Dermatitis und Ekzem
|
Atopisches (endogenes) Ekzem
L20
|
Neurodermitis (atopisches Ekzem, atopische Dermatitis) ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die in Schüben auftritt. Sie betrifft oft Kopfhaut, Gesicht und Hände und geht mit quälendem Juckreiz einher. In Deutschland haben etwa 13 Prozent der Kinder und zwei bis drei Prozent der Erwachsenen Neuro-dermitis.
|
|
Ein Seborrhoisches Ekzem (Seborrhoische Dermatitis) ist ein chronisch-entzündlicher, schuppender Hautauschlag. Er tritt in talgdrüsenreichen Hautregionen auf, besonders am Kopf. Behandelt wird die Erkrankung mit Medikamenten wie Anti-mykotika und Kortikosteroiden.
|
Seborrhoisches Ekzem
L21
|
|
Windel-dermatitis
L22
|
Windeldermatitis ist ein Hautausschlag in der Windelregion. Er betrifft typischerweise Säuglinge und Kleinkinder. Aber auch ältere, inkontinente Menschen können an Windeldermatitis leiden. In vielen Fällen ist die Haut zusätzlich von Pilzen befallen. Dem Windelausschlag lässt sich auf einfachem Wege vorbeugen.
|
|
Bei einer Kontaktallergie (allergische Kontaktdermatitis, allergi-sches Kontaktekzem) reagiert die Haut allergisch auf bestimmte Substanzen, die mit ihr in Berührung kommen. Sie ist an den betroffenen Stellen gerötet, juckt und nässt. Zudem können sich Bläschen bilden. Bestimmte Salben können die Beschwerden vermindern.
|
|
Toxische Kontakt-dermatitis
L24
|
Hierbei reagiert die Haut auf toxische Substanzen, die mit ihr in Berührung kommen, wie z.B. Säuren oder Laugen (auch Reini-gungsmittel). Sie ist an den betroffenen Stellen gerötet, juckt und nässt. Zudem können sich Bläschen bilden. Bestimmte Salben können die Beschwerden vermindern.
|
|
Hautveränderungen, welche durch den Kontakt zu bisher nicht näher bezeichneten Substanzen gekennzeichnet ist.
|
Kontakt-dermatitis
nicht näher bezeichnet
L25
|
|
Exfoliative Dermatitis
L26
|
Die Erythrodermie geht mit einem ausgedehnten Erythem und Schuppung der Haut verursacht durch eine bereits vorher bestehende Hauterkrankung, Medikamente, Krebs oder durch unbekannte Ursachen einher. Zu den Symptomen und Befunden gehören Pruritus, ein diffuses Erythem und Abschälen der Epi-dermis. Die Diagnose wird klinisch gestellt. Die Behandlung erfolgt durch die Gabe von Kortikosteroiden und Behandlung der Ursache.
|
|
Akut auftretende Hauterscheinung z.B. nach Anwendung eines Arzneimittels. Diese Hypersensitivitätsreaktion kann toxisch, aller-gisch und pseudoallergisch sein.
|
Dermatitis d. oral, enteral o. parental aufg. Substanzen
L27
|
|
Lichen simplex chronicus & Prurigo
L28
|
Ortsständige, chronisch-entzündliche, plaqueförmige und lichino-ide (knötchenartige) Hauterkrankung, die in Schüben verläuft und mit starkem Juckreiz einhergeht. Sie ist auch bekannt unter den Namen Neurodermitis cirumscripta, Lichen chronicus vidal oder Vidal-Krankheit.
|
|
Juckreiz (med.: Pruritus) ist eine Missempfindung der Haut, die einen nicht stillsitzen lässt. Die Hände wandern zur juckenden Stelle und beginnen zu kratzen – zwar tritt dann kurzfristig eine Linderung ein, aber schon bald beginnt der Juckreiz erneut. Allergien, Insektenstiche oder Hautkrankheiten können Juckreiz auslösen. Doch auch Leukämien und Lebererkrankungen können mit einem Pruritus einhergehen. Die Ursache von chronischem Juckreiz ist oft nicht einfach zu finden.
|
Pruritus
L29
|
|
Sonstige Dermatitis
L30
|
Weitere, bisher nicht genannte, Hauterkrankungen.
|
TRASHkind