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Sharon
Gelöschter Benutzer

Re: Charlie & Sharon ~ Party Named Life

von Sharon am 15.10.2020 23:20

Es war ein großartiges Gefühl hier mit dem jungen Mann, dessen Namen sie noch nicht einmal kannte, zu tanzen, sich an ihn zu schmiegen, ihre Hände in seinen verschwitzten Nacken zu legen. Es war ein gutes Gefühl in seine Augen mit den erweiterten Pupillen zu schauen, die glasig waren, rötlich, ein Zeichen für Drogenkonsum, doch gleichzeitig fand sie es so unglaublich anziehend. Mit jedem Bass, der durch ihren Brustkorb und ihr Herzen fuhr, mit jedem Schritt, den sie machten und jeder Bewegung seines und ihres Körpers, wollte sie mehr zu ihm. Sie wollte ihn erkunden, wollte seinen Körper erkunden, wollte weitergehen, so viel weiter, wollte mehr bekommen, so viel mehr...
Und dann, als er ihr das Kompliment über ihr Aussehen machte...handelte sie. Auf so ein winziges Zeichen seines Entgegekommens hatte sie nur gewartet. Das hatte sie gebraucht. Sie legte die Lippen auf seine, schmiegte sich an ihn, schmeckte den Alkohol, der noch dort lag, ihre Finger fuhren durch seine feuchten dunklen Haare, was sie nicht im Geringsten abstieß, im Gegenteil. Sie drängte ihren dünnen Körper noch mehr an den Seinen, um alles mit allem zu erkunden, jeden noch so kleinen Centimter...
Sie erwartete, dass er es erwidern würde, erwartete seine Zunge, die um Einlass bat, dem sie ihm nur zu gerne erlauben wollte, sie wartete auf seine Hände auf ihrer Hüfte, auf ihrem Po, unter ihrem Kleid,...
...doch was sie bekam, war etwas ganz anderes.
Es war Entzug.
Sie spürte, wie er sich fort von ihr bewegte. Sie sah sein Kopfschütteln, den traurigen Blick, den er aufgesetzt hatte. Sie starrte ihn an, unverständlich, wollte sich im ersten Augenblick schon wieder ihm nähern, ihm ihren Kuss aufzwängen, denn die Leidenschaft brannte so sehr in ihr...sie wollte sie auf ihn übergehen lassen, wollte ihn spüren lassen, was sie spürte, wollte ihn bekommen, jetzt, hier... doch dann drang die Bedeutung seiner Wote in ihren Kopf vor. Langsam, bruchstückahft, sich nur ganz allmählich zu einem Sinn zusammensetzend.
Er war schwul.
Ach fuck! Frustriert und durchaus auch genervt wandte sie den Blick ab. Das konnte doch jetzt wohl nicht wahr sein!! Sie wusste, manch anderem wäre es egal, würde sich ihm trotzdem aufdrängen, bis er willig war, bis er dank der Droge denoch einen Steifen bekam und einfach die Situation ausnutzen, tun was er wollte. Doch das würde sie nicht, keinesfalls würde sie das tun. Sie hatte noch gut die Erinnerungen an ihre Kindheit, was ihr Bruder ihr alles angetan hatte, zu was er sie alles gezwungen hatte. Das würde sie niemals - niemals - jemand anderem antun.
Sie beugte sich zu ihm vor, dass ihre Lippen erneut dicht neben seinen Ohren waren. "Tut mir leid" Das waren die einzigen Worte ihrer tiefen ruhigen Stimme, ehe sie sich umwandte und einfach wieder in die Menge verschwand, ihn stehen ließ.
Sie war hypersexuell. Sie hatte Lust, ihre Intention für diese Nacht hatte sich durch die Abfuhr nicht im Geringsten verändert. Es tat ihr wirklich Leid um ihn, doch sie konnte und würde daran nichts ändern. Er sollte seinen Spaß haben in seinem Rausch und sie...sie würde einfach schauen, ob sie jemand anderen fand, der ihre Aufmerksamkeit erregte.

Tatsächlich fand sie jemanden. Ein Mädchen mit blau gefärbten Haaren und knallig rot geschminkten Lippen, die einen Drink in der einen Hand hatte, während sie mit geschlossenen Augen wie in ihrer eigenen Welt in der Menge tanzte. Nur ein Blick und Ruby wusste, dass sie es sein sollte. Und diesmal - diesmal hatte sie Glück. Es dauerte nicht lange, da tranken sie zusammen zwei oder drei Shots, tanzten ein wenig und kurze Zeit später fanden sie sich bereits knutschend an der Wand neben den Toiletten wieder.
Es turnte Ruby unaussprechlich an. Es zu tun. Hier. In aller Öffentlichkeit, direkt neben den Menschen, die in der Schlange warteten, sie beobachteten konnten, das Stöhnen von ihnen beiden hören konnen, beobachten konnten, wie jeweils die Hand der anderen unter dem Kleid verschwand, es hochdrückten, unter den Slip fuhren. Es war ein einziger Rausch aus Glücksgefühlen und Endorphinen, der sich mit der fernen Musik und dem Tuscheln der Leute, den dunklen flackernden bunten Lichtern verband. Nirgends anders wollte Ruby in diesem Augenblick sein, während sie die Fremde immer intensiver küsste, sich an sie schmiegte, diese den Kuss erwiderte, in sie eindrang, während die Finger der anderen an ihren Kitzler fühlten, ihn reizten, ihr Becken vorzucken ließen.
Zeit war unwichtig, Blicke waren unwichtig, alles war unwichtig. Es war ein einzigesr Rausch. Und irgendwann...irgendwann da sie fertig waren, grinsten sie sich an, zogen ihre Kleider wieder richtig und kehrten an den Thresen zurück, um noch einen Shot zusammen zu kippen. Dann verabschiedete sich die Fremde - Stacey, wie sie sich beim Weggang vorstellte (und ihr gleichzeitig einen Zettel mit ihrer Nummer hinschob) und mit einem anzüglichen und glücklichen Lächeln auf den Lippen schaute Ruby ihr nach. Sie warf einen Blick auf den Zettel. Sie wusste nicht, ob sie sich wirklich melden würde. Vermutlich eher nicht. Obwohl...sie war schon heiß gewesen. Und gut. Wer wusste es schon?
Mit einem süffisanten Lächeln steckte Ruby den Zettel einfach in ihre Handtasche, als ihr Blick erneut auf den Ausgang fiel, aus welchem Stacey gerade verschwunden war. Sie konnte den jungen Mann sehen, mit dem Dreitagebart und dem Schnitt auf der Wange, der auf Drogen war.. den jungen Mann, der ihre erste Wahl gewesen war, da er so etwas mystisches und tiefgründiges und einfach nur anziehendes hatte...der Mann, der schwul war...
Er sah gar nicht gut aus.
Nochmal sah Ruby kurz durch die Menge, doch ihre Lust war befriedigt. Sie zögerte noch einen winzigen Moment, doch dann konnte sie ienfach nicht anders, als ihm zu folgen. Ebenso wenig, wie sie die kleine Stimme in ihrem Hinterkopf nicht ausstellen konnte, ob er nicht vielleicht doch Bi war, ob sich vielleicht nicht doch irgendwie...
Die kalte Luft draußen traf sie wie ein Schlag. Tief atmete sie sie ein, füllte ihre Lungen mit frischer nach der stickigen heißen Luft im Inneren. Ein leichter kalter Wind fuhr ihr durch ihre langen dunkelbraunen Haare, die ungewohnter Weise gelockt waren. Sie sah sich um konnte links von sich den Mann entdecken. Mit raschen Schritten holte sie auf.
"Hey...alles in Ordnung?", fragte sie. Noch immer war ihre Stimme tief ruhig und verrucht, doch das war sie immer. Sie konnte -  und wollte, ehrlich gesagt - nicht anders sprechen. Es war Teil ihres Charmes. Aus grauen Augen musterte sie ihn, eine Hand auf seine Schulter gelegt. Sie fühlte sich leicht dissoziativ, spürte andere der Alters in der Nähe, doch für den Moment war das nicht wcihtig. Sie bemühte sich, sich ganz auf den jungen Mann zu konzentrieren.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.11.2020 15:05.

Lewa
Gelöschter Benutzer

Re: Lizzie & Lewa ~ As Strong As Magic Can Be

von Lewa am 15.10.2020 19:24

Lewa verschränkte de Arme. Sie spürte nahezu selbst, wie sich immer mehr selbst störrisch in ihrer Sturheit verbaute. Sie wollte nichts mit Unsichtbarkeit oder irgendwelcehma nderem magischen Scheiß zu tun haben und auch nicht damit von hier fliehen. Sie war eine gewöhnliche junge Frau und würde hier auch auf normale Art und weise irgendeinen Aussicht finden. Sie würde ihr Geld sparen, sie würde sich in einen Zug setzen udn weit weg fahren. Sie würde sich eine Wohnung leisten, ans MIT gehen und von da an mitten im Leben sein. Dann könnte ihr Dad sie nie wieder zurückholen und sie wäre frei.
Sie würde nicht mit dem beschissenen Wind eine halbe Straße verwüsten und auch nicht unsichtbar an irgendeine Schule der Magie schlecihen, mit der sie nicht das Geringste zu tun haben wollte. Die Wissenschaft war ihre Stärke, war es schon immer gewesen, insbesondere die Computer, die Technik, Programmieren... das absolute Gegenteil dises magischen Unsinns...
Nein, damit wollte sie wirklich nichts zu tun haben.
Und endlich - endlich - ging die Fremde, welche, ihr anfangs versichert hatte, es würde nicht allzu lange brauchen. Nachdem Lizzie den Wohnwagen verlassen und die Tür sich hinter ihr geschlossen hatte, lehnte Lewa für einen Moment die Stirn dagegen und schloss die Augen. Bereis jetzt hatte sie panische Angst vor dem Kommenden. Bereits jetzt ahtte sie panische Angst, was geschehen mochte, wenn sie das Amulett auszog.
Und doch war es nötig. Es war nötig, damit dieses Mädchen sie hoffentlich - hoffentlich - in Ruhe ließ und die Dringlichkeit verstand... es verstand, warum sie niemals die Energie aus ihrem Amueltt abzapfen dürfte. Niemals...

Sie hockte auf dem Feld.
Es war kurz nach elf.
Und sie hatte es getan.
Sie hatte es getan, sie hatte ihr Amulett ausgezogen und ihre Kräfte, zuverlässig zerstörerisch wie eh und je waren sofort aufgekommen. Nur einige Sekunden länger und Lewa hätte eine Windhose erschaffen, gleich da vorne, das war ihr klar, eine alles zerstörende Masse, sie hätte Autos herumgeschleudert, Hausdächter abgerissen, eine Schneise der Zerstörung durch den Vorort von Salem geschlagen.
Lewas Herz raste noch immer in Panik, obgleich das Amulett nun wieder um ihren Hals hing, obgleich der Wind ebenso zuverlässig wieder abgeflaut war, sobald sie Kontakt zu diesem ihrem wertvollsten Besitz hatte. Lewa zitterte am ganzen Leib, zwang sich tief ein und auszuatmen, zwang sich dazu, sich langsam zu beruhigen, ganz langsam.
Und dann hörte sie ein Klatschen. Ruckartig blickte Lewa auf, noch immer raste ihr Herz in ihrer Brust und ungläubig starrte sie die Blonde an. Mit wie viel Begeisterung und Vorfreude in der Stimme sie sprach. Hatte sie komplett den Verstand verloren?! Hatte sie gerade nicht gesehen, gespürt, was fast passiert wäre??!
Lewa stand auf. "Nein", sagte sie und schüttelte bestimmt den Kopf. "Nein, das ist nicht Fantastisch! Überhaupt nicht!" Ihre Stimme wurde lauter, sie starrte Lizzie an. Sie musste es ihr zwingend begreiflich machen. "Sobald ich dieses Amulett ausziehe, schaffe ich Zerstörung, Zerstörung, bei der Menschen sterben können! Nennst du das etwa Fantastisch?! Ich hätte da eben fast eine Windhose erschaffen, die Salem verwüstet hätte!!!" Schon wieder schrie sie fast.
Lewa biss sich auf die Zunge. Zwang sich zur Ruhe. "Ich will damit nichts zu tun haben", sagte sie mit eisigem Ton, schüttelde den Kopf und wandte sich um, um zurück zu ihrem Wohnwagen zu gehen. Für sie war das Gespräch beendet. Sie musste schlafen, um heute Nacht wieder fit zu sein.

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Felix
Gelöschter Benutzer

Re: Claire & Felix ~ Beginning Of a Patchwork-Family | Triggerwarnung

von Felix am 14.10.2020 21:20

Felix wusste nicht im Geringsten, was er darauf erwidern sollte. Er fühlte sich komplett erschlagen, hilflos und überfordert. Überfordert mit der ganzen Situation, aber anders, als es in der Sekte gewesen war...ganz anders. Positiv anders, auch wenn er es nicht einordnen konnte, auch wenn er wirklich nicht im Geringsten damit umgehen konnte. Seine Lippen öffneten sich leicht, ohne dass er wusste, was er dazu bloß sagen könnte. Und dann - nach einer Weile, die sich für ihn wie eine Ewigkeit anfühlte - fand er seine Stimme endlich wieder: "Was du tust, das ist...nicht selbstverständlich." Zumindest für ihn war es nicht selbstverständlich. Und ziemlich sicher auch hier draußen nicht, obwohl er in dieser Welt zugegebenermaßen bisher kaum Zeit verbracht hatte. Aber er konnte sich nicht vorstellen, dass es großartig anders sein sollte. Das Waisenhaus, in dem er damals als zehnjähriger für kurze Zeit untergekommen war, war ihm noch sehr lebhaft im Kopf. "Und deshalb möchte ich dir danken. In meinem Namen und im Namen von Max." Sein Sohn hatte eine warme ruhige Nacht unbedingt gebraucht. Ganz dringend. Und wenn er ehrlich war, dann...hatte er das selbst ebenfalls gebraucht.
Er wusste nicht, ob er ihre Angebote wirklich annehmen konnte. Schlafen für diese Nacht war in Ordnung. Und ein wenig zu essen...es war eine Überwindung, aber hatte so fürchterlichen Hunger... Aber er wollte nicht duschen oder ihre Gastfreundschaft anderweitig mehr als nötig ausnutzen. So jemand war er nicht. Er wollte niemandem zur Last fallen. Und auch wenn es für sie keine Last war...für ihn fühlte es sich so an.
Womöglich, weil er gewissermaßen bereits sein ganzes Leben nichts weiter als eine Last war...
Er vertrieb die Gedanken und den bitteren Geschmack, der dabei in seine Kehle kam und versuchte sich zu konzentrieren. Immerhin hatte Claire ihn gefragt, was er essen wollte.
Er zuckte leicht mit den Schultern. "Ich hab mir in den letzten Wochen immer verschiedenes zusammengesucht. Ich bin nicht wählerisch." Wenn er sich etwas Geld erbetteln konnte, hatte er sich natürlich durchaus auch Brote gekauft. Oder mal einen Müsliriegel oder Donut, wenn es besonders gut lief (Max war dabei eine Hilfe). Doch oft genug hatte er auch einfach in Mülleimern gewühlt, etwas von Sträuchern oder Bäumen gepflückt und naja...hatte halt einfach versucht durchzukommen.
Als Claire bereits die Nudeln in der Hand hatte und von der Tomatensoße zu schwärmen begann, konnte Felix nicht verleugnen, dass ihm begann, das Wasser im Mund zusammenzulaufen. Sein Magen knurrte willig. Er war so erschöpft, so am Ende mit seinen Kräften und so hungrig. "Ja...ja, in Ordnung", stimmte er dann mit schwacher Stimme zu. "Aber lass mich dir bitte helfen. Ich kann die Tomaten schneiden." Er wollte sie wirklich nicht alles alleine machen lassen. Sie tat so schon viel zu viel für einen völlig Fremden...
Als sie den morgigen Tag ansprach, wandte Felix wie ertappt den Blick ab. Er konnte darauf nicht antworten. Das Angebot ehrte sie und sicher wäre es für seinen Sohn das Beste, als wenn sie weiter auf der Flucht wären... sie waren ganz im Osten Amerikas, aus dem Westen waren sie losgereist...aber war es wirklich weit genug weg? Sollte er sich nicht vielleicht doch lieber nach einem Schiff umsehen? Aber er hatte kein Geld...und sollte man ihn als schwarzen Passagier entlarven, würde man ihm sicher seinen Sohn nehmen...
Sein Herz fiel tief, tief in die Tiefe. Nein, das konnte er nicht zulassen. Er würde sich einen Ort suchen müssen, wo er bleiben konnte, einen kleinen Job, um etwas Geld zu verdienen und sobald er genügend zusammengespart hatte, würde er mit seinem Sohn auf ein Schiff steigen und fort reisen. Ja.
Aber er wollte Claire und ihrer wundervollen Tochter wirklich nicht länger als nötig zur Last fallen. "Ich...Danke", brachte er heraus und hob vorsichtig den Blick. "Aber ich....ich werd morgen schauen, ob wir nicht...ob wir nicht irgendetwas finden." Irgendein Obdachlosenheim oder ähnliches würde es doch gewiss geben...
...oder?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.10.2020 15:28.

Claire
Gelöschter Benutzer

Re: Claire & Felix ~ Beginning Of a Patchwork-Family | Triggerwarnung

von Claire am 14.10.2020 20:10

Für Claire gab es nichts selbstverständlicheres als einen Menschen so zu akzeptieren wie er war. Mit allen Fehler, Tics und Traumen. Selbst ihren Vater hatte sie immer genommen wie er war, egal wie er zu ihr gewesen war. Egal wie viel Alkohol er getrunken hatte, egal wie laut er sie angeschrien hatte. Egal wie viel Angst sie vor seiner Gewalt hatte. Er war eben so und das hatte sie akzeptiert. Felix war dahingehend viel, viel einfacher anzunehmen als der, der er war. So viel einfacher. Aber sie wusste, dass nicht viele Menschen das so sahen, dass er mit Sicherheit sehr viel Leid erfahren hatte und das alles gar nicht so einfach glauben konnte. Aber das war okay. Gerne würde sie ihm diese Gewissheit immer und immer wieder geben - egal wie. Sie schenkte Menschen gerne so viel Glück wie sie konnte, half wo auch immer es möglich war. Zur helfen tat ihr gut. Es heilte ihre Wunden und auch die der anderen.
''Ich ... weiß. Ich weiß wie grausam die Welt sein kann und das sicher mit Abstand nicht so sehr wie du das tust. Und es ist nicht einfach jemandem einfach so zu vertrauen. Es geht vielen Menschen so. Aber ich tue das hier wirklich gern. Ich könnte gar nicht anders handeln als wie ich es jetzt tue. Das ist alles für mich kein Umstand, es macht mir nichts aus. Ihr stört mich nicht im geringsten.'', sprach sie erneut mit warmer, liebevoller Stimme und schenkte ihm dabei ein ehrliches Lächeln. Alles was sie wollte war, ihm zu helfen, ihn wenigstens ein wenig das Leben zu erleichtern. Etwas für ihn zu tun. ''Du kannst dich hier wirklich wohlfühlen. Du kannst essen, trinken, hier schlafen, duschen. Es ist vollkommen in Ordnung.'' Das war es wirklich. Zu hundert Prozent.
''Ein Brot? Von Broten hast du doch sicher genug, oder nicht?'', entgegnete Claire während sie eine Packung Nudeln in den Händen hielt und diese schüttelte. ''Ich liebe Nudeln. Vollkornnudeln. Ich kann dazu eine Tomatensoße machen. Aus frischen Tomaten. Gesund und lecker, wenn du möchtest.'' Sie wusste immerhin nicht ob er zu den wenigen, seltsamen Menschen gehörte die keine Nudeln wollten. ''Und lange wird es auch nicht dauern. So würde sich das kochen ja ohnehin lohnen.'' Wahrscheinlich redete sie ihm das Essen doch ein wenig ein, aber mit einer fast schon mütterlichen Fürsorge. ''Oh und ... du musst auch nicht Morgen sofort wieder gehen. Natürlich kannst du das, wenn du das möchtest. Aber du musst nicht. Es ist kalt. Es wird Winter. Vielleicht solltest du das Angebot annehmen. Wir finden sicher etwas für euch.''

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.10.2020 20:11.

Lizzie
Gelöschter Benutzer

Re: Rouven & Lizzie | The simple Truth

von Lizzie am 14.10.2020 17:25

Lizzie hatte es sich bereits auf ihrem Bett bequem gemacht und angefangen ein Buch zu lesen, als ihre Schwester in das Zimmer der Zwillinge kam. Die Blonde konnte nicht genau identifizieren, warum und weshalb ihre Schwester so aufgebracht war, also setzte sie sich auf und legte leicht den Kopf schief. "Ist alles in Ordnung Josie?", fragte sie, während sie schon nachdenklich mit ihrer Haarsträhne herumspielte. Ihr Magen begann zu rumoren, wie immer wenn die Zwillinge spürten, das etwas mit dem anderen nicht in Ordnung war. "Was hast du?", besorgte blaue Augen musterten Josie, die seufzend nachgab und sich auf Lizzies Bett fallen ließ. Elizabeth schloss die Arme um sie und strich ihr beruhigend über das Haar. Dann lauschte sie der Erzählung ihrer Schwester. Rouven Woodbury, der vor einiger Zeit an die Schule gekommen war hatte anscheinend schon den ersten Ärger gehabt und wäre Josie nicht da gewesen wäre er vermutlich schon längst wieder von ihrem Vater runtergeschmissen wurden. Seufzend hatte Josie geendet und ihre Schwester merkte ihr an, das sie das ganze ziemlich mitnahm. Und so wie Josie erzählt hatte mochte sie diesen Rouven auch noch ganz gern. Innerlich verdrehte Lizzie die Augen. Josie zog auch immer die merkwürdigsten Kreaturen an. Erst Penelope Park und jetzt dieser Rouven? Den würde Lizzie allerdings erstmal einer Kontrolluntersuchung unterziehen müssen.
Lizzie und Josie hatten sich nicht die Mühe gemacht sich noch umzuziehen sondern waren einfach im Bett der Blonden eng aneinander gekuschelt eingeschlafen. Am nächsten Morgen sah sich Lizzie schlaftrunken um. Ihre Schwester schlief noch und so beschloss der Zwilling sie auch nicht weiter zu wecken und ihr ein wenig Ruhe zu gönnen. Leise schlich sie ins Bett, kleidete sich an, duschte und machte sich fertig. Zurück im Zimmer der Zwillinge legte sie die Decke ein wenig enger um ihre Schwester und verschwand dann auf leisen Sohlen aus dem Zimmer. 
Zielstrebig ging sie auf das Zimmer von Rouven zu und klopfte. Sie musste sich sehr zurückhalten nicht ungehalten zu wirken und wartete mit verschränkten Armen bis der Junge die Tür öffnete. "Hi, ich bin Lizzie. Aber du hast mich sicher schon gesehen und kennen wirst du mich wahrscheinlich auch. Immerhin bin ich Josie's Schwester." Lizzie lächelte und nickte dann. "Meine Schwester schläft noch und da Wochenende ist und sie gestern von dir erzählt hatte, dachte ich wir gehen mal zusammen frühstücken? Dann kannst du mir auch gleich mal erzählen was genau da zwischen dir und meiner Schwester los ist. Ich meine, sie ist meine Schwester und ich beschütze sie. Ganz gleich was passiert. Also bist du wohl lieber ehrlich." Die ehrliche, direkte Art der Siphonerin hatte sie schon des öfteren in die ein oder andere Schwierigkeit gebracht, aber für Rouven schien es noch zu früh zu sein um irgendwie irgendwas mitzukriegen, denn er schien noch ein wenig zu brauchen bis er verstand was die Blonde der Zwillinge von ihm wollte. Abwartend musterte Lizzie ihn und legte leicht den Kopf schief. "Und? Gehen wir jetzt frühstücken oder willst du noch weiter überlegen was gerade passiert?", grinste Elizabeth ihn leicht provozierend an. 

Antworten

Lizzie
Gelöschter Benutzer

Rouven & Lizzie | The simple Truth [Zwangscut]

von Lizzie am 14.10.2020 16:41

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Take 1 - Szene 1 

     

Lizzie Saltzman und ihre Schwester erzählen sich alles. So hat Josie auch erzählt, das sie den neuen Jungen an der Schule Rouven Woodbury kennengelernt hat. Und das gleich an seinem ersten Tag. Die eigentlich doch so Ich-Bezogene Lizzie hatte schon von ihrem Vater erfahren, was bei Rouven so Sache war und das er eigentlich nur wegen ihrer Schwester noch an dieser Schule war, lag irgendwie nicht all zu fern. Deshalb hatte Lizzie schnell beschlossen dem Jungen mal auf den Zahn zu fühlen. Und wenn er nicht gut für Josie war, dann würde sie dafür sorgen, das er ihrer Schwester nicht weiter zu nah kam. 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.01.2021 13:28.

Sharon
Gelöschter Benutzer

Re: Rachel & Sharon ~ Friend To You All (2018)

von Sharon am 13.10.2020 22:15

"Übung", lächelte Sharon leicht, auf Rachels überraschende Worte, wie schnell sie den Eintrag geschrieben hatte. Sie war Schriftstellerin - oder wollte es zumindest werden. Ob nun an Tastatur oder per Hand, schnelles Schreiben war sie gewohnt. "Und außerdem bist du als Gast hier und da sollte ich meine Zeit wirklich nicht damit verbringen, in ein Notizbuch zu schreiben." Entschieden schob sie das kleine Büchlein beiseite und richtete sich wieder auf.
Ordnung war etwas, das Sharon sehr wichtig war. Ordnung verschaffte ihr ein Gefühl von Kontrolle. Mit geradem Rücken saß sie da und schaute nun selbst durch ihre ordentliche aufgeräumte Wohnung. Die hellen Wände, den weißen Schrank in dem kleine Tierchen und verschiedenste Accessoirs und sonstige Deko von anderen ihrer Alters standen. Das Bild des Meeres, das auf einer Leinwand gedruckt an der Wand hing (Ziva hatte es dort aufgehangen). Ja, sie brauchte Ordnung und Kontrolle, um nicht völlig durchzudrehen. Es half ihr. Obgleich sie jeden einzelnen Tag gegen das absolute Chaos - in jeglicher Situation - ankämpfen musste.
"Ja, richtig", nickte Sharon zustimmend. Das mit dem Job war auch so eine Sache. Zögerlich öffnete sie den Mund, gab sich dann aber den letzten Ruck. Rachel hatte schon etliche Möglichkeiten gehabt, sie zu verjagen, sie fortzuscheuchen. Warum also sollte sie es jetzt tun? Sie zwang sich, es einfach auszusprechen. "Wir sind uns...wirklich nicht immer einig. Eigentlich fast nie. Jeder von uns hat einen anderen Plan für unser Leben, jeder hat einen anderen Traumberuf, möchte etwas anderes machen. Es ist...wirklich alles andere als leicht, das irgendwie unter einen Hut zu bringen." Sie lächelte leicht. "Da ich die meiste Zeit fronte, haben wir uns dafür entschieden, dass wir - also ich - jetzt erstmal Literatur studieren...damit ich dann richtig Schriftstellerin werden kann. Nicht nur für kleine Zeitschriften. Aber früher oder später werden die anderen auch am Zug kommen. Das haben wir so festgemacht." Als Erstes Simon, der so gerne Astronom werden wollte. Wahrscheinlich. Aber es war so schwierig alles unter einen Hut zu bringen.... Schrifstellerin - insbesondere wenn sie wirklich eine Roman-Schriftstellerin werden würde - war ein sehr flexibler Beruf. Aber spätestens, wenn sie einen festen Job hatten, würde es mit den Wünschen der anderen Alters zu Konfrontationen kommen... und davor hatte Sharon Angst. Sie hoffte, sie würden alles schaffen.
Sharon antwortete nicht direkt. Sie musste kurz über Rachels Frage nachdenken. "Jein", sagte sie schließlich. "Die Zeitschrift, für die ich Artikel schreibe, die wissen nichts davon. Wir hielten es nicht für nötig, sie darüber zu informieren." Es war ungewohnt, ganz offen über sich und ihre Alters zu sprechen, aber es gefiel ihr. Es fühlte sich...richtig an. So wie es war. "Aber in der Uni, da wissen es die Profs und auch die Kommilitonen, mit denen ich viel mache wissen Bescheid. Es ist sonst einfach zu auffällig, sollte einer unserer Child-Alters während einer Vorlesung fronten oder Snake oder James." Sie spürte eine Art drückenden Stein in ihrer Magengegend, unangenehm, spürte einen leichten Anflug von Missfallen und Zorn, der nur von James kommen konnte. Sie schluckte und versuchte es zu ignorieren. "Aber...ja. Es ist sehr schwierig, anderen davon zu erzählen. Wir..." Sie wich Rachels Blick aus, schaute stattdessen ein wenig unkoordiniert über die weiße Wand hinter Rachel, zu der kleinen grünen Zimmerpflanze in der Ecke, den vielen Blumen auf der Fensterbank, um die Lilly und Ziva sich liebevoll kümmerten, wann immer einer von den beiden frontete. "Wir haben so einige Freunde deswegen verloren."
Sharon fing sich wieder, schaffte ein kurzes schwaches Lächeln und griff erneut nach ihrem Glas Wasser. Obgleich es ungewohnt war, darüber zu sprechen, und die Nervosität und Angst nach wie vor da waren, so war es doch zugleich ein gutes Gefühl, mit jemandem darüber zu sprechen. Es würde vielleicht noch dauern, bis sie unbefangen mit Rachel darüber würde sprechen können, aber...trotz ihres Unbehagens tat es irgendwo gut.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.11.2020 13:05.

Lizzie
Gelöschter Benutzer

Re: Salvatore School | Zimmer von Lizzy und Josie

von Lizzie am 13.10.2020 17:03

"Ich bin wie Onkel Kai, Haze!", rief Lizzie aufgeregt und schlug die Arme über dem Kopf zusammen. "Ich bin genauso egoistisch. Kai hat meine leibliche Mutter umgebracht, nur um sich selbst gerecht zu werden." Seufzend ließ sie die Schultern hängen. Wenn Lizzie eins konnte, dann war es sich selbst schlecht zu reden. Und das auf ganzer Linie. Ach was hatte sie sich nur dabei gedacht, das Thema anzuschneiden?! Elizabeth hatte große Angst vor ihrem Onkel seit ihr Dad ihnen geschildert hatte, was es nun mit dem Fluch der Gemini-Zwillinge auf sich hatte. Das sie wenn sie 22 waren sich vereinigen mussten und der eine den anderen umbringen müsste. Lizzie wusste, das Kai sie und ihre Schwester als eine große Gefahr für sich betrachtete. Immerhin musste er beide töten, sonst könnte seine Herrschaft über den Gemini-Zirkel noch angefochten werden. Auch wenn Lizzie und Josie das nicht wollen würden, wäre es die Möglichkeit um ihren Onkel zu besiegen. 
Wie es Hazel gelungen war, sie doch irgendwie aufzumuntern konnte Lizzie nicht ganz nachvollziehen. Irgendwie hatte Hazel es geschafft ein wenig Mut in dem blonden Mädchen zu wecken. "Das ist lieb Hazel. Wirklich.", ein leichtes Lächeln glitt ihr über die Lippen. "Es ist wahr was du sagst. Hexen wurden schon immer beeinflusst. So war es ja schließlich auch mit Bonnie Bennett, Emily hat sie ja auch heimgesucht und das ganze Drama...", erinnerte sie sich. "Davon hatte mein Dad mir schonmal erzählt."
Nachdenklich nickte sie und versuchte erneut ein wenig zu lächeln. "Ich denke, es wäre das beste wenn wir uns erst das Spa gönnen danach und dann unsere Köpfe zusammenstecken. Das wird denke ich sehr viel besser ausgehen."

Antworten

Lewa
Gelöschter Benutzer

Re: Lewa & Rachel | I knew there was more

von Lewa am 13.10.2020 16:13

Unwillkürlich musste sie leicht Lächeln. Ja. Hawaii. Tatsächlich. Das einzige, was sie über ihre Herkunft wusste. Was ihre leibliche Mum ihrem Dad wohl gesagt hatte, als diese sie bei ihm abgeliefert hatte. Das ... und ihren Namen, den sie samt Nachnamen behalten sollte. Oh und natürlich dass sie das Amulett niemals ablegen dürfte.
Hätte sie sich nur daran gehalten.
Sie vertrieb die bitteren Gedanken, die sie an diesem schönen entspannten Nachmittag ganz gewiss nicht haben wollte und konzentrierte sich gänzlich auf Rachel, welche von ihrem Namen ja offensichtlich völlig begeistert schien. "Wow...dankeschön", sagte sie ehrlich und zugegeben ein wenig verwirrt. Solch einen Kompliment für ihren Namen hatte man ihr wirklich noch nicht gemacht. "Rachel ist aber auch ein schöner Name", erwiderte sie. Womöglich gewöhnlicher als ihr eigener, aber...manchmal wünschte sich Lewa so etwas ehrlich gesagt. Obgleich sie an ihrem eigenen grundsäztlich nichts auszusetzen hatte. Es war einer der ganz wenigen Dinge, die sie mit ihren leiblichen Eltern verbanden. Es war ihr...ja, es war ihr wichtig. Auch wenn sie die Suche nach ihnen schon lange aufgegeben hatte.
Die Kellnerin kam und sie bestellten Kaffe und Lewa sich zusätzlich noch ein Eis. Grinsend schaute sie Rachel an. "Wenn du dir unsicher bist, darfst du gerne auch einen Löffel bei mir probieren. Hab mir extra einen großen Becher bestellt." Sie aß nie außerhalb ihres Lovemobils und für gewöhnlich war es immern ur ein wenig bst oder warm gemachte Tiefkühlkost. Heute einmal draußen zu sein, im wirklichen Leben... das wollte sie ausnutzen. und außerdem würde das Eis wunderbare kindheitserinnerungen zurückbringen...
Rachel wollte ein Gespräch einleiten - und Lewa ging breit grinsend und nur zu gerne darauf ein. Sie liebte es, einw enig mti ihren Fähigkeiten zu prahlen. Auch wenn sie sich vorstellen konnte, das andere nicht allzu gerne hörten, dass man sie heimlich durch ihre Handykamera beobachtet hatte...aber dennoch... Sie liebte es einfach. Das konnte sie nicht bestreiten.
"Tut mir leid, dich nicht vorgewarnt zu haben", erwiderte Lewa, noch immer grinsend. "Ich konnte nicht anders." Und es hatte einfach nur so gut getan wieder vor einem Bildschirm zu sitzen, so unbeschreiblich gut.
Das war wirklich das, was sie an ihrem früheren Leben am Abstand am meisten vermisste. Ihren Laptop. Und damit auch die endlosen Möglichkeiten, die er ihr geboten ahtte, das Eintreten in eine vollkommen andere Welt.
Ihre Welt.
"Ja, ich war schon immer eher verschlossen.", stimmte Lewa zu. Das musste man auch sein, gerade wenn man im Darknet oder anderen Gefilden des tiefen Netztes unterwegs war. Jede kleinste Information, die man dort über sich preis gab, konnte fatal enden. Ihre stadtangabe im Chat mit Rachel, dass sie in Salem lebte... das war schon eine absolute Ausnahme gewesen. "Aber du kannst es versuchen", fügte sie hin, mit einem verschmitzen Lächeln. "Ich mein, ich kann nicht garantieren, auf jede zu antworten, aber wer weiß." Sie grinste. Sie war wirklich neugierig, was für Fragen Rachel wohl über sie haben mochte. Notfalls konnte sie immer noch lügen und sich eine Geschichte ausdenken. Oder einfach eine Antwort ablehnen.

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Rachel
Gelöschter Benutzer

Re: Lewa & Rachel | I knew there was more

von Rachel am 13.10.2020 15:41

Für Rachel war es eher weniger verständlich, wieso sich Lewa keinen Job suchte, in dem menschlichere Arbeitszeiten herrschten. Ihres Wissens nach war sie scheinbar eine Verkäuferin oder etwas in der Art in irgendeinem Kiosk. So stellte sich Rachel das Ganze vor und von solchen Läden gab es sicher genug, um auch etwas besseres zu finden. Allerdings konnte sich Rachel auch nicht vorstellen, dass Lewa das nicht selbst wusste. Also steckte wohl mehr dahinter. Das war Rachel durchaus bewusst. ''Hawaii? Oh wow!'' Wenn man an Hawaii dachte, hatte man sofort die farbigen Strände im Kopf, das wunderschöne Meer und die üppigen Regenwälder. Ein schöner, traumhafter Ort. Zumindest für Urlauber. Für Einwohner konnte sie das nicht wirklich einschätzen. ''Dann hast du mit Abstand den schönsten Namen von allen Menschen, die ich bisher kennengelernt habe.'' Und das meinte sie vollkommen ernst!
''Oh, ja. Mal sehen ob ich überhaupt ein Eis essen werde.'', entgegnete sie zur Frage mit einem Lächeln. Rachel versuchte ein relativ bewusster Mensch zu sein. Sie versuchte stehts umweltbewusst zu leben, Tiere irgendwie zu schützen, Menschen zu helfen und ihre Ernährung basierte hauptsächlich auf pflanzlicher Basis. Sie überlegte sich gern zweimal was sie ihrem Körper zu Essen gab und Ausnahmen hatte sie in den letzten Wochen eindeutig zu oft gemacht. ''Wobei ich sagen muss, dass es wirklich sehr verlockend aussieht.'' Wer gönnte sich denn nicht mal gerne ein Eis? Sie war bei dieser Versuchung nicht anders gestrickt. 
Jedoch rutschte ihr Herz zu Boden, als sie die nächsten Worte von Lewa hörte. Sofort fühlte sie sich ein wenig entblößt, was wirklich kein schönes Gefühl war. Sie hatte sich in ihr Handy gehackt? Etwas überrumpelt blickte Rachel zu der jungen Frau und suchte dabei die richtigen Worte. Sie wollten ihr einfach nicht einfallen. Es war einfach nur befremdlich zu wissen, wie einfach das für Lewa gewesen sein musste und Rachel ... sie hatte es nicht einmal bemerkt. Wie auch? Damit kannte sie sich wirklich nicht aus. Technologie war nur begrenzt ihre Welt. Ihr Wissen darüber beschrenkte sich auf den Teil, den sie für ihren Beruf benötigte und nicht mehr. ''Ich weiß tatsächlich gerade nicht, was ich mit dieser Information anfangen soll.'', entgegnete Rachel daher ehrlich, lächelte aber ein wenig unsicher. Viel lieber wollte sie doch über Lewa reden und das andere Wissen gekonnt zur Seite schieben. ''Ich habe viele Fragen, die habe ich immer. Aber scheinst du nicht sehr offen mit den Informationen über dich und dein Leben zu sein, deshalb versuche ich nicht in ein Fettnäpfchen zu treten. Das kann ich nämlich auch ganz gut.''

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