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Emily

31, Weiblich

FSK 18 Mensch flexibel lesbisch homoromantisch Geübter erfunden Apokalypse

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Re: Mia & Emily ~ Shadows are Darker at Night (Oktober 2023)

von Emily am 21.04.2023 17:55

Emily wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war. Wenn sie so da saß, wartete und einfach nur ihre Gedanken schweifen ließ, während sie einfach nur eine Zigarette nach der nächsten rauchte, achtete sie oft nicht auf die Zeit. Manchmal waren nur Minuten vergangen, obwohl es sich wie Stunden anfühlte. Und manchmal war es plötzlich drei oder vier Stunden später, obwohls ie das Gefühl hatte, sich eben erst hingesetzt zu haben.
Doch endlich höre sie etwas aus dem Schlafzimmer. Rascheln einer Bettdeckte. Das Geräusch von Füßen auf dem dunklen Boden. Erstmal nichs. Und plötzlich ein Schmerzensruf, dicht gefolgt von lautem Poltern und Fluchen auf unbekannter Sprache. "Bitte nicht!", stieß Emily leise aus, hatte noch nichtmal Zeit ihre Zigarette wegzulegen, sondern rannte mit ihr zwischen den Fingern rasch in Richtung des Schlafzimmers. Sie stand in der offenen Tür und blickte hinunter auf die verbundene Mia, die noch immer mit halbnackten Oberkörper war und zu ihr hochblinzelte. Die Art und Weise ihres Blickes sagte Emily, dass die Andere defintiiv noch nicht gänzlich ausgenüchtert war. Aber dem würde man jetzt Abhilfe schaffen können. Und ganz nebenbei... musste Emily zugestehen, wie gut der Körper der Rothaarigen aussah. Sie war wirklich eine wunderschöne Frau.
"Morgen.", sagte sie, trat auf sie zu, nahm sie unter den Achseln und hievte sie so kurzerhand wieder in einer sitzenden Position aufs Bett. "Willst du duschen?" Es war mehr eine Aufforderung als eine Frage. Eine schöne kalte dusche würde hoffentlich die letzte Angetrunkenheit aus Mia verscheuchen. Der Kaffee und das Frühstück würden dann sein übriges tun.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.07.2023 15:48.

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Re: Conny & Emily ~ Rest Means Peace (24.11.2022)

von Emily am 15.04.2023 19:23

Der Lärm dröhnte in ihren Ohren. Das Schreien und Lachen der Kinder. Ihrer Nichten und Neffen. Ernest, Glen und Martine (sechs, sieben und acht Jahre alt) jagten sich rund um den Tisch und schienen eine Art Versteck-Fangen zu spielen, während ihre Eltern mehrmals erfolglos versuchten, ihre Kinder dazu zu bringen sich wieder hinzusetzen, weil noch nciht alle mit dem Nachtisch fertig waren. Die 4-Jährige Talisha spielte mit einer Art Xylofon, das schrill in den Ohren schmerzte und und die Teenagerin Vicky hatte ihre dicken Kopfhöhrer aufgesetzt, saß in der Ecke und zockte irgendetwas an ihrem Handy.
Emily hielt es nicht mehr aus. Als sie hier angekommen war, hatte sie alle begrüßt, gezwungen gelächelt und sich dann mit ihren Zigaretten auf dem Balkon zurückgezogen. Manchmal kam einer ihrer Geschwister zu ihr, um ein wenig Konversation zu führen und verließen sie dann wieder. Zum Truthahn wurde sie reingerufen, aß ein kleines Stück und zog sich erneut nach draußen zurück. Sie konnte die missbilligenden Blicke auf sich spüren. Sie spürte auch sich anbahnende Kopfschmerzen - und egal wer sie aufforderte doch reinzukommen und Teil der Familie zu sein... sie weigerte sich. Es raubte ihr die Nerven. Zum NAchtisch ging es nochmal, sie aß ein halbes Glas der Erdbeer-Mascarpone-Creme und nun, stand sie auf. Sie wollte keine Minute länger hier verweilen. Ohne ein Wort an die versammelte Truppe ging sie zu den Kleiderhaken und zog sich den schwarzen dicken Mantel an.
"Gehst du etwa schon?", rief ihre ältester Bruder Austin. Alle Gespräche verstummten mit einem Mal. Alle Augen richteten sich auf sie, selbst die ihrer halbblingen Großmutter, bei der dieses Thanksgiving stattfand. Bei jeder Familienfeier wechselten sie sich ab. Mal bei den Großeltern väterlicherseits, dann mütterlicherseits.
"Ja.", sagte Emily kurz und bündig und begann die Knöpfe ihres Mantels zu schließen.
"Du hast kaum bei uns gesessen.", wiedersprach Rob - der Zweitälteste Bruder - und stand auf um zu ihr zu treten. "Die gesamte Familie ist so selten zusammen. Bleib doch noch was. Wir werden einen schönen Abend haben, du wirst sehen!"
Emily zwang ihre Lippen irgendwie zu einem Lächeln. "Richtig. Ihr werdet einen schönen Abend haben. Den wünsche ich euch auch. Aber ich gehe jetzt." Und damit hatte sie sich endgültig umgewandt, die Tür geöffnet und hinter sich geschlossen, ehe noch irgendjemand etwas anderes Rufen konnte als 'Nein' oder 'Warte'.
Sie schloss für einen Moment die Augen und sog tief die kühle Nachtluft ein. Kaum einen Augenblick später hatte sie bereits eine Zigarette in der Hand, diese angezündet und ging los. Sie lauschte dem gleichmäßigen Klacken ihrer Schuhe auf dem Asphalt und wandte ihre Schritte wie von selbst in Richtung Park. New York - die Stadt die niemals schlief - erschien fast wie ausgestorben. Alle waren bei ihren Familien, alle feierten Thanksgiving. Die Bäume des Parks begannen sie einzuhüllen, die Schatten schienen die Nacht nur noch dunkler werden zu lassen und Emily genoss es. Genoss die Ruhe, genoss das Rauschen der Blätter, das leichte Plätschern des Wassers - und war einfach nur froh der stickigen Enge der Familie und des Hauses entkommen zu sein. Sie nahm einen letzten Zug ihrer Kippe, ließ sie fallen, trat sie aus und blieb plötzlich stehen. Dort, auf einer Bank nahe des Baches, saß jemand. Eine junge Frau, in ein Buch oder ähnliches vertieft. Emilys Augenbrauen zogen sich minimal zusammen. Weswegen war sie hier und nich wie alle anderen dieser verdammten Stadt ebenfalls beim Erntedank-Fest?
Langsam - und ohne ein Wort zu sagen - näherte sich Emily der Bank und setzte sich auf die andere freie Seite. Zwischen ihnen fast die gesamte Banklänge Platz. Noch immer wortlos nahm sie sich eine neue Zigarette aus der Packung, zündete sie sich an und pustete den Rauch in die entgegengesetzte Richtung. Sie lehnte sich zurück und betrachtete die Schatten, die von den gelblichen Laternen geworfen wurden. Eine fast schon stille, verlorene Welt war es hier, das Grün inmitten New Yorks. Vollkommen abgeschieden. Keine Menschenseele.
Außer ihr. Und das Mädchen neben ihr.

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Conny & Emily ~ Rest Means Peace (24.11.2022)

von Emily am 15.04.2023 16:21

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Thanksgiving 2022, New York. Es ist das Familienfest Amerikas. Doch nicht jeder genießt diesen Feiertag auch wirklich. Sowohl die Wirtschaftsmathematikerin & Ghostwriterin Cornelia Weimann, als auch die rauchaffine McDonalds-Mitarbeiterin Emily Corbin sind Teil einer Großfamilie - und ausgesprochen introvertiert. Beide halten es beim Truthahn-essen nicht allzulange aus und entfliehen dem vollen Haus ihrer Familie, um zuflucht im menschenverlassenen Park zu suchen. Eine Situation, wo diese beiden einsamen dunklen Seelen aufeinander treffen und eine Verbindung finden sollen, mit der beide nicht gerechnet haben...

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Re: Mia & Emily ~ Shadows are Darker at Night (Oktober 2023)

von Emily am 13.04.2023 17:18

Durch die schmalen Schlitze der heruntergelassenen Rolladen und die schwarzen, halb durchsichtigen zugezogenen Vorhänge drang mühsam ein wenig Licht in die heruntergekommene, dreckige und dunkle Wohnung der 29-Jährigen. Sie legte einen Arm quer über ihre Augen - doch wach, war wach. Mit einem unverständlichen Murren tasteten ihre Hand zur Seite, bekam auf dem Wohnzimmertisch die Zigarettenschachtel zu fassen und zog sich gleich eine Kippe heraus. Etwas lustlos setzte sie sich auf, steckte sich die Zigarette in den Mund und zündete sie an. Sie nahm einige tiefe Züge, die Augen noch geschlossen. Dann wurde sie ruhiger, rauchte in Ruhe zu Ende und atmete nochmal tief durch. Mit einer Hand fuhr sie sich durch ihre schwarzen Haare und blieb in etlichen Knoten hängen. Großartig. Sie machte den restlichen kleinen Stummel im überquellenden Aschenbecher auf dem Wohnzimmertisch aus, zündete sich gleich eine neue an und ging ins Bad, wo sie sich zunächst einmal kämmte (dabei die Kippe im Mund haltend) und einen provisorischen lockeren Zopf nach hinten machte. Sie ging ins Schlafzimmer. Mia schlief noch, die Decke nur über Bein und Bauch, einige rote Strähnen hingen ihr in den Mund. der Raum roch nach Alkohol. Sicher würde sie später auch noch duschen wollen. Alles der Reihe nach. Sie holte sich frische Kleidung, zog sich im Wohnzimmer dann um (die dreckige warf sie einfach in die Ecke - konnte sie irgendwann später noch nach holen) und ging dann in die Küche. Sie trug jetzt nur ein schwarzes eng anligendes T-Shirt, wo man die Brandnarben in einem Viereck ihres linken Unterarmes gut sehen konnte, sowie eine schwarze Jogginghose. Wenn sie später rausging, würde sie sich angemessener anziehen, doch Daheim war dies ihre Mode und sie würde das nicht ändern, nur weil da jetzt jemand in ihrem Schlafzimmer lag.
Sie machte die Kaffeemaschine an, toastete zwei Brote und holte etwas Schinken und Käse raus, ebenso wie Teller, die sie auf den Tisch stellte. Sie kehrte ins Badezimmer zurück um aus dem Medizinschrank eine starke Schmerztablette herauszuholen (die wären sicher nicht nur für Mias Kater, sondern auch für ihren restlichen Körper gut) und legte diese auf Mias Teller. Da sie nicht wusste, wann Mia aufwachen würde, stellte sie ihr eine leere Tasse hin, goss nur sich selbst Kaffee ein. Sie aß ein Brot, welches dünn mit Butter und einer dünnen Scheibe Käse belegt war und dann wartete sie. Mia sollte aufstehen, duschen, essen und dann würde Emily sie auf direktestem Wege zum Hotel bringen. Selbst. Sie würde nicht riskieren dass die Rothaarige abhaute, sich erneut betrank und schon wieder bei ihr vor der Haustür stand. Nein, einmal reichte wirklich zu Genüge.

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Re: Mia & Emily ~ Shadows are Darker at Night (Oktober 2023)

von Emily am 13.04.2023 12:40

Es brauchte nichtmal Emilas Beobachtsungabe um wahrzunehmen, dass man mit Mia tatsächlich gar nichts mehr anfangen konnte und sie vollkommen durch war. Aber für den Moment war es Emily sogar fast Lieber, als dass sie nüchter gewesen und sie von vorne bis hinten voll gelabert hatte. Stattdessen nutzte sie die betrunkene Ruhe, um sich um die Hände zu kümmern. MIt dem nassen Lappen säuberte sie vorsichtig die blutigen Handflächen, ehe sie nach einem Desinfektionsspray griff (ja, auch wenn ihre Wohnung aussah und roch wie eine Mülldeponie, hatte sie dennoch Hygienemittel!), sprpühte die Wunden ein und holte dann den Erste-Hilfe-Kasten. Obwohl des Desinfektionsmittel in den Wunden höllisch brennen musste, zuckte Mia lediglich schwach zusammen und murmelte irgendetwas das sie beim besten Willen nicht verstand. Sie schien bereits halb zu schlafen, ihr Kopf lehnte gegen die Wand, sie saß schräg. Die Raucherin drückte den Mull auf die Wunden und verband erst die eine, dann die andere Hand, wobei sie die Finger frei ließ. Die hatten zwar auch und hier kleine Wunden, aber nichts Weltbewegendes. Anschließend säuberte und desifizierte sie auf gleiche Weise die Wunde über der Stirn und klebte dort ein einfaches Pflaster drüber. Sie sah sich die Knie an, verzichtete hier auf Pflaster, aber säuberte und desinfizierte ebenfalls, nur zur Sicherheit.
"Okay. Jetzt gehts nochmal hoch.", warnte Emily, auch wenn die Rothaarige das wahrscheinlich gar nicht mitbekam, legte sich erneut den Arm um die Schulter, und halb zog, halb trug sie nun die besoffene Frau ins Schlafzimmer und auf ihr breites Einzelbett. Sie legte sie ab, sah sich in dem dunklen Zimmer um, wo sich in den Ecken ebenfalls Wäschetürme stapelten (sowohl saubere, als auch dreckige) und seufzte. Vorsichtig durchsuchte sie Mias Taschen, fand Portmonee (sie legte es auf den Nachttisch, wofür sie einen vollen Aschenbecher beiseiteschob) und das Handy. Grade als Emily es in ihren Finger hatte, ploppte eine von vielen Nachrichten auf von einer gewissen 'Svea 💖 Jarndal' Sie lautete. "Sag mir jetzt endlich wo du steckst, bitte!!! Ich mach mir Sorgen!!"
Na großartig. Kurz zögerte Emily, dann seufzte sie, drückte lange auf die Nachricht, sodass sich der Chat öffnete ohne dass sie das Handy entsperren müsste und tippte: Sie ist bei mir. Sie schläft. Ich schick sie morgen zurück zum Hotel. ~ Emily. Das letzte was sie jetzt noch gebrauchen konnet, war eine besorgte Freundin die sturmklingelte. War ein ruhiger Abend wirklich zu viel verlangt? Sie machte das Handy aus (sie hatte wirklich keine Lust auf eingehende Anrufe) und steckte es anschließend am Nachttisch an den Strom an. Genausowenig Lust auf nervige Anrufe hatte sie nämlich auch auf eine tobende Mia weil das Handy seinen Geist aufgegeben hatte oder ähnliches.
Sie seufzte und betrachtete die schlafende Mia. Sie zögerte. Fragte sich wirklich was ethisch oder moralisch jetzt richtig oder falsch wäre. Doch mit einem kleinen Anflug von schlechtem Gewissen beschloss sie, in diesem Fall einfach ihrem lesbischen Trieb zu folgen. Sie meinte es nur gut. Mia sollte nicht mit Klamotten schlafen müssen - erst recht nicht sollte sie sich die Nacht übergeben. Also öffnete sie den Gürtel und zog Mia vorsichtig die Hose aus, welche sie nun über das Fußende des Bettes hängte. Anschließend hievte sie Mia in eine sitzende Position, um ihr das Shirt über den Kopf zu ziehen (verdammt, trotz des Alkohols roch sie gut) und es zu der Hose zu legen. Vorsichtig bettete sie Mia züruck. Sie betrachtete den schmalen weiblichen Körper mit den Sommersprossen dort. Ihr Puls beschleunigte sich minimal. So wie Mia jetzt da lag, sah sie fast friedlich aus. Fast glücklich. Leise beugte sie sich hinunter, ihre Lippen streiften das Schlüsselbein der Schlafenden und gaben ihr einen sanften Kuss. Dann erst nahm sie ihre Decke die irgendwo an der Seite zusammengeknüllt gelegen hatte, und breitete sie über dem Körper aus. Dann führte ihr Weg sie ins Bad, wo sie einen Eimer holte, den sie direkt neben das Bett stellte (nur für den Fall das Mia die Nacht oder am nächsten Morgen kotzen musste - was bei Betrunkenen ja gerne mal geschah) und endlich konnte sie sich in ihr Wohnzimmer zurückziehen, wo sie sich sofort eine Kippe anzündete. Schnell hatte sie sie ausgeraucht. Es folgte eine Zigarre (die rauchte sie seltener, weil sie teurer waren, aber sie waren auch stärker und das brauchte sie grade), gefolgt von einer weiteren Zigarette, welche sie sich diesmal an ihrem Unterarm ausdrückte - dort, wo schon etliche Brandnarben die gleiche Stelle bedeckten. Sie wusste selbst nicht genau wieso. Vielleicht einfach für ihre kleine Untat eben an der Schlafenden. Und dann legte sie selbst auch endlich die Füße hoch über die Sofalehne, legte sich das dunkle Kissen unter ihrem Kopf zurecht - und schloss die Augen um in die Traumwelt abzugleichen.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.04.2023 13:33.

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Re: Mia & Emily ~ Shadows are Darker at Night (Oktober 2023)

von Emily am 02.04.2023 18:16

Diesmal zuckte Emily tatsächlich zurück, als ine ienr deutlichen Alkohollfahne Mias Lippen ihre Wange striffen. Sofort fuhr sies ich mti einer Hand über die Stelle. Nein. Nein, nein, nein. Gott, diese Nacht würde ein einziger Alptraum. Warum egnau hatte sie nochmal ein Auge auf die rohaarige Bekanntschaft aus dem Internet halten wollen? Doch eigentlich kannte Emily die Antwort darauf selbst. Auf ihre eigene gewisse zurückhaltende und schattige ARt und WEise war sies chon immer neugierig gewesen und ahtte sich für andere - inbesondere die Psychologie der Anderen - interessiert. Nur eben aus Entfernung, nicht solcher Nähe.
Verdammtes Verantwortungsgefühl. Daran war allein die Gruppe der Nachbarshelden schuld, zu der sie dazugestioßen war. Und vielleicht auch ein wenig ihre Eltern. Ein Teil von ihr, den sie nicht immer mochte.
Sie ignorierte Mias gelallte Wore, führte sie einfach weiter. Als sie an ihrer Haustür angekommen waren, ließ Emily Mia kurz los, um die Tür vernünftig öffnen zu können - und das erwies sich als FEhler. Kaum klickte es und die Tür schwang auf, hörte sie den Laut eines zu Boden fallenden Körpers - und als sie sich umwandte lag Mia auf den Boden. Ihre ohnehins chon aufgeschürften Hände bluteten nun richtig, sie konnte Hautfetzen erkennen und eine Wunde über dem einen Auge.
"Fick dich doch.", flüsterte Emily leise. Es juckte sie in deN Fingern eine zu rauchen, doch das musste sie für den Moment wohl verschieben. Stattdessen bückte sie sich also, schob sich Mias einen Arm ohne Kompromiss über die Schulter, lehielt sie fest, legte den anderen Arm um Mias Hüfte und hievte sie so hoch. Wenn sie reihern soltle, dann war das jetzt ebenso. Viel schlimmer konnte es ohnehin nicht mehr werden.
Mias Füße schliffen mehr über den Boden, als dass sie gingen, doch auch das spielte keine Rolle mehr. Sie hievte die Gotografin Stufe für Stufe die Treppe hoch und drückte sie dann gegen das Geländer. "Halt dich da fest, wenn du kannst.", sagte sie kühl und abweisend, während sie nun die Tür zu ihrer Wohnung öffnete.
Wieder nahm sie Mias Arme und zerrte sie nun hinein.
Alle Jalousinen waren unten, entsprechend herrschte maximal düsteres Licht. Die Luft war abgestanden, verbraucht und roch nach Nikotin. Die Ecken waren zugestelt mit irgendwelchem Gerümpel und es war offensichtlich, das lange nicht geputzt worden war. Dies war ihre kleine düstere Welt. Sie zog Emily durch den engen Flur wo die Tapete hier und da abblätterte, geradewegs geraus in das kleine Bad mit den gelben Fliesen und düsteren Schimmerlicht. In der Ecke zog sich ein Spinnweben entlang gemeinsam mit der kleinen Untermieterin. Sie hatte sicher noch mehr. Sie bugsierte die Rothaarige auf die Toilette, nahm sich einen Waschlappen und ließ kaltes Wasser über ihn laufen. Nach einem kurzen Blick hatte sie entschieden, was am wichtigsten war. "Zeig mir mal deine Hände.", sagte sie und der leicht genervte Befehlston in ihrer Stimme ließ keinen Widerspruch zu.

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Re: Mia & Emily ~ Shadows are Darker at Night (Oktober 2023)

von Emily am 29.03.2023 11:36

Zu. Viel. Begeisterung. Viel zu viel Begeisterung. Im ersten Augenblick war Emily drauf und dran einfach einen Schritt zurückzutun, doch das hätte zwangsläufig eine stürzende Mia zufolge gehabt - was die Schwarzhaarige normalerweise  zwar nicht gestört hätte, doch Mia war dermaßen betrunken, dass ihre Reflexe nicht mehr funktionierten, und ein komplett aufgeplatztes und aufgeschlagenes Gesicht wollte selbst Emily nicht für ihre Internet-Bekanntschaft.
Also blieb Emily wo sie war und nutzte die 'Umarmung' mehr dazu, die Betrunkene festzuhalten, damit sie nocht ein weiteres Mal zu Boden ging. Eine Welle von Alkohol-Atem schlug ihr ins Gesicht, welche sie kurz den Atem anhalten ließ. Wie hielt Enoch so etwas nur mit Junkies aus? Sie konnte sehen, dass Mias Hände aufgeschürft waren, ihre Hose war an den Knien zerrisen, auch darunter konnte sie Blut erkennen. Großartig, wirklich.
Emily folgte dem Blick der Lallenden zu dem großen Club. "Oh nein, da wirst du ganz sicher nicht hin.", widersprach Emily. Sie selbst hatte ganz ehrlich nicht das Geld für ein Taxi, ob Mia noch genügend in den Taschen hatte nach ihrem Saufgelage bezweifelte sie auch. Also war die Entscheidung - gegen ihren Willen - schnell gefallen. "Ich wohne nicht weit von hier. Du kommst mit zu mir.", bestimmt packte sie die Rothaarige an den Schultern, drehte sie in die richtige Richtung und legte dann einen Arm um ihre Hüfte, um ihr beim Gehen hoffentlich genug Halt zu geben, damit sie nicht erneut stürzen würde. Langsam ging sie los.
Es gab vieles, was Emily gerade auf der Zunge lag zu sagen und zu hinterfragen. Doch sie tat es nicht. Sie bezweifelte dass Mia sich am nächsten morgen an dieses Gespräch erinnern würde und somit wäre es verschwendete Atemluft. Denn alles was Emily potentiell gerade aus Mia herauskitzeln könnte, meinte sie auch so schon zu wissen. Also führte sie sie einfach ohne ein Wort langsam in Richtung ihrer kleinen, abgeranzten und dunklen Wohnung.

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Re: Mia & Emily ~ Shadows are Darker at Night (Oktober 2023)

von Emily am 16.03.2023 11:12

Erst vor kurzem war Mia tatsächlich in New York City angekommen. Mehrmals hatte die Rothaarige Emily geschrieben, wann und wo sie sich treffen wollten. Doch wann immer sie dieses Thema angeschnitten hatte, hatte Emily ihr einfach nicht mehr geantwortet. Sie war nicht interessiert an einem Treffen. Nicht von Angesicht zu Angesicht. Sie konnte so etwas nicht. Emily war es gewohnt am Rand zus tehen, keinerlei soziale Interaktionen zu haben und einfach nur zu beobachten. Und so war es auch am Besten. Sie wüsste gar nicht, wie sie sich in einer direkten Konversation verhalten sollte, geschweige denn mit jemandem, der sie (aus welchen abstrusen Gründen) mochte. Es überforderte sie schlichtweg.
Aber dennoch hatte sie Interesse an der Skandinavierin, welche sich ihrer Situation (soweit hatte Emily sie sogar durchs Handy schon duchschaut) wohl überhaupt nicht einschätzen konnte. Und so beobachtete sie. Mia hatte ihr das Hotel genannt, also war es ein leichtes von einer Park-Bank in der Nähe des Hotels den Eingang unauffällig im Blick zu haben. Ihr zu folgen. Sie zu beobachten. So wie auch diese Nacht. Emily hatte sich kurzerhand eifnach ebenfalls in ein Taxi gesetzt und gesagt, es solle dem anderen folgen. So hatte sie den Irish Pub gefunden - ein Pub, den Emily bereits kannte und oft beobachtet hatte. Gegenüber war ein Parkhaus, welches sie hinaufstieg, sich an die Brüstung setzte und von dort den Eingang von oben herab beobachten konnte. Es dauerte lange bis Mia zurückkam. Schwankend und offensichtlich betrunken. Sie sang lallend. Sie stürzte, rappelte sich in sehr komplizierten Posen wieder auf und suchte sich weiter den Weg.
Emily stand auf, steckte sich eine neue Kippe an, verließ das Parkhaus, verfolgte der Betrunkenen. Die Richtung in die sie ging war absolut keine gute Idee. Der Club der dort war, war richtig groß, laut, mit vielen Getränken und auch vielen Drogen. Das wusste sie durch Enoch.
"Scheiße.", murmelte Emily leise, drückte die Zigarette einfach in ihrem Handballen aus (sie mochte den leichten heißen Schmer in ihrer Handfläche dabei) und begann zu rennen. Es brauchte nicht viel um Mia einzuholen. Sie war nicht grade schnell unterwegs.
"Hey!", hielt sie sie auf und packte sie am Arm, um sie zum einen zum Anhalten und zum Anderen auch am Umfallen zu hindern. "Was glaubst du wohin du gehst, hm?"

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Mia & Emily ~ Shadows are Darker at Night (Oktober 2023) {Beendet}

von Emily am 16.03.2023 10:31

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Quelle: Tumblr                                                                  Quelle: YouTube

Oktober 2023. Endlich hat Mia Rosenblom es endlich geschafft zusammen mit ihrer Partnerin Svea den amerikanischen Kontinent zu besuchen: genauer gesagt die Stadt die niemals schläft - New York City. Ihre Online-Bekanntschaft Emily Corbin hielt sich an ihre Vorhersage, dass ein Treffen mit der aufgequirlten Fotografin nicht ihres wäre. Dennoch behält die dunkle Raucherin von weitem einen interessierten Blick auf ihre Bekanntschaft. Als diese jedoch in einer Nacht vollkommen betrunkenen über die Straßen wanken sieht, wird ihr klar dass sie wohl doch eingreifen muss - und sie kann einem persöntlichen Treffen nicht mehr aus dem Weg gehen...

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.03.2024 09:37.

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Re: Emily - Bilder

von Emily am 15.03.2023 11:32

Anderes (Plays, Gästebuch, etc.):
Steckbrief
1)
folgt

2) Eva Green Twitter
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Datum: 15.03.2023 15:51

3) Eva Green
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Datum: 15.03.2023 15:55

4) Eva Green in Franklyn
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Datum: 15.03.2023 15:56

5) Eva Green
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Datum: 15.03.2023 15:59

6) Eva Green
Seite: Pinterest (ursprünglich Tumblr)
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Datum: 15.03.2023 16:00

7) Eva Green als "Vanessa Ives" in Penny Dreadful
Seite: Pinterest (ursprünglich Tumblr)
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Datum: 15.03.2023 16:03

8) Eva Green in Proxima
Seite: Tenor
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Datum: 15.03.2023 16:05


Plays
"Enoch & Emily ~ Burning Drugs (2021) | FSK18"
   Emily aka Eva Green
     Seite: Twitter @evagreenpost
     GIF-Link: https://twitter.com/i/status/1206556249548115968
     Datum: 15.03.2023 17:36

   Enoch aka Josh Taylor
     GIF selbst erstellt von Video
     Datum: 10.06.2021

"Louisa & Emily ~Tell Me About You (2022)"
   Emily aka Eva Green
     Seite
: Spletnik
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     Datum: 15.03.2023 17:47
  
Louisa aka Kailee Morgue
     Seite: Tumblr
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     Datum: 15.03.2023 17:52

"U-Bahn"
   Emily aka Eva Green
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     Datum: 15.03.2023 17:58
   Enoch aka Josh Taylor
     GIF selbst erstellt von Video
     Datum: 17.03.2022
   Louisa aka Kailee Morgue
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     Datum: 15.03.2023 17:55

"Joe & Emily ~ Let Me See Your Darkness [ZWANGSCUT]"
   Joe aka Cameron Monaghan
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     Datum: 15.03.2023 18:03
   Emily aka Eva Green
     Seite: Twitter @spellhawkspress
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     Datum: 15.03.2023 18:06


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1) Smoke GIF
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Datum: 16.03.2023 12:07

2) Eva Green GIF
Seite: NolanFans
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Datum: 16.03.2023 12:10

3) Smog Beijing GIF
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Datum: 16.03.2023 12:12

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.03.2023 12:12.
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