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Re: Gabriel & Laila ~ Aller Anfang ist schwer...
von Laila am 12.09.2025 21:20Interessiert hörte Laila ihrem Gesprächspartner zu und wirkte kurz nachdenklich, bevor sie wieder das Wort ergriff. „Verstehe also warst Du schon ein Werwolf, als das passiert ist. Logisch in gewisser Weise..", meinte sie noch immer nachdenklich. Es gab ja auch keinen Grund für einen Jäger, einen ganz normalen Menschen anzugreifen - außer vielleicht es wäre aus versehen geschehen. Und viele Leiden die man hatte, bevor man verwandelt wurde, konnte ebendieser ja auch beheben. „Also Ich kann es jetzt nicht versprechen aber wenn wir gemeinsam trainieren würden zum Beispiel, könnte ich vielleicht versuchen dir beizubringen dich mehr auf deine Augen und deine Instinkte zu verlassen.", bot sie vorsichtig an. Zwar wäre das eher die Aufgabe eines Alpha aber da sie diesen bisher noch nicht hatten, müssten sie sich wohl bestmöglich gemeinsam helfen und beschützen.
In diesem Sinne teilte sie auch ihre Gedanken und manche Informationen mit ihm, noch waren es nicht alle die sie hatte aber eins nach dem anderen. Zudem war es manchmal auch sinnvoll einfach nur Gedanken mit einander auszutauschen und zu versuchen sich auf eine Strategie zu einigen. Kurz musste die Dunkelhaarige sogar bei seiner Nachfrage Lachen. Nicht so sehr weil die Frage dumm war - denn das war sie ganz und gar nicht - sondern auch weil es ihr eigentlich ganz Recht war das Gabe von ihrer Idee gar nicht so begeistert schien. „Du wirkst ganz und gar nicht undankbar, keine Sorge. Wenn es hier schon einen Alpha gibt, wovon ich eigentlich überzeugt bin, wär es ganz und gar nicht klug einen weiteren Alpha in die Stadt zu holen. Nicht nur wegen der Rivalität, sondern auch weil das Verhältnis zu meinen Eltern nicht das Beste ist. Denn das würde dann auch noch zusätzliche Spannungen verursachen." Kurz strich sie sich eine lose Haarsträhne hinters Ohr und biss sich leicht auf die Unterlippe - wie immer wenn ihr etwas eher unangenehm war. Aber das unangenehme war definitiv dieses Eingeständnis und lag nicht an ihrer Gesellschaft. „Kann zwar auch sein, dass der Alpha der hier ist nicht toll ist, ausschließen kann man sowas nie aber das sollten wir erstmal abwarten. Zu allererst müssen wir ihn ohnehin finden...", meinte sie wohlwissend das auch dies nicht einfach werden könnte. Aber Laila bemühte sich um vorsichtigen Optimus!

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Re: Gabriel & Laila ~ Aller Anfang ist schwer...
von Laila am 12.09.2025 13:48Kurz lächelte Laila sanft. „Oh ich war deshalb nicht beunruhigt aber sehr nett das Sie mich beruhigen wollten. Ich wollte eher damit ausdrücken, daß ich versuchen werde Will klar zu machen das er zumindest riskiert, sofern er sein Verhalten nicht ändert und seine Leistungen nicht steigert, dass er nicht versetzt werden könnte." Weshalb Will seine Lehrer nicht mochte - oder zumindest Gabriel nicht - konnte die Latina gar nicht nachvollziehen. Aber gut eventuell könnte die Abneigung von William auch weniger die Lehrer als vielmehr die Schule betreffen einfach weil er dort niemanden kannte und bisher auch keine Leute gefunden zu haben schien, die er mochte oder ihnen gar vertraute. Denn Anschluss würde ihrem Neffen mit Sicherheit gut tun und ihn evlt. auch positiv beeinflussen.
Es tat Laila fast ein bisschen Leid das sie ihren Gesprächspartner wohl in Verlegenheit gebracht hatte. Das war definitiv nicht ihre Absicht gewesen, es war nur einfach so klar gewesen und dafür gab es sicherlich auch Gründe. Eben diesen teilte Gabriel ihr dann auch mit und sie nickte daraufhin sehr grimmig. Denn Jäger waren eine wirklich große Plage und auch Gefahr für jedes übernatürliche Wesen. „Verstehe, da konnte man dann wohl leider nichts mehr Tun. Sind deine anderen Sinne und auch deine Instinkte dadurch nicht stärker geworden?" Gut, den Geruchssinn konnte man schwer ersetzen aber es gäbe mit Sicherheit Möglichkeiten das irgendwie in gewisser Weise auszugleichen... Auch das ihre Aussage über eine nicht erfolgte Begegnung mit irgendwelchen Alphas seine Euphorie etwas dämpfte entging ihr nicht. „Keine Sorge, nur weil ich bisher keinem begegnet bin bedeutet nicht automatisch das es keinen Alpha gibt. Entweder hält er sich im Verborgenen wegen den Jägern und versucht sich im geheimen ein Rudel aufzubauen." Das manchmal ein Alpha nur Werwölfe ohne Einschränkungen suchten erwähnte sie nicht. Denn sie wollte den Brünetten nicht noch mehr Entmutigen und auch sicher nicht in Verlegenheit bringen. Noch mehr als eben.
Bei der Frage ob sie den anderen Werwolf riechen könne nickte Laila dann sacht. „Ja kann ich und auch noch ein anderes Wesen. Aber da Ich Ihre anderen Schüler nicht kenne kann ich Ihnen nicht sagen wer es ist. Ich könnte höchstens sagen wo er immer sitzt." Könnte ihm ja vielleicht auch schon weiter helfen auch wenn ein Schüler vielleicht nicht unbedingt die optimale Besetzung für einen Alpha wäre. Ohne ihm begegnet zu sein konnte sie das allerdings nicht einschätzen. „Nun.. ich bin als Werwolf geboren das war in unserer Familie so üblich. Deshalb fällt es mir vermutlich leichter Kontrolle zu erlangen. Aber ja, es wird mit jeder Verwandlung leichter. Das die Schmerzen komplett verschwinden werden kann ich nicht garantieren aber ich kann versprechen, dass es leichter wird. Besonders natürlich wenn Du kein Omega mehr wärst aber auch wenn Du die Verwandlungen bewusst vollziehen würdest." Mit jedem Vollmond könnte er mehr Kontrolle erlangen und die Schmerzen würden zumindest abnehmen. „Ich bin zwar nur ein Beta aber ich würde dennoch gerne versuchen dir zu helfen. Und wer weiß vielleicht finden wir ja gemeinsam einen Alpha?" Ein Versuch wäre es allemal Wert und gut momentan, da man sie und Will kaum als Rudel bezeichnen konnte war sie wohl auch ein Omega momentan aber in ihrem Familirnrudel war sie ein Beta gewesen. „Eventuell könnte ich auch meine Eltern überreden nach Beacon Hills tu kommen. Dann hätten wir einen Alpha. Falls es schon einen unbekannten Alpha hier gibt wäre das zwar schwierig sie her zu locken selbst für Will und mich aber ich könnte es zumindest versuchen." Sie war nämlich nur des Job wegen her gekommen und weil Beacon Hills sie wie magisch angezogen hatte... Und weil sie mit ihren Eltern zerstritten war genau wie es Virginia gewesen war aber sie hatte sich nicht getraut ohne Alpha zu sein und tot waren die beiden nun trotzdem.

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Re: Gabriel & Laila ~ Aller Anfang ist schwer...
von Laila am 11.09.2025 18:20Vielleicht könnten die Maßnahmen nicht sofort und auch nicht alles wieder ins Lot bringen aber es wäre zumindest ein Versuch wert. Denn mit nichts Tun kämen sie alle mit Sicherheit kein Stück weiter. „Er hört in den meisten Fällen auf mich. Nur die Schule sieht er aktuell als Zeitverschwendung an. Denn er hat ja nicht nur seine Eltern verloren.. als er zu mir ziehen musste, musste er auch sein ganzes altes Leben und Umfeld hinter sich lassen. Für ihn ist sein Leben vorbei." So hatte William es ihr zumindest kürzlich erst an den Kopf geworfen in einem hitzigen Wortgefecht. In die Schulpsychologin wollte und musste die Latina im Augenblick also ihre ganze ohnehin sehr kleine Hoffnung legen! „Dennoch hoffe ich ihn dazu bewegen zu können seine Aufgaben ernst zu nehmen und wenn es nur ist um das Schuljahr nicht auch noch wiederholen zu müssen." Könnte ihn nämlich nur noch mehr zum Außenseiter machen, was er sicher nicht wollen würde.
Bereits kurz nachdem sie Gabriel einen Blick auf ihre Werwolfaugen hatte werfen lassen konnte sie eine deutliche Reaktion erkennen. Nicht nur in seinem Stocken sondern auch in der Aufregung die ihn plötzlich erfasste was sie auch an seinem Herzschlag der sich ganz automatisch leicht beschleunigte. Das ausgeschüttete Adrenalin roch Laila zudem auch obwohl es nicht so viel gewesen war.
Auf die Worte des Brünetten hin nickte Laila zunächst einmal nur und beobachtete ihn für einige Sekunden einfach nur ruhig. „Das bin ich und Sie haben anscheinend Ihren Geruchssinn verloren." Es war mehr eine Feststellung als eine Frage, er müsste ihr nun aber nicht erzählen wie es dazu gekommen war, wenn er es nicht wollte. „Es ist auch länger her, seitdem zuletzt ein Alpha mit seinem Rudel sich hier angesiedelt hat. Sie sind auch der erste Werwolf der mir seit langem begegnet ist." Kurz hielt Laila inne und nahm in der Luft die Witterung auf. Aber es war mehr als nur eine in der Luft auch wenn die anderen schwächer waren. „Ich kann Ihnen allerdings mitteilen das neben meinem Neffen noch mindestens einer ihrer Schüler ein Werwolf sein muss.", sagte die Latina betont ruhig. Zwar konnte sie noch ein anderes Wesen in der Luft wittern aber dazu verkniff sie sich einen Kommentar. Für's Erste jedenfalls und legte ihren Kopf stattdessen leicht zur Seite. „Ich nehme mal an das sie sehr viele Fragen haben? Auch wenn die Schule vielleicht nicht unbedingt der Beste Ort für eine solche Unterhaltung ist. Aber wir sind ja zumindest allein, daher dürfte das vorerst kein Problem sein."

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Re: Gabriel & Laila ~ Aller Anfang ist schwer...
von Laila am 11.09.2025 13:58William war wohl immer schon schwierig gewesen, was bei heranwachsenden geborenen Werwölfen wohl auch üblich war. Hatte Laila sich zumindest sagen lassen, auf eigene Erfahrungen konnte sie ja nicht zugreifen da sie ja weiblich war. Zwar hatte sie selbst ein paar Aggressionsprobleme in ihrer Jugend gehabt aber hatte inzwischen alles unter Kontrolle. Und dann kamen wohl die Alpträume und Schuldgefühle auch nicht gerade förderlich dazu. Aber das konnte sie nun nicht mehr ändern. Stattdessen konnte sie sich jetzt nur noch im Nachhinein um Schadensbegrenzung zu betreiben.
Zumindest kamen nicht nur Vorwürfe seitens Gabriel sondern er machte auch konkrete Lösungsvorschläge sie nicht einmal schlecht waren. Gerade hatte die Dunkelhaarige etwas darauf erwidern, als seine Bemerkung wann er erst wieder Zeit habe sie hellhörig werden ließ. Zwar könnte es auch ein Zufall sein das in zwei Tagen Vollmond war und die nächste Woche somit erst wieder Zeit wäre. Immerhin hatten William und Laila selbst gar nicht das Bedürfnis sich Menschen in der Zeit zu nähern. Jedoch gingen Will's Probleme erstmal vor, ihrem Verdacht könnte sie auch danach noch nachgehen. „Einen Psychologen hat er eigentlich bereits aber da er nie hingeht.. vielleicht wäre die Psychologin in der Schule eine Alternative. Und das mit den zwei Nachmittage in der Woche klingt auch gut, da würde ich auch dafür Sorgen das er auch wirklich bleibt und seine Aufgaben dann erledigt." Womöglich bräuchte Will auch ein Ventil für seinen Frust aber momentan war er wohl noch viel zu undiszipliniert dafür und zudem noch ganz andere Probleme.
Kurz zögerte Laila noch, ehe sie sich dann doch einen Ruck gab und dem Brünetten in die Augen sah, während sie ihre eigenen Augen kurz gelblich aufleuchten ließ. Es war gewagt ihm ihre Werwolfaugen zu zeigen nur hatte sie da irgendwie so ein gewisses Gefühl. Dies zu tun war auch manchmal ganz gut um bellende Hunde zum Schweigen zu bringen, wenn es auch oft nur Alphas gelang aber manchmal verunsicherte dies die lärmenden Hunde zumindest. Bei Gabriel war ihr Ziel allerdings weniger in der Abschreckung als vielmehr um Gewissheit zu erlangen...

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Re: Gabriel & Laila ~ Aller Anfang ist schwer...
von Laila am 11.09.2025 00:40Kurz musste Laila unwillkürlich die Stirn ein wenig Runzeln, als sie ihren Gegenüber dann Seufzen hörte. Hatte sie mal wieder etwas falsches gesagt? Oder war der Mann etwas gestresst? Blieb sicherlich nicht aus wenn man den ganzen Tag mit Teenagern arbeitete. Zwar war das sein Job aber jeder hatte schlechte Tage... Deshalb räusperte die Brünette sich kurz und musterte ihn kurz etwas genauer dabei. Gabriel schien ein Mann zu sein, der durchaus sympathisch war (auch wenn das nach der kurzen Zeit etwas schwer zu beurteilen war) aber sicher konnte sie schonmal sagen, das er engagiert war. „Tut mir Leid. Ich wollte Ihnen eben nicht zu nahe treten. Mir ist bewusst das ich für einen Vormund ziemlich jung bin und ich weiß sehr zu schätzen, daß Sie sich die Zeit nehmen, mich nach Schulschluss zu empfangen." War schließlich nicht gerade selbstverständlich, denn jeder musste zwar arbeiten aber für ihren Neffen hätte Laila wohl auch früher hier erscheinen und die Zeit nacharbeiten können...
Nachdem Gabriel und Laila dann den Klassenraum betreten hatten, setze sie sich an den Tisch, den er ihr wies und hörte erst einmal nur aufmerksam zu. Dabei hatte sie ihre Arme locker vor sich auf der Tischplatte gefaltet und betrachtete mit wachen Augen ihren Gesprächspartner. Nachdem dieser in seinem Bericht geendet hatte nickte sie kurz ein wenig bedauernd. „Ja, Will ist sehr klug. Aber seitdem er seine Eltern verloren hat ist er leider auch sehr.. resigniert.", begann die Dunkelhaarige langsam und lächelte traurig. „Sie können mir glauben dass ich sehr darum bemüht bin, ihm die Bedeutung einer abgeschlossenen Schullaufbahn bewusst zu machen. Und das er so müde ist, liegt sicher an den Alpträumen." Kurz hielt Laila inne und biss sich erneut leicht auf die Unterlippe. Es war klar daß William deshalb professionelle Hilfe benötigte aber da wollte er ja auch nicht wirklich hin. Ein tonloses Seufzen kam über ihre Lippen. „Das soll keineswegs eine Entschuldigung sein aber ich habe zwei Jobs um uns über Wasser zu halten, da ist es selten das ich Zuhause bin um sicher zu stellen, daß er seine Hausaufgaben macht. Aber ich werde nochmal mit ihm reden und ihm erklären, was er sich alles kaputt macht." Wusste der Teenager vermutlich längst aber ihm war wohl nicht klar, das es noch viel schlimmer kommen könnte, wenn er so weiter machen würde! Laila senkte den Blick auf die Tischplatte vor sich. Gott, wenn Sie nur wüsste was sie noch Tun könnte oder müsste um zu dem Jungen durch zu dringen...

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Re: Gabriel & Laila ~ Aller Anfang ist schwer...
von Laila am 10.09.2025 19:55Ganz große Klasse - natürlich hatte Mr. Cooper wie es ihr wieder eingefallen war - ihr Fluchen nicht überhört hatte. Wieso denn auch? Ihr blieb ja auch sonst kein Problem oder Fettnäpfchen erspart weshalb hätte es heute also anders sein sollen? Die Chance um einen halbwegs guten ersten Eindruck zu machen, hatte Laila also schonmal verpasst. Vielleicht würde es ihr aber zumindest noch im Laufe des Gesprächs gelingen, diesen zumindest ein wenig zu revidieren oder nun ja, etwas abzumildern. Denn wie die totale Versagerin oder restlos überfordert sollte ein guter Vormund wohl definitiv nicht rüber kommen. Besonders nicht, wenn ihr Neffe in Schwierigkeiten war - an denen er sicherlich nicht ganz unschuldig war - aber Laila war ja definitiv gewillt das zu ändern. Jetzt müsste sie es Gabriel Cooper nur noch beweisen.
Also richtete sie ihren Blick auf den in der Tür stehenden Brünetten und lächelte ein wenig verlegen aber freundlich. „Verzeihung, ich wollte hier nicht so rum fluchen und das ist für gewöhnlich nicht meine Art. Gewöhnlich mache ich allerdings auch nicht fast Bekanntschaft mit einer Wand, weil mir ein Absatz unerwartet abbrechen musste.", gab sie mit einem kleinen Seufzen zu bedenken. Dabei streifte ihr missmutiger Blick erneut den Absatz am Boden, bevor sie diesen schnell aufhob. „Ansonsten geht es mir gut, danke der Nachfrage. Und das mit der Heißklebepistole ist ein nettes Angebot aber zuerst sollten wir uns über William und seine Probleme unterhalten, nicht wahr?" Immerhin war die Latina nur aus diesem Grund heute Abend her gekommen. Aber dann biss sie sich kurz unwillkürlich leicht auf die Unterlippe, da es wohl nicht ihre Aufgabe war, ihn daran zu erinnern weshalb sie gekommen war. Kurz entschlossen hielt sie ihm ihre Hand hin, begleitet von folgenden Worten: „Wollen wir nicht noch einmal von vorne anfangen? Laila Blackwell, sehr erfreut.", sagte sie sanftmütig und nickte mit dem Kopf dann in Richtung Tür. „Ich nehme an diesen Raum haben Sie für unser Gespräch vorgesehen?", stellte sie die rhetorische Frage und richtete unauffällig nebenbei ihre Haare halbwegs ordentlich her.

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Gabriel & Laila ~ Aller Anfang ist schwer... (Beendet)
von Laila am 10.09.2025 00:47Was für ein furchtbarer Tag! Bereits seit den frühen Morgenstunden war Laila nicht nur auf den Beinen sondern auch beschäftigt. Erst hatte sie alles vorbereitet, nicht nur für den bevorstehenden Arbeitstag sondern auch damit ihr Neffe William, - der Sohn ihrer verstorbenen Schwester Virginia und ihrem Schwager Thomas, die tragisch verunglückt waren - endlich einmal pünktlich zur High School erscheinen würde. Natürlich war das alles nicht einfach, seine Eltern zu verlieten und dann auch noch umziehen zu müssen. Neue Umgebung, neue Schule und ein völlig neues Umfeld. Fort von allen Freunden und bisherigen Bezugspersonen, wie sollte das einem denn bitte nicht zu schaffen machen? Aber natürlich konnte das alles nicht ewig eine Entschuldigung sein und früher oder später wäre die Schonfrist sicher vorbei, das war der lateinamerikanisch anmutenden jungen Frau nur allzu bewusst. Und sie tat wirklich ihr bestes aber war auch bisher nie in der Mutterrolle gewesen...
Aber gut, Selbstmitleid und Ausreden wären an dieser Stelle mit Sicherheit vollkommen fehl am Platz und äußerst kontraproduktiv. Also riss sie sich zusammen: machte den Haushalt, verdiente das Geld und war für ihren Neffen da. Jedenfalls soweit, wie der sie eben an sich heran ließ. Was mal mehr in den meisten Fällen aber eher weniger nahe und eng an seinem Leben dran war. Aber es würde sie nicht zum aufgeben bringen und sie nicht zur Verzweiflung treiben. Sondern es weckte im Gegenteil ihren Ehrgeiz noch sehr viel mehr: Irgendwann würde Will sich ihr schon öffnen und immerhin erkannte er zumindest ihre Autorität an und tat, zum größten Teil, was sie ihm sagte.
Dennoch, genau wie Laila es bereits hatte kommen sehen, hatte die zu spät kommerei und William's sonstiges Verhalten seine Folgen: Einer seiner Lehrer wollte mit Laila sprechen. Denn sie war nicht nur seine Tante sondern auch Will's gesetzlicher Vormund. Weil die Werwölfin aber zwei Jobs hatte um beide über Wasser zu halten, einmal im Krankenhaus der Kleinstadt und in einem Mini Mart, konnte sie je nachdem wie ihre Schichten verteilt waren erst sehr spät. So hatte Laila sich mit dem Lehrer - Gabriel irgendwas - in seinem Klassenzimmer, wo sie seinen Nachnamen hoffentlich nachlesen würde können, eben kurz nach Schulschluss verabredet.
Ziemlich abgehetzt lief die Latina dann zur vereinbarten Zeit, oder vielleicht auch schon ein wenig zu spät durch die Gänge der Schule und versuchte das Klassenzimmer zu finden, während sie zeitgleich mit einem sehr hartnäckig verwirrten Haargummi zu kämpfen hatte. Das verdammte Ding wollte und wollte einfach nicht raus gehen und dann brach ihr auch noch ein Absatz ab, so dass sie lauf fluchend fast eine schmerzhafte Bekanntschaft mit einer Wand gemacht hätte. Nur durch ihre schnellen Reflexe und ihre Geistesgegenwart, blieb ihr diese Erfahrung erspart. Aber wie hoch war wohl die Chance das dieser Gabriel ihren Fluch, in einer leeren oder fast leeren High School überhört hatte? Sie musste sich also schnell irgendwie richten, um nicht total wie eine überforderte Chaotin da zu stehen!

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Re: Back to the roots ~ Laila & Caleb [Pastplay]
von Laila am 03.08.2024 23:28Niemals hätte die junge Frau damit gerechnet das eine Reise nach Alaska ihr Leben gleich auf so viele Arten verändern würde. Sie hatte damit gerechnet, endlich ein paar Antworten zu finden aber doch nicht damit, ihrem Seelenverwandten zu begegnen. So etwas gab es doch nur in irgendwelchen Hollywood Filmen. Aber im wahren Leben? Das kam ihr doch noch etwas surreal vor, obwohl sie ihm ansah, wie aufrichtig er war. Laila musste das alles wirklich dringend verarbeiten und darüber nachdenken. Aber zuvor würde sie noch mit Caleb zu dieser Quelle gehen, sich noch ein bisschen zu unterhalten und ihn besser kennenzulernen, die Chance würde sie sich nicht entgehen lassen. Und ob verwandte Seelen oder nicht, er war ihr auf jeden Fall sehr sympathisch. Und hatte Humor was schon mal zwei große Pluspunkte waren.
Das Gespräch das sie dann an der Quelle hatten, wo er ihr auch zeigte wie diese funktionierte und ihr erklärte was sie da so machten an Ritualen. Das diese für das Rudel heilig und wichtig war, konnte sie auch verstehen, zumindest soweit man das als quasi Außenstehende verstehen konnte. Und das anschließende Gespräch war auch sehr gut gewesen. Aber irgendwann wurde es dann doch Zeit für sie in die Stadt zurück zu kehren. Und bei den Kopfschmerzen die die Brünette bis dahin hatte, war sie auch ganz froh, sich hinlegen zu können...

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Re: Back to the roots ~ Laila & Caleb [Pastplay]
von Laila am 24.07.2024 15:01Es war gar nicht so einfach ihre Gedanken davon abzuhalten, jetzt schon zu den ganzen neuen Infos abzudrifften und sich im Kreis zu drehen. Aber Laila wollte sich auch nicht die Chance entgehen lassen noch mehr Zeit mit Caleb zu verbringen und ihren potenziellen Seelenverwandten besser kennenzulernen. Wenn man das so sagen konnte, denn auch das war ihr neu aber es fühlte sich trotzdem richtig an, ihn erstmal kennen zu lernen. Ihr war auch nicht so ganz klar, ob es sein könnte das diese Bindung die die beiden hatten, ihre Wünsche und Bedürfnisse beeinflussen könnten... Aber jemanden besser kennen zu lernen war ja an sich sicherlich nicht verkehrt.
Kurz überrascht blinzelte Laila dann doch als Caleb ihr eröffnete das die Quelle wohl zu Fuß in guten 45 Minuten zu erreichen wäre. Nicht dass es jetzt wirklich ein Problem für sie wäre, schließlich war sie schon immer ziemlich sportlich und aktiv unterwegs gewesen. "An der Quelle könnte dann also vermutlich keiner unsere Unterhaltung mit anhören?", fragte die Brünette dann nochmal etwas verunsichert nach. Zwar würde sie ihm nun nicht gerade irgendwelche Staatsgeheimnisse anvertrauen aber so ein erstes kennen lernen sollte für ihr empfinden dann doch eine eher private Angelegenheit sein...
Kurz sah sie zu ihm herüber und lächelte schief, während sie die Blicke auszublenden versuchte. "Du meinst, es kommt nicht so oft vor, das der Alpha sich mit einer Fremden unterhält, die er hergebracht hat und dann auch noch herumführt?", fragte sie mit leicht amüsiertem Unterton, biss sich aber dennoch unwillkürlich leicht nervös auf die Unterlippe.
Während beide dann herumliefen hörte sie ihm aufmerksam zu und nickte hier und da, um zu signalisieren dass sie zuhörte. Kurz strich sie sich eine Strähne hinters Ohr und sah dann wieder zu ihm. "Du meinst, ihr wollt nicht ständig mit Anrufen und Nachrichten belästigt werden. Und außerdem seid ihr keine Fans von ungesundem Junkfood und Fertiggerichten? Schockierend wirklich. Ich kann gar nicht verstehen warum.", meinte Laila mit einem kleinen Zwinkern. Damit hätte die Brünette wohl wirklich am allerwenigsten Probleme und auf die Schulmedizin war man, wenn es keine Epidemien oder sonstige ernste Krankheiten gab wohl auch weniger angewiesen. Besonders wenn man einen Heiler oder sowas hatte.. falls sie das vorhin nicht falsch verstanden hatte.

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Re: Back to the roots ~ Laila & Caleb [Pastplay]
von Laila am 03.07.2024 13:17Noch nie war die Brünette der Typ dafür gewesen, einfach so idie Flucht zu ergreifen. Warum hätte sie das auch tun sollen? Klar war es viel neues Wissen auf einmal gewesen aber dennoch fühlte sie sich nicht unwohl. Und Laila wollte die Chance auch noch Nutzen und sich nicht entgehen lassen, Caleb etwas besser kennen zu lernen.
Als er erklärte was er dann noch machen und ihr zeigen würde, hörte sie aufmerksam zu und nickte sachte. "In Ordnung dann machen wir das so, dass klingt nach einem guten Plan." Sie wusste es auch sehr zu schätzen das er ihr Zeit ließ und sie nicht zu einer Entscheidung drängte. Wahrscheinlich war das für wohlrrzogene Leute ein ganz normales Verhalten und wäre sie in seiner Position dann, würde sie es sicherlich auch genauso machen. Andererseits war es ihr aber durch ihren Erzeuger anders vorgelebt worden, der ja keinerlei Rücksicht auf ihre Mutter und sie genommen und die beiden immer nur ausgenutzt und belogen. Deshalb hatte ihre Mutter ihn ja immerhin auch enterbt und alles Laila hinterlassen. Diesen unschönen Gedanken nebenbei drängte sie dann aber zurück und konzentrierte sich wieder auf seine Worte. "Ja im Wald ist bestimmt schön ruhig und da sind wir dann vermutlich ungestört?" Nicht das es so schlimm wäre, wenn die beiden von den anderen Mitgliedern des Rudels gesehen werden würden aber andererseits, wollte sie zunächst nur ihm mehr von sich erzählen und nicht gleich dem gesamten Rudel...
Wie ihre Entscheidung letztlich aussehen würde, wusste Laila jetzt noch nicht genau aber sie würde es sich in jedem Fall gründlich überlegen und alle Vor- und Nachteile gegeneinander abwägen. Schließlich war es eine Entscheidung, dir ihr ganzes Leben verändern würde. Und das musste dann doch eine Entscheidung sein, hinter der sie hundertprozentig stand.
Als er dann seine Behausung verließ, folgte sie ihm hinaus und blickte sich kurz um, die Blicke der anderen spürte sie natürlich auf sich und im Grunde genommen, konnte sie das auch sehr gut verstehen. Schließlich war sie eine Fremde und hielt sich dann einfach so bei ihnen auf. Da war Misstrauen ganz normal. Dennoch versuchte sie sich auf Caleb's Worte zu konzentrieren. Sie nickte hin und wieder und blickte sich dabei weiter um. Die kleine Siedlung war wirklich schön. "Und ihr versorgt euch hier größtenteils selbst?", fragte sie interessiert nach.
Bei seiner Frage mit der Quelle blickte sie ihn kurz überrascht an und dachte einen Moment darüber nach, nickte aber dann lächelnd. "Ja sehr gerne, das hört sich wirklich sehr schön an.", sagte sie sanft. "Ist das denn weit weg von hier?" Nicht das ein langer Fußweg ihr wirklich etwas ausmachen würde, Bewegung tat gut und an einer Quelle war sie noch nie zuvor gewesen, da würde sie jede Strecke in Kauf nehmen.

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