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Josie
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Re: Die Saltzman Zwillinge | Lizzie & Josie
from Josie on 10/21/2020 10:59 PMHazel
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Re: Josie & Hazel | Pleased to meet you
from Hazel on 10/21/2020 07:07 PMGespannt richtete Haze anschließen ihren Blick nach vorne denn gerade hatte Mr. Saltzman die Aula betreten und schien bereit die Willkommensansprache zu halten. "Dein Vater sieht wirklich sehr nett aus.", flüsterte die Tribridin leise zu Josie und nippte genüssliche an ihrem Kakao.
Lizzie
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Re: River & Lizzie | Prove to me you're good
from Lizzie on 10/21/2020 04:49 PMLizzie stöhnte gernevt auf und betrachtete ihren Projektpartner mit einem Blick voller Verachtung und Missgunst. Seit der Junge hier angekommen war hatte sie keinen Hehl daraus gemacht, das sie ihn nicht hatte leiden können und nun wurde sie von Dorian auch noch dazu gebracht, mit ihm zusammenzuarbeiten. Und da die Kinder bereits in der Stunde mit der Arbeit beginnen sollten hatte die Hexe wohl keine andere Wahl als sich darauf einzulassen.
Schwerfällig bewegte sie sich zu dem Jungen und ließ sich neben ihn fallen. Sie zückte ihren Kugelschreiber, ein Blatt Papier und sah River an. "Pass mal auf, ich mach das hier nicht, weil es mir Spaß macht, sondern nur, weil Mr. Williams uns so zugeteilt hat.", teilte die Blonde ihm direkt mit. "Also glaub nicht, das du durch viel Nettigkeit bei mir im Ansehen steigst. Ich kenne die Geschichte von Haze und dir, das bereitet dir keine guten Chancen. Deswegen will ich das ganze einfach nur schnell hinter mir haben, okay?" Die blauen Augen von Lizzie, die sonst eigentlich recht freundlich funkelten spiegelten jetzt nur ihre Abneigung gegenüber dem Jungen wieder. "Also fangen wir am besten gleich an, damit wir das schnell hinter uns haben. Denn ich gehe nämlich davon aus das du mich genauso wenig leiden kannst wie ich dich."
Lizzie wandte ihren Blick ab und blickte dann auf ihr leeres Blatt Papier. "Wir sollen unsere Arten gegenseitig beschreiben und daraus einen Vortrag machen. Also los. Fangen wir an."
Lizzie
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River & Lizzie | Prove to me you're good [Zwangscut]
from Lizzie on 10/21/2020 04:29 PM
-Szene 1, Take 1-
River Daniels ist bereits seit einiger Zeit jetzt an der Salvatore Boarding School. Der Werwolf und Ex-Freund von ihrer Freundin Hazel hat sich bei Elizbabeth Saltzman kein gutes Image erarbeitet. Und so trifft es die Blonde um so härter, als er ihr bei einer Projektarbeit zugeteilt wird, und sich die Hexe und der Werwolf gezwungener Maßen miteinander unterhalten müssen.
Rachel
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Re: Lewa & Rachel | I knew there was more
from Rachel on 10/21/2020 04:28 PMAn Lewas Stelle hätte Rachel sicher auch alles mögliche getan um mehr über sich und ihre Familie herauszufinden, aber wenn es da nichts gab, das man wissen konnte, dann konnte man auch nichts finden. Besonders wenn eine Familie nicht gefunden werden wollte. ''Es gibt sicher noch irgendwo jemand, der mit dir verwandt ist. Ich glaube das hat jeder.'' Sie hatte immerhin irgendwo auf dieser Welt noch zwei Brüder herumrennen und die waren weiß Gott was am anstellen. Sie wollte es wirklich nicht wissen. ''Findest du? Gerade zu Beginn meines ersten Studiums hatte ich Schwierigkeiten mit meiner Herkunft. Zum einen eine Frau und dann noch aus einem Land, von dem man nicht viele gute Dinge hört.'' Mittlerweile waren jedoch zum Glück andere Zeiten angebrochen und Rachel hatte wohl mehr als nur einmal bewiesen, das wirklich etwas in ihrem Köpfchen steckte. ''Israel hat wirklich viele, schöne Orte. Es ist ein wunderschönes Land, mit einer tollen Kultur. Aber ich war schon fast 20 Jahre nicht mehr dort.'' Und es hatte sich sicher sehr, sehr viel verändert.
Froh darum, nun wieder über etwas anderes zu sprechen nickte sie neugierig zu den Worten der Hawaiianerin. ''Ich kann verstehen, wieso man sich für etwas begeistert, das nicht jeder so einfach verstehen kann.'' Und wie sie das konnte, ihr Leben bestand schließlich daraus. ''Vielleicht schon, ja.'' Ihre Eltern hatten ihr sicher das ein oder andere vererbt. Am meisten hatte sie tatsächlich von ihrer Mutter, so wie ihr Bruder eher wie ihr Vater war. ''Mein Bruder hielt nie viel von lernen, ich glaube er hat die Schule nicht einmal beendet.'' Nun wagte sie doch diesen einen, kleinen Schritt. Sie musste ja nichts von seinen schlechten Seiten sagen. Sie hatte ihn schließlich größtenteils als jemand liebevolles in ihren Erinnerungen.
Nachdem die beiden ihren Kaffee und Lewa ihr Eis geleert hatten, war bereits eine gute Zeit vergangen und als sie zur Uhr auf ihrem Handy sah und bemerkte, dass Lewa wohl langsam los musste, ließ Rachel die Kellnerin wissen, dass die beiden gerne bezahlen wollten. ''Ich hoffe, dass ich dich nicht allzu sehr gelangweilt habe.'', schmunzelte Rachel schließlich scherzend und zahlte selbstverständlich für beide. ''Wenn wir uns irgendwann noch einmal sehen, kannst du mich ja mal einladen.'', zwinkerte sie, weil sie schon genau den Ausdruck 'Ich-wollte-das-eigentlich-zahlen' in ihrem Gesicht erkennen konnte.
Lizzie
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Re: Rouven & Lizzie | The simple Truth
from Lizzie on 10/21/2020 04:08 PMLizzie's Augenlider begannen zu flattern. Hatte dieser unverschämte Vampir sie gerade Hexenbarbie genannt?! Die Blonde öffnete den Mund, wollte etwas sagen, war jedoch nicht in der Lage etwas rauszubringen, also schloss sie ihn wieder. Wahnsinn, dieser Idiot hatte es geschafft, sie gleich beim ersten Treffen sprachlos zu machen. "Hexenbarbie?!", brachte sie dann fassunglos heraus. "Hast du mich gerade Hexenbarbie genannt?! Was glaubst du wer du bist?!" Die blauen Augen der Hexe begannen gefährlich zu funkeln und sie stemmte ihre Hände in die Hüften. Ihr war vollkommen egal, was er da noch von sich gegeben hatte. Zu entrüstet war die Hexe über den Ausdruck Hexenbarbie. Wie konnte dieser ungehobelte Knabe es eigentlich wagen sie so zu nennen?!
Die Blonde schwiege einen Moment und versuchte sich zu sammeln. "Ich habe nie behauptet, das es sich gehört das zu tun Rouven. Aber ich hatte nicht vor dem Elend meiner Schwester noch weiter zuzusehen. Und da du als letztes mit ihr zusammen warst so wir mir scheint, hängst du da elementär mit drin. Und das kann ich nicht dulden."
Ihre Hände hatte Lizzie mittlerweile aus ihrer Position befreit und sie nun vor ihrer Brust verschränkt. Ein Bein hatte sie leicht hervorgeschoben, so das es aussah als würde sie auf eine aussagekräftige und vernünftige Antwort von ihrem Gegenüber warten. Alles in allem schien sie damit noch nicht so ganz zufrieden zu sein, was der Junge bisher von sich gegebenhatte. "Ich werde mir dein Angebot überlegen. Aber wenn man es genau nimmt, bin ich nicht in dein Zimmer eingebrochen. Ich habe nur dafür gesorgt, das ich hinein kann. Und das wir eine halbwegs vernünftige Konversation führen. Dafür habe ich damit gesorgt.", die Blonde nickt bestätigend und zuckt die Schultern. "Manchmal haben Menschen damit ein Problem. Dann ist es aber eben so."
Abwartend lauscht sie dem Jungen, als er das erklärt. "Solltest du meiner Schwester jemals auch nur ein Haar krümmen, Rouven Woodbury, werde ich dafür Sorgen das du es bitter bereust - hast du mich verstanden?" Lizzie drohte Menschen eher selten, doch das sie es ernst meinte sah man ihr sogleich im ersten Augenblick an. Für ihre Schwester würde sie morden und ihr Blick sprach Bände. Sie würde sich auch mit einem ihr überlegenen Vampir anlegen, nur um ihre Schwester zu rächen. Denn für Josie empfand Lizzie unendliche Liebe.
Überrascht zog Elizabeth dann die Augenbraue hoch. "Okay,wow. Das habe ich nicht erwartet. Ich dachte eigentlich das du mich nach meiner Standpauke nie wieder sehen willst.", gab sie ehrlich zu. "Aber um das zu berichtigen: ich habe dich nie von oben herab behandelt. Ich musste ein paar Dinge klarstellen und das tue ich vorzugsweise sehr direkt und auf eine sehr präzise Art. Wenn du das als Behandlung von oben nach unten betrachtetest, dann tut es mir fast leid. Und das es dir leid tut, ist vielleicht ein guter Anfang." Überlegend neigte Lizzie den Kopf hin und her. "Dann solltest du das vielleicht vergessen, aber die Nachricht die ich dir vermittelt habe nicht, und wir fangen nochmal von vorn an." Die Blonde streckte die Hand aus. "Ich bin Lizzie."
Lewa
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Re: Alena & Lewa ~ Revealing Screams
from Lewa on 10/20/2020 09:09 PM"Gut". Es war abgemacht und so ging Lewa neben Alena her, gemeinsam zwischen den Bäumen hindurch zum Waldrand, wo auch bereits die Straße auftauchte, wo direkt einige Häuser begannen. Es war eine andere Straße, als jene, an der der Strich stand, in dem Lewa arbeitete - der war auf der anderen Seite des Waldes - oder Waldstücks.
Lewa erwiderte nichts, betrachtete jdoch das kleine blaue Haus, auf welches Alena deutete. Sehnsucht überkam sie. Seit acht Jahren lebte sie nur in einem beschissenen Wohnwagen. Sie vermisste es, ein eigenes richtiges Zimmer zu haben, ihren wirklich eigenen Kram und insbesondere vermisste sie ihren Laptop.
Sie vermisste ihre Freiheit.
"Nein. Nein, möcht ich nicht. Aber dank", lächelte sie Alena abwesend an und wandte sich wieder ab. Duschen tat sie regelmäßig bei ihrem Dad - er erwartete das von ihr. Niemand wollte mit eienr stinkenden Hure rummachen. Er kontrollierte sie, jedes Mal, wenn er zu ihr in den Wohnwagen trat. Eine der hunderttausend Sachen, an welche sie sich bereits seit langem wohl oder übel gewöhnt hatte. Fuck, es war einfach alles Scheiße.
Aber sie würde es ändern.
Alena schloss die Tür auf und Lewa folgte ihr in das hübsch eingerichtete Innere. Sie fragte sich, aws Alena wohl tun oder sagen würde, wenn sie wüsste, dass sie hier einer Kriminellen half. Oder ... zumindest einer zukünftig Kriminellen. Denn Lewa war fest entschlossen, ihren Plan in die Tat umzusetzen, eine Bank zu hacken, sich online Geld zu beschaffen auf ein externes Konto und sich dieses dann mit ebenfalls ein wenig Hacking ausgeben zu lassen. Und dann...dann konnte sie abhauen. Weit, weit weg von dieser ganzen Scheiße.
Und ein neues Leben beginnen. Ihr eigenes Leben.
"Nett hast dus hier", sagte Lewa und blickte sich um. Jetzt, mit ihren Plan im Kopf, hatte sie neuen Mut gefasst. Obgleich es bedeutete, eine Verbrecherin zu sein. Aber sie hatte einfach keine andere Wahl mehr. "Verbände?", fügte sie an. Dafür war sie schließlich hier.
Womöglich sollte sie sich vor ihrer Flucht noch etwas anderes, weniger "nuttenhaftes" anziehen. Um nicht so aufzufallen. Ja. Nachdenklich betrachtete sie Alena...obgleich sich alles in ihr gegen die Frage sträubte, die sie wohl früher oder später stellen musste...
Felix
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Re: Felix' Wohnung
from Felix on 10/20/2020 08:36 PMFelix musste sich zwingen, nicht zu lügen. Er dachte an die Engel. Beim Himmel, er sündigte schon mehr als genug, da musste Lügen wirklich nicht noch oben drauf. "Doch, schon...", sagte er also zögerlich, blickte Dawn ind ie Augen und lächelte dann leicht. "Aber es ist wirklich nichts Wichtiges." Er betete, dass das nicht auch bereits als Lüge galt. Aber er konnte Dawn einfach nichts von den Stimulanzien erzählen, er konnte nicht. Er wollte es ja selbst nicht wahrhaben, wie sehr er noch an diesen kleinen Pillen hing, wo er sich doch gleichzeitig so sehr bemühte, davon weg zu kommen...
"Ich weiß", sagte Felix rasch auf Dawns berührende Rede, dass er ihr immer alles erzählen könnte, dass sie immer für ihn da wäre. Das Gefühl...es war so lange her, seit er das gefühlt hatte. Es war...es war ein Wunder, ja. Jetzt erst, wo sie wieder beisammen waren, wurde ihm bewusst, wie sehr er es vermisst hatte. "Und das gleiche gilt für dich", sagte er ehrlich, umfasste mit seinen Händen die ihre, schaute ihr in die Augen, lächelte sie an. "Ich habe auch immer ein offenes Ohr für dich und werde und möchte immer für dich da sein. Ja?" Sie war seine Zwillingsschweste. Seine bessere Hälfte. Er liebte sie als das, was sie war und er hoffte wirklich, dass sie nie wieder für so lange Zeit getrennt würden. Dass sie immer in Kontakt bleiben und sich immer das Herz ausschütten konnten. Ihre Verbindung...sie war einmalig. War sie schon als Kind gewesen.
Ihr Gespräch wandte sich seinem Glauben zu, den er - ganz ehrlich - selbst nicht verstand. Er wollte sich davon loseisen, wollte de ganze Sekte, alle Aetherianer, einfach nur hinter sich lassen, damit abschließen, nichts mehr damit zu tun haben. Und er hatte doch schon viel geschafft, oder nicht? Er war geflohen, er hatte sich den Engeln widersetzt und sich Testosteron gespritzt, seinen Körper angefangen männlich werden zu lassen (obgleich er noch keine Operationen gemacht hatte - dafür fehlte ihm schlicht das Geld) und natürlich hatte er ihnen auch das auserwählte Kind genommen. Er nahm die Stimulanzien nur noch selten, so selten wie es eben möglich war, hatte - bis auf Ilian - keinerlei Kontakt mehr zu ihnen und dennoch... dennoch war da etwas in ihm, was tatsächlich daran glaubte. Das glaubte, dass die Engel da waren, dass sie gemeinsam das Göttliche bildeten und Segen schenkten, auf einen hinabschauten und wollten, das man sich liebte, liebte und Frieden verbreitete... Er dachte so oft - ständig - an die Engel, allein schon jeden Tag, wenn er Geige spielte, aber auch so. Er sagte nicht wie andere 'O Gott' sondern stets 'Bei den Engeln' oder etwas in der Art. Es war ein Teil seiner selbst, den er - obgleich er sich bemühte - nicht einfach so herausschneiden konnte. Es ging nicht. Selbst wenn er sich wollte und schon daran zweifelte er oft genug.
Felix starrte auf die Maserung des Tisches, während er Dawns Definition des Glaubens lauschte. Tja. Was war der Glaube eigentlich für ihn? Für ihn war es...das einfache Wissen, dass da mehr war. Dass da etwas wunderbares oben war, was sie beobachtete, eine Gemeinschaft der Engel, der Reinheit, des goldenen Paradieses, es war... es war ganz einfach das Gefühl des Paradieses, was er verspürte, wenn er die Stimulanzien nahm...dieses wundervolle, unbeschreibliche Gefühl...
Dawn sprach weiter und langsam nickte Felix. Ja. Rausfinden was er für sich selbst bedeutete. Ihm kam ein Gedanker, ein kurzer, kaum mehr als ein Gedankenfetzer - doch es war ein euphorischer und beruhigender Gedankenfetzen zugleich... doch ehe er ihnf assen,f esthalten, ausfrmulieren konnte, da war er schon wieder weg und Enttäuschung machte sich in ihm breit. Was mochte es gewesen sein? Es war eine Idee, wie er seinen Frieden machen konnte, wie er das Handeln der Engel interpretieren konnte, doch es war weg...fort...wieder weggeflogen...
"Danke", lächelte Felix erneut leicht und drückte leicht ihre Hände. Er wusste wirklich nicht, womit er sie verdient hatte. Aber eins wusste er: er würde verrückt werden, wenn er jezt nicht ein wenig in Kontakt mit den Engeln trat, sie spürte und auch sich ein wenig von den Stimulanzien ablenkte. Und außerdem...außerdem wollte Dawn sicher hören, wie er spielte...und vielleicht würde der verlorene Gedankenfetzen ja beim Spielen wiederkommen.
Als Dawn zustimmte, dass sie etwas von ihm hören wollte, breitete sich ein Grinsen auf seinem Gesicht aus. "Großartig", sagte er, sprang auf und ging mit großen Schritten in die Ecke zu seinem Geigenkoffer. Keine zehn Sekunden später hatte er sie ausgepackt und hielt sie sich an die Schulter. "Ich spiele erst was ruhiges und dann was schnelleres, ja?", sagte er. Erstmal musste man zu den Engeln hin, Einlass erbeten, mit lieblichen und häufig traurigen Melodien und wenn man dann da war...dann begann die Feier! Allein beim Gedanken daran begann ein wahres Feuerwerk in seinem Bauch, ein Feuerwerk der Lust, als er an die Stimulanzien dachte, an das unbeschreibliche aufsteigende Gefühl und wie gerne er...
Er riss sich davon los, setzte den Bogen auf die Saiten und mit einem Lächeln im Gesicht begann er zu spielen.
Dawn
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Re: Harper & Dawn | maybe we were always meant to be.
from Dawn on 10/20/2020 08:16 PMWenn es nach Dawn gehen würde, könnte Harper so viele süße oder herzhafte Pfannkuchen zubereiten, wie es ihr selbst am liebten wäre. Die Hauptsache war, dass die Rothaarige das bekam, was sie wollte. Dawn würde sich anpassen. Das würde sie immer. ''Ich finde halb-halb klingt gut. Mach einfach so viele davon, wie du möchtest. Ich esse beides gern.'' Zumal Harpers Essen immer gut schmeckte, egal was auch immer sie machte. Es war ein wenig so, wie wenn man sagte, dass es Zuhause immer am besten schmeckte. Bei Harper war das einfach der Fall. ''Was soll ich denn machen?'' Kochen war nicht ihr Ding, sie würde wahrscheinlich noch Nudeln falsch kochen, wenn sie nicht nochmal Google fragen würde. Sie war eher der sportliche Typ, war viel krörperlich aktiv und aß, was es gerade so gab.
Für einen relativ langen Moment ruhte ihr Blick auf Harper, beobachtete sie dabei, wie sie nach und nach die Zutaten in eine Schüssel gab. Ob es ihr auch mal so gegangen war? Ob sie auch schon einmal daran gedacht hatte, dass vielleicht mehr zwischen den beiden sein könnte? Wenn nicht jetzt, vielleicht irgendwann? Manchmal erschien es Dawn schon so, als wäre da etwas ... Als würden da beide irgendwie etwas denken, fühlen oder wollen. Aber dann kamen wieder die Zweifel, die es ihr nicht erlaubten, wirklich näher auf dieses Thema einzugehen. Bisher zumindest. ''Weißt du ...'', fing sie an und bereute sofort, etwas gesagt zu haben. Ihr Blick wanderte zu ihren Händen und dann wieder zur Rothaarigen. ''Ach, schon gut. Vergiss es wieder.'' Es wäre keine gute Idee, das Thema je anzuschneiden. Vielleicht würde das alles auch vergehen. Irgendwann. Ja, bestimmt! Ganz sicher und dann wäre wieder alles okay. Also ... naja, gut.
Dawn
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Re: Felix' Wohnung
from Dawn on 10/20/2020 05:41 PM''Nichts?'' Dawn schenkte ihm keinen Glauben. Es ging ihm nicht gut, wie sollte es ihm auch anders als beschissen gehen? Nach allem, was passiert war? All all dieser Scheiße, die er nun schon hinter sich hatte? Sie selbst kannte das ... irgendwann war einfach zu viel passiert um sich je wieder richtig gut zu fühlen. Es fehlte zu viel, es wurde zu viel genommen. Ihm wurde zu viel genommen. Sein Leben, seine Kindheit, seine Unschuld, seine Freiheit. So viel. Zu viel. ''Du kannst mir alles sagen, das weißt du. Ich meine ... das, was du mir schon alles gesagt hast war viel, es war schockierend, aber letztendlich kann es für mich nicht so schlimm sein wie für dich. Du hast das alles erleben müssen, du fühlst diese Dinge. Ich kann nur versuchen dir ein wenig Last abzunehmen. Dir zu helfen und für dich da zu sein. Ich möchte für dich da sein.'' Natürlich wusste sie nicht, dass er gerade an diese Drogen dachte, die man ihm aufgezwungen hatte. Es hätte ihr eigentlich klar sein müssen, dass es gut möglich war, dass er mittlerweile eine Sucht entwickelt hatte. Sie kannte das ... Sie wusste wie es war, wenn sich die Gedanken nur darum drehten. Wenn alles, was zählte, das nächste Mal total auf Droge zu sein war. Auch ... wenn er das alles ein wenig anders sah als sie. Wenn man ihm Lügen erzählt hatte. So war es doch im Prinzip das Gleiche. Es war nicht einfach eine Sucht zu überwinden.
Einen Glauben abzulegen war jedoch ebenfalls nicht einfach, das wusste Dawn. Oft spielt die Erziehung eine entscheidende Rolle. Oder einfach die Tatsache, in einem immer noch irgendwie religiös geprägten Kulturkreis geboren oder aufgewachsen zu sein. ''Glaube ist wichtig, weil er Werte vermittelt. Aber Gläubige sind nicht automatisch schon bessere oder gute Menschen. Der Glaube hat etwas zu sagen auf die großen Fragen nach dem Ursprung des Seins, nach dem Sinn des Daseins oder einem Leben nach dem Tod. Und trotzdem bleiben Dunkelheit und Zweifel. Der Glaube gibt keine einfachen Antworten ... Menschen glauben, weil sie Halt und Schutz suchen. Sie aber haben nicht weniger Probleme als andere auch.'' Für die junge Frau war es schwierig die Angelegenheit von Felix' Sicht aus zu sehen. Er konnte das alles nicht objektiv betrachten. ''Du kannst an diese Engel glauben. Du kannst versuchen für dich herauszufinden, was sie wirklich wollen würden ... was für dich dieser Glaube bedeutet.'' Wenn er ihn schon nicht ablegen konnte. ''Aber du darfst auch nie vergessen, dass du diesen Glauben nur in dir trägst, weil man dir aufgezwungen hat. Nicht, weil du dich dafür entschieden hast. Es wird schwer. Ich kann mir gar nicht vorstellen wie schwer. Aber ich werde für dich da sein. Und wir schaffen das. Egal was auf uns zukommt. Du wirst du selbst sein können und alle Götter und Engel und Wesen dieser Erde werden dich so lieben wie du bist. So, wie du sein möchtest. Dein wirkliches Ich.'' Erneut drückte sie seine Hand liebvoll, nickte daraufhin zu seinem Vorschlag und war sofort von Begeisterung gepackt. ''Sehr gerne.'' Schließlich wollte sie hören, was für ein Talent er hatte. Und es würde ihn sicher glücklich machen, somit auch sie.
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