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Eden
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Re: Ariel & Nina ~ Club Night | Triggerwarnung

from Eden on 10/25/2020 10:10 AM

Ariels Augenbraue wanderte in die Höhe. Eine kurze Regung war auf dem Gesicht des Mädchens zu erkennen gewesen, doch sie sagte nichts. Ariel war sich recht sicher, dass sie es nicht gemerkt hatte. Oder zu höflich es anzusprechen, wobei sie das wirklich noch nie erlebt hatte. "Freut mich Nina, ich bin Arielle." Sie stellte sich vor. Etwas war mit dem Mädchen. Langsam ließ die Gefallene den Blick erneut über das Gesicht des Mädchens wandern. Die Augen rot. Leichte Schatten, die versucht wurden mit Make Up zu überdecken unter den Augen. Nur beim genauen Hinsehen zu erkennen. Redseelig und zutraulich. Vielleicht auch leicht hibbelig. Sie kannte dieses Verhalten. Lucifer war fast genauso, wenn er Koks nahm. Wobei er das wohl mehr übertrieb und auch nciht nur einmal darauf hängen geblieben war. Das schien bei Nina noch nicht der Fall zu sein. Allerdings war sich Ariel nun sicher, dass die junge Frau vor sich, noch viel zu jung war, um hier zu sein. 
Langsam beugte sich die Blondine über den Thresen, sodass ihr Mund neben dem Ohr von Nina war. "Hör mal Süße, wir haben 2 Möglichkeiten, entweder du zeigst mir deinen Ausweis freiwillig oder ich muss dich leider rausbitten. Nicht dass es mir sicherlich nicht egal ist, wenn ihr jungen Dinger euch hier abschießt. Allerdings muss ich den Müll dann beseitigen und dazu bin ich mir doch zu schade." Ariel beugte sich wieder zurück und blickte zu der anderen Blondine, wobei sie eine Augenbraue in die Höhe zog. Sie scherzte nicht.

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Salazar
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Briefe an Salazar Slytherin

from Salazar on 10/24/2020 08:46 PM

Hier sammeln sich Briefe, per Eule, Taube, Krähe, Falke oder auch per Muggelpost und auch digital per E-Mail.
an den einzig wahren Salazar Federico Slytherin
(Deckname: Federico Rosales) 

Reply Edited on 12/17/2020 10:57 AM.

Hazel
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Re: Salvatore School | Zimmer von Lizzy und Josie

from Hazel on 10/24/2020 06:01 PM

Die Brünette war nicht von vorgestern und hatte als kleines Kind schon von dem Gemini-Zirkel gelesen, allerdings wusste sie nicht das ihre beiden besten Freundinnen diesem Zirkel angehörten. Bisher hatten Lizzie und Josie ihr auch nichts davon erzählt und nur weil die beiden Zwillinge waren kam man ja nicht automatisch zu der Annahme sie könnten dem Gemini-Zirkel angehören. Aber auch so, würde Hazel alles tun um ihren Freundinnen zu helfen. Denn die beiden zu verlieren oder sie auch nur schutzlos zurück zu lassen bzw. mit ihren Sorgen alleine käme gar nicht in Frage! Aber wenn man sie nicht einbezog und ihr nicht alle Einzelheiten anvertraute dann waren der Tribridin eben leider die Hände gebunden. Ein Gefühl das Haze überhaupt nicht mochte, weil es ihr in ihrem Leben schon viel zu oft so ergangen war für ihren Geschmack. Sie hatte ihre Entführung nicht verhindern können, denn damals war sie zu jung und schwach gewesen. Hatte ihre Zauberkräfte noch gar nicht entdeckt und deshalb auch keine Waffe um sich zur Wehr zu setzen. Und Hazel wollte sich niemals wieder so fühlen aber auch damals als es mit River so schrecklich schief gelaufen war, hatte die Tribridin einmal mehr nichts tun können.. Sie war an diesem Tag eine Gefangene ihrer Emotionen gewesen und hatte schwer mit sich Ringen müssen um ihre Beherrschung wieder zu erlangen. Weshalb Hazel auch nie über Lizzie geurteilt hatte und sich auch noch niemand sie dazu hatte verleiten können über die Blondine zu lästern oder auch nur ein böses Wort über Lizzie zu verlieren. Dafür sagte Hazel ihrer Freundin aber ehrlich wenn sie mal zu weit ging und versuchte ihr zu helfen sich zu beruhigen. Und wenn es nur ein Kampf oder eben ein Wellnesstaag war wie heute. Natürlich konnten Schlupflöcher schwer zu finden sein aber eigentlich waren sie für gewöhnlich angenehmer als die Alternative.. "Nur weil etwas schon Jahrhundertelang so gemacht wurde, muss es noch lange nicht gut so gewesen sein und auch nicht auf ewig so gemacht werden.", widersprach Hazel. "Und würdest du mir alles sagen was dir Sorgen macht, könnte ich auch bessere Vorschläge machen." War die letzte trockene Feststellung der Tribridin. Denn mit halben Informationen waren auch die Lösungsvorschläge nur halb so gut. Sie atmete auch tief durch und erwiderte das Lächeln ihrer Blonden besten Freundin. "So ist es schon besser. Solange noch Zeit bleibt werden wir die Flinte nicht ins Korn werfen.", verkündete die Tribridin entschlossen. Natürlich war ihr schon klar gewesen das Lizzie wieder mit Tricks arbeiten würde, das machte die Siphonerin eigentlich bei jedem Kampf. Aber die Tribridin machte es der Blondine niemals einfach, denn sonst könnten die beiden nicht wirklich Dampf ablassen. Sie sah Lizzie ruhig an und zog eine Augenbraue nach oben. "Ich habe den Zauber längst aufgehoben. Hätte ich das nicht dann hätten deine Lippen und Stimmbänder wohl kaum bewegen können.", erklärte sie ruhig. Denn der Zauber Immotus legte wirklich jede Form von Bewegung lahm. "Nur zu, wir können anfangen." Haze stand Lizzie mit erhobenenFäusten gegenüber und wartete ab.bis die Blondine ihren nächsten Schritt machte.

Reply Edited on 10/25/2020 01:15 PM.

Hazel
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Re: River & Hazel - Oh no, not you again!

from Hazel on 10/24/2020 06:00 PM

Geheimnisse waren etwas, dass Hazel überhaupt nicht mochte weshalb Sie es mit der Wahrheit bei Menschen die ihr sehr viel bedeuteten sehr genau nahm. Nur leider waren ihr was das Geheimnis ihrer Herkunft anging die Hände gebunden gewesen. Dennoch hatte die Tribridin River erzählt wie ihre leiblichen Eltern heißen, denn sie hatte ihm sehr vetraut und außerdem hatte ja nicht wirklich die Chance bestanden das er nach New Orleans kam. Zumindest hatte die Brünette das gehofft und da sie den Zirkel verjagt hatte, nachdem die Beziehung mit River zu Ende ging, war alles gut. Soweit das eben möglich war, denn der Schaden durch die Entführung und frühe Isolation war ja bereits angerichtet. So etwas steckte man nicht so einfach weg, besonders wenn man noch klein gewesen war. Die ganze Geschichte hatte Haze wirklich noch nie jemanden erzählt. Weder den Zwillingen, noch Landon und genauso wenig Rafael oder River. Sie alle waren die wichtigsten Personen in ihrem Leben und doch kannten sie alle nur einen Teil oder eine Version der Wahrheit. Doch die Brünette wusste ganz genau das es irgendwann an der Zeit dafür war. Und womöglich könnte sie, sollten River und sie sich wieder vertragen - was sehr wahrscheinlich erschien - ihn nach und nach in ihren Freundeskreis integrieren. Aber selbstverständlich würde sie den braunhaarigen Werwolf zu nichts zwingen. Vielleicht würde sie es ihren Freunden dann ja auch allen gemeinsam sagen.. Doch für den Moment war Haze einfach unglaublich froh das River wieder ein Teil ihres Lebens war. Das damals war wirklich blöd gelaufen und vielleicht hätte sie damals anders reagieren sollen. Es tat Hazel wirklich Leid das sie ihm keine Chance gegeben hatte die ganze Geschichte zu erklären.. Sie senkte kurz ihren Blick und blickte ihn dann ehrlich an. "Es tut mir wirklich Leid. Das war damals wirklich blöd von mir. Ich hätte dir die Chance geben sollen es zu erklären.", gab sie traurig zu. Es hätte den beiden mit Sicherheit sehr viel Kummer und einsame Stunden erspart. Die Tribridin hatte ihn wirklich vermisst und hatte sich verloren und Elend gefühlt. Hatte die Situation immer und immer wieder Revue passieren lassen und ihre Entscheidung mehrmals überdacht und irgendwann auch angefangen zu bereuen. Hatte befürchtet ihre Entscheidung übereilt getroffen zu haben. "Wenn du es mir jetzt erklären wollen würdest, würde ich dir zuhören. Aber wenn nicht ist das auch okay. Es ist Vergangenheit und ich bin nicht mehr wütend auf dich." Und das war die Wahrheit denn so nachtragend war Haze nun auch wieder nicht. "Nein, ich hasse dich nicht River, ich habe dich nie wirklich gehasst.. Ich habe nur gesagt das ich dich hasse, weil ich damals so wütend war. Aber ich habe nie so getan als würde ich dich hassen, immerhin habe ich dich bis heute nicht mehr wieder gesehen.", gestand die Brünette kleinlaut ein. Natürlich konnte Hazel ihm nicht die Schmerzen nehmen, denn seine Knochen würden dennoch brechen. Aber vielleicht würden die Schmerzen aber durch ihre Anwesenheit ja etwas erträglicher werden. Zumindest würde sie es versuchen.. Mit einem sanften Lächeln schüttelte Hazel den Kopf. "Nein wahrscheinlich kann ich das Alles nicht verhindern aber wir können ja sehen ob meine Anwesenheit dir hilft und wenn nicht dann.. bleibe ich trotzdem bei dir und wir unterhalten uns soweit möglich? Also ich meine.. vielleicht beruht dich meine Stimme ja.." Bei seiner Anspielung auf ihr Wesen musste sie leise Lachen und verkündete zwinkernd: "Charmant wie eh und je." Es verblüffte Hazel wirklich das River so cool mit der ganzen Situation und den Informationen über ihr Wesen und die Geschichte ihrer Familie umging. Das hätte die junge Frau nicht erwartet. Erstaunt musterte sie River und fragte sich wie sie so dumm hatte sein können ihn gehen zu lassen. Jeder andere wäre doch total ausgeflippt wenn er so eine unglaubliche Information von ihr gehört hätte. Eine Tribridin dürfte es nach den Naturgesetzen eigentlich gar nicht geben. Doch Haze war fest davon überzeugt das es einen Grund für ihre Existenz gab. Ein Gleichgewicht musste es in der Natur immer geben.. Hazel öffnete die Karte in seiner Hand und sprach mit geschlossenen Augen den entsprechenden Zauber. "Die Karte zeigt immer an wo man sich gerade befindet, auch wenn du sie verlierst. Also kann man dich finden wenn man auf die Karte schaut, aber durch den Zauber den ich eben noch gesprochen habe, wird jetzt jedem der sie findet angezeigt das er sie dir zurück bringen soll. Also praktisch kann die Karte jeder benutzen und dann auch seine aktuellen Standort sehen. Es ist quasi eine Kombination aus einem Aufspür- und Wegweisezauber.", erklärte Haze und nahm ihre Hände wieder von der Karte. "Du kannst die Karte jetzt wieder einstecken, ich bin ja gerade deine Karte.", sagte sie schmunzelnd. Insgeheim freute sie sich schon darauf River jetzt öfter zu sehen. "Du bist froh wenn der Tag vorbei ist, oder?", fragte Hazel sanft. Immerhin war der Werwolf für gewöhnlich ein Einzelgänger und an der Schule war inzwischen schon ziemlich viel los.. da konnte sie gut verstehen wenn es ihm zu viel würde heute. "Ich glaube es gibt heute Spaghetti mit Hackbällchen..", überlegte die Tribridin. Von ihren Erzählungen über den Verwandlungskeller und den Ablauf an Vollmondnächten war der gutaussehende Werwolf offensichtlich nicht begeisterten denn der Weg zur Sporthalle verlief schweigend und Hazel bedrängte ihn nicht. Sie hätte River auch in die Sporthalle begleitet aber wenn er das lieber alleine schaffen wollte, dann war das in Ordnung. Denn er hatte ihre Antwort nicht abgewartet, weshalb die Tribridin in der geöffneten Tür stehen blieb und die beiden Jungs betrachtete. Sie lächelte sanft, hätte doch gewusst dass River und Rafael sich verstehen würden. "Super, nach dem Essen hast du den Tag auch überstanden. Was denkst du? Wird es dir hier gefallen?", wollte die Brünette auf dem Weg zur Cafeteria/zum Speisesaal wissen. "Es ist übrigens schön das du hier bist." Es würde schon alles gut werden Hazel war fest davon überzeugt das ihm hier geholfen werden könnte. Und womöglich hatte das Schicksal River und sie ja nicht umsonst hier wieder zusammen geführt.. Haze sah durch die Tür der Cafeteria und versuchte anhand der Geräuschkulisse auszumachen wie voll es heute war. Dann drehte sie sich wieder zu River um und fragte: "Willst du vielleicht draußen essen? Also ich meine, da drin ist es noch sehr voll. Also könnten wir unser Essen holen und wo anders essen. Irgendwo draußen oder in meinem Zimmer, wo es dir am Liebsten ist."

Reply Edited on 10/25/2020 02:37 AM.

Hazel
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Re: Josie & Hazel | Pleased to meet you

from Hazel on 10/24/2020 05:59 PM

Bis Hazel an die Salvatore Boarding School gekommen war hatte der Rotschopf keine schönen Erinnerungen an ihre Kindheit. Zwar hatten Alecto und ihre Hexen und Hexer dem kleinen Mädchen nichts zu Leide getan. Aber die Trennung von ihrer Familie und die Tatsache das sich wohl niemals einer von Ihnen an Haze erinnern würde, war der emotionalen Folter doch wirklich genug.. Denn auch wenn die Erinnerungen an ihre Eltern mit jedemTag immer mehr verschwamm, so wusste sie doch das ihre wahre Familie in New Orleans war und ihre Zwillingsschwester aufzog, ohne zu ahnen das sie eigentlich zwei kleine Mädchen aufziehen sollten. Es war doch grausam, dass der Zirkel nicht auch der kleinen Hazel die Erinnerung genommen hatte. Deshalb war es auch unmöglich sich bei den Hexen wohl zu fühlen. Es war doch einfach unerträglich so etwas in so jungen Jahren schon erdulden zu müssen. Vielleicht war für die Tribridin deshalb Liebe immer mit einem gewissen Schmerz verbunden. Zwar Tat der Rotschopf immer so als wäre sie unglaublich fröhlich und glücklich aber in Wahrheit hatte sich seit dem Tag ihrer Entführung eine, kleines bisschen Dunkelheit und Traurigkeit an ihrem Herzen und in ihrer Seele ausgebreitet. Das Gefühl als würde ihr etwas fehlen, fast so als wäre sie zerbrochen oder zumindest ein Teil ihres Herzens wäre zerbrochen und hohl. So sollte sich ein kleines Mädchen eigentlich doch noch gar nicht fühlen.. aber es ließ sich leider nicht ändern, es war einfach so und ließ sich nicht mehr ändern. Selbst wenn die jetzt noch Rothaarige in Zukunft auch noch so ruhig und ausgeglichen oder auch fröhlich und glücklich wirkte, so fürchtete sie unterbewusst doch immer die nächste Katastrophe oder der nächste Verlust nur hinter der nächsten Ecke lauern würde. Zwar hatte dieses Gefühl sich in ihrem bisherigen Leben nur einmal bestätigt, oder würde es zumindest halbwegs in Zukunft noch zutreffen. Jedoch ließ diese Angst sich nicht abstellen. So war das eben bei unterbewussten Ängsten.
Die neugierigen Fragen nach ihrem Eltern und Alecto trafen Hazel wirklich sehr schwer, auch wenn das kleine Mädchen versuchte sich nichts anmerken zu lassen, die Fragen aber auch nicht beantwortete. Stattdessen lächelte der Rotschopf nur stumm und wartete bis ihr wild klopfendes Herz sich beruhigt hatte. Es wäre wirklich schrecklich wenn sie sich aus versehen verplappern würde. Bisher waren ihre Entführer ja wirklich gnädig zu ihr gewesen aber wer wusste schon ob sich das vielleicht ändern würde, wenn sie Josie etwas falsches erzählen würde und sei es nur versehentlich. "Meine Eltern sind im Ausland und wickeln dort wichtige Geschäfte ab. Sie sind wichtige Diplomaten, weshalb ich bei meinen Tanten und ihrem Zirkel Leben muss.", erzählte sie mit schlechtem Gewissen. Das war kein guter Start für ihre Freundschaft aber die kleine Hazel hatte fürchterliche Angst. Wahrscheinlich würden Fachleute das als Beginn eines Stockholmsyndroms bezeichnen. "Alecto ist eine meiner Tanten bei denen ich lebe. Mit ihr hatte ich auch mein Aufnahmegespräch bei deinem Vater." Ihr Gesicht hellte sich automatisch auf, als Jo meinte das sie vielleicht noch ein Zimmer bekam oder solange mit im Zimmer der Zwillinge schlafen könnte. Die Vorstellung war lustig. "Vielleicht sollte ich eure Zimmer erstmal sehen bevor ich vielleicht eure Untermieterin werde.", sagte die Tribridin kichernd. Grundsätzlich wäre Hazel begeistert wenn sie bei ihrer neuen Freundin Leben könnte anstatt zurück zu ihren Entführern zu müssen. Wobei Hazel nicht wirklich damit rechnete das der Zirkel ihr das jemals erlauben würde. Aber sich solche Dinge auszumalen konnte ihr niemand verbieten. Das konnten selbt Alecto und die anderen ihr nicht weg nehmen! Aufmerksam hörte der Rotschopf zu während Josie von ihrer Schwester erzählte. Mitfühlend tätschelte Hazel die Hand von Josie. "Oh, das tut mir wirklich Leid. Aber ich bin ganz sicher das deine Schwester nicht verrückt ist und ihr herausfinden werdet woher die Wut in ihr kommt. Ich würde deine Schwester niemals verurteilen und ich bin sicher das sie wirklich liebenseürdig ist wenn man sie näher kennen lernt. Also du darfst sie mir gerne bei Gelegenheit vorstellen." Bot Hazel ehrlich und lächelnd an. Sie war sicher das sie sich auch mit Lizzie sehr gut verstehen würde. Immerhin kannte sie sich mit Wutanfällen aus, immerhin wurde sie nur deshalb an der Schule angemeldet. Der ganze Frust und die Angst und Verzweilung hatten sich immer öfter ihren Weg nach draußen gesucht. Geduldig ließ Hazel die Zeremonie über sich ergehen und spielte nur hin und wieder mit ihren Haarsträhnen. Hazel war gespannt wann der Verwandlungskeller tatsächlich zum ersten Mal gebraucht werden würde. Womöglich ja zum ersten Mal bei ihr, wenn sie ihren Werwolffluch erstmal ausgelöscht hatte. Noch wusste Hazel allerdings nicht das sie überhaupt einen Werwolffluch zum auslösen hatte. Denn bis sie diesen Auslösen würde, würde es noch ein paar Jahre dauern. Beinahe wären ihre Pobacken eingeschlafen so lange hatte die Versammlung gedauert. Trotzdem sprang der Rotschopf sofort auf, als Josie fragte ob sie neuen Kakao holen und dann ins Zimmer gehen würden. "Klar, meiner ist auch leer und ich bin echt gespannt dein Zimmer zu sehen. Es ist bestimmt sehr schön.", meinte Haze während sie wieder in Richtung Cafeteria ging. "Machen wir dann auch das mit dem Kartenzauber?"

Reply Edited on 10/24/2020 09:48 PM.

Lizzie
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Re: Salvatore School | Zimmer von Lizzy und Josie

from Lizzie on 10/24/2020 03:37 PM

Das dunkle Erbe des Gemini-Zirkels aus dem Lizzie und ihre Schwester stammten war immer noch existent und bereitete der Blonden eine Heidenangst. Sie würde alles dafür tun, das Josie sie nicht umbringen, einverleiben oder was auch immer musste. Ja, sie würde sich sogar selbst umbringen nur um ihrer Schwester das zu ersparen was sicherlich auf die Zwillinge zukam. Und selbst wenn, ja selbst wenn Lizzie Josie absorbieren würde, damit könnte die Blonde nicht leben. Wahrscheinlich würde sie wieder einen ihrer Anfälle kriegen, alles zerstören und zum Schluss sich selbst ein Ende bereiten. Bloß dann hätte ihr Vater beide Töchter verloren, was Lizzie dem alten Mann auch nicht zumuten wollte. Also was dann? Viele Möglichkeiten gab es nicht mehr und das sich Lizzie verzweifelt an eine absolut winzige Hoffnung klammerte machte es nicht besser. Der Gemini-Zirkel hatte schon immer eine leichte Abneigung gegen die Siphoner empfunden, dachte sie seien es nicht wert das sie ihren Zirkel führten. Vielleicht war das die Rettung, das sie sich weigerten von einem der Zwillinge geführt zu werden. Doch dann würde der Zirkel noch länger ohne Führung bleiben, was auch keine richtige Option war. Genau aus diesem Grund war Caroline, die Mom der Zwillinge auch schon wieder mal lange auf Reisen. Um einen Ausweg aus dem verzwickten Kreislauf des ganzen zu finden. Lizzie vermisste sie schrecklich und nutzte ihr magisches Prisma um wenigstens mit ihrem Bauchgefühl Kontakt zu ihrer Mom haben zu können. 
Elizabeth betrachtete ihre Freundin mit einem nachsichtigen Blick. Sie würde nie ganz verstehen, was es hieß ein Mitglied des Gemini-Zirkels zu sein und das war auch gut so. Deswegen hatte die Blonde auch beschlossen das Thema der Verschmelzung vor ihrer Freundin so lange es ging geheimzuhalten. Nur, um sie zu schützen und weil sie nicht wollte, das das Mädchen sich Sorgen machte. "In manchen Fällen ist aber selbst das Schlupfloch nicht besser, Haze.", erklärte sie ruhig und nachsichtig. Das Thema der Verschmelzung mit ihrer Schwester geisterte ihr immer noch im Kopf rum. "Und manchmal gibt es Rituale die seit Jahrhunderten so durchgeführt werden und die jeder hingenommen hat. Die jeder akzeptiert und als Ehre verstanden hat. Und für manche dieser Rituale gibt es kein Schlupfloch. Zumindest nicht jetzt und nicht in unserer Zeit. Und unsere Zeit ist nunmal begrenzt.", verkündete sie nachsichtig und lächelte schief. Hoffnungslos war eine ziemlich gute Beschreibung für den Gemütszustand des Gemini-Zwillings. Und genau deswegen wollte sie auch unbedingt jetzt ein wenig Dampf ablassen. Dann würde es der Hexe besser gehen, da war sie sich gewiss. Trotz allem holte die Blonde nun tief Luft, setzte ein ehrliches Lächeln auf und nickte. "Zusammen schaffen wir alles und irgendwie kann alles und jedes gerettet werden. Mit einem Schlupfloch der Magie oder wie auch immer. Irgendeinen Weg wird es schon geben." Die Hoffnung an die sich Lizzie klammerte war klar. Und wenn es diese Hoffnung nicht gab, dann würde sie das Ritual eben sabotieren. Das hatte sie sich geschworen und sie würde es auch einhalten. 
Nach Beginn des Sparings wollte Lizzie nun sich von hinten an Hazel ranschleichen, ein paar magische Tricks ausprobieren. Doch das blieb ihr jetzt verwehrt denn durch Hazels Zauber konnte sie sich nicht mehr bewegen. Die Blonde stieß einen frustrierten Seufzer aus. "Okay, mies. Aber gut gezaubert Haze. Und nun? Ich gebe zu, das ich nicht weiter weiß." Und dieser letzte Fakt störte die Blonde mehr als alles andere. Sonst hatte sie fast immer einen Ausweg, doch einen Ausweg aus dieser Misere hatte sie nicht parat. "Würdest du es bitte lösen?", fragte der Zwilling und versuchte ein wenig zu lächeln. Mit einem leisen Murmeln hatte sie sich wieder sichtbar gemacht und blickte ihr Gegenüber jetzt abwartend an. "Dann können wir entgültig anfangen."

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Rouven
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Re: Rouven & Lizzie | The simple Truth

from Rouven on 10/24/2020 03:32 PM

Rouven könnte wirklich nicht fassen das er sich tatsächlich mit einer Blondine rumschlagen musste, die tatsächlich dachte sie könne sich ihm gegenüber wie eine Unverschämte, eingebildete und überheblich Tussi aufführen - was vermutlich Standard war bei ihr - nur weil ihre Zwillingsschwester außer Fassung in deren Zimmer gekommen war. Dabei wusste Roux nicht einmal warum Josie aufgelöst gewesen war, natürlich hatte er einen Verdacht aber das hab dieser ollen Hexenbarbie noch lange nicht das Recht sich so aufzuführen. Hatte dieser Zimtzicke noch niemand gesagt das sie nicht der Nabel der Welt war und nicht nur ihre Gefühle zählten? Sie konnte nicht dulden das er scheinbar mit dem angeblichen Elend von Josie zu tun hatte? Aber er sollte dulden das sie so unverschämt war und in fremde Zimmer einbrach? Nein gewiss nicht! "Ich will wirklich nicht mit dir streiten, denn ich mag Josie wirklich sehr und möchte sie nicht verletzten indem ich mit dir streite. Aber ich kann nicht dulden das du mit deiner Magie in mein Zimmer einbrichtst. Also entweder entschuldigst du dich richtig und meinst es Ernst, oder ich werde das deinem Vater sagen müssen." Irgend einer musste der Blondine doch endlich einmal zeigen das ihr Verhalten einfach wirklich so gar nicht ging. Sie verhielt sich als wäre sie die verdammte Queen der Schule nur weil ihr Vater der Rektor war. Das war die allgemeine Definition von arschigem Verhalten. Weshalb Lizzie durchaus wie eine arschige Person rüber kam. Doch das sagte der schwarzhaarige jetzt besser mal nicht. "Du bist mit Magie, unerlaubt in mein Zimmer eingedrungen, dass ist sehr wohl ein Einbruch. Denn du hast dich noch dazu über meinen Willen hinweg gesetzt kein Gespräch mit dir zu führen. Also hast du keine Vorraussetzungen für ein vernünftiges Gespräch geschaffen, sondern hast wie ein trotziges Kind deinen Willen durchgesetzt.", widersprach er neutral. "Und du hast kein Recht meine Empfindung deines Verhaltens mir gegenüber zu berichtigen.  Und das es dir nur fast leid tut, beweist das du nicht fähig bist einen Fehler ein zu gestehen. Denn allem Anschein nach hälst du dich für unfehlbar und andere Meinungen als deine eigene oder vielleicht noch die deiner Familie sind für dich grundsätzlich falsch. Sonst hättest du nicht versucht meine Absicht zu korrigieren. Was so leid es mir tut, leider einem arschigen Verhalten einer arschigen Person entspricht.", schloss Roux seufzend. "Mein erster Impuls war tatsächlich, doch nie wieder sehen zu wollen. Aber es würde Josie bestimmt verletzten wenn wir uns nicht verstehen. Und das möchte ich wirklich nicht. Also wenn ich irgendwann eine Ernst gemeinte Entschuldigung von dir höre können wir uns sehr gerne vernünftig unterhalten und vielleicht sowas wie Freunde werden." Langsam stand Rouven auf und öffnete der Blondine die Tür. "Ich werde deinem Vater nichts von deinem Einbruch sagen aber ich hätte jetzt gerne wieder meine Ruhe, ich frühstücke nie. Aber du kannst sehr gerne gehen." Eigentlich frühstückte Roux schon hin und wieder mal aber an Wochenenden schlief der Vampir grundsätzlich aus. "War schön dich kennen zu lernen Lizzie. Vielleicht wiederholen wir das irgendwann einmal unter besseren Umständen."

Reply Edited on 10/24/2020 05:46 PM.

Rouven
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Re: Josie & Rouven | Every start is difficult

from Rouven on 10/24/2020 02:25 PM

Rouven war sich absolut bewusst dass er einen großen Fehler gemacht hatte, den er auch zutiefst bereute und alles tun würde um seinen tödlichen Fehler rückgängig zu machen. Doch leider ging das nicht, der arme Mann war tot und der Schwarzhaarige konnte es nicht rückgängig machen. Deshalb hoffte er inständig das der Schulleiter und offenbar Vater von der schönen Brünetten war, die er erst heute getroffen und kaum wirklich kennen gelernt hatte und zu der er trotzdem eine seltsame Verbindung spürte. Roux konnte sich das wirklich nicht erklären aber das er dem auf den Grund gehen wollte, war auch einer der Gründe, warum er unbedingt bleiben wollte. Auch wenn der Hauptgrund natürlich war das er nie wieder jemanden töten wollte! Dieses Gefühl war jedes Mal wieder schrecklich und er wollte es nie wieder fühlen. Und selbstverständlich war ihm klar das er sich die Entschuldigung besser für Alaric aufheben sollte aber er wollte einfach das Josie wusste, dass er nicht freiwillig so ein Monster war. Sie sollte nicht schlecht von ihm denken, denn er wollte keinesfalls das sie ihn hasste und für abscheulich hielt. Gut, in diesem Moment hielt er sich selbst für abscheulich und konnte sich selbst nicht ertragen. Doch etwas in ihm hoffte das Josie ihn nach diesem ersten Eindruck nicht total abstoßend fand und mit ihm noch etwas zu tun haben wollte, denn das könnte er nicht ertragen. Dem entsprechend war Rouven auch sehr still, denn der Vorwurf er habe die Tochter von Alaric da mit rein gezogen, traf ihn tief. Es war doch nicht seine Schuld das er zufällig von der dunkelhaarigen Schönheit entdeckt worden war, während er versuchte eine Schaufel zu finden! Er hatte nur versucht dem armen Mann ein würdiges Ende zu bescheren. Zumindest soweit es nach dem Tod durch einen Vampirbiss noch möglich war. Der Schulleiter schien wirklich nicht sehr milde gestimmt zu sein und das weder Roux noch seiner Tochter gegenüber. Als Josie dann aber meinte Alaric sei am nächsten Opfer von ihm Schuld, blieb dem Vampir beinahe die Spucke weg. Das war wirklich ein schwerer Vorwurf, den Roux nicht erwartet hatte ausgerechnet aus dem Mund von Josie zu hören. Leise räusperte er sich und meinte kleinlaut: "Tut mir leid Mister Saltzman, ich wollte das wirklich nicht. Als mein Erschaffer mir angeboten hat mich zu einem Teil seiner Familie zu machen, habe ich nicht geahnt worauf ich mich einlasse. Ich wollte nur endlich eine Familie und kein mordendes Monster werden, dass sich nicht unter Kontrolle hat. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mich darauf niemals eingelasse! Und ich wollte ihre Tochter nicht mit rein ziehen, wir haben uns zufällig getroffen als ich eine Schaufel gesucht habe um den armen Mann zu begraben." Roux senkte beschämt den Kopf. "Es tut mir wirklich unendlich Leid und ich brauche wirklich ihre Hilfe.. aber wenn sie mich rauswerfen wollen dann verstehe ich das natürlich. Und sie dürfen mich töten denn ich möchte nie wieder einer Menschenseele etwas zuleide tun." Schloss der Schwarzhaarige seine Erklärung und Entschuldigung ehrlich und hoffte auf die Gnade des Schulleiters. Er hoffte natürlich inständig das er noch eine Chance bekommen würde, eine Gelegenheit an sich zu arbeiten. Und hoffentlich auch eine Chance die schöne Josie näher kennen zu lernen. Wenn er keine Gefahr für sich und andere mehr war, vielleicht sogar auf eine romantische Beziehung, denn ihm kam die Ewigkeit schon jetzt trostlos vor. Wenn er nicht wenigstens eine Freundschaft mit diesem  bezauberbernden, wundervollsten Mädchen, dass er jemals getroffen hatte. Er konnte nichts dagegen tun, Josie hatte ihn einfach verzaubert. Dagegen konnte er sich einfach nicht wehren.

Reply Edited on 10/24/2020 04:18 PM.

Lizzie
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Re: Die Saltzman Zwillinge | Lizzie & Josie

from Lizzie on 10/23/2020 08:36 PM

"Ich habe Angst, Josie...", murmelte die sechzehnjährige als sie letztendlich zu Ende geweint hatte. Sie war immer noch unfassbar traurig und nichts konnte sie davon abbringen sich schuldig, schlecht oder verhasst zu fühlen. Was auch immer. Josie war für sie da und das war alles was zählte. "Ich will nicht erwachsen werden. Nicht mit dieser Geschichte. Nicht mit diesen Ahnen im Nacken. Nicht mit dieser Aufgabe." Die Blonde erzitterte und krallte sich nun mit aller Macht in ihre Schwester. Eben noch wollte sie das Josie ging, damit sie sie nicht verletzen würde. Jetzt war sie ihr nur noch dankbarer das Josie an ihrer Seite war. "Ich habe Angst dich zu verlieren. Mom und Dad zu enttäuschen. Vollends die Kontrolle zu verlieren." Je länger Lizzie so da saß, an ihrer Schwester gekuschelt, desto enger schloss sie ihre Arme um sie. Zu groß war die Angst, das das alles einfach nur eine Illusion war die gleich beim nächsten Atemzug verschwinden würde. Sie liebte ihre Schwester über alles und die Zukunft machte ihr eine scheiß Angst. Die Verschmelzung, das einer der Zwillinge den anderen töten würde, das konnte sie einfach nicht glauben. Irgendwo musste es doch eine Lösung geben. Einen Plan. Einen Ausweg. Natürlich hatte sie Angst, das sie der Zwilling war, der absorbiert wurde. Ja, sogar eine verdammte scheiß Angst. Doch sie wusste trotzdem, das sie nicht damit leben können würde ihre Schwester getötet zu haben. Absorbiert zu haben oder was auch immer für einen Scheißdreck. Sie würde nicht damit leben können und sich lieber selbst umbringen, als Josie sie töten lassen zu müssen. Wenn nichts gefunden werden würde, dann wäre das vielleicht der Weg. Das Lizzie dem ganzen einfach selbst ein Ende setzte. Vielleicht war das das berühmtberüchtigte Schlupfloch. "Loslassen...", wimmerte sie leise. "Ich kann nicht...", seufzte sie und fing wieder an zu weinen. Sie hasste sich selbst dafür, das sie so schwach und so leicht zu stören war. Das sie diese verdammte bipolare Störung hatte und man nie wusste, ob Lizzie jetzt gut oder schlecht drauf war. Doch egal wie sehr sie auch versuchte das kommende zu unterdrücken. Irgendwann musste eben nun mal alles raus. So war es auch jetzt bei Lizzie. Sie rückte von Josie weg, ließ sich auf den Boden fallen. Denn auch wenn ihr ihre geliebte Schwester versichterte das Wunden heilen würden, Lizzie wollte es nicht drauf an kommen lassen. Und genau zu diesem Zeitpunkt erfüllte sie ihren verdammten Ruf, erfüllte was Penelope von ihr erwartete. Das Gewitter draußen vor den Fenster brach vollends los. Blitze, Regen, Donnergrollen das ganze Programm. Und dann schrie Lizzie. Es war ein spitzer, hoher und schmerzerfüllter Schrei, den sicher das gesamte Internat gehört haben musste. Ein paar Gläser von den Bildern zersprangen und der Kronleuchter wackelte gefährlich hin und her. Der Boden bebte und die Blondine schlug die Hände über dem Kopf zusammen, hämmerte an ihren Kopf und betete das es bald vorbei sein sollte. Sobald ihr Schrei abgeebbt war, wurde der Boden ruhiger, hörte auf zu beben und das Gewitter schloss sich ihm an. Donner und Blitze verschwanden und wurden nur noch schwach. Und der prasselnde Regen wurde zu einem eher angenehmen Nieselregen. Kläglich wippte Lizzie auf dem Boden hin und her. Hatte wieder angefangen zu weinen und schluchzte. Sie würde den Worten ihrer Schwester von hier unten lauschen und sich erstmal beruhigen müssen. Zögerlich nickte der Zwilling und schniefte. Das nächste Mal, wenn sie Penelope Park sah würde sie ihr die Meinung geigen. Und zwar mit allen Mitteln der Kunst die ihr zur Verfügung standen. Wenn nötig würde sie sie auch anzünden oder sowas. 
Nachdenklich hatte die Blondine den Kopf geschüttelt und sich zögernd an dem Bettpfosten wieder aufs Bett gezogen. Dort sah sie Josie an. "Nein, niemand...", gab sie zögerlich von sich nachdem sie kurz darüber nachgedacht hatte. "Aber dich lieben ja auch alle. Sie denken ich bin verrückt. Und das ich nicht alle Tassen im Schrank habe..." Das das die Wahrheit war wusste Lizzie seit dem sie mal ein paar Schüler des jüngeren Jahrgangs belauscht hatte. Sie hielten die Blonde für so verrückt, das sie im dunkeln sogar nicht allein hinausgingen. Gut, es war auch Sperrstunde aber selbst zur Küche gingen sie nicht allein. "Ich bin mir nicht mehr so sicher ob er mein Freund ist, Jo. Nicht mehr..." Lizzie seufzte und fühlte sich ziemlich erschlagen. Wie jedes Mal, wenn sie wieder einen ihrer Anfälle gehabt hatte. Und noch immer schien nicht alles abgeebbt zu sein, denn ihr Kopf begann schon wieder zu pochen und die Blondine biss ängstlich die Zähne zusammen. Sie durfte nicht nochmal die Kontrolle verlieren. Nicht heute, nicht jetzt. Nicht bei Josie. Das erste Mal war glimpflich ausgegangen. Bis auf ein paar Bilder war nichts kaputt gegangen aber dieser der fühlte sich noch kräftiger an. "Ich kann das nicht, das weißt du Jo.. Dad hat es doch versucht. Ich kann nicht ruhig bleiben. Und beim letzten Mal habe ich sogar eine Party verpasst! Auf der du und Rafael übrigens waren." Dieser letzte Satz sollte eine kleine Aufmunterung sein und ein leichtes Lächeln huschte über das Gesicht des weinenden Mädchens. "Und ihr hattet Spaß. Und ich nicht. Und außerdem ist Hope reingeplatzt und hat wieder Dads Aufmerksamkeit verlangt." Sie musste leicht lachen. "Genauso wie sie es sonst auch immer tut." Aber vermutlich hatte Josie Recht. Wie immer. Sie musste mal zur Ruhe kommen und wenn es half, woran die Blonde zwar stark zweifelte aber für ihre Schwester würde sie es probieren, dann würde sie vielleicht endlich einen klaren Kopf bekommen. Schon während Josette den Zauber gesprochen hatte, fing es an ihrem Zwilling besser zu gehen. Der zweite Anfall und Kontrollverlust ebbte ab und sie brachte ein leises Lächeln zustande, als sie sich wieder förmlich in ihrer Schwester verkroch. Sie schniefte und lachte leise, als Josie sagte sie solle sich das Gesicht waschen. Dann nickte sie. "Okay. Okay. Ich geh mich frisch machen und dann spreche ich mit MG.", versprach sie. "Für dich." 

Reply

Lewa
Deleted user

Re: Lizzie & Lewa ~ As Strong As Magic Can Be [beendet]

from Lewa on 10/23/2020 07:48 PM

Lewa presste störrisch ihre Kiefer zusammen. Warum konnte die Fremde es nicht einsehen?? Das hier .... das war nicht sie! Das war nicht Lewa, und es war einfach nur unnatärlich! Sie wollte verdammt nochmal nichts damit zu tun haben und ja, sie hatte auch einfach beschissene Angst davor!
Es wäre dumm, wenn sie es nicht hätte.
Es war ihr egal, es war ihr egal, eswarihregal!!! Ja, fuck, ihr Vater hatte sie im festen Griff, er hatte seinen Charme, hatte die besten Anwälte und nebenbei war sein bester Kumpel und ihr Patenonkel auch noch Privatdetektiv. Aber trotzdem... Sie würde da wegkommen, auf ihre eigene Art und Weise! Und verdammt, sie hasste sich nicht selbst!! Sie war sogar ziemlich zufrieden mit sich. Was sie hasste war ihr Job, was sie hasste war der Wohnwagen, was sie hasste, war ihr Dad und dass sie fucking nicht das Leben leben konnte, was sie wollte!! Aber verdammt, sie war weit davon entfernt, gebrochen zu sein. Das würde sie nie geschehen lassen. Ihr Vater hatte es in 6 Jahren nicht geschafft, sie zu brechen, in ihrem Inneren rebellierte sie noch immer, sammelte das Geld und würde bald schon genug haben, um gegeb ihn vorzugehen. Alles kein Problem.
Aber...in einer Sache hatte Lizzie doch recht. Sie war 'schwach'. Schwach, wenn man es bezeichnen wollte, dass sie seit Jahren für ihren Scheiß-Dad arbeitete, schwach, wenn man es bezeichnen wollte, dass sie ihre verfickte Magie nicht einsetzen wollte! Aber es einfach zu gefährlich!! Instinktiv griff Lewa nach oben, um ihr Amulett in ihrer Faust einzuschließen, als könnte sie Lizzie so davon abhalten, ihm Magie abzuzapfen. Das dürfte sie niemals tun, verdammt, das dürfte sie niemals tun!
Tja, was das anging, hatte Lizzie jedoch recht. Sie wäre am Boden zerstört, würde sie Massenmord, begehen, ganze Städte auslöschen. Das könnte sie sich niemals verzeihen. Niemals... Und doch... Scheiße, warum musste nur sie diese verfluchten Kräfte haben??? Sie wollte sie nicht, sie hatte sie noch nie gewollt!!
"Darum gehts nicht", sagte Lewa hart, nachdem sie Lizzie ihr Recht zugestanden hatte. Doch offensichtlich hatte sie es aufs Falsche bezogen. Sie atmete tief durch. Ihr Herz schlug dank des Ausziehens des Amuletts, was eben stattgefunden hatte, noch immer schnell. "Ich mag wie ich bin. Ja, verdammt, ich mag mich sehr wie ich bin. Und zwar ohne diese Scheiß-Magie. Ich will mein eigenes fucking Leben leben. Ohne diesen Scheiß. Okay?! Das bin. Nicht. Ich! Ich habe nie darum gebeten!" Sie wusste wer sie war, wie sie war und was ihre Stärken und Interessen waren. Und wäre sie erstmal abgehauen, dann würde sie ihr eigenes Leben führen, normal und zufrieden. Glücklich gar. Es war nicht mehr weit entfernt! "Und ich kämpfe darum, von diesem Scheiß-Ort weg zu kommen, klar? Ich kämpfe mich durch jede beschissene Nacht, um das Geld zu sammeln und abzuhauen. Das wars!"
Und dann betete Lizzie ihr ihre Lebensgeschichte in Schnelldurchlauf runter - Lewa verstand nur die Hälfte, doch das nicht schlimm. Die Kernaussage verstand sie. Und falls Lizzie glaubte, dass das Lewa Mut geben sollte, oder irgendetwas, dann hatte sie sich geschnitten. Ungläubig lachte sie leicht auf. "Und da wunderst du dich, warum ich mit diesem ganzen Scheiß nichts zu tun haben will??"
Sie hatte einen letzten Versuch vorgewagt. Einen letzten Schritt auf Lizzie zugemacht, doch die Story, die Lebensgeschichte, spukte ihr nach wie vor im Kopf herum. Sie schüttelte den Kopf und ging langsam rückwärts. "Weißt du was? Vergiss es. Ich will nicht Teil dieser Welt sein und werde es auch nie. Lass mich in Ruhe."
Und damit drehte sich Lewa um und ging mit großen Schritten übers Feld in Richtung der Straße. In Richtung ihres Wohnwagens.
Teil der magischen Welt zu werden, bedeutete offensichtlich nur Ärger. Sie war bisher ziemlich gut damit klar gekommen, behielt nur dieses Amulett an und das wars. Und warum sollte jemals irgendjemand Magie davon abzapfen? Solange sie sich von irgendeiner verbogenen magischen Welt fernhielt, von der sie eh keinen Schimmer hatte, würde sie auch nichts damit zu tun haben. Es war ihr scheiß egal und sie würde verdammt nochmal ihren eigenen Weg gehen. Sie würde sich nichts von der Teenagerin vorschreiben lassen, und bald schon wäre sie auch von ihrem Dad weg.
Sie brauchte keine verfickte Hilfe.


---------------- CUT Danke für das tolle Play ----------------------------

Reply Edited on 10/23/2020 09:18 PM.
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