Jason und Salazar ~ Road to nowhere [beendet]
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Salazar
Gelöschter Benutzer
Re: Jason und Salazar ~ Road to nowhere
von Salazar am 26.11.2020 22:28Salazars Hände krallten sich noch fester um das Lenkrad. Jasons Flucht traf ihn so unvorbereitet wie eine Kugel oder ein Pfeil in einem Hinterhalt. "Verdammt", presste er hervor. Seine Stimme brach und Tränen traten ihm in die Augen. Es war ihm überhaupt nicht ähnlich in einer solchen Situation zu weinen, er kannte Jason ja gar nicht und eigentlich konnte es ihm egal sein, ob dieser ihn mochte oder nicht. Aber er hatte ihm vertraut, ihn von Dingen erzählt, die er nicht mal seinen besten Freunden erzählen konnte. Alles was ihn den Schlaf raubte, die ihn begleiteten wie sein Schatten. Er konnte nachts nur selten durchschlafen, manchmal spürte er Phantomschmerzen in sein Bein oder in seiner Hand, wo er in Stacheldraht gefallen war. Der Krieg war heftig, und klar man sah ihm es nicht an, aber er kämpfte jeden Tag mit sich selbst. Er legte seine Stirn gegen das Lenkrad und stand einfach an der Ampel und weinte, ohne weiterzufahren, obwohl die Ampel auf Grün umschaltete. Im Kofferraum jaulte und winselte Cerberus. Der Hund merkte, dass es seinen Besitzer nicht gut ging und er wollte ihm gern trösten und aufmuntern, doch von seiner Postion im Kofferraum konnte er den Fahrer des Wagens nicht trösten.
Langsam wischte er sich die Tränen mit der Hand weg und lauschte angespannt auf Anzeichen, dass Gefahr drohte oder jemand gemerkt hatte, dass er nicht weiterfuhr sondern gegen innere Dämonen ankämpfte, die er nicht länger verstecken konnte. Ihm ging es nicht gut, warum sah niemand wie sehr er andere im Moment brauchte?
Cerberus war sein bester Kumpel, seine Stütze, seit er aus dem Krankenhaus entlassen wurde und die Rehaklinik verlassen hatte, war der Hund kaum mehr von Salazars Seite gewichen. Das einzige Geräusch, worauf Cerberus sich immer konzentierte war die Geräusche die von Sal ausgingen. Egal ob dieser schrie, weinte oder einfach nur stumm da saß und mit leeren Augen an die Wand starrte. Cerberus merkte sogar den Unterschied seines Atems, wenn er aufgeregt, nervös oder sogar panisch wurde von den Flashbacks. Aber helfen konnte der Schäferhund nicht immer. Denn der Hund selbst hatte ein Trauma erlitten. Konnte nicht allein bleiben, die Zeit abgeschnitten von Salazar hatte den Hund fertig gemacht. Cerberus nahm alles auseinander wenn er allein in der Wohnung war. Deswegen kümmerte sich Salazars Ex-Freundin Jessie um Cerberus wenn Salazar bei der Selbsthilfegruppe für Veteranen war oder beim pyschologischen Dienst der British Army, um einiges zu verarbeiten, was ihn tag ein und tag aus noch immer zu schaffen machte. Es war nicht leicht, als Soldat von jetzt auf gleich sich wieder in der Zivilistion des normalen alltäglichen Lebens zurecht zu finden. Manche verloren ihre Wohnungen, lebten auf der Straße. Manchmal fragte Salazar sich, wie lange er noch weiter kämpfen konnte, auch wenn er nur noch Reserve war. Viele von ihnen waren körperlich, geistig und auch emotional an ihre Grenzen gebracht worden, manche kehrten verletzt zurück, auch wenn sie laufen, sprechen und stehen konnten. Doch der Kampf, war immer noch in ihren Köpfen.
Jason
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Re: Jason und Salazar ~ Road to nowhere
von Jason am 26.11.2020 20:25Jason bekommt noch mehr Panik und als Salazar anfängt seine Geschichte zu erzählen schnallt er sich so schnell wie möglich ab und springt aus dem Wagen. Dann rennt er bis er nicht mehr kann und sieht dass er weit genug weg ist von Salazar. Er seufzt erleichtert auf und läuft in Richtung Heathrow. Er will nie wieder etwas mit diesem Mann zu tuen haben da er zu gruselig und zu gefährlich erscheint
Salazar
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Re: Jason und Salazar ~ Road to nowhere
von Salazar am 25.11.2020 22:09Salazar presste die Lippen aufeinander, als er bemerkte wie Jasons Blick über ihn wanderte. Er sah nicht mal mehr wirklich auf die Straße, seine Augen waren ständig in Bewegung. Die Fingerknöchel stachen weiß hervor, so fest umklammerte er das Lenkrad. "Ich kenne diesen Blick, Jason", sagte er. "So schaut nur ein Mann, der Angst um sein Leben hat." Und diesen Blick hatte er schon oft gesehen, viel zu oft in seinen unsterblichen Leben. In so vielen Kriegen, unerwartete Schlachten. Er selbst hatte diesen Blick öfters selbst aufgesetzt, als er Angst um sein Leben gehabt hatte. So war es, wenn man jederzeit dem Tod ins Auge sehen musste. Knapp war er diesem entkommen. Beinah hätte der letzte Einsatz sein Leben gefordert. "Ich höre immer noch die Kinder schreien, Mütter mit panischen aufgerissenen Augen, wenn Kinder getroffen wurden. Explosionen dröhnen hin und wieder in meinen Ohren und die Schüsse..." Er setzte aus und hielt den Wagen kurz an einer Ampel an.
Jason
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Re: Jason und Salazar ~ Road to nowhere
von Jason am 25.11.2020 20:50Als Salazar unsicherer wird möchte er ihn gleich fragen ob er ihn rauslassen kann denn den Weg kann er alleine finden. Er wundert sich wie er es meint in vielen der letzte aktive große Krieg war in Vietnam 1975 gewesen und er sah nicht nach einem Veteran des Krieges aus, Jason hatte Angst um sein Leben sagte aber vorerst nichts. ,,Oh, Wow Irak das ist scheiße“
Salazar
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Re: Jason und Salazar ~ Road to nowhere
von Salazar am 25.11.2020 19:20"In zu vielen", murmelte er und startete den Motor. Langsam fuhr er Richtung London und achtete aufmerksam auf den Verkehr. Doch man merkte an, dass seine Haltung sich verändert hatte. Er war nicht mehr so locker, wie beim Joggen, sondern angespannt. Wie ein Soldat, der immer wachsam und aufmerksam sein musste. Seine Augen huschten von rechts nach links, nichts entging ihm. Seine Finger verkrampften sich etwas am Lenkrad, als wäre es das Maschinengewehr, welches er im Gefecht trug. Cerberus fing im Kofferraum an zu kläffen und das Bellen mischte sich mit den Hupen eines nervigen Autofahrers hinter ihm, dem Salazar wahrscheinlich zu langsam fuhr. "Ich war in Afghanistan, zeitweise auch in Irak stationiert."
Jason
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Re: Jason und Salazar ~ Road to nowhere
von Jason am 25.11.2020 19:11Er sieht Salazar an und bekommt es leicht mit der Angst zu tuen und fragt sich ob es eine gute Idee war mit ihm zum Flughafen zu gehen. Egal er konnte nichts daran ändern, also schloss er die Tür vorsichtig wie Salazar ihm gesagt hatte. ,,Ja ich habe einen kleinen Jungen“ Er lächelt glücklich als er seinen Sohn erwähnt. ,,Du warst im Krieg? In welchem denn?“
Salazar
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Re: Jason und Salazar ~ Road to nowhere
von Salazar am 24.11.2020 19:20"Freut mich ebenfalls, Jason", erwiderte Sal ruhig, doch sein Gesicht machte keine Anzeichen darauf, ob er sich wirklich freute, Jason kennenzulernen. Er lächelte nicht. Nur seine Augen funkelten fast verräterisch. "Da habt Ihr euch ja was vorgenommen. Sie haben also einen kleinen Jungen?" wollte er dann wissen, und schüttelte den Kopf, ehe er auf den Beifahrersitz deutete, und die Fahrertür aufmachte, um sich hinter das Steuer zu setzen. "Übrigens bitte ich Sie die Tür nicht zu fallen zu lassen, sondern sie vorsichtig und leise zu zumachen", sagte er und biss sich leicht auf die Lippe. "Ich reagiere...empfindlich auf Knall-Geräusche. Mitbringsel aus dem Krieg. Er übrigens auch." Er deutet nach hinten, wo Cerberus Kopf auf der Rückenlehne der Rückbank lag. Die treuen Hundeaugen blickten Jason neugierig an.
Jason
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Re: Jason und Salazar ~ Road to nowhere
von Jason am 24.11.2020 17:15Er folgte Salazar zu seinem Auto und sah es sich an. Die Bauweise und die Ausstattung waren schon sehr modern und sehr interessant und er war interessiert wie schnell das Ding fahren konnte. Als der Hund in den Kofferraum stieg war Jason etwas glücklicher da er beim Hund ziemliches Unbehagen verspürte und ihn nicht ansehen wollte oder von ihm angefallen werden wollen.
Er schüttelt seine Hand: ,,Freut mich Sal, ich bin Jason Westwing und du kannst mich Jason nennen.“ Er lächelt Sal an. ,,Danke nochmals dass du mich mitnimmst“.
Der junge Mann fragte sich weswegen die Augen des Mannes so komisch funkelten aber er ignorierte es mal. ,,Ich muss nach Yale fliegen um meinen Sohn dort anzumelden, er ist zwar erst zehn aber ich möchte schon früh seine Zukunft sichern ansonsten nein ich habe niemand besonderen in meinem Leben neben meinem Sohn. Meine Frau ist vor einigen Jahren verstorben seitdem sind es nur noch ich und mein Sohn“
Salazar
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Re: Jason und Salazar ~ Road to nowhere
von Salazar am 24.11.2020 15:51Salazar knuddelte noch immer seinen tierischen besten Freund, und hörte den Fremden zu. Ein Lächeln zeichnete sich auf seinen Gesicht, als dieser zustimmte, mit ihm mitzukommen. "Nun dann kommen Sie", sagte er und lief zu dem Auto, welches auf dem Parkplatz wenige Meter von ihnen entfernt mit anderen Autos parkte. Ein schwarzer Geländewagen. Im Kofferraum ein Hundekorb, mit Kabiner für die Leine und einen extra Gurt für Hunde. Kauknochen und anderes Zeugs lag herum herum. Ganz rechts war eine militärische Hunde-Transportbox, wo eine grüne Decke drin lag, und der Schutzgurt des Hundes, wenn sie auf einen Einsatz gehen würden. Salazar öffnete den Kofferraum und mit einem Pfiff sprang Cerberus hinein und ließ sich anschnallen. Hechelnd saß der Hund im Kofferraum und ließ sich noch einmal knuddeln und küssen, bevor Salazar die Klappe zu machte und sich an den Fremden wandte. "Salazar Rosales. Aber Sie können mich Sal nennen,", stellte er sich vor und reichte ihm schließlich die Hand, nachdem er diese von dem Hundesabber an seiner Militär-Hose gesäubert hatte. "Und mit wem habe ich das Vergnügen die Bekanntschaft zu machen? Was wollen Sie eigentlich am Flughafen? Besuch von jemanden Besonderen? Oder Besuchen sie jemand besonderen?" Seine Augen funkelten vergnügt, als er dies fragte.
Jason
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Re: Jason und Salazar ~ Road to nowhere
von Jason am 24.11.2020 15:01,,Schon verstanden Sir und ich danke für den Dienst den sie für das Land hier leisten“ Er überlegt etwas und weiß nicht ob es eine gute Idee ist. Plötzlich kläfft der Hund ihn an und will ihn attackieren er springt leicht aus dem Weg und fragt sich was falsch mit dem Hund ist wenn er ihn angreift. Er hat doch nichts getan und der Hund greift ihn trotzdem an. Als der Mann seinen Hund beruhigt wird auch Jason etwas entspannter. Jason lächelt dann den Mann an
,,Ich würde ungern zur Kaserne laufen also werde ich mit ihnen mitkommen“
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