdrehend, verstand sich – und er hatte versprochen, mich am Abend abzuholen...Ich hatte nun quasi eine Verabredung, die ich nicht gewollt hatte...Einmal mehr...
Im Bus stand ich – hatte ich doch einer alten Frau meinen Sitz angeboten, die mich daraufhin mit ihrer Handtasche geschlagen hatte, weil sie noch gar nicht so alt sei...sich meinen Sitz aber dennoch unter den Nagel gerissen hatte – und schaute aus dem Fenster auf die vorbeirauschenden Häuser und Straßenzüge. Schon im Stehen wollten mir die Augen zufallen. Was hatte ich nur getan?!
Mit einem schmerzenden Rücken und gähnend hatte ich bald darauf die zerkratzte Tür zu meiner Wohnung aufgeschlossen – ein Hund hatte sich einmal einen großen Spaß daraus gemacht, sich dieser Tür anzunehmen und die rote Farbe auf den Boden zu schälen; es hatte ausgesehen, als wäre etwas vor meiner Tür verblutet, was mir bis heute irritierte und verängstigte Blicke meiner Nachbarn einbrachte, wenn man sich auf dem Gang begegnete – und in die Wohnung getreten. Ich rümpfte die Nase. Es roch nach Fisch und ungewaschener Wäsche. Eine witzige Geschichte, ha, wenn man über so etwas lachen konnte, denn meine Katze hatte sich einmal einen Fisch aus dem Aquarium eines Nachbarn stibitzt und war damit stolz wieder in meine Wohnung zurückgekehrt – nur war sie schlau genug gewesen, ihn mir nicht zu zeigen und hatte ihn versteckt...schlecht versteckt...unter einem Rad meines Schreibtischstuhls und als ich mit diesem durch die Wohnung fuhr, wurde der Fisch ein Teil meines Teppichs, und sein Geruch ein Teil des hier herrschenden Odours. Und wegen der Wäsche: Meine Waschmaschine ließ sich nur bedienen, wenn ihr der Sinn danach stand.
Ich griff nach einer Parfumflasche, die im Eingangsbereich stand und sprühte damit einmal kräftig in die Luft – schon besser!
Im nächsten Augenblick war ich dann auch schon auf dem Sofa zusammengebrochen. Mautzend kam Louie auf die Couch gesprungen und trampelte auf meinem Bauch herum. Ich zuckte etwas zusammen und streichelte ihn und er streckte sich schnurrend meiner Hand entgegen. Und es dauerte nicht lange, da war ich auch schon eingeschlafen...
Minuten vergingen, eine halbe Stunde, eine Stunde...und noch ein weitere. Ich wusste am Ende nicht mehr, wie lange ich vor mich hingedöst hatte, doch ich hatte auch nicht auf die Uhr geschaut. Es war aber bereits dunkel vor den Fenstern, als ich die Augen wieder öffnete und wieder klarer vor mich hinschaute. Doch irgendetwas regte sich in meinem Hinterkopf. Hatte ich nicht noch etwas vor?
Scheinwerfer fuhren langsam an meinem Fenster vorbei und ein Automotor wurde leiser, der Wagen hielt.
OH MEIN GOTT!
Ich sprang vom Sofa und Louie quietschte auf, als er von meinem Schoß auf den Boden fiel und sich erst einmal sortieren musste, nicht wusste, was Sache war.
Ich stürzte ins Bad. Wieso hatte ich ihm das noch gleich mal versprochen? Wieso hatte ich zugesagt? Aus dem Spiegel blickte mich ein heruntergekommener junger Mann an mit dunklen Augenringen, einem eingewachsenen Bart und verwirrten Haaren an. Aus seinem Blick sprachen Frust und Unwille. Vor dem Fenster wurde eine Autotür geöffnet.
Mit einer Hand strich ich die Haare zur Seite und nahm mir eine Nagelschere – aus Ermangelung an besseren Ideen – und stutzte meinen Bart ein wenig, mich dabei auf das Waschbecken stützend, um dichter an den Spiegel heranzukommen. Doch als ich meine Hand bereits rutschen spüren, konnte ich auch nichts mehr daran ändern. „Aaargh!", schrie ich auf, als die Klinge der Schere über meine linke Wang fuhr, die Haut aufriss und sogleich Blut auf mein T-Shirt tropften und ebenso ins Waschbecken. Ich stolperte zum Toilettenpapier, um mir davon etwas auf den Schnitt zu legen, geriet ins Straucheln, weil mein Fuß an einem Vorleger hängen blieb und verlor das Gleichgewicht – mein rechtes Knie prallte gegen die Toilettenschüssel und ich rutschte gegen die Dusche ab, schlug mir dabei meinen Ellenbogen und meine rechte Seite an. Jammernd, tobend und vor mich hin weinend hüpfte ich auf und ab, konnte mich noch an eine Wand lehnen und glitt an ihr herunter zu Boden. „VERDAMMT!", schrie ich durch zusammengebissene Zähne auf.
Es ertönten Schritte im Treppenhaus.
Wieso eigentlich nicht einfach hier sitzen bleiben? So konnte ich niemals das Haus verlassen? Aber vielleicht nun gerade erst recht? Um die Scheiße zu vergessen und sich einen schönen Abend zu machen und das Leben selbst in die Hand zu nehmen!
Und so wusste ich nicht, was mich ritt, als ich wieder aufsprang und in Mein Zimmer hinkte. Wenn jetzt auch noch etwas mit meinem Knie nicht stimmte...! Doch ich biss die Zähne zusammen. Nur ein weiterer blauer Fleck und ansonsten nichts!
Aber leider wurde ich hier nur von einem Sachenberg empfangen. Was wollte ich sowieso anziehen? Ich hatte keine Ahnung. Ich hielt mich für halbwegs modisch, doch wenn es um speziellere Mode ging, hatte ich kein Händchen mehr. Eine Jeans? Gute Idee und dazu ein weißes Shirt mit einer Strickjacke? Oder doch eher ein Hoodie? Nachdenklich wog ich ab, während ich durch das Zimmer springend und hüpfend in meine schwarze Jeans kletterte. Schließlich wurde es das Shirt und die Strickjacke, die ich locker darüber warf, geöffnet und die Kapuze im Nacken liegend. Und dann noch...
Schnell huschte ich vor einen Spiegel und bog und schob meine Barthaare ein wenig, damit sie den Schnitt verdecken konnten, der so schnell nicht mit dem Bluten aufzuhören schien. Frustriert verzog ich das Gesicht und seufzte, als ich es im Schloss klicken hörte.
„Heeeey", rief Sean, als er die Tür aufschwang. Weshalb er einen Schlüssel hatte? Nun ja, man konnte ja nie wissen, was mit mir so los war und was mir wieder einmal so passierte, wenn ich allein war, und weil Louie keine Erste-Hilfe konnte und sich auch ansonsten nicht um mich kümmern würde (außer vielleicht mit der Leichenentsorgung zu beginnen – nichts für ungut), musste das wohl ein menschliches Wesen übernehmen. Und da ich mich da nur mit einem besonders gut verstand, war die Wahl nicht allzu schwer gefallen.
„Bist du fertig...?", fragte er noch bevor ihm seine Gesichtszüge entglitten. „Ist alles..." – „In Ordnung? Ja, natürlich!", gab ich hastig zurück, während ich mich halbwegs lässig an das Sofa lehnte, aber mich kaum auf dem angeschlagenen Bein halten konnte und leider feststellen musste, dass auch meinem Arm diese lässige Haltung nicht sonderlich zusagte. Ich konnte das nur mit einem unterdrückten Stöhnen kommentieren. Stark bleiben! Sean hob eine Augenbraue. „Okay..." Ich nickte daraufhin noch einmal bekräftigend. Oh, mein verspannter Nacken! „Na dann", sagte ich und schritt an ihm vorbei, meinen Haustürschlüssel in meine Tasche packend, das Portemonnaie greifend und mein Handy vom Stecker reißend – gerade so, als könnte ich es gar nicht erwarten.
Zum Glück verlief die nächste Zeit ruhiger für mich – wie immer eigentlich, wenn Sean in der Nähe war. Ob man es verstand oder nicht, er war so etwas wie mein Ruhepol. Okay, das verstand ich selbst nicht. Doch wenn er in meiner Nähe war, dann war alles immer entspannter.
Im Spiegel in der Klappe zum Blendschutz überprüfte ich während der Fahrt die ganze Zeit den Schnitt an meiner Wange. Er schien sich langsam zu beruhigen – wenigstens eine gute Nachricht. Mein Knie und mein Arm pochten aber immer noch heftig. Doch wir hatten es bald geschafft. Die Betonung lag dabei auf „bald" für „baaaaaaaaaaaaald"; die Schlange vor dem Club war lang wie in laaaaaaaaaaaaaang. Warten und...dabei...Stehen? Wieso nicht...? Mein Knie brachte mich nur jetzt schon um...und so. Aber was soll's...Das ließ sich immerhin nicht mehr ändern – und wenn wir feiern wollten, würden wir da durch müssen...
Und das gelang auch – und es dauerte auch nur eine Stunde! Und nein, ich war natürlich nicht sarkastisch!
Es tat sich nur ein Problem auf: Sean konnte gern rein. Nur ich nicht. Stöhnend und böse vor mich hin funkelnd sollte Sean reingehen und ich bat ihn sogar darum – man konnte es ja nicht ändern –, doch er blieb neben mir. Und diskutierte. Super. Welch ein wundervoller Abend! Doch während ich noch in böse Gedanken versunken, hatte Sean den Türsteher bereits so belatschert, dass er mich reinließ. Dieser Glückspilz...und auf den Mund war er auch nicht gefallen. Das musste ich immer wieder feststellen.
Und endlich waren wir drinnen. Und es war voll und dunkel und so viele Menschen und es roch nach Deo, Parfum, Schweiß und Alkohol. Eine Mischung, die die Hemmungen nahm, die Sinne benebelte und einen gleichzeitig so sehr weckte und so in diese Welt eintauchen ließ. Ich nahm einen kräftigen Hieb davon und wir bestellten uns Alkohol. Doch auch der konnte nicht sonderlich bei meinen Sorgen helfen. So gern ich nun aufgehen wollte, wenn ich schon einmal hier war, so sehr war ich auch gehemmt. Mein ganzer Tag hing mir nach und alle starrten sie den Kerl mit dem Schnitt an der Wange an und diesen hinkende Typen, der sich in den Club getraut hatte. Ich konnte ihre Blicke auf meiner Haut spüren; brennend wie Feuer und ätzend wie Säure. Und ich wusste, dass sie mich verurteilten und...Meine inneren Gedankenkreise wurden unterbrochen. Ein fremder Kerl hatte mich angesprochen, doch ich konnte ihn über die laute Musik hinweg nicht verstehen; er hatte mir etwas in die Hand gedrückt und in den Schummerlicht brauchte ich eine Weile bis ich verstanden hatte, dass es sich dabei um Pillen handelte. Nachdenklich sah ich dem Mann nach, der noch einige Leute ansprach. Ich hatte nicht viel Glück im Leben und wie hoch standen die Chancen, dass mich diese Zeug umbrachte – oder jedenfalls ins Krankenhaus beförderte? Ich war nie gut im Schätzen gewesen, doch das konnte sogar ich mir ausrechnen! Aber wie könnte das schlimmer sein als die Dinge, die ich bereits erlebt hatte, die mir sonst schon so im Alltag geschehen waren? Und so schluckte ich die Dinger und spülte sie mit ordentlich Alkohol runter. Sean hatte davon nichts mitbekommen; er war auf der Toilette gewesen.
Beinahe sofort verschwammen die Farben leicht vor meinen Augen und mir war, als hätte jemand die Schwerkraft hier drinnen ausgeschalten...Ich fühlte mich schwerlos und von jedem Ballast befreit! Und die Musik streichelte sanft meine Ohren und schmiegte sich an mich, fast, als bräuchte ich nur auf sie hören und würde mich ganz allein bewegen. Oh, da stand ich bereits neben dem Hocker und schob mich scheinbar schwebend durch die Menge und fand eine Stelle für mich. Sean behielt mich im Auge, etwas verwundert, und verblieb jedoch erst einmal an der Bar.
Und ich begann einfach, mich zu bewegen, folgten den Tönen, die mir den Weg zeigten und mich an die Hand genommen, mir zeigten wie es ging und was ich tun musste...Es war alles so einfach, so leicht, so schwerelos...Nie hatte ich mich ruhiger gefühlt.
Schon bald spürte ich jemanden ganz dicht bei mir, die Lippen dicht an meinem Ohr hatte sie mich angesprochen, mich Sweetie genannt. Ich schmunzelte und drehte leicht den Kopf. „Aber ich tanze doch schon", gab ich zurück und kicherte leicht. „Schau wie leicht das geht; einfach nur..." Ich schwang etwas von einer Seite zur anderen. „Die Musik zeigte es einem." Oh ja, ich war so drauf. Und ich hatte mich nie besser gefühlt!

Antworten
Erste Seite  |  «  |  1  ...  1397  |  1398  |  1399  |  1400  |  1401  ...  1428  |  »  |  Letzte

« zurück zur vorherigen Seite