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Lizzie
Gelöschter Benutzer
Re: Salvatore School | Lizzie und Henry
von Lizzie am 04.11.2020 14:07"Aber das sollst du nicht sagen wenn ich in der Nähe bin! Jedenfalls nicht, wenn es um meinen Dad geht!", Lizzie schüttelte eifrig den Kopf. Wegen ihr konnte er das zu jedem männlichen Wesen der Welt sagen aber nicht über ihren Dad. Immerhin war es ihr Dad und das von einem Bekannten, oder Freund, zu hören war wirklich alles andere als passend für Lizzie. Das war komisch und komisch war nicht ihr Fall. Also eigentlich schon, aber nicht so komisch.
Mit den Händen in die Hüfte gestemmt sah Lizzie Henry an und schüttelte einfach nur den Kopf. "Dann such dir doch den ein oder anderen Typen oder meinetwegen auch das ein oder andere Mädel - auch wenn die nicht dein Fall sind - die das zu würdigen wissen. Ich mag es nicht austesten also...", Lizzie zuckte die Schultern und deutete dann mit beiden Händen auf den fertig umgezogenen Henry. "...hab ich es ganz einfach gemacht. Du hast die Uniform an und ich hab ein bisschen Magie verwendet. Obwohl das eigentlich der Alltag für mich ist." Die Blonde sah den neuen mit hochgezogenen Augenbrauen an und musterte ihn abwartend. Waren sie wirklich schon Freunde? Immerhin hatten sie sich heute schon kennengelernt, Liz hatte ihm ein bisschen die Schule gezeigt und sowas. Das war doch noch nicht befreundet oder irrte sie sich da? Und dazu kam, das Lizzie auch nicht all zu schnell Freundschaften schloss. Die meisten Menschen waren für sie nur Schachfiguren, die sich lohnten in einem Spiel eingesetzt zu werden. Und wenn das eben nicht mehr der Fall war, dann war die 'Freundschaft' für sie meistens auch vorbei. Und dazu kam dann auch noch, das sie die meisten für verrückt hielten also gar nicht erst mit ihr befreundet sein wollten. "Ich bezweilfe das du noch mit mir befreundet sein willst, wenn du mich richtig kennen gelernt hast Frischling. Aber wir werden sehen.", sie nickte und warf ihm beinahe einen gnädigen Blick zu. "Aber du kannst das natürlich gerne probieren."
Die Blondine lehnte sich an die Tür und steckte nun die Hände in ihre Hosentaschen. "Ich könnte ihn dir besorgen, allerdings würde ich dir wenn dann raten nicht damit erwischt zu werden, denn dann bist du am Arsch. Ich werd nicht dafür sorgen, das dich mein Dad nicht verwarnt, denn ja es ist gegen die Schulregeln. Aber du darfst deine Fähigkeiten außerhalb des Klassenzimmers benutzen. Bloß eben keine schwarze Magie und auch keine Liebeszauber oder ähnliches.", erklärte die Tochter des Schulleiters sachlich und nickte. "Aber ich schätze, das noch niemand gefragt hat, weil zwar jeder weiß das du neu bist aber noch nicht jeder genau weiß was du bist. Vermutlich werden sie das bis heute Abend alles wissen aber mein Dad nimmt hier niemanden auf der eine ernsthafte Gefahr für Schule oder Schüler darstellt."
Riley
Gelöschter Benutzer
Re: Riley Davis
von Riley am 04.11.2020 13:27Ja, natürlich! Sehr gerne! 
Wie und was und wo hättest du denn gerne was? 
Tara
Gelöschter Benutzer
Re: Riley Davis
von Tara am 04.11.2020 13:15Kannst du dir vorstellen Tara irgendwann auch in der Gegenwart in Rileys Leben zu lassen? 
Riley
Gelöschter Benutzer
Re: Tara & Riley ~ Yes, I'm guilty (2014)
von Riley am 03.11.2020 22:34Riley schluckte.
Sie nickte nur leicht bei der Begrüßung und beobachtete, wie die Anwältin, welche sich als Wilson vorstellte, zu ihr kam und sich ihr gegenüber am Tisch niederließ. Es war ein kalter Raum, in dem sie saßen. Kahl, grau und Rileys Handgelenke befanden sich nach wie vor in Handschellen (immerhin vor ihrem Körper). Warum auch immer. War ja nicht so, als wäre hier ein Computer in der Nähe, den sie hackten könnte. Oder als würde sie das wollen.
Sie wusste immerhin ganz genau, was sie verbockt hatte.
Der Stein in ihrem Magen erschwerte sich wieder, schien ihr sätmliche Organe in ihrem Inneren erdrücken zu wollen.
Riley schwieg, während ihre Anwältin sogleich damit begann, ihr eine Reihe von Fragen herunter zu rattern. Ihr ursprünglicher Plan - welchen sie sich in der schlaflosen Nacht zwischen den panischen, hilflosen Gedanken an ihre Mum und was sie wohl gerade erleiden musste - gemacht hatte, hatte darin bestanden, einfach nichts zu sagen. Einfach gar nichts. Doch jetzt stellte sie das wieder in Frage. Sie wollte keine endlose Haftstrafe abbüßen. Und solange sie das Kollektiv nicht erwaähnte...oder ihre Mum... warum sie das hier getan hatte... würde sie doch mit Sicherheit verhaftet werden, oder nicht?
Vermutlich würde sie das sowieso. Für einen kurzen Moment blitze vor ihren inneren Augen wieder die gestrige Situation auf - wie sie am Boden gekniet hatte, den Bohrer in ihren Händen, auf die Daten gerichtet, das quadtratische feste Plastik geradewegs durchbohr, um es unbrauchbar zu machen.
Nein, sie würde ganz sicher verhaftet werden. Die Frage war nur, wie lange. Und auch wenn Riley für das Leben ihrer Mum einfach alles auf sich nehmen würde, so würde sie es dennoch bevorzugen, nicht Jahrzehnte ihres Lebens hinter Gittern zu verschwenden.
Alles geschwärzt? Oh verdammt. Die Daten, die sie von der NSA hatte stehlen sollen mussten wohl richtig heavy gewesen sein. Sie hätte nie anfangen sollen, für das Kollektiv zu arbeiten...
"Ja", sagte Riley nur. Dann setzte sie sich ein wenig auf. Sie war erledigt, erschöpft, alles tat ihr weh. Fuck, soweit hatte es nie kommen sollen!! "Man hat mir meine Rechte vorgelesen", konkretisierte sie ihre vorige Zustimmung. "Und naja...ich wurde festgenommen während ich Beweise vernichtete, also ein Geständnis ist wohl nicht nötig." Ihre Mundwinkel zuckten leicht. Sie dachte an ihre Mum. Und plötzlich wurde ihr übel. Sie räusperte sich leicht. "Und was ich getan habe..." Sie blickte in die Augen der Anwältin und fragte sich, was wohl in ihr vorgehen mochte. Sie konnte ihr nicht die Wahrheit sagen. Ihr wahrer Fehler bestand darin, sich damals auf das Kollektiv eingelassen zu haben. Nein, überhaupt N3MESIS gemeinsam mit ihren Freundinnen geschrieben zu haben! Damit hatte alles angefangen. Sie hatte sich einfach zu tief mit reinziehen lassen, viel zu tief. Kurz ruderten ihre Gedanken zu der Zeit, als sie es geschafft hatte, sich ins Pentagon zu hacken... besser, sie erwähnte das hier nicht. Sie blinzelte und war wieder da. Sah Wilson an. "Ich habe mich in die Server der NSA gehackt."
Tara
Gelöschter Benutzer
Re: Tara & Riley ~ Yes, I'm guilty (2012)
von Tara am 03.11.2020 22:07Es war mitten in der Nacht, als das Klingeln ihres Handys sie aus dem Tiefschlaf riss. Erschrocken fuhr sie von der Seite auf den Rücken, blinzelte zu dem Licht, welches von ihrem Handy ausging und tastete danach. Wer in Gottes Namen rief sie um diese Uhrzeit an? Es konnte nur irgendetwas mit ihrer Arbeit als Anwältin zu tun haben - toll. ''Wilson?'', murmelte die Brünette in das Mobiltelefon und schloss ihre Augen für einen Moment. Diese waren alles andere als Müde und sie musste sich unglaublich anstrengen, nicht gleich wieder in das Land der Träume zu sinken. ''Ja, ja. Jaha! Ich komme. Alles gut.'' Scheinbar schien ein unglaublich wichtiger Fall in die Kanzlei gekommen zu sein. Sie hatte nur die Hälfte verstanden. Irgendwas mit Hacker, FBI und Frau.
Mit einem tiefen Seufzen schaffte sie es nach einigen Minuten sich aus dem Bett zu quälen. Sofort überkam sie ein Schauer, weshalb sie ihre Arme um sich schlang. ''Gott, ist das kalt...'' Es wäre nicht einmal Zeit noch unter die Dusche zu springen, daher würde sie sich einfach ordentlich warm einpacken und hoffen, dass ihr bald warm werden würde. Vielleicht würde ein Kaffee helfen. Doch den musste sich Tara auf dem Weg besorgen. Nicht einmal dafür war Zeit! So ging sie zu ihrem Schrank und nahm sich einen Pullover, eine neutrale, dunkle Jeans und Socken raus, ehe sie sich anzog und schnell in ihre Schuhe schlüpfte. Ein kurzer Blick in den Spiegel folgte und schon verließ sie das Haus.
Tara war wirklich gern Rechtsanwältin, die Zeit im Gericht, die Arbeit mit den Menschen, das alles gefiel ihr unglaublich gut. Sie wollte den Menschen helfen, die Fehler begangen hatten. Und gerade in Los Angeles hatte sie da einiges zu tun. Besonders die Bandenkriminalität war in der Stadt ein großes Thema und sorgte dafür, dass man bestimmte Bezirke vor allem nachts eher meiden sollte. Bereits seit 7 Jahren lebte sie nun schon in der Stadt der Engel und noch immer liefen ihr jeden Tag neue, unglaubliche Fälle über den Weg. In dieser Stadt gab es wirklich alles! In Los Angeles verschwimmen die Übergänge zwischen echter Stadt, Scheinwelt und Filmkulisse. Das war eines der ersten Dinge, die sie hier gelernt hatte.
Bei der Adresse angekommen wurde ihr sofort eine frisch angelegte Akte in die Hände gedrückt, welche sie sich noch nicht einmal durchlesen konnte (was ihr ohnehin nicht gebracht hätte, da so gut wie alles geschwärzt wurde). Wie sollte sie ihre Arbeit machen, wenn sie nicht einmal genau wusste, worum es ging? Doch was hatte sie vom FBI erwartet? Sicher hatte ihre neue Mandantin überhaupt gar keine Chance auf einen fairen Prozess und Tara war mehr als Dekoration für die Öffentlichkeit gedacht. Damit alles halbwegs fair aussah, wenn jemand nachfragen sollte. Jeder hatte immerhin das Recht auf einen Anwalt! Das konnte nicht einmal das FBI umgehen. Nicht immer. Zum Glück.
Die Tür zu einem kahlen Raum wurde ihr offenbar, nachdem sie durch viele Gänge und an vielen Menschen vorbeigeführt wurde und sie erkannte eine junge Frau, die sich sichtlich erschrocken hatte. Sie hatte wirklich mit vielem gerechnet, aber nicht mit dem kleinen Häufchen Elend, welcher dort auf dem Stuhl saß. ''Guten Morgen, Wilson.'', stellte sie sich kurz vor, ehe sie sich der Frau gegenüber setzte und noch einmal einen Blick auf den Namen direkt auf der Mappe warf. ''Riley Davis? Hat man Ihnen ihre Rechte mitgeteilt? Haben Sie ein Geständnis abgelegt? Irgendetwas, das ich wissen sollte? Leider ist die Akte hier zu so gut wie nichts zu gebrauchen und alles, was ich sehe ist schwarz. Daher müssen Sie mir einmal erklären, wieso genau sie hier sitzen. Ich habe gehört es geht um Hacking?'' Wirklich nicht ihr Fachgebiet, aber hey - es gab immer ein erstes Mal.
Salazar
Gelöschter Benutzer
Re: Hauptquartier Septem Ageless
von Salazar am 03.11.2020 19:21Einer seiner Mundwinkel verzog sich zu einem ironischen Lächeln. "Wie freundlich von dir", sagte er und begutachtete seine Verletzungen, ehe er Regulus am Arm berührte und ohne die Geringste Vorwarnung disapperierte. Mitten in dem Krankenflügel des Hauptquartiers tauchten sie wieder auf, während Salazar Regulus einfach so links stehen ließ, und zu einen Regal mit Tränken eilte, um dann mit seinen Finger über die Etiketten der Behälter und kleinen Flaschen zu streichen.
"Dankeschön", räumte Salazar ein und sein sein verdutzter Ausdruck verdüsterte sein Gesicht kurz, weil er sich sonst nie bei irgendjemanden bedankte. Dafür war er zu sehr von sich überzeugt gewesen, doch letztendlich musste er sich eingestehen, dass Regulus ihn aus dem Schlamassel geholt hatte und sich zu bedanken, noch am Leben zu sein, dass Mindeste war, was er tun konnte. "Wenn ich mich irgendwie dafür Erkenntlich zeigen kann, lass es mich wissen." Salazar nahm einen der Tränke und trank ihn mit leicht angewiderten Gesicht. Der Geschmack wurde nicht besser, auch wenn man jahrelang die verschiedesten Zaubertränke schlucken musste. Je nach Verletzung und Zauber, welchen man abbekommen hatte.
Salazar war oft wachsam und durchaus konzentiert. Er bewegte sich gelassener als die anderen Unsterblichen. Merlin dagegen bewegte sich zart und wirkte zerbrechlicher, als wäre dieser eine Porzellanpuppe. Dann drehte er sich lässig zu Regulus um und hob eine Augenbraue. Herausfordernd, berechnend, blickte er den Jüngeren Unsterblichen an, ehe er auf den Black-Jungen zu trat, und seine Hände anmutig auf dessen Schultern legte. Ohne ein Wort zu sagen, schob er den Jungen bis zur Wand und küsste ihn prompt direkt auf den Mund. "Kann ich mich denn, erkenntlich zeigen, Mr. Black?" fragte er mit einen Hauch von Belustigung in der Stimme, während seine Hand zärtlich in Regulus Nacken glitt, wo sein Daumen massierende Bewegungen vollrichtete. Seine dunkelbraunen Augen hielten Regulus helle Augen wie eine Speerspitze an Ort und Stelle fest. Seine Gedanken kreisten darum, ob Regulus ihn vielleicht von sich stoßen könnte. Salazar würde sich durchaus beleidigt fühlen, wenn Regulus ihn zurückweisen würde. Er stellte sich dem jungen Black, dafür musste er nun einsitzen.
Flynn
Gelöschter Benutzer
Re: Hauptquartier Septem Ageless
von Flynn am 03.11.2020 12:47Ich fing den Kamm auf und steckte ihn in meine Hosentasche. "Wenn du mit mir fertig bist, ja? Und wie willst du das Merlin erklären?", grinste ich ihn an und wandte mich zum Gehen, als ich Salazar fluchen hörte. Eine Pflanze hielt den Zauberer an Ort und Stelle gefangen und kroch über seine Beine nach oben. "Dich hier lassen, ich glaube du spinnst. Merlin macht mich einen Kopf kürzer, immerhin bin ich hier dein gottverdammter Babysitter!" Nervös fuhr ich mir durch die Haare und richtete meinen Zauberstab auf die die Ranken. "Diffindo!", probierte ich den Abtrennzauber, doch genauso schnell wie die Ranke abgetrennt war, wuchs sie wieder nach. "Incendio!", brachte auch nichts, außer das der Unsterbliche jetzt wohl ein paar mittelschwere Verbrennungen hatte. "Glacius!" Die Ranken wurden von Eis umhüllt und für einen kurzen Augenblick sah es so aus, als würden sie Zerbersten. Allerdings war das was zerbrach nur die Eishülle. " Der gefangene Zauberer versuchte etwas zu sagen oder mir viel wahrscheinlicher verbal in den Arsch zu treten, doch ich fuhr ihm dazwischen. "Halt die Klappe. Ich versuche hier gerade, dir dein kleines beschissenes unsterbliches Leben zu retten und dabei muss ich mich konzentrieren. Die Ranken krochen nun schon über seine Brust, und glitten auf seinen Hals zu, als mir die Hintergrundgeschichte des Kamms einfiel. "Der Kamm! Irgendwer hat ihn verzaubert. Das Ding kann angeblich alles durchtrennen!" Gesagt getan. Ich holte das Ding aus meiner Hosentasche und machte mich daran mit den goldenen Zacken die Ranken zu durchtrennen. Es dauerte eine Weile aber irgendwann hatte ich den Hogwartsgründer befreit und wir standen inmitten von vertrockneten Ranken. "Ein bisschen mehr vertrauen in mich wäre schön gewesen, alter Mann."
Henry
Gelöschter Benutzer
Re: Salvatore School | Lizzie und Henry
von Henry am 03.11.2020 08:10"Ich sag nur, wie es ist.", grinste ich Lizzie an. Ja, es machte Spaß, sie zu ärgern. "Wenn du das nicht zu würdigen weißt, gäbe es bestimmt den ein oder anderen Typen an der Schule, der den Anblick genießen würde..." Ich wollte mir gerade meinen Pullover ausziehen, als ich auch schon in der Schuluniform steckte. "Ich sehe schon, es hat so seine Vorteile, mit einer Hexe befreundet zu sein. Du könntest mir nicht zufällig einen Liebestrank besorgen oder so? Aber lass mich raten, das ist gegen die Schulregeln." Wo lag der Sinn einer solchen Schule, wenn man seine Fähigkeiten außerhalb des Klassenzimmers nicht benutzen durfte. "Wie kommt es, dass du noch nicht nach meinem göttlichen Elternteil gefragt hast? Es gibt doch bestimmt kein anderes Thema hier, oder? Und ob ich deswegen gefährlich bin. Abgesehen von dir, hat ja noch niemand gesehen, wozu ich fähig bin. Wahrscheinlich denken sie, ich schleudere mit Blitzen oder so, wenn ich wütend bin." Eigentlich hatte ich ja gedacht, sie war erzwungenermaßen nett zu mir, weil sie mein Tourguide sein musste, aber sie war eigentlich ganz cool. Obwohl sie die Tochter des Schulleiters war.
Alec
Gelöschter Benutzer
Re: Alec's Büro
von Alec am 03.11.2020 07:15"Und du bist wunderschön.", hauchte ich, bevor ich an seinem Hals saugte und ihm einen Knutschfleck verpasste. Da er, anders als ich, keine einzige Narbe hatte und ich ihn nie mit einem blauen Fleck gesehen hatte. Also blieb mir nichts anderes übrig als selbst für einen zu sorgen. Ich sah ihm in die gelben Katzenaugen und legte die Hände an seine Hüften. "Ich mag es, wenn du deine Augen nicht versteckst, Liebling." Meine Finger fuhren unter den Bund seiner Boxershorts und zogen sie herunter. "So wunderschön und so verdammt sexy." So wie er vor mir da lag schien meine eigene Unterhose noch enger zu werden. Es war fast schon schmerzhaft. Umso besser, als ich das letzte lästige Kleidungsstück endlich los war. Ich packte ihn wieder an der Hüfte und zog ihn zu mir. "Ich denke, das Vorspiel sparen wir uns heute ausnahmsweise, oder?" Für gewöhnlich ließen wir uns Zeit, aber wir hatten schon einige Nächte aneinander vorbeigelebt. Wenn ich nachhause kam, schlief er meistens schon, und wenn er wach war, war ich meistens schon am arbeiten. Wir hatten beide Jobs, die viel von uns forderten, nur war seiner viel besser bezahlt. Aber darüber würde ich mich nicht beschweren.
------ CUT -> verlegt in die Gruppe -----
Riley
Gelöschter Benutzer
Re: Tara & Riley ~ Yes, I'm guilty (2014)
von Riley am 02.11.2020 19:17Rileys Herz raste. Ihre Finger zitterten. Ihre Kehle war staubtrocken.
Ihre Augen starrten ununterbrochen auf den Bildschirm vor sich, auf das schwarze Terminal, die weißen Lettern, während ihre Finger über die Tastatur flogen, einen Feheler nach dem anderen einbauten. Sie hätte ohne größere Probleme, die Firewall umgehen können, wusste von der kleinen Hintertür, durch welche sie in die Server hätte schlüpfen und auf die Dateien der NSA hätte zugreifen können, ohne dass die es überhaupt bemerkten - doch Riley hackte sich geradewegs durch die Firewall.
So wie es jeder normale Hacker probiert hätte.
So wie jeder normale Hacker gefunden und ertappt wurde.
Doch sie musste sichergehen. Ihre Gedanken rasten und gleichzeitig war sie kaum in der Lage dazu, zu denken. Alles, was in ihren Kopf war, war ihre Mum. Der Blick in ihre Augen, der Glanz in ihnen, das Zittern in ihrer Stimme.
Die Pistole an ihrem Schädel.
Scheiße, sie hätte sich niemals auf das Kollektiv einlassen dürfen. Peyton hatte von Anfang an Recht gehabt.
Rileys Herz begann zu rasen, als sie sah, wie die Alarmsignale der Firewall losgingen, ein Sicherheitstor nach dem anderen zugriff. Sie hatte ihre ID-Adresse nicht versteckt. Sicher würden sie ihren Standpunkt bereits jetzt schon haben. Doch um ganz sicher zu gehen - ganz, ganz sicher - dass sie weit genug gegangen war, hackte sie sich (diesmal richtig) in die Mitteilungszentrale des FBIs.
"Shit!", stieß sie aus. Sie waren bereits auf dem Weg hierher! Sie waren fast da!!!
Riley sprang auf. Mit einer so schnellen Reaktion hatte sie verdammt nochmal nicht gerechnet! So schnell es ihr möglich war, schloss sie alles, leitete eine Komplett-Löschung der Festplatte ein und rannte nach oben - in Kais Wohnung, wo Kai und Peyton gerade gemütlich herum lümmelten.
"Was machst du?", fragte Peyton verwirrt, während Riley sich in Windeseile die Festplatten krallte, auf welchen die Beweise für ihre Arbeit für das Kollektiv waren. "Was ist denn los?!" Das Blut rauschte Riley durch die Adern, durch die Ohre, Panik spielte in ihr, ein riesiger Felsen der Angst hatte sich in ihrem Magen festgehangen und dennoch konnte sie nur an meine Mum denken. Es musste einfach gelingen. Der Blick ihrer weit aufgerissenen Augen erfassten Peyton, die sie durch ihre Brille versändnislos und alarmiert ansah.
"Die vom FBI können jeden Moment kommen", erklärte Riley knapp, während sie die Festplatte in die Mikrowelle warf und anschmiss.
"Wieso? Wir haben nichts gemacht!" Riley konnte die Verwirrung aus Peytons Stimme herausholen, doch es spielte keine Rolle, es spielte keine Rolle!!! Die beiden waren in Gefahr, nur ihretwegen! Sie hatte das Angebot des Kollektivs begkommen, isie hatte es ihnen angebten, hatte Peyton dazu überredet. Scheiße verdammt, es war alles ihr verdammter Fehler!! Die beiden durften unter keinen Umständen da mit reingezogen werden!
"Ich schon!", erwiderte Riley lauf auf Peytons Einwand und griff nach dem Laufwerk. "Nur gut, wenn ihr nichts wisst." Sie musste so viele Beweise wie möglich zerstören, Kai und Peyton dürften nicht für ihren verfluchten Fehler bezahlen.
Ebenso wenig wie es ihre Mum durfte.
"So läuft das nicht, Riley! Wir stecken da zusammen drinnen!" Mittlerweile war Peyton aufgesprungen und starrte Riley an, Kai stand unterstützend hinter ihr. Verdammt, sie hatten keine Zeit für sowas!! Riley wirbelte zu ihnen herum, während die Mikrowelle laute knallende Geräusche von sich gab, als die Festplaten durchschmorten.
"Es ist meine Schuld!", schrie sie sie an. "Ich hab euch da mit reingezogen!!" Die Panik vor dem Bevorstehenden griff nun endgültig bei irh durch. Die beiden mussten hier weg!! "Ihr müsst hier raus! Kai, sieh zu dass ihr verschwindet!!" Das Flehen fand den Weg in Rileys Stimme. Wenn sie schon womöglich für den Tod ihrer Mum verantwortlich war, wollte sie unter keinen Umständen auch nach an der Gefangennahme ihrer beiden Freundinnen verantwortlich sein!
Mit einem kurzen Anflug von Erleichterung bemerkte Riley, wie Kai sich augenblicklich in Bewegung setzte.
"Aber wir sind eine Familie!", rief Peyton.
"Na, los geht!!", schrie sie sie an.
"Komm schon", sagte Kai, packte Peyton ohne Kompromiss am Arm und zg sie mit sich, wofür Riley ihr in diesem Augenblick ungemein dankbar war. Sie schnappte sich aus dem Schrank einen Bohrer und begann, den letzten Beweis zu durchbohren, während Peyton und Kai zusahen, dass sie aus dem Fenster kletterten. Das Hämmern an der Tür erfüllte die Wohnung.
"FBI! Öffnen Sie die Tür!!", drang es dumpf dahinter hervor. Kurz sah Riley zu ihr, dann zum Fenster in Bedeutung, dass Peyton - die immer noch vor dem Fenster stand, endlich verschwand. Die Schwarzhaarige bohrte weiter. Das einzige, was sie jetzt noch tun konnte.
"Peyton, komm schon!", rief Kai, nahm Peytons Laptop entgegen und half ihr endlich nach draußen, während zeitgleich hinter der Tür hervordrang: "Letzte Chance, aufmachen!!"
Die Tür brach auf. Unzählige Männer in schussicheren Westen, mit ihren Knarren auf Riley deutend, kamen hereingestürmt. Schreie und Befehle flogen durcheinander."Alles sichern!" "Los!"
Die Männer umringten sie. Riley warf den Bohrer auf den Boden und hob die Arme. Der Felsen der nackten Angst in ihrem Magen wurde immer schwerer. Sie wusste, was ihr bevorstand. Aber sie hatte es tun müssen.
Sie hatte keine Wahl gehabt!
"Riley Davis: ich verhafte sie wegen unerlaubten Zugriffs auf den Server der NSA!" Kaltes Metall schnappte um ihre Handgelenke zu und mit einem Ruck landete sie auch schon bäuchlings auf dem Boden, wurde niedergedrückt. Ihr Blick war auf das offene Fenster gerichtetet, aus welchem Kai und Peyton geflohen war und von denen nichts mehr zu sehen war.
Gewaltsam wurde sie auf die Beine gezerrt. Während irgendein Agent ihr ihre Rechte runterratterte, starrte sie nur trüb vor sich hin,f olgte den Schritten und ließ sich ins Auto stoßen.
Diesmal hatte sie richtige Scheiße gebaut. Diesmal würde sie nicht herauskommen.
Aber es war egal. Ihre einzigen Gedanken galten nach wie vor ihrer Mum. Würden sie sie gehen lassen? Würde es funktionieren? Und wenn ja, wann? Wann würde sie ihre Mum anrufen können, wannw ürde sie sichergehen können, dass ihre Mum noch lebte, dass es ihr gut ging, dass sie unverletzt war??
Schweigend fuhren sie los. Riley achtete auf nichts. Nicht auf ihre Umgebung, nicht auf die Agents oder die unbequema Art und Weise, auf die ihre Schultern im Sitzen schmerzten, da ihre Handgelenke hinter ihrem Rücken gefesselt waren.
Egal was auch kommen würde...Riley betete nur für ihre Mum.
Die Nacht verbrachte Riley in einer Zelle. Man hatte ihr erklärt, man würde ihr einen Anwalt zur Verfügung stellen und heute war der tag gekommen, da sie ihren Anwalt kennenlernen würde. Aber es war nicht wichtig. Die ganze Nacht hatte Riley kein einziges Auge zu getan und was auch immer geschehen würde - sie würde verhaftet werden. Sie war schuldig. Ja, sie hatte sich in die NSA gehackt und das auch noch - für ihre Verhältnisse - wirklich kompliziert und schlecht. Aber absichtlich. Sie musste in den Knast. Und erst dann würde sie sichergehen können, ob ihre Mum wirklich überlebt hätte. Erst dann würde sie sich beruhigen können, erst dann wäre alles wieder in Ordnung.
Aber einer Verurteilung dürfte sie nicht entgehen. Mal ganz davon abgesehen, dass man sie auf frischer Tat bei der Vernichtung von Beweismitteln erfasst hatte. Mit Sicherheit würde sich eine Verurteilung so oder so nicht mehr umgehen lassen.
Hoffentlich.
Riley zuckte sichtlich zusammen, als plötzlich die Tür aufging und eine Frau mit langen braunen Haaren den Raum betrat. Rileys Kehle war staubtrocken, ihre Schultern und Handgelenke schmerzten noch immer ein wenig, ganz zu schweigen von ihrem steifen Nacken. Schweigend beobachtete sie, wie die Anwältin auf sie zukam und sich ihr gegenüber am Tisch niederließ.
Der Felsen in ihrem Magen war noch immer da. Nur geringfügig leichter geworden, nach ihrer Verhaftung, aber immer noch drückend und immer noch schmerzhaft.
Was würde jetzt wohl kommen?
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