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Emily

31, Weiblich

FSK 18 Mensch flexibel lesbisch homoromantisch Geübter erfunden Apokalypse

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Re: Conny, Adria & Emily ~ Happy Birthday {22.10.2024}

von Emily am 25.03.2024 16:38

Emily schritt über die Straße. Unter ihrem schwarzen dicken Mantel trug sie eine schwarze Blue, mir einigen Rüschen am v-förmigen Kragen, sowie eine enge schwarze Satin-Jeans und schwarze Schuhe. Ihre Haare hatte sie sich ordentlich im Pferdeschwanz zurückgebunden, wobei sie die Haare an einer Seite geflochten hatte (es hatte sie viel Geduld gefordert, bis sie das zu ihrer Zufriedenheit hinbekommen hatte). Ein schwarzes breites metallenes Armband umschlang ihren linken Unterarm dort, wo sie die Brandverletzungen hatte. Sie wollte nicht die Stimmung am Geburtstag ihrer Freundin mit diesen Verletzungen trüben.
Sie hob die Hand um einen tiefen Zug ihrer Zigarette zu nehmen und ging weiter. In der ebenfalls schwarzen Umhängetasche, welche sie trug, war das Geschenk für Conny verpackt. Sie hatte sich lange Gedanken darüber gemacht (tatsächlich nächtelang, derweil sie auf die Menschen in den Straßen hinabgeblickt hatte) was sie ihr wohl schenken könnte. Und sie hoffte sehr, dass es ihr gefallen würde. Ein weiterer Zug ihrer Zigarette folgte. Als sie abgebrannt war, machte sie sie im Vorbeigehen an einem Mülleimer aus und warf sie hinein. Sogleich zündete sie sich eine neue an.
Adria würde auch da sein. Conny hatte sie sehr vorsichtig gefragt gehabt - udn Emily hatte zugestimmt. Wieso nicht? Gut ein Jahr waren conny und sie jetzt ein paar. Emily hätte nicht damit gerechnet, überhaupt jemals eine Beziehung zu führen, geschweige denn eine, die so lange hielt. Und es wurde Zeit, dass sie die Freunde ihrer Partnerin etwas näher kennenlernte. So wie es wohl auch Zeit wurde, dass Conny ihre eigene kleine Gruppierung kennenlernte - auch wenn sie vor diesem Gedanken nach wie vor ein wenig zurückscheute.
Das Haus, in welcher Connys Wohnung lag, näherte sich. Sie warf einen Blick auf die Uhr. Sie war pünktlich. Perfekt. In mehreren tiefen Zügen hinteinander rauchte sie die Zigarette sehr schnell zu Ende. Da hier kein Mülleimer war, drückte sie sie in ihrer Faust aus und steckte sie scih anschließend in die Manteltasche. Noch einmal atmete sie kurz durch - und klingelte.

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Conny, Adria & Emily ~ Happy Birthday {22.10.2024} [ZWANGSCUT]

von Emily am 24.03.2024 19:58

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Cornelia "Conny" Weimann & Ariadna "Adria" Rojas & Emily Corbin

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Es ist der 22. Oktober 2024 - Cornelia "Conny" Weimanns 30. Geburtstag. Den möchte sie mit den beiden Menschen außerhalb ihrer Großfamilie verbringen, welche ihr am meisten bedeuten: ihrer festen Freundin Emily Corbin und ihrer besten Freundin Ariadna "Adria" Rojas. Trotz ihrer Introvertiertheit lud sie beide ein - und beide sagten zu. Grade bei der extremen Einzelgängerin Emily war das nicht selbstverständlich gewesen. Doch nun scheint es, als würde ein wundervoller, ruhiger Geburtstag mit ihren Liebsten auf sie zukommen - ein Tag zum glücklich sein. Ein Tag zum Erinnern ♥


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Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.07.2024 16:14.

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Re: Mia & Emily ~ Shadows are Darker at Night (Oktober 2023)

von Emily am 12.03.2024 12:10

Emily mochte viele Talente haben, doch Sprachen gehörten nicht unbedingt dazu. Sie konnte Englich, weil es ihre Muttersprache war, ein wenig Französisch, weil sie es in der Schule gehabt ahtte und Grieichisch hatte sie sich selsbte in wenig beigebracht. Aber Schwedisch gehörte definitiv nicht zu ihrem Repertoire - allerdings war es auch gleichgültig. Denn allein von der Stimmlage, dem Gesichtsuasdruck und dem Gebahren der blonden Frau glaubte Emily ziemlich gut zu wissen, was wohl der Inhalt ihrer Worte sein müsste. Nachfragen zu dem, was in der Nacht geschehen war. Und womöglich auch, warum die Nachrichten unbeantwortet geblieben waren. Emily hatte sie immerhin gesehen.
Auch das Innehalten vor dem Kuss sagte unglaublich viel aus. hier kam eine BEziehungskrise auf die beiden zu - doch das war ganz sicher nicht Emilys Problem. Sie wollte sich gerade abwenden, als Mias Freundin sich an sie wandte. Sie warf einen Blick auf die Hand, die ihr professionell entgegengestreckt wurde, als wären sie bei einem Vorstellungsgespräch. Zögerlich ergriff Emilys sie, allerdings war es von ihrer Seite aus ein sehr lascher Händedruck. Sie mochte keine sozialen Interaktionen - und noch weniger Körperkontakt. Conny war die einzige Ausnahme. Aber Conny war in so ziemlich allem eine Ausnahme.
"Richtig.", sagte sie lediglich und nickte. "Und Sie sind Ihre Freundin." Sie sog an ihrer Zigarette und warf Mia einen kurzen Blick zu. "Passen Sie einfach auf, dass sie nicht wieder wegläuft." Noch so eine Nacht wollte und würde sie nicht mitmachen.
Ohne ein weiteres Abschiedswort drehe sich Emily um und ging davon, zurück in ihre dunkle verdreckte Wohnung, um in ihren Gedanken verloren zu gehen - so lange, bis sie los musste zur Arbeit.

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Re: Conny & Emily ~ Written In The Stars (04.11.2023)

von Emily am 06.03.2024 11:11

"Echt jetzt.", wiederholte Emily leise und trocken, aber hörbar. Sie wusste selbst nicht, wo sie sich damit reinritt. Aber Connys Augen strahlen zu sehen, machte es diese Entscheidung schon wert. Emily hatte nicht die geringste Ahnung, wie sie diesen Urlaub dann ihrer Gruppe erklären sollte - oder sonst wem - aber zumindest sollte sie mit der Arbeit da keine Probleme haben. Ihre Urlaubstage stapelten sich nahezu, weil sie sie niemals verwendete. "Doch. Ich komme mit." Sanft drückte sie Connys Hand und hatte damit das Gefühl, ihre Beziehung zu der Rothaarigen endgültig zu besiegeln. Nicht, dass Emily jemals eine Beziehung vorher gehabt hätte, aber so etwas wie das hier, hatte sie noch nie für jemanden getan. Und dennoch war sich Emily darin sicher. Das war neu.
Emily lächelte nur leicht, nachdem sie aus dem Taxi gestiegen waren. Sie hoffte, alles war noch so an Ort und Stelle, wie sie es vorbereitet hatte. Wenn möglich wollte sie, dass für Conny alles perfekt war als Wiedersehensgeschenk. Bzw. Überraschung. "Ich warte eben. Bis gleich."

Während Conny rasch ihr Gepäck ins Zimmer brachte, rauchte Emily eine weitere Zigarette, beobachtete die Menschen auf den Straßen, ihre hastigen Wege, Telefonate und Schreie, wo sich kein einziger jemals auf das Hier und Jetzt und den Moment fokussierte. Dabei war es doch das, was das Leben so lebenswert machte. Einfach mal in der Zeit inne zu halten, alles auf sich wirken zu lassen, alles zu beobachten.
Sie hatte sich gerade eine neue Zigarette angesteckt, als Conny wiederkam. Emily begrüßte sie mit einem Kuss und nahm sie an die Hand. "Dann los. Deine Überraschung wartet." Sie spürte, wie ihre innere Nervosität wuchs, je mehr sie sich dem Haus näherten. Der Wind wehte ihr schwarze Haarsträhnen ins Gesicht, welche sie ungeduldig wegstrich. Sie kamen an. Emily führte ihre Freundin durch ein enges schmales Treppenhaus - die schweren Stahl-Türen waren nicht abgeschlossen, sodass man es einfach betreten konnte - und nach oben auf das Hausdach. Es waren viele Stufen, aber es lohnte sich. Es war einer von Emilys Standard-Aussichtspunkten, von wo aus sie die Menschen auf den Straßen unten beobachtete. Aber heute sah es anders aus als sonst. Vor die Bank, auf welcher sie sonst saß, hatte sie einen Tisch gestellt, der mit einer weißen Tischdecke bedeckt war. Eine schwere Kerze in der Mitte, die von Glas umschlossen war (sodass der Wind sie nicht auspusten würde) beschwerte sie in der Mitte. Es waren zwei Teller augedeckt und auf der Bank lagen große bequeme Kissen zum Sitzen und damit es warm war. Und für die Wärme, war hier sogar eine Tonne, zu welcher Emily nun hinging und das Holz darin mit ihrem Feuerzeug anzündete, sodass es ihnen Licht und Wärme spendete. "Willkommen Zuhause.", sagte Emily, noch neben der Tonne stehend und Conny anlächelnd. "Ich dachte mir, ein Essen mit der schönsten Frau New Yorks, wäre doch etwas." Sie zog Conny sanft zu sich heran. "Gefällt es dir?", fragte sie leise. Sie nahm ihren Herzschlag in ihrem Brustkasten ungewöhnlich stark und heftig wahr. Sie musste sich gerade wirklich bescheuert aufführen..

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.04.2024 13:56.

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Re: Mia & Emily ~ Shadows are Darker at Night (Oktober 2023)

von Emily am 29.02.2024 11:16

Emily beobachtete, wie Mia aufstand, sich ihre Jacke griff und ein Kaugummi in den Mund warf. Es roch nach Pfefferminz, doch gleichzeitig fragte sich Emily, wen Mia damit eigentlich täsuchen wollte. Wenn man ihr nah war - und Svea würde ihr nah sein - würde man den Alkohol trotzdem unter dem Pfefferminz herausriechen. Zu versuchen eine Alkoholfahne zu übertünchen, funktionierte in etwa genauso, wie zu versuchen den Rauch-Geruch zu überdecken. Was bei Emily im übrigen nie funktioniert hatte, irhe Familie hatte es stets gewusst. es war einer der Gründe (neben der Kleptomanie, das war der Hauptgrund gewesen), weshalb sie von ihrer Familie zu einem Therapeuten gezerrt worden war. Sie hatte es gehasst. Nur weil man anders war, war man gleich krank. Natürlich.
Emily nahm ihre Schlüssel vom Haken, zog sich noch einen schwarzem Mantel an (ganz automatisch prüfte sie, ob in den Jackentaschen Zigaretten und Feuerzeug drin waren - und ja, waren sie), ehe sie Mia nach draußen folgte, die Tür hinter sich zuzog und abschloss. Sie beobachtete mit Argusaugen Mias langsamen Weg die Treppe hinunter. Das letzte was sie wollte war noch ein Sturz. Aber Mia schaffte es und so ging es hinaus auf die Straße. Kaum waren sie dort, hatte sich Emily auch schon eine Zigarette angezündet und nahm den ersten Zug. Sie hatte Mia beobchatet (und diese hatte es ihr geschrieben) - sie wusste, wo das Hotel war. Für ein Taxi hatte sie kein Geld und überhaupt war Taxi in New York nicht grade die beste Idee. Sie gingen zur U-Bahn. Das würde am schnellsten gehen.
"Solltest du etwas bei mir vergessen haben, lasse ich es dir zu deinem Hotelzimmer schicken.", ließ sie Mia tonlos und distanziert wissen. Ihr Plan war im Übrigen, Mia am Hotel abzuliefern und dann gleich wieder zu verschwinden. Sie hatte keinerlei Verlangen danach, Mias Freundin zu treffen und etwaige Fragen, Kritik oder Anschuldigungen über sich ergehen zu lassen. Genauso wenig im Übrigen wie Lobeshymnen.
Doch leider wurde ihr Plan zunichte gemacht. Als sie die U-Bahn verließen und hinaufstiegen, kam das Hotel in Sicht - und davor stand eine junge blonde Frau, die wie wild und offensichtlich verzweifelt auf ihrem Handy tippte. "Na großartig...", murmelte Emily resigniert und hatte schon eine neue Zigarette in der Hand. Dieser Tag war echt gegen sie.

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Re: Enoch & Emily ~ Burning Drugs (2021) | FSK18

von Emily am 27.02.2024 12:44

Emily ließ Enoch die Zeit zu denken. Die Ruhe war ihr nur Recht. Emily mochte Stille. Wenn man nicht gezwungen war zu reden oder sich zu integrieren, so wie es ihre Familie immer von ihr verlangte, wenn es mal wieder irgendein familiäres Fest zu feiern galt. Als Enoch dann schließlich den Mund öffnete, musste Emily unwillkürlich, aber ehrlich über seine Worte lächeln. "Ja. Die brauchen wir wohl.", stimmte sie zu. Ob unbewusst oder zufällig hatte er anscheinend ähnliche Gedankengänge wie sie selbst verfolgt. Sie wusste noch nicht, was für Kleidung sich anbieten würde. In welcher sie sich wohl fühlen und gleichzeitig nicht erkannt werden würde und ob es da überhaupt eine gab. Die Sache mit der Ausweitung ihrer Kräfte hatte sie auch absolut nicht vergessen. Sie übte bereits jetzt gerne in ihrer Freizeit und versuchte, immer mehr und mehr aus sich herauszuholen, aus all dem Rauch, den sie tagtäglich absorbierte. Vielleicht würde es ihr eines Tages tatsächlich möglich sein, sich sogar selbst zu transformieren. Sie würde es jedenfalls versuchen.
Aber ehe sie die Kleider-Frage näher erörtern konnten, wurden sie mit lautem Türenschlagen und trampelnden Schritten unterbrochen, die nur zu einer Person gehören konnten. Emily ließ sich tiefer in das Sofa sinken und machte sich eine weitere Zigarette an. Louise gehörte einwandsfrei zu ihrer Gemeinschaft und teilte das gemeinsame Ideal. Aber abgesehen davon konnte Emily nichts mit der Licht-Frau anfangen. Sie war ihr zu aufgedreht, zu hell, zu begeistert, hier und da zu naiv und vor allem... erinnerte sie hier und da zu sehr an ihre Familie. Unbewusst - und Emily hätte sich das selbst niemals eingestanden - glaubte sie, dass sich ihre Familie eher eine Tochter wie Louise, als wie sie gewünscht hätten.
Sie ließ sich von dem Blick der Grünhaarigen nicht aus der Ruhe bringen, erwiderte ihn ruhig und direkt und rauchte dabei langsam weiter. Auf den Sarkasmus ging sie nicht ein und überließ mit großer Bereitschaft Enoch das Reden. Erst als er die Patrouillien ansprach gab sie ein trockenes "Richtig." von sich. Im Übrigen war das eine Tatsache, die Louise bewusst sein sollte.
Von unten hörte Emily ganz leise erneut die Tür. Es schien, als würden auch die anderen zu ihnen stoßen. Die Kettenraucherin erhob sich von ihrem Platz und zog sich in eine Ecke des großen Raumes zurück. Sie war nicht erpicht darauf im Mittelpunkt zu stehen, und ganz sicher würden sie das gleich für einen Moment wieder. Da musste sie es nicht noch einfacher machen, indem sie bei Enoch mittem im Raum auf der Couch saß. Sie rauchte weiter, sodass man in ihrer dunkleren Ecke immer wieder das Aufglimmen der Zigarette sah. Die Schritte auf der Treppe wurden lauter.
Und dann - waren sie vollzählig.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.04.2024 16:55.

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Re: Mia & Emily ~ Shadows are Darker at Night (Oktober 2023)

von Emily am 19.02.2024 17:29

Die Antwort verwunderte Emily nicht. Selbst wenn Mia den gesamten restlichen Tag nichts mehr trinken würde (und sie bezweifelte, dass das der Fall wäre) würde sie am Abend noch eine gewisse nachweisbare Promille-Zahl im Blut haben. Da war sie in der vergangenen Nacht definitiv betrunken genug für gewesen. Aber nur weil man keine Schmerzen spürte, hieß das nicht, dass diese nic ht da waren. Im Gegenteil. Schmerz war ein Schutzmechanismus des Körpers, damit es zu nichts Schlimmerem kam und man rechtzeitig reagieren konnte. War dieser Sinn ausgeschaltet... nun, in der Regel wurde es schlimmer.
Also sagte Emily nichts, ließ Mia sitzen um aus dem vermüllten Badezimmer das Erste-Hilfe-Set zu holen und kehrte zu Mia zurück. Schweigend nahm sie Mias Hände in ihre, schmierte eine Salbe gegen Entzüdnungen darauf (sie fragte sich, ob die Sängerin wohl wenigstens das Brennen spürte) legte einen Mull darauf und wickelte dann einen Verband darum, den sie mit zwei Klebstreifen schließlich fixierte. Nachdem sie mit den Händen fertig war, fuhr sie mit den Knien fort. Hier desinfizierte sie einfach nur mit Alkohol und klebte dann riesige Pflaster auf beiden. Sie hatte keine Lust dass ein Verband sie vielleicht beim sicheren Gehen behindern könnte. Das letzte was sie wollte war, dass Mia nochmal fiel und sich verletzte. Dann besah sie sich die Wunde am Auge. Es ging. Sie schmierte eine Wundsalbe darauf und verpackte dann wieder alles. Vielleicht war es manchmal doch gut einen Notarzt als Bruder zu haben, der darauf bestande inen mit solchen Sachen einzudecken.
"So. Mehr kann ich nicht tun. Steh auf, hol deine Jacke. Ich bring dich jetzt zu deiner Freundin." Und dann hab ich endlich wieder Ruhe.

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Re: Conny & Emily ~ Written In The Stars (04.11.2023)

von Emily am 06.02.2024 10:19

"Das werde ich nicht.", versprach Emily ruhig und ernsthaft. Heute Abend würde niemand sie von Connys Seite ziehen können. Den hatte sie ganz allein für sie beide reserviert. Selbst ihrer kleinen Nachbarschafts-Gruppe hatte sie gesagt, dass sie diese Nacht nicht zur Verfügung stand. Sie würden auch einmal ohne ihre Rauch-Spezialistin auskommen. Das mussten sie eben jetzt.
Sie nickte nur, als Conny entschied, erst ihre Sachen abzulegen. Sie nahmen sich ein Taxi und setzten sich hinein, die Finger noch immer miteinander verschlungen. "In Ordnung.", erwiderte sie schlicht darauf, dass Conny sie einmal mitnehmen wolle. Emily war noch nie wirklich aus New York rausgekommen. Familien-Urlaube hatte sie, soweit es irgend möglich war - immer lieber gemieden. Blieb lieber allein daheim. Aber... vielleicht wurde es ja an der Zeit, den Horizont zu erweitern.
Normalerweise beobachtete Emily - wenn sie mal in einem Auto saß - mit Vorliebe die Umgebung draußen. Doch jetzt war ihr Blick ruhig auf Conny gerichtet. Auf ihre rot gefärbten Haare, ihr Lächeln, ihre tiefgründigen Augen. Sie war ein so wundersames und sanftes Wesen, die sich doch bewies. Viel konnte. Die sie... überraschte. Einfach allein durch die Tatsache, dass dieses helle Wesen ausgerechnet mit ihr - die doch nur aus Dunkelheit bestand - zusammensein wollte. Ein leichtes Lächeln legte sich auf ihre Lippen. "Freust du dich schon?", fragte sie leise, bezogen auf ihre Überraschung.
Kurz darauf kamen sie an. Emily bezahlte das Taxi - heute sollte sich Conny um nichts kümmern - und gemeinsam stiegen sie aus. Kaum hatte Emily einen Fuß auf dem Bürgersteig, als sie sich routinemäßig bereits eine Zigarette angezündet hatte. Sie würde sie schnell rauchen, damit Conny nicht zu lange auf sie warten müsse. Ein ungewöhnliches Gefühl machte sich in Emily breit. Eines, welches sie nicht wirklich kannte, doch nach einigen Augenblicken kam sie darauf: Nervosität. Verdammt, das durfte doch echt nicht wahr sein. Dennoch... sie hoffte sehr, dass Conny die ausstehende Überraschung gefallen würde..

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Re: Enoch & Emily ~ Burning Drugs (2021) | FSK18

von Emily am 04.01.2024 17:55

Emily saß äußerlich entspannt auf dem Sofa, rauchte ihre Zigarette und ließ Enoch die Zeit, den letzten Absatz auf seinem Handy zu lesen und es auszuschalten. Dabei betrachteten ihre blaugrauen Augen wie stets ruhig und beinahe gruselig zielgerichtet sein Gesicht und seine Mimik. Er war angespannt, aber zugegebenermaßen war sie das selbst ebenfalls. Sie glaubte zwar nicht daran, dass die Medien herausfinden würden, wer die Retter der Menschen der Drogenküche gewesen waren - aber eines Tages würde es vermutlich kommen und dann wollte sie selbst definitiv nicht daran beteiligt sein. So wenig es Enoch gefiel im Rampenlicht zu stehen, genauso missfiel ihr es selbst aus. Vielleicht müsste man über Verkleidungen nachdenken, auch wenn ihr das fast schon peinlich vorkam. Nein, für sie fiel das raus. Aber sie konnte Rauch beherrschen. Womöglich, sollte sie lernen, sich selbst in Rauchmoleküle aufspalten zu können...
Sie spürte, wie ihre Gedanken drohten abzuschweifen und fokussierte sich stattdessen nun ganz und gar auf Enoch und seine Antwort darauf, was er alles bisher dank den sozialen Medien (derer sich Emily selbst tatsächlich praktisch gar nicht bediente) bereits herausgefunden hatte. Sie reagierte nicht darauf, sondern sog einfach weiter an ihrer Zigarette, deren Größe dadurch rasch schrumpfte. "Es gibt immer jene, denen es nicht gefällt.", kommentierte sie emotionslos und zuckte leicht mit den Schultern, während sie sich nach vorne beugte um in den Aschenbecher zu aschen. "Früher oder später werden die kommen, die meinen, man hätte die Drogenköche dort lieber sterben lassen sollen. Es gibt immer Unzufriedene und Zauderer." Einer der vielen Gründe, warum Emily die Internet-Welt größtenteils mied. Das echte Leben war echter, handfester, realer. Und barg tatsächlich, wenn man aufmerksam war, weit weniger Gefahren als die trügerische Anders-Welt.
Sie ließ ihren Blick keine Sekunde lang von Enoch, als dieser seine Zweifel äußerte. Zwar nicht wirklich verbal - er hatte nach den ersten zwei Worten bereits abgebrochen, doch sein Blick, seine leicht zusammengekauerte Haltung, wie die Hals- & Kiefermuskulatur angespannt war - das alles, zusammen mit der Information, die er ihr zuvor über die bisherhigen Reaktionen der Menschen gegeben hatte, sprach Bände. "Du hast Angst, dass die positiven Reaktionen ins Negative umschwanken können.", fasste sie das unausgesprochene zusammen, und nahm einen weiteren Zug ihrer Zigarette. "Du hast Angst, zu versagen und Erwartungen nicht gerecht zu werden, oder?" Wieder aschte sie ab und sah ihn erneut an. "Man kann es niemals allen Menschen recht machen. Niemals. Du musst mit deinen Entscheidungen und deinen Taten leben können. Das ist es was zählt. Sicher werden wir auch Fehler machen, aber Fehler sind menschlich. Dann müssen wir darauf lernen und es besser machen. Das alles gehört dazu. Dem musst du dir bewusst sein, bei dem Weg, auf dem wir hier sind."
Sie spürte Hitze an ihren Fingern. Sie drückte die Kippe im Aschenbecher aus und fischte sich aus der Packung eine neue heraus.
In der Zwischenzeit war Louise dazu gekommen. Emily blickte auf und nickte ihr nur kurz als Begrüßung zu. Die grünhaarige Licht-Gestalterin war eine völlig andere Persönlichkeit als die Raucherin. "Dazu war keine Zeit", sagte sie schlicht und zündete ihre neue Zigarette an.

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Re: Enoch & Emily ~ Burning Drugs (2021) | FSK18

von Emily am 24.11.2023 21:32

"War nicht das der Sinn unserer kleinen Gemeinschaft?", fragte Emily ruhig, obgleich sie sich ebenso erschöpft fühlte wie Enoch neben ihr wirkte. "Dass wir helfen, wenn es nötig ist?" Und genau das hatten sie getan. Ein Feuer war ausgebrochen und sie hatten Menschenleben gerettet. Nur darauf kam es an. Fast etwas wie Verbitterung stieg in Emily auf, als sie daran dachte, wie stolz und gleichermaßen besorgt ihre Eltern wohl wären, wären sie noch am Leben und hätten sie davon erfahren. Definitiv ein guter Grund, ihre eigene Beteiligung an dieser Sache so geheim wie möglich zu halten. Der Trubel damals als sie das Kind aus dem brennenden Haus geholt hatte, hatte ihr mehr als gereicht. Das wollte sie nie wieder. Sie war keine Heldin und wollte auch nicht als solche gefeiert werden.
Sie nickte lediglich, als Enoch sich verabschiede. Sie trennten sich. Er torkelte beinahe die Stufen zur U-Bahn hinunter, sie selbst ging den Gehweg weiter entlang, suchte in ihrem Mantel nach Zigaretten und fand keine. Hatte sie sie im Brand verloren? Sie konnte sich nicht erinnern. Das missfiel ihr fast noch mehr als das fehlende Suchtmittel. Mit einem sehr leisen, entnervten Seufzen wandte sie sich nach rechts, um einen kleinen Umweg zu laufen, der sie vorher noch an einem Kiosk vorbeiführen würde. Sie kaufte sich eine Stange Zigaretten - missachtete dabei den argwöhnischen Blick des Verkäufert ob ihres angesengten Geruchs und verschwitzten dreckigen Äußerens gekonnt - und öffnete draußen gleich die erste Packung. Sie steckte eich eine beruhigende Kippe an und machte sich mit den restlichen Packungen in einer Hand, die bei jedem Schritt in ihrer Plastikverpackung knisterten, endlich auf den restlichen Heimweg.
Fünfzehn Minuten und zwei Zigaretten später war sie angekommen. Im dunklen Flur zog sie sich die Schuhe aus. Man konnte die Hand kaum vor Augen sehen, so düster war es, aber Emily machte dennoch kein Licht an. Die Dunkelheit gefiel ihr und sie brauchte kein Licht. Sie zog ihre Stiefel aus, verzichtete auf irgendeine Art der Hygiene, sondern zog sich einfach die restliche Kleidung aus, rauchte im Bett noch eine und schon war sie - vollkommen unüblich für ihre Verhältnisse - eingeschlafen.

Fünf Stunden später erwachte sie von einem Sonnenstrahl, der irgendwie seinen Weg durch ihre dicken dunklen Vorhänge gefunden hatte und ihr direkt in die Augen fiel. Sie musste wirklich erschöpft gewesen sein. Selten schlief sie so lange am Stück. Sie zündete sich - wie sollte es anders sein - eine Kippe an und saß eine ganze Weile lang einfach nur so auf der Bettkante. Rauchend und ins nichts starrend. Darüber sinnierend, was letzte Nacht geschehen war. Schließlich seufzte sie leise, hob den Kopf und warf einen Blick auf die Uhr. Inzwischen war es zehn Uhr morgens. Ihr Magen schmerzte. Sie fühlte sich dreckig. Zeit, sich fertig zu machen.
Sie machte die Zigarette an ihrem Arm aus - der stechende, heiß brennende Schmerz schien sich bis in ihre Schulter hinaufzuziehen, ja nahezu in ihre Venen zu fressen und sie betrachtete die sofort nässende Brandwunde mit einem leichten grimmigen Lächeln - stand dann auf und begab sich ins Badezimmer, wo sie zunächt unter die Dusche sprang und Zähne putzte. Anschließend aß sie ein dünnes Knäckebrot mit einer Scheibe Käse. Die Packung war nun leer. Ein Wunder dass sie es mal geschafft hatte, ohne dass der Rest verschimmelte. Sie würde später eine neue kaufen müssen. Sie suchte ihre Handtasche, packte Handy, Portmonee, Schlüssel und zwei Packungen Zigaretten ein und hatte auch bereits eine weitere im Mund. Noch einmal überprüfte sie es kurz, steckte sich ihre schwarzen Haare dann in einem unordentlichen Zopf mit einer schwarzen Klammer einfach am Hinterkopf hoch und verließ in - wie stets - schwarzem Mantel (der noch immer nach Rauch roch) und den schwarzen Stiefeln das Haus.
Auf dem Weg zum Hauptquartier kam sie erneut an einem Kiosk vorbei. Einer Eingebung folgend hielt sie inne und kaufte sich eine Zeitung. Auf die Bank gesetzt überflog sie die Artikel, bis ihre Augen in dem Lokal-Teil das fanden, was sie suchte: der Brand einer Drogenküche. Unbekannte Retter. Ein leises Lächeln flog kurz über ihr Gesicht. Unbekannt. Sehr gut.
Sie rollte sie zusammen, steckte sie ein und setzte ihren Weg fort.
Kurze Zeit später war sie im Hauptquartier angekommen, stieg die Stufen hoch und betrat den Raum, der früher der Aufenthaltsort von - ausgerechnet - Feuerwehrleuten gewesen war. Emily hatte das Gefühl halb an solchen Orten aufgewachsen zu sein. Manchmal jedenfalls. So war es, wenn die Eltern Feuerwehrleute waren und einen regelmäßig zu Feuerwehr-Festen oder ähnlichem mitnahmen. Oder wenn man einfach krank war. Oder sie einen nicht allein lassen wollten. Tausende Gründe..
Kaum hatte sie den Raum betreten, als sie auch schon Enochs gesenktes Haupt hinter der Sofalehne sah. Wie immer mit fast schon katzengleichen, leisen, unhörbaren Schritten näherte sie sich ihm. Er starrte in sein Handy und scrollte offensichtlich durch die sozialen Medien. Sie erschaschte einen schnellen Blick auf ein Bild des abgebrannten Hauses bei dem sie letzte Nacht gewesen waren. "Interessante Nachrichten?", begrüßte sie ihn ruhig mit ihrer rauchigen Stimme und warf die Zeitung auf den Tisch. Sie hing ihren Mantel über einen Stuhl - darunter trug sie einen dünnen schwarzen Rollkargenpullover, holte aus der Manteltasche Feuerzeug und Zigarettenpackung und setzte sich neben Enoch. Sie zündete sich eine an, stieß den Rauch aus und sah erneut zu ihm. "Und? Was schreiben sie?"

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.01.2024 17:41.
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