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Emily

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FSK 18 Mensch flexibel lesbisch homoromantisch Geübter erfunden Apokalypse

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Re: Enoch & Emily ~ Burning Drugs (2021) | FSK18

von Emily am 17.07.2023 15:45

Hinten ihnen tobte es ohrenbetäubend. Das Knirschen und Krachen als die Decke endgültig in einem Flammen-Inferno niederbarst schien gegen ihre Trommelfelle zu drücken, eine Hitzewelle sich über ihre rußbedeckte verschwitzte und gerötete Haut und brachte ihre angeflemmten Haare zum Wehen. Die sehr wahrscheinlichen Drogenküche, welche Enoch und sie aus dem Höllenfeuer gerettet hatten, machten sich beim Klang der sich nähernden Sirenen auf und davon. Stolpernd, überienanderfallend und hier und da ebenfalls erbrocehnes ausspuckend, schten sie sich hustend und röchelnd verzweifelt ihren Weg in die Dunkelheit. Emily fragte sich wem - oder wie vielen - von ihnen die Flucht gelingen würde. Sie hatten ihnen das Leben gerettet und für den Moment war das alles, was für Emily zählte. Sie wartete, bis Enoch halbwegs beisammen war. Sie selbst war auch nicht auf der Höhe. Der Rauch hatte ihr zwar nichts angetan, ja sie sogar eher belebt, doch die Drogenerfahrung die sie eben unfreiwilligerweise gemacht hatte, spielte sich noch immer in ihrem Schädel ab, in einer nahezu beängstigenden Intensität und Detailheit. Sie würde darüber nachdenken müssen, das durchgehen müssen. Doch nicht jetzt, nicht hier. Nichts sehnte sie sich grade mehr als die Dunkelheit und Schwärze ihrer Wohnung, ihrer eigenen vier Wände.
Sie nickte Enoch ershcöpft zu und gemeinsam machten sie sich auf den Weg. Emily schlug absichtlich den Weg durch den Wald ein, nicht den Weg durch die Straße. Äste und Zweige knackten unter ihren Schritten, wenn auch nur leise und hier und da. Die Sirenen hinter ihnen waren verstummt, die Rettungskräfte vor Ort eingetroffen. Eine Weile erhellte das Blaulicht noch dei ersten Bäume, ließen die werfenden Schatten noch dunkler wirken, aber dann waren sie auch aus der Sichtweise des Blaulichtes und allein. Schlielich erreichten sie wieder die Straße. Die Stadt.
"Wir werden den anderen davon berichten müssen, oder?", sagte Emily schließlich. Enorme Kopfschmerzen waren angeschwollen. Ihre Aufmerksamkeit hatte rapide abgenommen, auch wenn sie sich darum bemühte sie irgendwie aufrecht zu erhalten. Aber sie musste sich wirklich erholen. Dringend. Die Erschöpfung konnte man ihr wahrshceinlich nicht nur ansehen, sondern auch anhören.

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Emilys Briefkasten

von Emily am 06.07.2023 16:22

***folgt***

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Re: Adria & Emily ~ Dark Aura

von Emily am 23.05.2023 17:41

Es dauerte, bis die Fremde auf ihre Frage antwortete - doch reagieren tat sie direkt. Es war wie immer spannend, die Fremde zu beobachten. Emily verfügte vielleicht nicht über soziales Talent, dafür jedoch über eine ausgeprägte Menschenkenntnis. Nicht weil ihr das angeboren wäre, nicht weil sie Psychologie oder Medizin oder etwas derartiges studiert hätte. Sondern schlicht und ergreifend, weil sie schon immer die Andere gewesen war, schon immer die Außenseiterin. Doch anstelle von anderen Außenseitern, die sichin ihre dunklen Höhlen verkrochen und in Depressionen verfielen ode rjene, die alles taten und versuchten um akzeptiert und in die Gesellschaft und die Gruppe aufgenommen zu werden, hatte Emily ihren Platz angenommen und perfektioniert. Sie hielt sich am Rand, sie blieb am Rand und sie beobachtete. Sie beobachtete einfach nur. In der Schule hatte sie beobachtet, in ihrer Freizeit beobachtete sie. Sie beobachtete die Menschen auf der Straße und im Park, in Clubs und unterwegs. Sie beobachtete sie tagsüber und nachts, in Gruppen und allein. Und oh wie viel man entdecken, wie viel man lernen konnte wenn man einfach nur hinsah. Schwieg und ganz genau hinsah, ganz genau lauschte. Die Leute wussten nichts über sie, aber sie... sie wusste so viel über die Leute. Und das so oft in nur so kurzer Zeit.
Auch die Bewegungen ihres Gegenübers verrieten so viel. ihre trockenen Hände zitterten leicht und sie presste ihre Beine gegen ihre Hände um dies zu unterdrücken. Ihre Augen flogen kreuz und quer umher, als würden sie Sicherheit suchen, ehe sie sich schließlich und plötzlich fest entschlossen auf Emily richteten. Und ihr Atem war leicht erhöht, obwohl sie in normalem Tempo gekommen war. Sie hatte Angst. Wovor vermochte Emily (noch) nicht zu sagen, aber sie hatte Angst und sie war eine PErson, welche sich nicht von dieser Angst beherrschen lassen wollte, sondern im Gegenteil, darüberstehen. Sie wollte die Kontrolle darüber haben, und diese nicht abgeben. Das sprach nach schweren Erfahrungen - aber auch nach laufender Heilung. Oder sie war einfach ein sehr durchsetzungsfähiger Mensch. Doch Emilys Intuition (der sie grade bei ihren Beobachtungen oft vertraute) plädierte für die erste These.
Und dann kam endlich die Frage. Warum ist deine Aura so dunkel? Und Emily konnte nicht anders. Sie konnte nicht einfach anders, als ein leises Lächeln auf ihren Lippen zuzulassen, ein zufriedenes Lächeln, fast mit ein wenig Vorfreude, und als sie ihre eigentblich blaugrauen Augen auf adria richteten, schienen diese fast dunkel zu glitzern. "Soll ich es dir zeigen?", bot sie leise mit ihrer rauchigen Stimme an und hoffte, hoffte so sehr sie möge ja sagen. Es kribbelte ihr in den Fingern, es kribbelte ihr so sehr in den FIngern. Eine solche Gelegenheit bot sich ihr nur selten - die Gelegenheit jemanden bei ihren Fähigkeiten zusehen zu lassen, einen Außenstehenden noch dazu. Die meisten hatten nie den blassesten Schimmer, dass sie dahintersteckte. Die Reaktionen waren auch in der Regel befriedigend genug für Emily, oder wenn nicht die Reaktioen, dann wenigstegns die Konsequenzen. Doch eine Zuschauende, und dann auch noch anscheinend Wissende... oh, wie sehr sie hoffte, dass sie ja sagen würde. Es würde auch nichts Schlimmes sein, gar nichts Schlimmes. Nur eine kleine Demonstration..

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Re: Conny & Emily ~ Rest Means Peace (24.11.2022)

von Emily am 22.05.2023 18:40

Emily häte nicht damit gerechnet, dass das Mädchen ihr ihr Buch und ihre Notizen einfach so zeigen würde. Die Raucherin war sich nur allzu bewusst, dass sie alles andere als eine vertrauensvolle Erscheinung war. Ihre Aura war dunkel, selbst jene ohne Beobachtungsgabe spüren das, und so wurde Emily natürlicherweise vermieden. Die Leute missachteten sie, gingen an ihr vorbei und wenn man sie überhaupt bemerkte, dann im negativen und unheimlichen Sinne. Sie war diejenige, an der man lieber schneller vorbeiging, diejenige, bei deren Anwesenheit man sich unwohl und unsicher fühlte. So war es schon immer gewesen und so gefiel Emily es auch. Damit konnte sie umgehen und sie hatte auch schon oft ihren Nutzen daraus gezogen. Sie mochte ein Teil dieser Welt sein, doch sie war kein Teil dieser Gesellschaft.
Es geschah sehr, sehr selten, dass man die begnadete Beobachterin überraschte, die ein solches Talent dafür hatte, die Hintergründe und Gedanken der Menschen um sie her zu durchschauen. Doch dieses Mädchen hatte es geschafft. Das verwirrte Emily. Es fühlte sich beunruhigend an, und gleichzeitig entfachte es ihre Neugierde nur noch mehr. Etwas an ihr war anders.
Doch fürs Erste ließ sie ihre Augen über die fein säublich geschriebenen Worte schweifen, lasen sie schnell, saugten sie förmlich in sich auf. Die Worte hatten etwas melodiöses an sich. Nicht wie ein Gedicht, sondern...
"Ein hübsched Lied.", sprach Emily ihre Gedanken aus als sie fertig war, lehnte sich wieder zurück und hatte schon eine neue Zigarette entzündet, von welcher sie einen tiefen Zug nahm. "Ich fühle mich geehrt, dass ich darin vorkomme.", sie bedachte Conny mit einem interessieren Seitenblick und ihre Mundwinkel formten sich füür eine Skeunde zu dem kleinen Ansatz eines Lächelns, dass jedoch sofort wieder verschwunden war. Sie zögerte. Wartete.
"Emily.", erwiderte sie dann schließlich, noch immer mit zur Seite geneigtem Kopf und Conny - wie sie nun wusste - betrachtend. Wieder verging etwas Zeit. Dann: "Du schreibst schon lange." Es war mehr eine Feststellung als eine Frage. Die Auswahl der Worte, die Art und Weise wie Vonny ind em Schreiben aufzugehen schien sagten Emily, dass diese das nicht unbedingt erst seit gestern machte. Es schien ihre Leidenschaft zu sein. So wie Emilys Leidenschaft der Rauch und das Beobachten war.

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Re: Conny & Emily ~ Rest Means Peace (24.11.2022)

von Emily am 14.05.2023 11:50

2achdem Emily ihre neue Zigarette entzündet hatte und da Feuerzeug erneut in den Untiefen ihres schwarzen Mantels verschwunden war, sah auch sie wieder zu dem Mädchen. Sie hatte den Blick von ihr auf sich gespürt, doch nun sah sie erneut in das Buch vor ihr. Hatte umgeblättert. Emily konnte aus ihrer Tasche einen kleinen Radiergummi herauslugen sehen. Das Mädchen schien nicht darauf zu achten. Es juckte der Raucherin in den Fingern. Wie es das so oft tat. Aus keinem bestimmten Grund. Wie oft sie in ihrer Vergangenheit deswegen Ärger bekommen hatte. Von Lehrern, Mitschülern, ihren Eltern. Es war natürlich nicht oft aufgefallen. Aber wenn man es so oft tat, dann blieb es manchal nicht aus. Es hatte keine große Rolle gespielt. Emily war ohnehin die Außenseiterin gewesen. Sie hatten ihr nicht viel anhaben können.
"Das verstehe ich. Mir geht es genauso.", antwortete Emily auf die schlichte Aussage 'zu viele Leute', als Antwort auf ihre Thanksgiving-Flucht. Dann nickte die Schwarzhaarige zu dem Buch, in welches das Mädchen auf die neue Seite bisher nur wenige Worte gesschrieben hatte. "Was schreibst du?", fragte sie, und beugte sich dabei minimal zu ihr, so als wolle sie Interesse am Buch bekunden (tatsächlich hatte sie Interesse, allerdings würde sie dies normalerweise nie offen zeigen) - stattdessen nutzte sie diese kleine Verlagerung und die Ablenkung des Mädchens aus ihren Gedanken, um ihre Hand auszustrecken und sich den Radiergummi zu ergreifen. Einen Moment später befand er sich schon sicher in ihrer Manteltasche ohne dass jemand etwas bemerkt hatte. Ein kleines Triumphgefühl durchschoss ihren Körper. Wie sie diese kleinen Erfolge liebte. Genauso wenn sie mit auf Beobachtungen basierenden Aussagen richtig lag. Ihre kleine geheime dunkle Sucht. Neben dem offensichtlichen Rauch.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.05.2023 14:03.

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Re: Adria & Emily ~ Dark Aura

von Emily am 13.05.2023 15:45

Innerhalb von Sekundenbruchteilen entschied es sich. Die Fremde kam auf sie zu und wandte dabei ihren Blick nicht ein einziges Mal von dem Emilys ab. Ebenso wenig wie die Rauchkünstlerin ihren Blick abwandte. Ruhig sah sie der Person entgegen, während ihre Augen bereits wieder alles an Informationen aufsaugten, die sie vom ersten Blick her nehmen konnte. Sie war gpeflegt, dünn und schien trockene Haut zu haben, über die sie sich unbewusst immer wieder juckte. Man konnte leichte Striemen erkennen und die lose trockene Haut vor allem an ihren Händen, je näher das Mädchen trat. Sie hatte nur leichte Augenringe, blinzelte öfter, so als wolle sie die Welt um sich herum eigentlich gar nicht so wahrnehmen wie sie es tat und gleichzeitig war sie eindeutig mutig, wollte ihr Leben selbst bestimmen - das konnte man daran erkennen, wie zielstrebig sie auf Emily - die schwarze rauchende, ungeheure Fremde - zuging.
Und dann kam auch schon der Moment. Sie war bei ihr. Setzte sich neben sie. Emily ließ sie dabei noch immer nicht aus dem Blick, war ihr die ganze Zeit mit unergründlichen blaugrauen Augen gefolgt. Als sie sprach kam Emily ein leichter Geruch entgegen, der die Raucherin entfernt an überreifes Obst erinnerte. Kurz darauf wusste sie es: Azeton. Sie vermerkte es sich in ihren Gedanken, obgleich sie schon eindeutig zu wissen glaubte, woher es rührte. Ihr Gegenüber litt an Diabetes Typ 1.
"Emily.", erwiderte Emily lediglich auf die Vorstellung und nahm einen weiteren tiefen Zug ihrer aktuellen Zigarette. Da die andere so konsequent und zielstrebig auf sie zugegangen war, war der nächste Schritt klar. "Was kann ich für dich tun?" Irgendetwas musste diese Fremde wollen. Irgendetwas musste sie bemerkt haben oder loswerden wollen, denn ansonsten säße sie nicht jetzt hier neben ihr.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.05.2023 17:29.

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Re: Conny Weimann

von Emily am 10.05.2023 07:45

Emily hätte hier dann jetzt wohl gerne mal einen Platz

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Re: Adria & Emily ~ Dark Aura

von Emily am 03.05.2023 19:55

Emily saß auf der Bank des kleinen Parks und sog an ihrer Zigarette. Es war nur ein ganz kleiner Park. EIgentlich mehr ein winziger Kinderspielplatz. Es gab genau ein Klettergerüst und eine Doppelschaukel. Mehrere üeberfüllte Mülleimer und Bänke für die wartenden Eltern. Doch grade war nur eine Mutter mit ihrem Sohn da. Emily beobachtete in Ruhe weiterrauchend, wie der Junge die oberste Spitze erklomm, seiner Mutter zujubelte und rief, sie solle ein Bild davon machen, weil er den Thron der Welt erklommen habe. Als Kind war es noch sehr einfach die Weltherrschaft zu erringen. Doch je größer man wurde, desto größer wurde auch die Welt und mit ihr auch die Probleme.
Emily inhalite noch mehr des guten Rauchs hinein in ihre schon lange schwarz gewordenen Lungen und stieß ihn langsam wieder aus. Die Dämmerung kam langsam. Die Mutter rief ihren Sohn, nachdem sie das Bild genommen hatte, der jedoch lieber wie ein Kletteräffchen im Gerüst hing, lachend außerhalb ihrer Reichweite. Welchen Weg er wohl einschlagen würde? Ob er es schaffen würde sich gegen das Leben durchzusetzen? Anders als seine Mutter? Emily konnte den Abdruck an dem Finger der Mutter erkennen, wo einstmals ein Ring gewesen war. Sie war geschieden und die Schatten unter ihren Augen, die sie mehr schlecht als recht mit Schminke zu überdecken suchte, zeugten von schlaflosen Nächten. Außerdem hatte sie eine ganz seichte Fahne gehabt, fast übertüncht von Pfefferminz-Bonbons, als sie bei ihrer Ankunft an Emily vorbeigegangen war. Der Junge würde kein einfaches Leben haben mit einer Alkoholikerin als Mutter (wenn sie es noch nicht war, so würde sie es bald werden, so viel war sich Emily sicher).
Und dann spürte sie einen Blick auf sich. Sie wandte den Kopf um und sah am einen der beiden Eingänge des kleinen Parks ein Mädchen stehen. Ihre brünetten glatten Haare hingen ihr bis knapp über ihre Schultern. Sie schien etwas zu leicht bekleidet für das kühle Wetter, doch das war nicht das Ungewöhnliche. Ihr Blick ging gradewegs in ihre Richtung. Und nicht nur in ihre Richtung. Gradewegs in ihre Augen. Und Emily erwiderte diesen Blick. Es war ein langer Augenblick absolut non-verbaler Komunikation. Dessen war sich Emily mehr als nur bewusst. Denn normalerweise übersah man sie. Emily war diejenige die in den Schatten verschwand, diejenige die man vergaß sobald sie aus dem Blickfeld verschwunden war, diejenige die nichts wert war und um die sich keiner kümmerte, diejenige am äußersten Rand der Gesellschaft.
Doch diese Fremde sah sie. Sah sie direkt an. Und jetzt blieb nur noch die Frage: würde sie kommen oder fliehen?

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.05.2023 15:31.

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Adria & Emily ~ Dark Aura [Abgebrochen/Beendet]

von Emily am 03.05.2023 19:45

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Ariadna "Adria" Rojas & Emily Corbin

Dark_Aura__Emily.gif   Dark_Aura__Adria.gif
Quelle: Gfycat                                                                   Quelle: Tumblr

Ariadna "Adria" Rojas besitzt die Gabe des zweiten Gesichts. Sie kann somit die Auren der Menschen um sich herum erkennen. Als sie in der Großstadt New York City unterwegs ist, entdeckt sie auf einer Bank in einem Park eine Frau, die sofort ihre Aufmerksamkeit auf sich zieht. Es ist die mysteriöse Emily Corbin und eine solch dunkle Aura wie die der 28-Jährigen hat Adria bisher nur seltenst gesehen... und auch Emily scheint auf die Fremde aufmerksam geworden zu sein und zu ahnen, dass mehr hinter dem unschuldigen Blick zu stecken scheint, als man zunächst vermutet...

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.03.2024 20:18.

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Re: Conny & Emily ~ Rest Means Peace (24.11.2022)

von Emily am 02.05.2023 17:43

Angenehm war es. Der Wind strich sanft durch die Blätter und erfüllten die Nacht mit einem leisen Rauschen, wie als würde man in Hörweite des Meers sitzen. Alles auf der Welt war verbunden. Jedes Geräusch und jede Form konnte sich irgendwo wiederholen, konnte man irgendwo wiederfinden - so wie die Form der Milchstraße in der Iris. Immer sich wiederholende komplexe Muster, die alles miteinander verwoben, alles miteinander vernetzten, weit über das menschliche Bewusstsein und die menschliche Vorstellungskraft hinaus. Tief sog Emily den Rauch in ihre Lunge ein, ehe sie ihn durch die Lippen langsam wieder in die Dunkelheit hinausblies. 
Doch dann war da etwas anderes. Etwas anderes, ein anderes Geräusch als das Säuseln des Winders in den Blättern und das sanfte Schwappen des Sees in der unsichtbaren Ferne, das noch entferntere Dröhnen von startenden Motoren. Es war ein Wort. Ein leises, schüchternes, whisperndes Wort. 'Hallo'. Und es war keine Frage von wem es kam und an wen es gerichtet war. Denn es gab nur sie beide. Sie, die rauchende Außenseiterin, den Schatten in der Dunkelheit - und das fremde, unbekannte Mädchen neben ihr, das bisher nur mit gesenktem Kopf in ihr Buch gestarrt und hin und wieder ein Wort hineingeschrieben hatte, wobei ihre langen brünetten Haare ihr Gesicht wie einen Vorhang verdeckt hatten. 
Bei dieser sanften leisen Begrüßung verzogen sich Emilys Mundwinkel zu einem leisen angedeuteten Lächeln. Sie drückte den Stummel ihrer Zigarette auf der metallenen Armlehne der Bank aus, steckte ihn in ihre schwarze Manteltashe und zog aus gleichzeitig eine Schachtel Zigaretten wieder heraus. Sie hielt sie der Unbekannten hin. "Möchtest du eine?"
Als das Mädchen ablehnte, nahm sich Emily stattdessen selbst eine neue, zündete sie sich mit ihrem Feuerzeug an und nahm den ersten Zug. Wieder vermischte sich der Rauch aus ihren Lippen mit der Dunkelheit. Die Stille zog sich. Doch sie war nicht unangenehm. Und schließlich wandte Emily ihren Blick endlich dem Mädchen zu, sah gradewegs in ihr Profil. "Ebenfalls der Enge des Thanksgiving entkommen?" Es war eine naheliegende Vermutung - denn jeder andere war grade bei seiner Familie. Und diejenigen die keine Familie hatten, würden sich eher betrinken oder um Tonnen in denen Feuer brannte herum scharen und nicht friedlich im Park sitzen und in ein Buch schreiben.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.05.2023 14:04.
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