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Hazel
Gelöschter Benutzer

Re: River & Hazel - Oh no, not you again!

von Hazel am 08.10.2020 23:54

Wenn sie damals schon gewusst hätte das River übernatürlich war dann hätte sie ihn sicherlich damals auch erzählt was sie war. Doch natürlich war es nicht nur ihr Geheimnis das sie verraten und somit andere in Gefahr gebracht hätte, denn die Schule war ja nicht umsonst geheim und galt in der Öffentlichkeit als Schule für reiche Problemkids. So gab es doch genug Bedrohungen für die übernatürliche Gemeinschaft, angefangen von fanatischen Religiösen über Jager bis hin zu rachsüchtigen Feinden aus teils uralten Familienfehden. Und das Menschen alles fürchteten und ausrotten wollten, dass sie nicht verstanden lehrte einen schon die Geschichte. Da hätte Haze nicht riskieren können River ins Vertrauen zu ziehen, ganz gleich wie viel er ihr bedeutet und wie sehr sie ihm damals vertraut hatte. Die Namen ihrer wahren Eltern hatte sie ihm auch nur verraten, weil er damit ohnehin nichts hatte anfangen können. Und da er nicht übernatürlich war, würde er es auch keinem verraten können - tja wie sie sich da geschnitten hatte!
Und im Nachhinein betrachtet hätte sie ihm auch helfen können denn so wie es sich anhörte hatte er seine Verwandlung alles andere als unter Kontrolle. Nachdenklich betrachtete sie den Jungen Mann neben sich als er von seinem nackten Erwachen in fremden Vorgärten oder im Wald berichtete. "Erinnerst du dich überhaupt an deine Verwandlungen?", wollte sie besorgt wissen. Denn was die Tribridin bisher gehört hatte klang so gar nicht als hätte er sonderlich Ahnung was mit ihm geschah. Immerhin wusste er das er ein Werwolf war, dass war ein Anfang. "Naja ich schätze nicht das Kleidung so konzipiert würde um brechenden und sich umformenden Knochen stand zu halten.", erwiderte sie trocken. Er konnte von Glück reden das ihn noch keine Menschenseele in verwandelter Form gesehen oder noch schlimmer bei der Verwandlung beobachtet hatte. "Wenn du aufwachst, wachst du dann vielleicht nicht weit von dort wo du davor warst auf? Dann könnte es nämlich sein das du dich durch etwas was dich an deine menschliche Seite bindet frühzeitig zurück verwandelt.. das können die Schmerzen sein oder eine Person oder auch ein traumatisches Ereignis..", rätselte sie halb erklärend, halb nur zu sich. Die Frage was eine Tribridin sei, kam nicht überraschend allerding überlegte Haze wie sie es River bei seinem aktuellen Wissensstand über das übernatürliche am besten erklären sollte. "Naja.. du hast doch sicher schonmal Filme über Hexen und mit Werwölfen oder Vampiren gesehen, oder? Falls ja.. eine Tribridin ist eine Kreatur die alle diese drei Wesen in sich vereint.", versuchte sie etwas unsicher zu erklären. Und mit Werwolf hatte sie dann ja ins Schwarze getroffen. Was Haze einerseits freute und ihr andererseits wahnsinnig leid Tat. Pflichtbewusst schrieb sie die Adresse auf und nahm seine Bemerkung er wohne dort alleine zur Kenntnis. "Sollte das eine Einladung sein oder mir sagen um welches Haus ich einen großen Bogen machen soll?", wollte sie leise Lachend wissen. Verstummte aber schnell wieder und wurde erneut Ernst. Schweigend Schritt die Brünette neben ihm über das weiche Gras das die ganze Fläche des Geländes einnahm. Die Erklärung was ein Alpha war, würde dem Einzelgänger sicherlich nicht sonderlich gefallen.. "Wölfe sind Rudeltiere und Werwölfe haben hier an der Schule auch ein Rudel. Und ein Alpha ist der Anführer eines Rudels. Willst du selber Alpha werden, musst du den aktuellen Alpha besiegen. Aber ich bin sicher du wirst Rafael mögen, er ist sehr nett und ziemlich cool.", versicherte Hazel mit einem aufmunternden Lächeln. "Und nein keine Sorge du musst nicht mit ihm Mittagessen wenn du nicht magst, ihr müsst euch nur kurz treffen und bekannt machen." Beschnüffeln sozusagen.. fügte sie in Gedanken an. "Rafael unterdrücken seine Betas nicht, er sieht alle als gleichwertig an auch wenn er der Alpha ist.", versuchte sie ihn weiter mit Erklärungen zu beruhigen. Denn irgendwie wollte sie nicht das er gleich wieder ging, dass wäre nicht sicher für ihn. Als River wieder sprach blickte sie ihn überrascht an. Hatte er sich tatsächlich gerade so irgendwie entschuldigt? Irritiert musterte sie ihn, suchte nach irgend einem Anzeichen das er Log. Doch da war nichts. Schnell wand sie den Blick ab als River sich auf die Unterlippe biss und versuchte ihren Herzschlag wieder unter Kontrolle zu bringen. "Ja es gibt öfter Partys hier.. meistens im Wald in der Nähe von einer alten Kirchenruine.", beantwortete sie Rivers überraschende Frage. Tat seine Entschuldigung ihm etwa schon wieder leid und er hätte sie gerne zurück genommen? Gott es war so frustrierend das sie aus diesem Jungen einfach nicht schlau wurde! Als er sie neckte schüttelte sie den Kopf, musste sich aber ein Grinsen verkneifen. "Hey, wer hat behauptet ich würde dir den Tod wünschen oder dass man sich keine Sorgen um seinen Ex-Freund machen darf?", wollte sie mit leicht zur Seite geneigtem Kopf wissen. Ihre Haare tanzten dabei leicht im Wind, denn inzwischen waren sie an dem Steg am Flussufer angekommen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.10.2020 13:03.

Lizzie
Gelöschter Benutzer

Re: Elizabeth Jenna Saltzman

von Lizzie am 08.10.2020 21:20

Hast du bekommen Tante Elena 

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Josie
Gelöschter Benutzer

Re: Josie & Hazel | Pleased to meet you

von Josie am 08.10.2020 20:04

Ich hatte gerade erst meine Zimmer mit meiner Schwester bezogen, als ich hier ankam. Mein Vater, der Schulleiter und Lehrer dieser Schule, war ein toller Mann, der nur Pech mit seinen Liebenden hatte, weshalb er es sich zur Aufgabe machte, mich und meine Schwester genau im Augen zu behalten. Wir waren das Einzige, was er noch hatte, da unsere Mutter von unserem onkel getötet wurde. Er erbaute diese Schule für jene Wesen, die mit ihrem Übernatürlichen Ich nicht zurecht kamen und hoffte so, dass die Kids hier sicher waren. Er kannte viele Wesen, darunter Vampire, Werwölfe, Hexen und andere Wesen. Die Liste würde ewig lang weitergehen, wenn ich nun weiter darüber nachdachte. Ich hatte mir vorgenommen ein paar Bilder an die Wand zu hängen. Von unserer Adoptivmutter, die mehr eine Mutter für mich wurde und von anderen Wesen. Vielleicht würde ich auch bald neue Freunde hier finden, doch das konnte ich nicht wissen.
Die Schule hatte gerade erst seine Pforten eröffnet, weshalb alles möglich zu sein schien und mit realtiv guter Laune ging ich nach unten und wartete in der Nähe des Schultores auf den großen Gong. Ich nickte vielen Schülern zu, doch so wirklich beachtet hatte mich niemand, bis ich plötzlich eine Stimme hinter mir hörte und mich grinsend umdrehte. "Hallo, ich bin Josie. Die Tochter des Direktors. Schön, dass du hier bist" und ich freute mich eigentlich mehr darüber, dass sie mich ansprach, weil sie bisher die Einzige war. Irgendwie kam sie mir auch bekannt vor, aber das ließ ich jetzt mal außen vor. "Oh ja" sagte ich freudig und klatschte in die Hände "Also zuerst müssen wir warten bis es klingelt und dann sollen wir in die Aula gehen" erzählte ich ihr und sah sie dabei strahlend an "Dort wird dann eine Art Schuljahresbeginnzeremonie abgehalten, wo die Schüler den Klassen zugeteilt werden und eine Ansprache vom Direktor abgehalten wird" sagte ich ihr und winkte ein paar anderen Schülern zu, die mich nur halbherzig beachteten. Ich war vielleicht zu sehr darauf aus, Freundschaften zu schließen anstatt daran zu denken, dass mich jemand mögen könnte.
Um ehrlich zu sein wollte ich auch nicht nur mit meiner Schwester abhängen, auch wenn ich sie wirklich sehr lieb hatte. Sie lebte mit mir in einem Zimmer und jede Sommerferien verbrachten wir gemeinsam, da war es auch normal, wenn ich mir andere Freunde suchte oder? "Aber wir könnten noch in die Cafeteria gehen und uns einen Kakao holen" sagte ich als ich auf die Uhr sah und dann wieder zu Hazel. Ich konnte ihr die Aufregung anmerken, aber ich konnte es auch verstehen, denn ich war genauso nervös wie sie.

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River
Gelöschter Benutzer

Re: River & Hazel - Oh no, not you again!

von River am 08.10.2020 19:49

Es war schon komisch, dass ich gerade hier Hazel über den Weg lief und dass sie mich auch noch herum führte, machte es noch verwirrender. Immerhin dachte ich, dass sie ein normales Mädchen sei und auf eine normale Schule gehen würde, doch da hatte ich mich wohl geirrt. Bis zu einem gewissen Lebensjahr dachte ich schließlich auch, dass ich normal sei, aber was in solch einer Welt in der wir lebten schon normal? Ich lächelte bei den Gedanken und schüttelte ihn gleich wieder ab. Viel wusste ich nicht über die Welt, weshalb ich mich erstmal bedeckt hielt und für mich alleine blieb. Ich ließ ungern jemanden an mich ran, wenn ich wusste, dass ich nicht lange bei ihm bleiben konnte. Das war der Grund, warum ich auf einem anderen College als Frauenheld galt. Zwar erklärte ich jeder Frau, die mit mir zusammen sein wollte, dass ich es nicht auf Dauer halten könne, doch das ignorierten sie und im Endeffekt war ich der Arsch. Den Vogel abgeschossen hatte ich aber damals mit Hazel. Ich ließ mich auf ein dummes Spiel zwischen meinen Freunden und mir ein, was ich niemals hätte zusagen dürfen und bereute es jeden Tag, sie so verletzt zu haben. Es war also für mich verständlich, dass sie jetzt noch auf mich sauer sein würde, aber ich war zuversichtlich, dass ich sie wieder für mich gewinnen könnte. Unsere Gefühle waren echt, auch wenn ich ihr mit meiner Aussage das Gefühl gab, dass sie es bei mir nicht waren. Jedoch konnte ich ihr versichern, dass jede Faser meines Körpers nach ihren Namen schrie, sobald sie mich mit ihren Augen ansah.
Ich nickte und hörte ihr weiter zu, während wir begannen das Gelände abzulaufen. "Naja, ich schätze mal, dass mir die Klamotten zu klein waren, als ich mich verwandelt hatte" somit zuckte ich mit den Schultern. Ich hatte keine Ahnung, was mit mir passierte, wenn ich mich verwandelte. Es war wie ein Blackout und dann wurde ich irgendwo wieder wach und war nackt. Das hatte mir so einige Kreischer schon eingebracht. "Erst kürzlich bin ich bei einer alten Frau im Garten wieder zu mir gekommen, nackt natürlich. Sie fing an zu schreien und drohte mir an die Polizei zu rufen, wenn ich nicht sofort verschwinden würde" dabei gestikulierte ich ein wenig herum "Ich schnappte mir also ein Handtuch, was auf der Wäscheleine hing und rannte um mein Leben und ab da war mir klar, dass ich alleine nicht klar kommen würde und Hilfe brauchte" und so nahm die Geschichte ihren Lauf und ich landete hier. "Was ist denn eine Tribridin?" fragte ich und zog die Brauen nach "Schuldig" ergänzte ich meine Aussage und bejahte somit ihre Frage, ob ich ein Werwolf war. "Ich wohne ein paar Straßen weiter" somit nannte ich ihr den Namen der Straße und die Hausnummer "Ich lebe dort allein" fügte ich hinzu. Ich nickte beeindruckt. Das wäre wohl der Ort, an dem ich die meiste Zeit abhängen würde, weil ich wusste, dass ich dort meine Ruhe haben würde und solange ich meine Aggressionen nicht unter Kontrolle hatte, würde ich mich von all den Anderen fern halten.
Ich zog bei ihren Worten, die Augenbrauen wieder nach oben. "Der Alpha? Was ist das?" fragte ich unwissend und zuckte dann mit den Schultern. "Solange ich nicht mit ihm Mittagessen muss, kannst du ihn mir vorstellen" denn ich wollte sicherlich kein Schoßhund von jemandem sein und auch kein Sklave oder sonstiges, sonst würde mich die Schule heute zum letzten Mal sehen. Er nach ihren hin und her lächelte ich wieder. Es erinnerte mich an die Zeit, bevor ich in ihren Augen zu einem Idioten mutierte. "Hör zu, dass damals..." begann ich und wusste nicht, ob ich bereit war es ihr zu sagen. "Es tut mir einfach leid" ergänzte ich und biss mir auf die Unterlippe. Ignorerte die Tatsache, dass sie es mir gleich tat, als sie über den See sprach. "Irgendwelche Party's?" lenkte ich von meiner betrüblichen Entschuldigung ab und sah zum See. Starke Strömung, also ein perfekter Ort für Selbstmörder...."Das klang fast so, als würdest du dir Sorgen um mich machen" neckte ich sie und nahm den Fragebogen an mich, den ich schnell ausfüllte.

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Josie
Gelöschter Benutzer

Re: Die Saltzman Zwillinge | Lizzie & Josie

von Josie am 08.10.2020 19:25

Natürlich ging es wieder um MG und meine Ex-Freundin. Ich dachte immernoch dass sie einen Komplott gegen uns starten wollte, weil sie so verletzt aufgrund unserer Trennung. Dazu kam noch, dass sie uns nicht wirklich leiden konnte und zu jeder zeit versuchte uns auseinander zu bringen. Leider konnte ich mir nicht mehr erklären, warum ich mich damals für sie entschieden hatte und bedauerte meine Entscheidung mit jedem Tag ein wenig mehr. Ich seufzte genervt aus, als ich meiner geliebten Schwester über den Rücken strich "Ich habe so langsam das Gefühl, dass die Beiden einander verdient haben" gab ich unbeeindruckt von mir. Es war vielleicht nicht das Beste es genau jetzt anzusprechen, aber vielleicht sollten wir unsere Freundschaften nochmal überdenken. "Überleg doch mal. Sie ist die Schlange, die versucht uns immer wieder auseinander zu bringen. Sie versucht uns zu Fall zu bringen und stiehlt uns jetzt unsere Freunde" sagte ich, als meine Hand weiter über ihren Rücken strich. Ich überlegte und lauschte ihren Worten genau. "Vielleicht merkt er es erst, wenn wir ihm die Freundschaft kündigen" murrte ich und schmunzelte demprimiert. Es war eine drastische Maßnahme, aber was war wenn er es sonst nicht merken würde.
Mit einem Satz hatte ihre Schwester recht, denn MG lernte es wirklich nicht. Auf dieser Schule gab es mehrere Mädchen, die sicherlich interesse an einem unsterblichen Vampir hatten und er vergnügte sich mit dieser Vollzeithexe, die obendrein noch meine Ex-Freundin war. Ich sollte wohl verletzter sein, aber ich wusste den Charme von Penelope konnte man kaum entgehen. Als sie mich von sich weg schon und dann kurze Zeit später wieder an sich ran zog, bemerkte ich wieder diese unerträglichen Kopfschmerzen. Sie plagten mich den ganzen Tag, weshalb ich froh war, dass ich die Hausaufgaben für die nächsten drei Tage schon vorgearbeitet hatte. Nachdem wir auf dem Bett gelandet waren, erklärte ich ihr, was mit mir los war "Ich habe schon den ganzen Tag Kopfschmerzen. Ich fürchte, dass ich mir etwas eingeklemmt habe im Sportunterricht" sagte ich bedauernd und jammerte nicht. Es war erträglich, weshalb ich nicht anfing mir mit Kräutern den Rücken einzureiben oder um eine Massage bei meinem Dad bettelte.

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Lewa
Gelöschter Benutzer

Re: Lewa & Rachel | I knew there was more

von Lewa am 08.10.2020 16:51

"Ja, freut mich auch", lächelte Lewa breit. Es freute sie wirklich, dass das Treffen mit Rachel geklappt hatte. Besonders so schnell und kurzfristig, obgleich sie sich noch nicht lange kannten. Aber das war ihr egal. Lewa traf jede Nacht Männer, welche sie nicht kannte und wurde ausgesprochen intim mit ihnen. Natürlich, manche hatte sie über die Zeit - manchmal sogar Jahre - besser kennengelernt. Waren ihre Stammkunden, kamen immer am gleichen Wochentag um die gleiche Zeit. Doch jede Nacht waren auch absolute Fremde dabei und häufig nicht wenige, bei denen Lewa zufrieden mit gewesen wäre, hätte sie niemals etwas mit ihnen zu tun gehabt.
Wie auch immer. Dieses Mal war es ein Treffen welches sie wollte, eine Person, welche sie treffen wollte, nicht umgekehrt. Und es war ein gutes Gefühl, draußen zu sitzen, in der Sonne und nicht im rötlichen Schein der Lampe in ihrem Wohnwagen, während um sie her die Lichterketten blinkten.
Sie setzte sich gegenüber der Frau und musste bei ihrer wachsamen Beobachtung lächeln. "Ja, das stimmt. Ich hab versucht was früher schlafen zu gehen, aber darauf hatte mein Körper scheinbar was gegen. Also habe ich wunderbare vier Stunden Schlaf abbekommen." Lewa grinste. "Keine Sorge, damit werd ich schon fertig. Schließlich gibs ja Kaffee" Sie zwinkerte leicht und griff ebenfalls nach der Karte. Einen weiteren Kaffee würde sie sich nämlich auf jeden Fall wieder gönnen, so viel Luxus musste sein.
Bei der Frage nach ihrem Wohlbefinden blickte Lewa auf und nickte. "Ja, soweit schon." Gleichzeitig dachte sie an ihren rechten Unterarm, der bei jeder Berührung höllisch weh tat. Einer ihrer Freier letzte Nacht war ausgesprochen unsanft gewesen, als er sie gegen die Wand gedrückt und von hinten genommen hatte, weil er es unbedingt so wollte. Er hatte ihr einen hübschen großen blauen Fleck dort hinterlassen, doch Lewa hatte ständig irgendwelche blauen Flecken oder Prellungen. Und es war wirklich nichts im Vergleich dazu, wenn ihr Dad Hand an sie lege (er schlug ihr nämlich gerne auf den Kiefer). Von daher... war alles okay.
Soweit es als Nutte halt okay sein konnte.
"Und wie gehts dir? Hast du gut hergefunden?", fragte Lewa, während sie parallel die hier vorhandenen Eisbecher beäugte und sich überlegte, welchen sie wohl nehmen wollte. Gott, sie wusste nicht, wann sie das letzte Mal einen Eisbecher in einem Eiscafé gegessen hatte! Das musste noch in ihrer Jugend gewesen sein, auf der Highschool. Bevor ihr Dad sich als absolutes Arschloch entpuppt und ihr alles weggenommen hatte, was sie besaß.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.10.2020 09:56.

Rachel
Gelöschter Benutzer

Re: Lewa & Rachel | I knew there was more

von Rachel am 08.10.2020 13:43

Da Rachel zunächst niemanden erkennen konnte, der zu 'Artemis97' passte, setzte sich Rachel an einen freien Tisch. Die Tische und Stühle wirkte sehr altmodisch, sehr schön (wie Rachel fand). Alles hatte etwas verträumtes an sich und ließ das Café gemütlich wirken. Neugierig blätterte die Brünette in der Karte herum, überlegte was sie trinken würde. Wahrscheinlich würde es ohnehin ein Kaffee werden. Doch vielleicht sprach sie ja auch etwas anderes an. Sie hatte sich schon eine Weile nicht mehr so mit jemandem getroffen. Einfach auf einen Kaffee, wie man so schön sagte. Freunde hatte sie nicht viele, aber das wollte sie auch gar nicht. Die meisten Menschen waren ihr eher suspekt und sie hatte viel zu viele, andere Dinge in ihrem Kopf als das. Es gab wichtigeres. Nur wenige Menschen blieben wirklich interessant, waren für sie angenehm zu ertragen. Wie böshaft sich das vielleicht auch anhören konnte. 
Gerade war sie bei den Kaffeesorten angekommen, da wurde sie auch schon von einer freundlichen Stimme angesprochen. Sie richtete ihren Blick auf, zog dabei ihre Brille von der Nase (ohne die kann sie meistens nicht wirklich so gut lesen) und lächelte, als sie eine junge Frau erkennen konnte. Ihre Kleidung war nicht das, was Rachel nun anziehen würde, doch wirkte es ihrem Alter entsprechend auch nicht gerade ungewöhnlich. Viele junge Menschen zogen sich mittlerweile freizügiger und auffälliger an und sie interessierte das eigentlich weniger. Solange sie ihre Kleidung tragen konnte. ''Hallo! Wie schön, dass es geklappt hat.'', nickte sie sogleich zu den Worten von Lewa und legte die Karte erst einmal zur Seite. Sie hatte nicht daran gezweifelt, dass die junge Frau kommen würde. Jedoch hätte sie es verstanden, wenn sie vielleicht doch eher einen Rückzieher gemacht hätte. Man konnte wirklich nicht vorsichtig genug sein.
''Schon gut, mach dir keine Sorgen. So unglaublich viel später ist es ja auch nicht und bin ich selbst auch nicht immer die pünktlichste.'', tat Rachel die Worte mit einem kurzen abwinken ab. Sie war froh, dass Lewa sich die Zeit tatsächlich genommen hatte. Lange kannten die beiden sich schließlich nicht. ''Du hast sicher auch nicht viel Schlaf bekommen, wenn du ja wirklich meist erst gegen zehn Uhr zu Bett gehst.'' Etwas, das ihr doch ein wenig leid tat. Wie konnte Lewa so eigentlich Freundschaften pflegen? Sie schien ja wirklich nur zu arbeiten und zu schlafen. Doch wollte sie nun nicht wie ein Trampeltier durch das Gespräch stampfen. Weshalb sie ihre Neugier hinunterschluckte. ''Geht es dir denn sonst gut?''

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Ella
Gelöschter Benutzer

Re: Mary-Ann & Elara - I need you Big Sister..

von Ella am 08.10.2020 11:39

Es würde sicherlich nicht einfach werden ihrer Schwester zu erklären was passiert war, besonders ohne zu erwähnen was man ihr angetan hatte. Aber irgendwie würde Ella das schon hin bekommen, nur zuerst musstesie sich unbedingt beruhigen! Immerhin wollte sie Mary-Ann keinen Herzinfarkt oder so vor lauter Sorge bereiten. Und sie hatte ihre große Schwester bestimmt sehr überrumpelt und bei irgendwas gestört, was ihr fürchterlich leid Tat.. Sie folgte ihrer großen Schwester in das Wohnzimmer und schloss kurz die Augen, nachdem sie auf dem Sofa platz genommen hatte. Eine Technik die sie sich über die Jahre angeeignet hatte, wann immer sie aufgewühlt gewesen war. Auch wenn sie die Fingernägel noch immer reflexartig in die Handflächen grub, dauerte die Verkrampfung der Hände nicht mehr wirklich lange an. Nach einigen tiefen Atemzügen, öffnete die Blondine ihre blaugrünen Augen wieder und lächelte Mary entschuldigend an. "Ich möchte dir wirklich keine Umstände machen und wollte dich hier auch nicht so überfallen, es tut mir leid.", verkündete sie kleinlaut. 
Die Frage warum Elara denn von dem Internat geflogen war traf die junge Frau wie ein Blitzschlag. Natürlich könnte sie erzählen warum aber streng genommen müsste sie dann bei der Vergewaltigung anfangen und dazu.. war sie beim besten Willen noch nicht bereit. "Sagen wir mal so.. Ich hätte eine ziemlich düstere Phase, was meinen Kleidungsstil betrifft und war etwas zu aufmüpfig als das es der Internatsleitung gepasst hätte. Und musste deshalb entfernt werden.", erklärte sie ungerührt. Schließlich war es ja nicht ihre Schuld das ihre Psyche so auf den Missbrauch reagierte. "Und natürlich war es für Mum und Das eine absolute Schande und ein persönlicher Affron, gegen die Ehre der Familie und seitdem.. war ich für die beiden gestorben..", erzählte sie stockend weiter. "wahrscheinlich haben sie dir deshalb nichts erzählt. 

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Lewa
Gelöschter Benutzer

Re: Lewa & Rachel | I knew there was more

von Lewa am 08.10.2020 00:28

Ihr Handy klingelte laut und unangenehm gleich neben ihrem Ohr.
Mit einem unwilligen Stöhnen streckte Lewa eine Hand aus, griff nach ihrem Handy und drückte auf den orangefarbenen Knopf, um dem Horror ein Ende zu bereiten. Langsam öffnete sie ihre verklebten Augen und blinzelte aus schmalsten Augenschlitzen auf ihr Display. 14 Uhr. Wow. Da hatte sie unglaubliche vier Stunden Schlaf gehabt. Sie hatte sich bemüht, früher schlafen zu gehen, wirklich! Aber ihr Körper hatte das absolut nicht mitgemacht.
Lewa gähnte breit, legte ihr Handy beiseite und richtete sich murrend auf. Ein kurzer Blick durch die Vorhänge, die das Außenlicht weitestgehend von dem Inneren ihres Wohnwagens fernhielten, offenbarte ihr den Blick auf den nebenstehenden Wohnwagen (ebenfalls mit zugezogenen Vorhängen) und natürlich die Straße, wo ein Auto nach dem anderen vorbeifuhr. Eins davon mochte Rachel gehören. Lewa lächelte leicht und langsam kehrten ihre Lebensgeister in ihre Glieder.
Ja, sie freute sich auf Treffen mit ihrer Bekanntschaft aus dem Internet. Sie freute sich sogar sehr drauf! Viel zu selten traf sie Leute außerhalb ihres Jobs. Sie konnte es kaum erwarten jemanden ganz ungezwungen kennenlernen zu können, sich mit ihm unterhalten zu können, ohne dass derjenige wusste, worum es sich bei ihr handelte, ohne dass sie sich dieser Blicke gewahr war.
Und so kämpfte sie sich aus ihrem Bett. Sie machte sich nicht die Mühe, ihre wilden schwarzen Locken zu kämmen, sondern machte sie sich einfach irgendwie hinten an ihrem Kopf zusammen. Dann wurde es schon schwieriger. Nachdem sie sich gefühlte Ewigkeiten durch ihren Kleiderschrank forstete, auf der Suche nach nicht hautzeigenden, aufreißerischen Klamotten entschied sie sich endlich für ein rotes Hemd, dem die obersten Knöpfe fehlten (dreimal dürfte man raten warum) und das unten über dem Bauch zugeknotet war und dazu eine lange enge zerrissene Jeans.
Obgleich dies das mit Abstand "unaufälligste" ihrer Outifits sein mochte, fühlte sich Lewa darin heute fast nackt und als sie etwa eine halbe Stunde später mit einem heißen Kaffee in der Hand durch die Straßen schritt, bildete sie sich die Blicke all der Mensche ein, die sicher auf ihrem Arsch, ihrem freien Bauch oder ihrem Ausschnitt lagen. Sie hatte das Gefühl, als wüssten alle Menschen die ihr entgegenkamen darüber Bescheid, was sie war. Eine Hure. Eine Nutte.
Eine dreckige Prostituierte.
Wie sie dieses Gefühl einfach nur hasste.
In der Innenstadt stieg sie aus der Bahn aus, warf den leeren Kaffeebecher im Vorbeigehen in einen Mülleimer und atmete tief durch. Sie musste sich zwingend auf rationale Gedanken fokussieren. Den meisten Menschen wäre sie doch sicher scheißegal und wie hoch standen die Chancen bitte, dass jemand sie aus dem rötlichen Licht ihres Wohnwagens wiedererkannte?
Eben.
Sie zwang sich, die Gedanken und das nach wie vor nackte Gefühl beiseite zu schieben, umpackte ihre Umhängetasche, die an ihrer einen Seite senkrecht herunterhing mit einer HAnd fester und machte sich auf den Weg zu dem Eiscafé, welches sie Rachel als Treffpunkt vorgeschlagen hatte.
Als sie ankam, konnte sie bereits an einem Tisch eine sehr hübsche Frau mit braunen langen Haaren sitzen sehen. Abgesehen von ihr saß in einer Ecke noch ein Paar Turteltauben, sowie vier ältere Damen, die alle einen Krokantbecher aßen. Lewa ignorierte ihr Nacktheitsgefühl und ging mit einem selbstbewussten Lächeln auf den Tisch zu.
"Rachel?", blickte sie die Frau fragend an und als diese reagierte, grinste Lewa. Das hatte schonmal funktioniert! "Hey, ich bin Lewa. Also...Artemis, wie du dir sicher schon gedacht hast!"
Nach der Begrüßung ließ sie sich kurzerhand gegenüber von Rachel am Tisch nieder. "Tut mir leid meine Verspätung. Ich hab mir unterwegs noch einen Kaffee geholt um meine Lebensgeister zu wecken. Die wären nämlich noch gerne im Bett geblieben." Und die vier Stunden Schlaf würde sie heute Nacht sicher noch bereuen... aber daran konnte - und wollte - sie jetzt auch nichts mehr ändern. Ihr dad konnte ihr vieles nehmen und vieles verbieten, aber sich mit neuen Leuten zu treffen, das war immer noch ihre Entscheidung.

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Rachel
Gelöschter Benutzer

Re: Lewa & Rachel | I knew there was more

von Rachel am 07.10.2020 23:52

Rachel verstaute ihre Tasche auf dem Rücksicht ihres Autos und schloss die Tür, um sich kurz darauf auf den Fahrersitz zu setzen und sich anzuschnallen. Ein Navigationsgerät hatte sie nicht, weshalb sie ihr Handy dafür benutzte. Die Biologin war bereits an vielen Orten gewesen, war viel gereist und wusste sich anhand von Karten oder auch nur dem Himmel zurechtzufinden. Zum Glück jedoch musste sie nun nur ihr Handy zur Hand nehmen. Vor einigen Tagen hatte sie erfahren, dass sie hier in Boston einige Tage im National Emerging Infectious Diseases Laboratory der Boston University arbeiten würde, was sie tatsächlich sogar erfreute. Zu lange hatte sie in Oregon bereits ihre Zeit verbracht und war in der letzten Zeit auch einiges mit ihrer Gefühlswelt los - also war eine kleine Auszeit wirklich das, was sie brauchte. 
Der erste Tag im Labor verlief bestens, Rachel hatte keine Probleme sich in die Arbeit anderer hineinzulesen und weiterzuführen oder zu helfen. Lediglich mit den Menschen kam sie nicht immer so zurecht. Doch das konnte sie für heute alles hinter sich lassen. Sie hatte sich von dem lange Flug erholt und heute stand der Besuch in Salem an. Eine Stadt, die sie tatsächlich schon eine Weile mal sehen wollte und nun hatte sie sogar einen Grund dazu! Lewa. Eine Bekanntschaft, besser gesagt Internetbekanntschaft. Irgendwie hatte sich der Wunsch in ihr geweckt, sie einmal zu besuchen. Selbst, wenn beide sich noch nicht wirklich kannten. Manchmal war das einfach so und wenn Rachel schon einmal von sich aus jemanden kennenlernen möchte, dann musste das doch was heißen.
Die Fahrt dauerte aufgrund eines Staues etwa eine Stunde, doch war sie früh genug losgefahren (sie war immerhin in solchen Sachen ein richtiger Chaot). Gegen drei Uhr parkte sie somit ihr Auto in der Nähe der genannten Adresse des Cafés und machte sich mit ihrem Handy bewaffnet auf den Weg zu eben diesem. Das Wetter war angenehm, es war schön genug um draußen sitzen zu können. Genau deshalb hielt sie auch sofort Ausschau, ob sie nicht eine junge Frau vor dem Café sitzen sehen würde. 

Antworten
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