What if I'm not strong enough? | Hazel & River [ZWANGSCUT]
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River
Gelöschter Benutzer
Re: What if I'm not strong enough? | Hazel & River
von River am 19.10.2022 13:42Zwar war es sicherlich auch nicht das beste ganz ohne Erwartung durchs Leben zu gehen, aber zu viele sollte man wohl sicherlich nicht haben. Enttäuschungen kamen dadurch ganz automatisch, denn egal wie sehr man an etwas arbeitete oder andere einem halfen, so konnte immer etwas dazwischen kommen. Ich hatte eher weniger darüber nachgedacht, als ich noch gedacht hatte, dass ich nur ein normaler Mensch war. Alles hatte sich vollständig verändert und doch blieben ein paar wichtige Sachen gleich. Jeder hatte sein Päckchen zu tragen und so gern und Hazel bei ihrem helfen wollte, so musste ich als erstes überhaupt schaffen, dass ich ihr Vertrauen zurückerlangte. Was ich getan hatte war mit nichts zu entschuldigen, da es meine Entscheidung gewesen war mich auf diese Dummheit einzulassen, ohne darüber nachzudenken wie es Hazel damit gehen würde. Ich hatte alles zerstört und doch war mir klar, dass ich nicht komplett ohne sie sein wollte. Meine Gefühle für sie waren immer echt gewesen, also musste ich zu dem stehen, was ich getan hatte und vollkommen ehrlich mit ihr sein. Das war auch der Grund, weshalb wir jetzt gemeinsam in ihrem Zimmer saßen und ich schätzte mich echt glücklich, dass sie mir diese Chance überhaupt gab. Dass sie noch etwas für mich empfand war offensichtlich, hätte es ansonsten diesen Kuss sicherlich nicht gegeben, denn er hatte sich alles andere als gespielt angefühlt. Nein, er war echt gewesen. So wie früher. Meine Gedanken waren chaotisch und ließen mir keine wirkliche Ruhe, trotzdem musste ich versuchen mich etwas zu fassen, um ihr alles möglichst klar zu erzählen.
Dankend nahm ich die Wasserflasche an mich und dachte über ihren Vorschlag für ein paar Sekunden lang nach.
„Ich kann gerne anfangen, das bin ich dir auch schuldig. Und die Idee ist sehr gut, dann können wir beide in Ruhe unsere Seite klarstellen", pflichtete ich ihr anschließend auch schon bei. Vielleicht hielt ich mich gerade an der Flasche etwas zu sehr fest, aber das war nicht weiter schlimm, schließlich sollte es klar sein, dass ich hier nicht vollkommen entspannt sitzen konnte, andernfalls könnte man noch auf die Idee kommen, dass mir das zwischen uns egal war, was es nicht war. Ich hatte mir so oft den Kopf über uns zerbrochen und mir viele Vorwürfe gemacht, weil ich so dämlich gewesen war unsere Beziehung zu zerstören, die das beste war, was ich je gehabt hatte. Nachdem ich tief Luft geholt hatte ging ich zurück auf Anfang.
„Als wir uns noch gar nicht richtig gekannt hatten war ich ein anderer Typ. Mir war es wichtig was andere von mir dachten und wollte unbedingt zu den coolen Leuten gehören, egal was ich dafür tun musste. Und als die anderen dann auf diese glorreiche Idee der Wette kamen hatte ich überhaupt nicht nachgedacht. Es war absolut beschissen von mir und ehrlich gesagt hatte ich das auch schon relativ früh bemerkt, als wir mehr Zeit miteinander verbracht hatten. Aber ich wollte dich nicht verlieren, du hast mir so viel bedeutet und bist das beste in meinem Leben gewesen. Bei dir konnte ich zum ersten Mal ich selbst sein", redete ich also drauf los. „Du bedeutest mir immer noch genauso viel. Meine Gefühle für dich waren immer echt gewesen und sie sind auch heute nicht verschwunden", fügte ich noch hinzu, damit klar war, dass ich noch genauso empfand. Für einen Moment lang senkte ich den Blick.
„Wenn ich könnte würde ich die Zeit zurückdrehen und alles ungeschehen machen. Ich hatte nie vor dich so zu verletzen, aber ich war auch zu feige dir schon viel früher die Wahrheit zu erzählen, weil ich dachte du würdest mich für immer hassen."
Hazel
Gelöschter Benutzer
Re: What if I'm not strong enough? | Hazel & River
von Hazel am 18.10.2022 01:12An sich hatte ich keine großartigen Erwartungen an diesen Tag gehabt, denn in der Regel verliefen die Tage an denen es diese Freundschaftsspiele gab ziemlich gleich und es gab keine großen Überraschungen. Zumindestens für gewöhnlich, denn heute war definitiv einiges ganz anders gelaufen und damit hatte ich beim aufstehen noch alles andere als gerechnet... Allerdings war mir der Kuss alles andere als unangenehm und ich bereute nichts, wenngleich diese Handlung sehr impulsiv von ihr gewesen war. Aber seitdem sien ihren Fluch dann damal ausgelöst hatte, nach der versehentlichen Tötung einer ihrer Entführer ja ohnehin nichts wirklich Neues mehr... Zwar hatte sie mit den Jahren gelernt hatte sich eine gewisse Selbst- und vorallem Impulskontrolle gearbeitet, was am Anfang selbstverständlich nicht gerade einfach gewesen vor allem wenn man die Gesamtumstände bedachte und ihr junges Alter zu dieser Zeit. Denn ihre Entführung war definitiv ein einschneidendes Erlebnis gewesen und auch jetzt, Jahre später, da saß der Schmerz über den Verlust ihrer Familie und die Erkenntnis das sie nun quasi ganz alleine auf dieser Welt gewesen war, saß noch immer tief. Natürlich hatte sie dann schnell freundschaftliche Kontakte mit Lizzie und Josie geknüppft an der Salvatore School und auch an der Mystic Falls High hatte sie keine Probleme damit gehabt Anschluss zu finden und sich verleibt und sich einfach großartg gefühlt, bevor alles den Bach herunter gegangen war... aber das würden sie ja hoffentlich jetzt alles klären können auch wenn es wahrscheinlich eine Weile dauern würde. Aber wenn das die Probleme aus der Welt schaffen würde, die beide auseinandergebracht hatten, dann wäre dies auf jeden Fall ein wichtiger Schritt in einem Prozess der hoffentlich damit enden würde, ihr Herz wieder komplett zu machen und ihr Leben wieder in ein Gesamtbild zu verwandeln, mit dem sie rundum zufrieden sein würde. Aber noch wollte ich mir keine allzu großen Hoffnungen zu machen, denn das wäre sicherlich verfrüht.
Stattdesen blickte ich meinen Ex-Freund mit einem kleinen Lächeln und strich mir eine Haarsträhne hinters Ohr, betrachtete einen Moment lang einfach nur River, während er sich im Schneidersitz auf meinem Fußboden niederließ. Und es war ein gutes Zeichen, dass wir uns schon einmal einig zu sein schienen das ein klärendes Gespräch seine Zeit in Anspruch nehmen würde. "Ich bin mir sehr sicher das unser Gespräch nicht nur zehn Minuten in Anspruch nehmen wird.", versicherte ich ihm während ich aus meinem Kühlschrank eine Flasche Wasser nahm und ihm diesde reichte. "Also was meinst du, wie wir unser Gespräch beginnen sollten? Möchtest du damit anfangen dich zu erklären oder... wie wäre es wenn wir festlegen, dass wir einander aktiv zuhören und einander nicht unterbrechen? Wenn es Fragen geben sollte, dann heben wir sie uns auf bis der andere fertig ist.", schlug ich vor und trank einen Schluck von meinem Getränk. Im Grunde war es mir ziemlich egal, auch wenn wir damit beginnen würden das ich ihm erzählen sollte wie ich mich damals gefühlt hatte, wäre das für mich in Ordnung, Hauptsache wir würden endlich eine vernünftige Lösung für unsere, durch die Geschehnisse entstandenen Differenzen aus der Welt zu schaffen. Denn ich wollte wirklich das wir das hinbekommen würden und das es vielleicht möglich wäre, einander wieder zu lieben und zu vetrauen. Denn auch wenn ich es nicht immer wahr haben wollte, ich vermisste River und zwar alles an ihm und an unserer Beziehung, denn wir waren ein tolles Paar gewesen, hatten einander ergänzt, verstanden und das Beste in dem jeweils anderen zum Vorschein gebracht.
River
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Re: What if I'm not strong enough? | Hazel & River
von River am 12.08.2022 19:12Man konnte sicherlich über Ansichten und Entscheidungen diskutieren, aber letztendlich musste man diese von anderen respektieren, gerade dann, wenn sie einen sowieso nichts anging. Ich konnte mir gut vorstellen, dass es einigen dennoch Spaß bereitete, weil sie sich ein wenig mit den anderen messen konnten, was natürlich nicht bei den Menschen der Fall war, sondern mit den eigenen Teamkollegen. Vielleicht auch, um unter Beweis zu stellen wie gut man in der Selbstbeherrschung war. Letzteres würde mir wohl jeglichen Rest geben und ich wollte niemandem zumuten mich aufzuhalten, wenn ich wütend genug war. Dass ich daran arbeiten musste war mir klar, aber es reichte vollkommen aus mich auf normale Alltagssituationen zu beschränken oder irgendwelche Streitigkeiten in der Schule, bei denen ich keine Angst haben brauchte jemanden umzubringen, weil dieser sich nicht wehren konnte. Theoretisch konnte hier auch viel passieren, aber es war deutlich schwieriger, wenn man von übernatürlichen Wesen umgeben war, die alle noch etwas mehr Erfahrung in diesen Dingen hatten als ich.
Im Moment hatten solche Gedanken aber sowieso keinen Platz in meinem Kopf, denn ich war viel zu froh darüber wie sich der Rest des Tages zu entwickeln schien, denn überhaupt die Chance zu bekommen mich Hazel zu erklären war mehr, als ich noch vor ein paar Wochen zu hoffen gewagt hatte und da war etwas Freude doch sehr angemessen.
Ich wollte sie aber auch nicht zu lange warten lassen, weshalb ich mich beeilte und nicht ganz so lange wie üblich unter der Dusche stand. Die Haare konnten an der Luft trocknen, wozu sie auch nicht allzu lang brauchen würden, da sie dafür kurz genug waren. Noch immer gut gelaunt betrat ich Hazels Zimmer und bei ihrem Anblick wurde mir direkt ganz warm ums Herz und ich konnte ihr Lächeln nur erwidern.
„Das stimmt, oder zumindest hoffe ich, dass es nicht schon nach zehn Minuten vorbei sein wird", pflichtete ich ihr bei, denn das wäre sicherlich ein schlechtes Zeichen, da wir viel zu reden hatten. „Und ein Wasser wäre toll", entschied ich wenig später auch schon. Direkt im Anschluss machte ich es mir auf dem Boden im Schneidersitz bequem, da ich auf keinen Fall zu weit gehen wollte und etwas Abstand sicherlich auch gut beim Reden sein würde.
Hazel
Gelöschter Benutzer
Re: What if I'm not strong enough? | Hazel & River
von Hazel am 03.08.2022 20:59Mir würde sich niemals so ganz erschließen, warum einige unserer Mitschüler diese Spiele zumindest so gut zu finden schienen das sie sich immer wieder auf diese Scharade einließen. Musste ich aber ja auch nicht, denn ihre Entscheidung gingen mich genauso wenig etwas an, wie sie die meinen betrafen und angingen. Und eigentlich war ich es bereits gewöhnt, dass die meisten nach den Spielen regelrecht hyperaktiv wurden. Davon hatte ich mich jedoch nicht beeinflussen oder mitreißen lassen sondern mich einfach auf River konzentriert. Hatte einfach seine Gesellschaft genossen und beinahe wie früher mit ihm "herumgealbert". Es hatte sich auch gut angefühlt, normal und einfach schön. Vermutlich hatte ich mich auch deshalb dazu hinreißen lassen, ihm ins Ohr zu flüstern. Wobei da ja weiter auch großartig nichts dabei war. Bisher war unser Verhältnis zu einander natürlich noch lange nicht wieder wie früher aber das wäre durchaus wünschenswert. Und wenn ich ganz ehrlich zu mir war dann würde ich dort gerne wieder hin kommen, denn wir hatten bis zu diesem einen Vorfall eine sehr schöne Beziehung gehabt...
Jedenfalls hatte ich mich nach dem kurzen, durchaus auch für mich selbst ziemlich vertrauten und durchaus intimen Moment auf direktem Wege zu meinem Zimmer begeben und war jeglichen Gesprächen aus dem Weg gegangen, denn der einzige mit dem ich mich über unsere mögliche Zukunft und die Geschehnisse der Vergangenheit sprechen wollte war River. Sonst niemandem, Punkt aus und Ende. Also hatte ich noch ein bisschen Ordnung gemacht - hauptsächlich Bücher und Notizen weg geräumt von den Hausaufgaben an denen ich zuletzt gesessen hatte - und hatte mich gewaschen und umgezogen. Sonderlich geschwitzt hatte ich zwar nicht aber ein bisschen Schwitzen tat man ja eigentlich immer und ich hatte einfach das Bedürfnis verspürt. Dann hatte ich mir ein Buch genommen und mich auf mein Bett gesetzt, wo ich auch immer noch saß, als River klopfte. Während ich das Buch weg legte, rief ich gleichzeitig "Herein". Meine Haare waren noch immer ein wenig nass, weil ich auch diese gewaschen hatte und keine Lust gehabt hatte, diese zu Föhnen. Ich blickte mit einem sanften Lächeln zur Tür und meinte sanft: "Setzt dich wo du willst und mach es dir bequem, ich schätze mal das Gespräch dauert ein bisschen länger, oder?" Ich trank einen kleinen Schluck aus meiner Flasche und setzte noch hinzu: "Möchtest du auch etwas zu trinken? Wasser, Saft oder Kakao vielleicht?" Das ich einen kleinen Kühlschrank in meinem Zimmer hatte war ziemlich praktisch wenn man wie ich viel über den Tag verteilt trank.
River
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Re: What if I'm not strong enough? | Hazel & River
von River am 03.08.2022 17:46Wahrscheinlich hatten einige unserer Mitschüler noch einiges an Adrenalin abzuarbeiten, schließlich hatten wir auf dem Spielfeld nicht alles geben können und sich ständig zurückzuhalten war echt kein Spaß. Trotzdem schien es manchen weiterhin zu gefallen, dass sie spielten, was auf mich ganz sicher nicht zutraf. Dafür war ich einfach zu schnell aufgebracht und sorgte nur dafür, dass die Menschen in Gefahr schwebten. Außerdem wollte ich mich auch nicht vor aller Augen verwandeln, nur weil ich mein Temperament nicht im Griff hatte. Irgendwo gehörte das zwar zum Werwolfdasein dazu, aber die anderen hatten sich viel besser unter Kontrolle. Letzteres würde ich hoffentlich auch irgendwann erlangen und das auch ohne Hazel, die dazwischen gehen musste. Es wäre gelogen, wenn ich meinte, dass ihre Aktion mir nicht gefallen hätte, aber dennoch war es wichtig, dass ich es irgendwann schaffte vielleicht nur durch einen Gedanken an sie wieder zu beruhigen. Denn dass sie für mich sowas wie ein Anker war, sollte längst klar sein und dagegen war auch nichts einzuwenden.
„Eigentlich etwas schade", gab ich von mir, als sie meine Gedanken zu lesen schien und den Kuss ansprach, was mir ein kurzes Grinsen entlockte, denn ihr war sicherlich auch aufgefallen, dass ich absolut keine Abneigung dagegen gehegt hatte, ganz im Gegenteil. Dass wir bald schon zum Schulgespräch werden könnten war definitiv im Bereich des Möglichen, schließlich hatte uns vermutlich auch die gesamte Schülerschaft gesehen, da wir ausnahmsweise mal alle dort gewesen waren und selbst wenn nicht, es genügte meist ja schon ein kleiner Teil, der darüber reden musste und schon war man in der Aufmerksamkeit aller. Doch auch ich bereute nichts und machte mir nur Gedanken darüber zu was unser nächstes Gespräch führen würde, anstatt mir den Kopf über die Gerüchteküche zu zerbrechen. Was andere über uns dachten war schließlich vollkommen unerheblich.
„Wie überaus charmant von dir", gab ich lachend zurück und wollte in diesem Moment auch gar nicht verbergen, dass es sich gut anfühlte wieder in ihrer Nähe zu sein. Ihren Humor und somit auch unsere Sticheleien hatte ich echt vermisst. Eigentlich hatte ich alles an ihr vermisst und würde den Teufel tun mir eine zweite Chance zu verbauen. Ich war dämlich gewesen und anscheinend war es mir in einem Augenblick fast schon egal gewesen, ob ich das mit uns aufs Spiel setzte oder nicht. Doch das hatte sich geändert und ich wollte daran festhalten, dass wir eventuell wieder zusammenkommen würden und das dieses Mal auch blieben.
Als sie mir die Worte zuflüsterte traf ihr Atem auf meiner Haut und machte mich zum Teil wahnsinnig, da ich dieses Kribbeln in meiner Magengegend wieder spüren konnte, aber glücklicherweise konnte ich mich noch zusammenreißen und brauchte dennoch einen Moment, um alte Bilder von uns nicht wieder sofort aufkommen zu lassen. Nein, ich würde jetzt brav duschen gehen und mich erst dann wieder mit ihr treffen. Das tat ich dann auch und zog mir auch frische Klamotten an, ehe ich mich auf den Weg zu Hazels Zimmer machte und schließlich anklopfte.
Hazel
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Re: What if I'm not strong enough? | Hazel & River
von Hazel am 31.07.2022 23:07Die Geräuschkulisse im Bus und besonders darum herum ging mir langsam ziemlich auf die Nerven und langsam bekam ich Kopfschmerzen davon, sowieso Verstand ich beim Besten Willen nicht was der ganze Radau sollte. Darüber musste und wollte ich mir aber jetzt auch keine Gedanken machen. Denn jetzt saß erstmal mein Ex-Freund neben mir und wir näherten uns langsam wieder an. Keine Ahnung wohin uns das letzlich führen würde oder könnte aber ich war bereit es darauf ankommen und auf mich zukommen zu lassen. Er bedeutete mir noch viel und ich hatte auch nicht vor das zu Leugnen. Wenn er mich Fragen würde, würde ich nicht lügen denn sowas konnte ich gar nicht Leiden. Jedenfalls saß ich sogar ziemlich entspannt neben ihm, besonders als der Bus sich endlich in Bewegung setze uns uns endlich von diesem Spiefeld und besonders dem bescheuertes Schülern wegbrachte. Ich war einer Zukunft gemeinsam mit River durchaus auch nicht abgeneigt - zumindest wollte ich ihm nicht mehr an die Gurgel gehen und fühlte mich eigentlich ziemlich wohl neben ihm.
Als er meinte das die Spiele definitv nicht mehr Besuchen und erst Recht nicht wieder bei einem Mitspielen wollte, nickte ich verständnisvoll und wollte mir auch nicht unbedingt vorstellen wie gut oder eher schlecht es ausgehen könnte wenn man ihm zumutete weiter bei den Spielen dabei zu sein. "Ich kann und werde ja auch nicht immer da sein um dich mit einem Kuss wieder runter zu bringen.", kommentierte ich mit einem kleinen schelmischen Funkeln in den Augen. Dann wurde ihre Miene wieder Ernst und sie schenkte ihm ein aufmunterndes Lächeln. "Wenn ich gefragt werde, kann ich mich auch dafür einsetzen das du nicht mehr dahin musst. Den Kuss auf dem Spielfeld würden die anwesenden wahrscheinlich auch so schnell nicht vergessen und Lizzie und Josie würden mich deswegen bestimmt auch noch ausfragen... Naja nicht zu ändern, damit würde ich Leben und umgehen können. Denn ich schämte mich nicht für den Kuss und genossen hatte ich ihn auch also... Außerdem waren Knutschereien und sowas ja in unserem Alter beinahe schon normal.
Über seine Bemerkung musste ich leise Lachen und schüttelte sachte den Kopf. "Absolut, ist ja furchtbar, ich bin froh wenn wir ankommen und wenn wir uns dann nach deiner Dusche Wiedersehen.", zog ich ihn ein wenig auf und knuffte ihn sanft in die Seite. Sein Geruch störte mich offen gestanden gar nicht denn er roch Größtenteils vertraut und ich hatte seinen Geruch schon immer gemocht. Und offen gestanden sogar ein wenig vermisst. Der Bus kam kurz darauf ruckelnd zum stehen und ich erhob mich langsam von meinem Platz, sag aber nicht hinaus sondern beugte mich zu River herunter um ihn ins Ohr zu flüstern: "Dann wünsche ich dir eine frohe Dusche und Ich warte in meinem Zimmer auf dich, du kannst also einfach Klopfen wenn du fertig bist." Ohne seine Antwort abzuwarten, stieg ich über seine Beine hinweg in den Ganz hinaus und schließlich betont langsam zum Ausgang, sodass er mich jederzeit hätte einholen können.
River
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Re: What if I'm not strong enough? | Hazel & River
von River am 18.04.2022 16:47Zwar waren wir inzwischen in dem Alter, in welchem wir uns langsam Gedanken um unsere Zukunft machen sollten, doch diese war so ungewiss und gerade unser Leben könnte schneller ganz anders verlaufen. Gerade hatten solche Gedanken keinen Platz in meinem Kopf, da ich zu sehr darauf fokussiert war mein jetziges Leben besser unter Kontrolle zu bringen. Ich hatte zwar bemerkt, dass ich durch Hazels Anwesenheit automatisch ruhiger wurde, aber sie würde nicht immer da sein, schon gar nicht, wenn ich es nicht hinbekam, dass sie mir verzeihte, denn dann müsste ich mein Leben nach der Schule ohne sie verbringen. Und genau das machte mir nicht nur bezüglich meiner Kontrolle Angst, sondern auch, weil sie mir unglaublich fehlen würde. Die Gefühle für sie waren nie verschwunden und vermutlich würden sie das auch in der Zukunft nicht. Sie war eben meine große Liebe, da war ich mir schon jetzt sicher. Für niemanden hatte ich solche starken Gefühle entwickelt, weshalb ich sie auch gar nicht erst gehen lassen wollte.
Aber um dieses Ziel zu erreichen musste ich ihr viel Spielraum bieten und Geduld mitbringen. In letzterem war ich zwar nicht sonderlich gut, doch für sie würde ich alles in meiner Macht stehende tun. Aus diesem Grund überließ ich ihr auch die Entscheidung, ob mich zu ihr setzen konnte oder nicht. Mein Lächeln zog sich in die Breite, als ich eine positive Antwort von ihr bekam und mich wenige Sekunden später auch schon auf den freien Platz setzte.
„Wohl eher nicht. Das ist echt zu viel für meine Selbstkontrolle...!", gab ich ehrlich zu und sah sie mit einem verlegenen Blick an, denn so schnell würde wohl nicht vergessen werden, dass ich auf unsere Gegner losgegangen war. Das wurde hoffentlich miteinbezogen, wenn ich meine Entscheidung mitteilte, denn so gesehen wäre ich echt eine Gefahr für die Menschen, was eigentlich für niemanden gut war. Allerdings stand das dann sowieso nicht mehr in meiner Macht, sondern ich konnte nur darauf hoffen, dass sie akzeptierten, dass ich mich lieber anderen Dingen zuwenden wollte.
„Ich glaube eine Dusche vorher wäre ganz gut, ich will dich ja nicht mit meinem Gestank schon verscheuchen", ein schiefes Grinsen bildete sich auf meinen Lippen, da ich meine Worte nicht ganz ernst meinte, aber auch sie hatte einen besseren Geruchssinn als ein normaler Mensch, da wollte ich ihr definitiv nicht mit meinem Schweiß auf die Nerven gehen. Der Bus setzte sich wieder in Gang, was mich nochmal etwas erleichteter stimmte, bald waren wir wieder an der Schule angekommen.
Hazel
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Re: What if I'm not strong enough? | Hazel & River
von Hazel am 15.04.2022 19:35Ich konnte meinen Abschluss in gewisser Weise gar nicht erwarten, denn immerhin bedeutete das mir würden diese sinnlosen Freundschaftsspiele erspart bleiben - denn selbst wenn ich mir durchaus vorstellen konnte der Schule eventuell als Lehrerin erhalten zu bleiben, würde ich das Coaching der Schulmannschaft nur allzu gerne Dorian überlassen. Allerdings war das doch noch Zukunftsmusik, denn ich müsste zunächst ja nicht nur erstmal Lehramt studieren, sondern wusste zudem auch noch nicht was die Zukunft noch so mit sich bringen könnte. Weder für die Schule noch für mich selbst, schließlich hatte ich gerade eben erst einen großen Schritt auf River zugemacht und war einer Aussöhnung nicht grundsätzlich abgeneigt. Im Gegenteil würde mich um ehrlich zu sein nichts glücklicher machen. Er bedeutete mir noch eine ganze Menge und in meinem Herzen war immer ein Platz gewesen von dem ich ihn niemals ganz hatte vertreiben können. Dabei hatte ich es wirklich versucht..., was wohl deutlich zeigte das wir eine starke Verbindung zu einander hatten und die Hoffnung mit ihm glücklich werden zu können niemals ganz verloschen war. Das würde natürlich nicht ungeschehen machen wie sehr er mich damals verletzt hatte, doch dieser Umstand hatte die Erinnerung an all die schönen Momente nicht ausradieren können, was einerseits mehr als nur ein bisschen weh getan hatte aber es war andererseits gut das diese Momente nicht unumkehrbar und unrettbar verloren waren. Denn ohne diese wäre ich wohl niemals dazu bereit eine Aussprache auch nur im Ansatz in Erwägung zu ziehen.
Das sanfte Lächeln das sich bei diesen Gedanken auf meinen Lippen gebildet hatte, wurde unwillkürlich noch ein wenig tiefer, als ich River vor mir erblickte, der nach dem Betreten des Busses direkt den freien Platz neben mir angesteuert hatte. Es brachte mich ein wenig zum Schmunzeln als er fragte ob er sich setzen dürfe, das er so rücksichtsvoll war wusste ich sehr zu schätzen. Denn es zeigte das er sich wirklich Mühe hab und mir auch, wenn nötig meinen Freiraum lassen wollte und würde. Was auch gut so war denn ich hätte es mit ziemlicher Sicherheit nicht gut gefunden wenn er sich einfach hingesetzt hätte. Das es mich wirklich wütend gemacht hätte bezweifelte ich zwar eher, irgendwie verstimmt hätte es mich allerdings schon. Kurz überlegte ich noch ob es nicht zu viel des Guten für mich wäre, schließlich nickte ich aber. "Sicher, setz dich nur.", entgegnete ich freundlich und setzte mich gerade hin, sodass er auf den Platz neber mir schlüpfen konnte. "Was meinst du, wirst du in Zukunft öfter spielen? Oder hat dir diese Erfahrung doch eher gereicht?", fragte ich mit einem kleinen Schmunzeln. Dabei war ich mir fast sicher die Antwort schon zu kennen. Wobei es natürlich durchaus fraglich war ob die Entscheidung akzeptiert werden würde. Gute Spieler brauchte das Team schließlich dringend auch wenn es irgendwo sinnlos war, wenn unser Team doch immer verlieren musste. Aber das ging mich im Grunde genommen ja nichts an. Abwesend strich ich mir eine Strähne hinters Ohr, welche sich aus meinem Zopf gelöst hatte. "Willst du dann zuerst duschen, bevor wir reden?", fragte ich mit stark gesenkter Stimme. Da er direkt neben mir saß würde er mich aber dennoch problemlos verstehen, obwohl die anderen Schüler inzwischen ziemlich laut diskutierten.
River
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Re: What if I'm not strong enough? | Hazel & River
von River am 02.03.2022 19:15Warum wir diese Spiele überhaupt mitmachen mussten war mir schleierhaft, schließlich endeten sie sowieso jedes Mal gleich und wer konnte es schon gebrauchen ständig als der Loser dargestellt zu werden, obwohl wir ihnen allen ganz gehörig in den Arsch treten konnten? Dementsprechend sollte es selbsterklärend sein, weshalb mich der Endpfiff so sehr erleichterte. Und allein der Gedanke, dass wir hier bald verschwunden sein würden, war genug, dass ich mich im Griff behielt und den Bus anstrebte, der bald auch schon von uns Spielern und den Zuschauern wimmelte.
Meine Stimmung hellte sich jedoch sofort auf, als ich sah, dass der Platz neben Hazel noch frei war und ich ihn direkt anstrebte.
„Darf ich mich zu dir setzen?", fragte ich vorsichtshalber nach, schenkte ihr dabei aber auch ein Lächeln, hatte ich schließlich nicht vergessen was noch vor einigen Minuten zwischen uns passiert war, wie könnte ich das auch? Aber trotzdem wollte ich mein Glück nicht überstrapazieren, weil ich sie ungern wieder wütend erleben wollte. Wenn ich diese zweite Chance bekommen wollte, dann musste ich mich dafür auch anstrengen und ihr die nötige Zeit geben darüber nachzudenken. Natürlich würde ich es akzeptieren, wenn ihr das gerade zu viel war, aber freuen täte es mich logischerweise dennoch, wenn wir auch gemeinsam zurückfahren könnten. Das alles lag nun in ihrer Hand und ich würde mich sofort zurückziehen, wenn ich merkte, dass sie sich nicht mehr wohl in meiner Gegenwart fühlen würde. War sie mir schließlich immer noch so unglaublich wichtig und ich würde eine ganze Menge für sie tun, nur um sie wieder glücklich zu sehen. So wie es einmal gewesen war. Wie gern hätte ich jetzt die Macht die Zeit umzukehren und alles ungeschehen zu machen, was ich ihr damals angetan hatte. Denn sie hatte diesen Schmerz nicht verdient, diese Enttäuschung in mir.
Hazel
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Re: What if I'm not strong enough? | Hazel & River
von Hazel am 26.02.2022 12:12Langsam aber sicher ging mir dieses Spiel immer mehr auf die Nerven, besonders weil das gegnerische Team mit jedem Spiel immer unverschämter wurde und wir immer die Loser mimen mussten. Heute aber auch vor allem deshalb weil wir unsere Zeit hier ohnehin verschwendeten. Dennoch verließ ich brav das Spielfeld als der Schiedsrichter sich bemerkbar machte, allerdings nicht ohne River noch ein kleines Lächeln zu schenken. Natürlich war das mit dem Kuss eine absolut impulsive und rein intuitive Entscheidung gewesen aber je länger ich darüber nachdachte umso leichter fiel es mir zu erkennen, dass diese Entscheidung gefallen war, weil ein Teil von mir es vermisst hatte River nah zu sein. Was noch lange nicht hieß das ein Gespräch über die damaligen Ereignisse ausreichen würde um alles wieder in Ordnung zu bringen. Aber auf jeden Fall war ich jetzt bereit ihm zu zu hören und ihm sich erklären zu lassen. Das war mit Sicherheit schon einmal ein Anfang. Wohin das dann führen könnte oder ob es überhaupt zu irgendwas führen könnte würde sich dann einfach zeigen müssen. Nachdem ich zu den jüngeren Schülern zurück gekehrt war galt meine volle Aufmerksamkeit dann aber wieder ausschließlich diesen und auch dem Spielverlauf folgte ich nicht mehr wirklich, es lief ja schließlich auch immer wieder auf das Gleiche hinaus. Das wie genau interessierte dabei eigentlich schon gar nicht mehr... zumindest mich nicht.
Stattdessen kehrte ich nach Ende des Spiels mit den jungen Schülern zum Bus zurück und konnte es kaum erwarten endlich wieder in der Schule anzukommen. Und das nicht nur um von unseren unliebsamen Gegnern weg zu kommen oder meine Ruhe haben zu können. Nein tatsächlich, so sehr mich das bevorstehende Gespräch auch irgendwie nervös machte, so sehr freute ich mich gleichzeitig darauf. Es war eine Möglichkeit, ein erster Schritt aufeinander zu. Und auch ein Ende meiner inneren Ungewissheit, denn auch wenn ich es mir nicht unbedingt eingestehen wollte hatte ich mich schon gefragt was damals passiert war, was schiefgelaufen war. Ich half den Kleinen beim Einsteigen und setzte mich dann so auf einen freien Platz, das ich sie gut im Auge behalten konnte.
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