River & Hazel - Oh no, not you again! [Zwangscut]

1  |  2  |  »  |  Letzte [ Nach unten  |  Zum letzten Beitrag  |  Thema abonnieren  |  Älteste Beiträge zuerst ]


River
Gelöschter Benutzer

Re: River & Hazel - Oh no, not you again!

von River am 25.10.2020 11:50

River war jemand mit dem man reden konnte, den man seine Geheimnisse anvertrauen konnte, auch wenn er vielleicht nicht sonderlich vertrauenswürdig aussah. Er behielt seit Jahren Dinge für sich, meistens welche die er selbst angerichtet hatte und eben das Geheimnis seiner Herkunft, wovon selbst Hazel nichts wusste. Der adoptierte Wolf hatte Angst, dass es eine Schande wäre, wo er damals nach allem was geschah hin kam. Er schämte sich dafür, dass er vor so langer Zeit seine Familie im Stich gelassen hatte, die ihn groß zog und war traurig darüber, dass er seine wahre Familie nie wirklich kennen lernen konnte. An all die Ereigniss vor dem Feuer konnte er sich nicht erinnern. River war zu jung dafür gewesen, weshalb dieser Rückblick in seinem geistigen Auge nur verschwommen war. "Ich habe dir nie erzählt, wo ich wirklich her komme" der nächste Schritt in die richtige Richtung war für ihn wohl schwerer als es außerlich zu sehen war. "Ich habe allen immer erzählt, dass meine Eltern reich sind und wir einen riesigen Pool im Garten haben" dabei verdrehte er die Augen, als er an diese doch harmlose Lüge dachte. "Also es stimmt nicht. Meine Eltern waren und sind nicht reich, sondern sie sind tot" dabei schluckte er hart. Es tat ihm weh und das obwohl er nicht wusste wieso. Vielleicht lag es daran, dass er vorstellte wie schmerzvoll eine Verbrennung war und seine Eltern mussten das am ganzen Körper spüren. Erst diese Hitze, dann der Rauch der dafür sorgte, dass ihre Lunge versagte und zuletzt das große Feuer, dass durch die Wohnung zog, alles verbrannte inclusive seiner leiblichen Eltern. Er sah Hazel nicht an, sondern betrachtete währenddessen den Boden auf dem sie liefen. "Meine leiblichen Eltern, die Werwölfe, starben bei einem Feuer in unserer Wohnung als ich in einem Feriencamp war und das obwohl ich zu jung dafür war. Ich kann mich nicht an sie erinnern" fing er also an zu erzählen "Es kam ein Anruf ins Camp von einer Frau vom Jugendamt, die auch zwei Tage später auf der Matte stand und mich mit nahm. Zuerst in ein Heim und irgendwann wurde ich von der Familie adoptiert, die du kennst" sein Blick nach unten gerichtet. Irgendwie fühlte es sich damit leichter an das ganze zu erzählen. Ihm ging es gut, es tat auch gut das endlich jemanden zu erzählen und er dachte auch, dass es Hazel zuerst erfahren sollte, immerhin hatte er großes vertrauen in sie. "Ich hatte es niemandem erzählt, weil ich mich geschämt habe Hazel. Ein adoptierter Junge, der bei einer Pflegefamilie wohnt die kaum Geld hat. Sowas hört man nicht gern" er war müde, müde vom Lügen und von der Tatsache, das niemand seine wahre Herkunft kannte.
Er winkte ab. Die Tatsache was damals alles geschehen war, war nun nicht mehr wichtig. Das wichtige war das hier und jetzt. Dass er wieder in Hazel's Leben getreten war und sie bei sich wissen konnte. Mehr zählte für ihn nicht. "Wir sollten die Vergangenheit nicht unsere Zukunft beeinflussen lassen. Wir sind hier, zusammen, also können wir neu anfangen" denn auch wenn ihm das Vergangene noch ein wenig zu schaffen machte, so zählte für ihn nur, was noch kommen konnte, denn darauf könnte er sein neues Leben aufbauen. Er ließ die Mauern zu seinem Schloss fallen, für Hazel, damit sie auch hinter seine Kulissen sehen konnte und nicht davon eingenommen war, was er von außen her strahlte. Sie sollte sehen, dass er nur bei ihr wirklich der River war, den sie vor geraumer Zeit allein ließ. "Ich schätze, wenn ich es dir erkläre, würde es ein anderes Licht auf mich werfen und du würdest dir dumm vor kommen" dabei lächelt er ein wenig und sah die Tribridin an "Du denkst es war eine Wette, nun ja zu Anfang war es das auch" begann er also. Sie gab ihm die Chance sich zu erklären, also nutzte er diese auch. "Nur dass es bei dieser Wette nicht um Geld oder Habschaften ging. Es ging einzig und allein um dein Leben" dabei verdrehte er die Augen. "Die Jungs bemerkten schnell, was bei mir los bezüglich deiner Anwesenheit und da wir nicht wussten, was du in Wirklichkeit warst, drohten sie mir dich zu töten, natürlich ohne zu wissen, was ich war und ich hatte mich darauf eingelassen, weil ich nicht wollte, dass sie dich töten. Jeder dachte du warst ein normales Mädchen und aus irgendeinem Grund konnte dich kaum jemand leiden" er seufzte und schüttelte den Kopf, um die Gedanken daran ein wenig abzuwehren, die langsam in ihm nach oben kamen. "Du warst komisch für sie und da ich dich beschützen wollte, habe ich angefangen mich mit dir zu unterhalten und zu treffen. Meine Gefühle für dich waren vom ersten Tag an da, als hätte ich schon immer eine Verbindung zu dir gehabt und wie sollte es auch anders sein, gefiel es diesen Schwachmaten nicht, wie es sich zwischen uns entwickelte" wieder ein Seufzer, während der Weg sich immer länger anfühlte. "Ich sollte dir also das Herz brechen, vor allen Leuten, also entschied ich mich für das, was du damals mit mir erlebt hattest und den Rest kennst du ja" sagte der junge Wolf und schloss somit die Geschichte ab.
Die Karte war echt nützlich, also steckte er sie schnell in seinen Rucksack und lächelte. Es war praktisch, wenn man sich selbst mal verloren hatte und keine Karte dabei hatte. Man konnte jemanden anrufen, der dann einem half wieder zurück zu kommen. Wie ein Peilsender nur eben auf die coole Art. Auf die Tatsache, dass er froh war, wenn der Tag vorbei war konnte er nur nicken. Es war für anstrengend so viele Menschen, beziehungsweise Wesen, auf einmal zu sehen und auch so viel auf einmal zu erleben. Normalerweise klemmte er sich tagsüber vor den Fernseher und sah sich auf Netflix alle möglichen Serien an und nachts ging er raus und besorgte sich was zu essen, bevor er sich schlafen legte. Ein geregelter Alltag, wenn man es genau betrachtete. Und jetzt schien alles aus den Gleisen zu fahren, immerhin musste er morgens das Haus verlassen und an eine Schule gehen, wo es Wesen gab, die niemand kannte oder verstand außer der Schulleiter, weil er es sich zur Aufgabe machte diese zu erziehen und unterrichten. Es klang so verrückt, aber gehörte nun zum Leben von River, genauso wie Hazel, die Tribridin und er drehte nicht durch, weil er wusste, dass es irgendeine Erklärung zu allem gab. Es gab schwerer Matheaufgaben, die ihm das Hirn zermatschten, aber der Gedanke daran das Hazel aus drei Wesen bestand, machte ihn weniger verrückt.
River rieb sich den Bauch, wenn es eines mehr gab, was er liebte, dann waren es Nudeln und das egal in welcher Form und mit welcher Beilage. "Oh" kam es nur von ihm, als ihm der Speichel in seinem Mund zusammen lief. Er wollte es nicht zugeben, doch hatte er Hunger und wollte nun alles noch schneller hinter sich bringen. "Das hört sich gut an und ich habe riesen Hunger also nehme ich am besten gleich zwei Portionen sobald wir da sind" er grinste breit und führte sich auf wie ein Clown, doch es war die Wahrheit. River verdrückte ohne mit der Wimper zu zucken ein volles Päckchen Nudeln mit Tomatensauce und Hackfleisch, was für mindestens vier Personen gedacht war. Er war ein Vielfraß und es machte ihm oder seinem Körper nichts aus.
Er zuckte mit den Schultern, nachdem er sich mit Hazel vond er Sporthalle entfernte. "Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, aber wenn ihr mir nicht helfen könnt, dann hilft wohl nur noch die Schrotflinte" und das meinte er ernst. Denn auch wenn er sein Leben liebte, so könnte er nicht mehr länger mit alle dem Leben. "Ich werde mich hier schon irgendwie einleben, solange ich keinen Zicken über den Weg laufe oder mich jemand dumm anmacht" doch auf diese Worte sollte er schon in den nächsten Tagen beides auf einmal bekommen. Denn er würde auf einen Rivalen im Rudel treffen und auf Lizzie, die von ihm nicht sehr begeistert war. "Ich freue mich auch hier zu sein, bei dir" dabei lief er ein wenig rot an, kaum sehbar und in seinem Kopf stieg die Hitze an. Er schämte sich nicht dafür Komplimente zu machen, doch für ihn war es wie ein neues kennen lernen zwischen Hazel und ihm. An der Cafeteria angekommen, blieben sie an der Tür stehen und River wartete. "Draußen" gab er kleinlaut von sich und wollte diesen Raum nicht mal betreten, wenn sich so viele darin aufhielten. Er konnte im Moment keine Aufregung gebrauchen, da seine Nerven sowieso am seidenen Faden hingen. "Wir schnappen uns die Teller und gehen schnell wieder raus" sagte er entschlossen und ging mit ihr durch die Tür.

Antworten

Hazel
Gelöschter Benutzer

Re: River & Hazel - Oh no, not you again!

von Hazel am 24.10.2020 18:00

Geheimnisse waren etwas, dass Hazel überhaupt nicht mochte weshalb Sie es mit der Wahrheit bei Menschen die ihr sehr viel bedeuteten sehr genau nahm. Nur leider waren ihr was das Geheimnis ihrer Herkunft anging die Hände gebunden gewesen. Dennoch hatte die Tribridin River erzählt wie ihre leiblichen Eltern heißen, denn sie hatte ihm sehr vetraut und außerdem hatte ja nicht wirklich die Chance bestanden das er nach New Orleans kam. Zumindest hatte die Brünette das gehofft und da sie den Zirkel verjagt hatte, nachdem die Beziehung mit River zu Ende ging, war alles gut. Soweit das eben möglich war, denn der Schaden durch die Entführung und frühe Isolation war ja bereits angerichtet. So etwas steckte man nicht so einfach weg, besonders wenn man noch klein gewesen war. Die ganze Geschichte hatte Haze wirklich noch nie jemanden erzählt. Weder den Zwillingen, noch Landon und genauso wenig Rafael oder River. Sie alle waren die wichtigsten Personen in ihrem Leben und doch kannten sie alle nur einen Teil oder eine Version der Wahrheit. Doch die Brünette wusste ganz genau das es irgendwann an der Zeit dafür war. Und womöglich könnte sie, sollten River und sie sich wieder vertragen - was sehr wahrscheinlich erschien - ihn nach und nach in ihren Freundeskreis integrieren. Aber selbstverständlich würde sie den braunhaarigen Werwolf zu nichts zwingen. Vielleicht würde sie es ihren Freunden dann ja auch allen gemeinsam sagen.. Doch für den Moment war Haze einfach unglaublich froh das River wieder ein Teil ihres Lebens war. Das damals war wirklich blöd gelaufen und vielleicht hätte sie damals anders reagieren sollen. Es tat Hazel wirklich Leid das sie ihm keine Chance gegeben hatte die ganze Geschichte zu erklären.. Sie senkte kurz ihren Blick und blickte ihn dann ehrlich an. "Es tut mir wirklich Leid. Das war damals wirklich blöd von mir. Ich hätte dir die Chance geben sollen es zu erklären.", gab sie traurig zu. Es hätte den beiden mit Sicherheit sehr viel Kummer und einsame Stunden erspart. Die Tribridin hatte ihn wirklich vermisst und hatte sich verloren und Elend gefühlt. Hatte die Situation immer und immer wieder Revue passieren lassen und ihre Entscheidung mehrmals überdacht und irgendwann auch angefangen zu bereuen. Hatte befürchtet ihre Entscheidung übereilt getroffen zu haben. "Wenn du es mir jetzt erklären wollen würdest, würde ich dir zuhören. Aber wenn nicht ist das auch okay. Es ist Vergangenheit und ich bin nicht mehr wütend auf dich." Und das war die Wahrheit denn so nachtragend war Haze nun auch wieder nicht. "Nein, ich hasse dich nicht River, ich habe dich nie wirklich gehasst.. Ich habe nur gesagt das ich dich hasse, weil ich damals so wütend war. Aber ich habe nie so getan als würde ich dich hassen, immerhin habe ich dich bis heute nicht mehr wieder gesehen.", gestand die Brünette kleinlaut ein. Natürlich konnte Hazel ihm nicht die Schmerzen nehmen, denn seine Knochen würden dennoch brechen. Aber vielleicht würden die Schmerzen aber durch ihre Anwesenheit ja etwas erträglicher werden. Zumindest würde sie es versuchen.. Mit einem sanften Lächeln schüttelte Hazel den Kopf. "Nein wahrscheinlich kann ich das Alles nicht verhindern aber wir können ja sehen ob meine Anwesenheit dir hilft und wenn nicht dann.. bleibe ich trotzdem bei dir und wir unterhalten uns soweit möglich? Also ich meine.. vielleicht beruht dich meine Stimme ja.." Bei seiner Anspielung auf ihr Wesen musste sie leise Lachen und verkündete zwinkernd: "Charmant wie eh und je." Es verblüffte Hazel wirklich das River so cool mit der ganzen Situation und den Informationen über ihr Wesen und die Geschichte ihrer Familie umging. Das hätte die junge Frau nicht erwartet. Erstaunt musterte sie River und fragte sich wie sie so dumm hatte sein können ihn gehen zu lassen. Jeder andere wäre doch total ausgeflippt wenn er so eine unglaubliche Information von ihr gehört hätte. Eine Tribridin dürfte es nach den Naturgesetzen eigentlich gar nicht geben. Doch Haze war fest davon überzeugt das es einen Grund für ihre Existenz gab. Ein Gleichgewicht musste es in der Natur immer geben.. Hazel öffnete die Karte in seiner Hand und sprach mit geschlossenen Augen den entsprechenden Zauber. "Die Karte zeigt immer an wo man sich gerade befindet, auch wenn du sie verlierst. Also kann man dich finden wenn man auf die Karte schaut, aber durch den Zauber den ich eben noch gesprochen habe, wird jetzt jedem der sie findet angezeigt das er sie dir zurück bringen soll. Also praktisch kann die Karte jeder benutzen und dann auch seine aktuellen Standort sehen. Es ist quasi eine Kombination aus einem Aufspür- und Wegweisezauber.", erklärte Haze und nahm ihre Hände wieder von der Karte. "Du kannst die Karte jetzt wieder einstecken, ich bin ja gerade deine Karte.", sagte sie schmunzelnd. Insgeheim freute sie sich schon darauf River jetzt öfter zu sehen. "Du bist froh wenn der Tag vorbei ist, oder?", fragte Hazel sanft. Immerhin war der Werwolf für gewöhnlich ein Einzelgänger und an der Schule war inzwischen schon ziemlich viel los.. da konnte sie gut verstehen wenn es ihm zu viel würde heute. "Ich glaube es gibt heute Spaghetti mit Hackbällchen..", überlegte die Tribridin. Von ihren Erzählungen über den Verwandlungskeller und den Ablauf an Vollmondnächten war der gutaussehende Werwolf offensichtlich nicht begeisterten denn der Weg zur Sporthalle verlief schweigend und Hazel bedrängte ihn nicht. Sie hätte River auch in die Sporthalle begleitet aber wenn er das lieber alleine schaffen wollte, dann war das in Ordnung. Denn er hatte ihre Antwort nicht abgewartet, weshalb die Tribridin in der geöffneten Tür stehen blieb und die beiden Jungs betrachtete. Sie lächelte sanft, hätte doch gewusst dass River und Rafael sich verstehen würden. "Super, nach dem Essen hast du den Tag auch überstanden. Was denkst du? Wird es dir hier gefallen?", wollte die Brünette auf dem Weg zur Cafeteria/zum Speisesaal wissen. "Es ist übrigens schön das du hier bist." Es würde schon alles gut werden Hazel war fest davon überzeugt das ihm hier geholfen werden könnte. Und womöglich hatte das Schicksal River und sie ja nicht umsonst hier wieder zusammen geführt.. Haze sah durch die Tür der Cafeteria und versuchte anhand der Geräuschkulisse auszumachen wie voll es heute war. Dann drehte sie sich wieder zu River um und fragte: "Willst du vielleicht draußen essen? Also ich meine, da drin ist es noch sehr voll. Also könnten wir unser Essen holen und wo anders essen. Irgendwo draußen oder in meinem Zimmer, wo es dir am Liebsten ist."

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.10.2020 02:37.

River
Gelöschter Benutzer

Re: River & Hazel - Oh no, not you again!

von River am 22.10.2020 20:44

In River's Leben gab es kaum Geheimnisse. Er war allein, er wohnte auch allein. Er verließ seine Familie um sie vor sich selbst zu schützen, denn nur er war seltsamerweise ein Werwolf gewesen. Er hatte begonnen zu recherchieren bis er herausfand, dass die Eltern bei denen er lebte nicht mal seine Leiblichen waren. Diese waren bereits verstorben, bei einem Feuer vor vielen Jahren. was der kleine Werwolf überlebte, weil er zu der Zeit in einem Feriencamp war. Er war kein schwieriges Kind, sondern eher friedlich und liebreizend, doch mit dem Tod seiner Eltern begann in ihm die Wut und der Hass zu steuern. Die Erinnerungen an seine leibliche Mutter verblassten, immerhin war er gerade mal vier Jahre alt als es passierte und sein Vater... Nun über seine Wut ließ sich gerne mal streiten. Er war jemand, der seine Wut gerne an Dingen ausließ, wie zum Beispiel einem Tischtennistisch, den er voller Wucht gegen eine Wand warf, weil River sich in die Hose gepinkelt hatte, als er noch klein war. Die Angst vor seinem Vater war groß, deshalb kümmerte es ihn kaum, dass auch er bei diesem mysteriösen Feuer gestorben war. Viele vom Rudel waren danach einfach abgehauen und hatten sich nicht mehr blicken lassen. River wusste nicht wer sie waren, denn auch diese Erinnerungen verblassten wie es üblich war, wenn man noch sehr jung war. Seine leiblichen Eltern waren für ihn namenlose, gesichtslose Werwölfe aus einem Rudel, dass nicht mehr existierte. Eine blasse Erscheinung in seinem Kopf, die hin und wieder auftauchte, wenn er in Gedanken versunken war. Viel schlimmer waren die vielen Familien, die ihn bei sich aufnahmen und ihn dann verzweifelt zurück gaben, weil sie mit seine ansteigenden Wut nicht klar kamen. Er hatte keine leichte Kindheit, wünschte sich nur Ruhe. Vor sich und vor der Welt, weshalb er sich diese Wohnund mietete und von da an alleine lebte. Jedes mal wenn er nach Hause kam war es still. So still dass man eine Stecknadel hätte fallen hören können, doch der junge Werwolf genoss es. Nur an Vollmonden wusste er nichts mit sich anzufangen und aus diesem Grund war er schon dankbar nun an dieser Schule zu sein und Hazel wieder getroffen zu haben. 
Er hörte der Tribridin aufmerksam zu, nickte gelegentlich und antwortete dann "Wie solltest du sie dir auch anhören, wenn du mir nicht mal die Chance gelassen hast, es dir zu erklären" das gab er kleinlaut von sich, um sie nicht wieder von sich weg zu stoßen. In dem Moment, als das mit der Wette aufflog konnte er nichts sagen. Wusste nicht wie er sich erklären sollte, weil ihm jedes Wort missfiel. Außerdem wusste er, dass Worte nie so aussagekräftig sein würden, dass sie ihm verzeihen könnte und als er am nächsten Tag versuchte es ihr halbwegs zu erklären, war sie von der Bildfläche verschwunden. Ein schmerzender Stich und eine beginnende Leere in River's Körper durch fuhr ihn und komischerweise verwandelte er sich auch ohne Vollmond an diesem Tag. Ein Phänomen das nur selten in seinem Leben passierte. "Ich schätze, dass du die Schmerzen und Gedächtnislücken nicht abstellen kannst. Es wird also immer so bleiben, dass ich mir jeden knochen breche und verbiege um dann behaarter zu sein als ein Affe" River versuchte es mit Humor zu sehen, immerhin kam er mit Sarkasmus schon immer weiter als mit trauer. "Herzlos nicht, aber ein Monster in jedem Fall" dabei lächelte er breit, denn er spielte auf die Tribridin und ihre Blutlinie an, die sie ihm erklärt hatte. Es war erstaunlich, dass River so locker damit umgehen konnte, aber vielleicht dachte er schon sein ganzes Leben darüber nach, weil er anders war. Es konnte schließlich nicht nur Werwölfe geben, da es nur eine Seite einer Medaille ausmachen würde, weshlab er was das anging schon früher in einer Bibliothek anfing zu lesen. Auch wenn er nicht danach aussah, doch in seinem Kopf steckte viel mehr als nur sarkastische Sprüche und sptze Kommentare. "So?" fragte River nach "Also hasst du mich gar nicht, sondern tust nur so?" diese Frage brannte nun in seinem Gehirn. Seine Gehirnzellen begannen zu arbeiten und auch wenn er es nicht zugeben wollte, so begann die Leere in ihm sich langsam zu füllen, je mehr er mit Hazel über das Schulgelände schlenderte. "Wahrscheinlich hätte ich mich auch gehasst, wenn ich in deiner Situation gewesen wäre, also alles cool" hob er die Hände nach oben, als würde er aufgeben und schmunzelte dabei. Er wäre bestimmt genauso sauer gewesen, wenn man in derart mit seinen Gefühlen gespielt hätte, weshalb er es voll und ganz verstand, wenn Hazel in nach der ganzen Zeit immer noch verachten würde. 
Er hörte Hazel aufmerksam zu. Für ihn schien es so, als würde die Natur einen Scherz gemacht haben, als er sie kreiert hatte. Ein Monster aus drei Monster, das konnte nicht natürlich sein, aber es war rein gar nichts natürlich außer der Menschheit, wenn man aus den Augen der Übernatürlichen betrachtete. Es gab Himmel und Hölle, Gut und Böse und dann zwei völlig verschiedene Welten, die nicht zusammen passten. Die Menschenwelt und die Welt der Übernatürlichen und irgendwie hatten sie zueinander gefunden. Es gab zu jedem Monster einen Gegenpol. Für Vampire war es die Sonne, die sie daran hinderte am Tage zu überleben und für Werwölfe war es der Mond. Es war nur ein kleines Stück vom Kuchen, der gerade erst angeschnitten wurde in River's Leben, denn von anderen Wesen hatte er zuvor noch nicht gehört, außer von Hexen. Und diese Monster waren in Hazel vereint, was auf der einen Seite genial war und auf der anderen völlig absurd. Es wäre ein Gleichgewicht der Natur, dass aus den Fugen gelaufen war und das brachte River's Gehirnzellen zum glühen. Um diese abzukühlen und auf was anderes zu lenken, kam es ihm gerade gelegen, dass Hazel neben ihm einen halben Salsa hinlegte und er sie schützend halten konnte. So waren die Gedanken an eben völlig verblasst, als er in ihre Augen sah und sich beinahe darin verlor. Um von seinen roten Wangen anzulenken, sah er auf die Karte die Hazel ihm zuvor aushändigte und fand es faszinierend, wie das funktionierte. "Und wie genau funktioniert das? Wenn ich die Karte nicht bei mir habe, kann dann trotzdem jemand sehen wo ich bin oder zeigt es mir nur an, wo ich mich gerade befinde?" es wäre ein super Kompass und auch gut, wenn sich jemand mal außerhalb der Schule verlief und seine Karte vergessen hätte. 
River zog die Mundwinkel nach unten, als er hörte dass es keinen Burger und keine Pommer heute zu essen gab "Dann nehmen wir eben das was es gibt. Ich habe keine Lust in die Stadt zu laufen wenn ich ehrlich bin" der Einzug in diese Schule raubte ihm schon genug von seiner Geduld. Eigentlich wollte er sich nur vorstellen und wieder verschwinden, so wie es am ersten Tag nun mal so war. Er ging nicht davon aus, dass er sich einem Rudel vorstellen und das Gelände ablaufen musste. Doch er genoss auch die Zeit mit Hazel, die ihm so lange verwehrt war. Er zuckte mit den Schultern, "Ich habe keine Ahnung, ob Wasser anbrennen kann, aber ich könnte es ja mal versuchen" dabei lachte er leise und schüttelte unbeirrt den Kopf. Er zog die Brauen nach oben. In Vollmondnächten war der junge Werwolf also in einem Keller eingesperrt, um nicht draußen herum zu irren. Vielleicht war es ja keine schlechte Idee gewesen, dennoch schien es nicht richtig zu sein, dass er sich einsperren ließ. Er beließ seine Gedanken bei sich, immerhin wollte man ihm hier helfen und es nicht noch schlimmer machen. Der Weg zur Sporthalle schien sich zu ziehen und je näher sie dieser kamen, desto mehr stellten sich die Nackenhaare bei River. Er wollte sich nicht unterwerfen und er wollte er recht niemandem dienen. Er war kein Schoßhündchen und er würde es auch nie werden. Er antwortete Hazel nicht zu der Kellersache, sondern machte es mit sich selbst aus. Er nickte bloß und sah sie dann an "Ja, ich bin bereit" sagte er sicher und blickte in die Sporthalle, wo er den vermeindlichen Rafael sah. "Lass mich raten, du kommst nicht mit?" fragte er dann noch. Für ihn brauchte es keine Antwort, denn sein Körper bewegte sich von allein in diese Sporthalle. Er wollte es hinter sich bringen um dann wieder Zeit mit Hazel zu verbringen. Als er dann vor Rafael stand, räusperte er sich, um zu zeigen, dass er da war "Hey ich bin der neue Werwolf" kündigte er sich an und wartete auf seine Reaktion. Sein Herz klopfte wie verrückt und er schluckte hart. Als Rafael sich zu ihm hin drehte, hielt er ihm die Hand hin und stellte sich vor. -Schön dich zu sehen. Wie heißt du?- sagte der Alpha, als River seine Hand nahm und sie schüttelte. "River, Mein Name ist River" stellte auch er sich vor und wusste nicht, wie er die Situation einschätzen sollte. -Am besten du kommst morgen in der ersten Stunde hier her zum Training, dann kannst du die anderen Werwölfe kennen lernen- entgegnete ihm der Dunkelhäutige mit dem freundlichen Lächeln. "Klar, ich werde da sein" dabei lächelte er ehrlich und fühlte wie der Stein auf seinem Herzen sich langsam löste. Es hätte schlimmer sein können, aber das war es nicht und River war darüber ziemlich froh. Als er dann wieder bei Hazel ankam, nickte er ihr zu "Und jetzt gehen wir was Essen. Ich hab das Gefühl ich verhungere"

Antworten

Hazel
Gelöschter Benutzer

Re: River & Hazel - Oh no, not you again!

von Hazel am 22.10.2020 01:41

Bevor der Zirkel von Alecto die kleine Hazel entführt hatte, war die Welt noch in Ordnung gewesen - allerdings hatte die Brünette ja auch nicht wirklich was von der Welt gesehen. Bis Mystic Falls das neue Zuhause des Zirkels - und somit auch gezwungenermaßen das der Tribridin wurde - vergingen allerdings noch fast vier Jahre. Der Grund für dieses Risiko war wohl simpler Hochmut und abartige Genugtuung gewesen.. Inzwischen war natürlich die Salvatore Boarding School ihr Zuhause aber das hieß nicht das Haze Mystic Falls niemals verlassen hatte. Einmal war sie zum Beispiel in Arlington gewesen und hatte ein Sommerpraktikum in einer Buchhandlung gemacht. Der Sommer vor der Begegnung mit River war das gewesen. Oh und wie sehr die Tribridin sich darauf gefreut hatte die High School zu besuchen. Der erste Tag war komisch gewesen aber dann war die Zeit toll gewesen. Sie hatte es niedlich gefunden, wie der Werwolf so getan hatte als sei sie ihm egal. Aber auch wenn er versucht hatte ihr kaum Beachtung zu schenken, wenn er wohl annahm sie bemerke es nicht, hatte sie seine Blicke auf sich gespürt. Auch wenn man meinen könnte Hazel hasse River unglaublich, so hatte sie schon öfter Bedauern über das Ende der Beziehung empfunden.. Oh sicher hatte die Tribridin damals gesagt das sie ihn hasste und ihn nie wieder sehen wollte . Und damals war es ihr vollkommen Ernst damit gewesen! Aber mit der Zeit änderten sich Dinge eben. Vielleicht nicht grundlegend aber Emotionen schwächten ab. Und sicherlich war der Schmerz am Anfang allumfassend gewesen.. nach und nach drängten sich aber die schönen Erinnerungen in den Vordergrund. Zudem hatte Hazel sich bisher nicht die Mühe gemacht Rivers Seite der Geschehnisse anzuhören. Hatte auch keine Ahnung gehabt was er durchmachen musste, bei jeder Verwandlung.. dass alles stimmte die Tribridin milde. Er bedeutete ihr noch immer viel und sollte nicht Leiden müssen. Haze wandte sich mit sanfter Miene ihrem ehemaligen Herzblatt zu. "Nun ja, zum einen ist viel Zeit seitdem vergangen, ich habe mir deine Seite der Geschichte nie angehört und ich möchte nicht das du fürchterliche Schmerzen und Gedächtnislücken erdulden musst, wenn ich dir das alles etwas erleichtern könnte. Ich bin doch kein herzloses Monster." Kurz wandte sie ihren Blick ab und fügte in Gedanken hinzu: Zumindest möchte ich das nicht mehr sein und dir nicht länger womöglich Unrecht tun. Denn seit damals hatte sich eine Sehnsucht in ihrem Herzen ausgebreitet und nur River konnte diese Sehnsucht stillen. Das wusste Hazel, auch wenn sie nicht bereit war dies laut aus zu sprechen. "Es geht nicht nur darum was ich will, sondern auch darum was dir helfen könnte. Und ich will dir wirklich helfen, auch wenn ich dafür bei dir sein muss. Außerdem sagt man viel wenn man wütend ist.", milderte die Tribridin ihre Worte von damals ab. Sie war zu Stolz diese Aussage komplett zurück zu nehmen aber Gefühle konnten sich durchaus ändern. Und Hazel konnte sich durchaus eingestehen einen Fehler begangen zu haben - irgendwann würde sie es auch River gegenüber eingestehen können. "Tut mir leid wenn ich dir das Gefühl vermittelt habe, ich würde dich hassen." Denn inzwischen war sie sich nicht mehr sicher ob sie den braunhaarigen Werwolf jemals wirklich gehasst hatte. Sicher sie war stink sauer gewesen und hatte diese Wette absolut abscheulich gefunden aber Hass war schon ein starkes Wort.. Man sagte zwar immer das die Grenze zwischen Liebe und Hass ein schmaler Grat war - aber Hazel war der Meinung das man jemandem nur derart negative Gefühle entgegen bringen konnte wenn man keine - wirklich keine positiven sprich romantischen oder freundschaftlichen Gefühle mit jemandem Verband. Und das war bei River nie der Fall gewesen. Da war immer das Gefühl gewesen, an der Geschichte müsse noch mehr dran sein.. Und das ohne den gutaussehenden Brünetten etwas im Leben der Tribridin fehlte, dass sie ohne ihn nicht komplett war. Aber das spielte momentan noch keine Rolle, es war nur eine Gewissheit, ein Gefühl in ihrem Unterbewusstsein. Gerade versuchte sie River, der immer gedacht hatte sie wäre gewöhnlich und Umgekehrt, zu erklären was eine Tribridin denn genau war. Und natürlich war es schwer zu glauben das Hazel sich so gut unter Kontrolle hatte, doch es hatte ja auch lange genug gedauert. "Inzwischen habe ich es ziemlich gut im Griff, ja. Aber das dass lange gedauert hat, kannst du mir glauben, als kleines Mädchen hatte ich mit der Kontrolle sehr zu kämpfen.", gab sie leise zu. Twillight hatte ja wirklich ganze Arbeit geleistet was Vorurteile gegenüber Vampiren anging, oder vielmehr das Bild von Vampiiren. Weshalb sie kurz Lachen musste und den Kopf schüttelte. "Nein Vampire glittzern nicht in der Sonne, das ist totaler Quatsch was sich Stephenie Meyer da ausgedacht hat." Sie zeigte ihm ihre rechte Hand. "Ich trage einen Tageslichtring. Damit können Vampire gefahrlos in die Sonne.", erklärte sie ihm. "Aber ohne den Ring würden Vampire in der Sonne verbrennen, da hast du Recht." Augenscheinlich war River einverstanden, erstmal den Unterricht zu besuchen und dann irgendwann mit ihrer Hilfe zu recherchieren, was ein guter Anfang war. Natürlich konnte der Brünette nicht wissen wer Kaleb war, deshalb schüttelte sie nur sachte den Kopf. "Nein Kaleb ist ein Vampir, frag mich nicht wie er diese Gittarensolos erträgt." Hazel drückte kurz aufmunternd Rivers Hand, er würde das schon schaffen sich hier einzuleben, denn die meisten waren nett und hier würde ihn niemand verurteilen. Und Rafael erwartete nicht das seine Betas sich unterwarfen. Das würde River schon mit bekommen wenn sie endlich in der Sporthalle waren. Dagegen zusammen zu essen sprach ja eigentlich nichts, es war ja kein romantisches Candelightdinner oder so. Dazu hätte sie auch nicht ja gesagt. Das Geständnis das River seinen Werwolffluch auf einer Party ausgelöst hatte, kam überraschend aber Haze freute sich sehr darüber. Es vergrößerte ihr Vertrauen in den Braunhaarigen, dass er ihr eine so große Sache anvertraut hatte. Und zeigte ihr das River ihr noch immer vertraute, was ein gutes Zeichen war. Vielleicht gab es ja doch noch Hoffnung für die Beiden.. Die Gänge der Schule waren sehr verwirrend wenn man neu an der Schule war, deshalb bekam jeder neue Schüler in der Regel eine Karte der Schule. Hazel hatte sich angewöhnt immer eine verzauberte Karte für die Neuen bei sich zu führen. Zumindest ihre eigene, doch die benötigte sie nicht mehr nach all den Jahren. Also nickte die Tribridin und reichte ihm ihre Karte. "Hier du kannst meine alte Karte haben, ich kenne mich hier ja bestens aus und diese ist verzaubert, damit du deinen aktuellen Standpunkt sehen kannst, so siehst du wo du lang musst." Der Zauber war schließlich nicht an ihre Person gebunden. Der Beinahe-Sturz kam überraschend aber noch überraschter war sie, als sie Rivers Arm um ihre Hüfte spürte. Natürlich wäre es schmerzhaft gewesen hin zu fallen aber es hätte Hazel nicht so sehr aus dem Konzept gebracht wie die Situation jetzt.. "Ähm ja, danke. Das ist wohl besser.", meinte sie nachdenken während sie sich bei ihm einhakte. Kurz überlegte die Brünette ob es heute Burger mit Pommes gab und schüttelte sachte den Kopf. " Ich fürchte für Burger oder Pommes müssten wir in den Grill gehen, denn leider steht der heute nicht auf der Speisekarte." Bei der Vorstellung wie River beim Versuch etwas zu kochen die Küche abfackelt musste sie Lachen. "Ach komm, so übel wirst du schon nicht kochen können. Oder lässt du etwa auch Nudelwasser anbrennen?", wollte sie schmunzelnd wissen. Inzwischen konnte Hazel die Sporthalle bereits sehen und wusste das Rafael sie bereits riechen konnte, sowie auch sehen, sollte er zufällig aus einem der Fenster sehen. Hoffentlich hatte Rafael daran gedacht die anderen Betas zum Essden zu schicken, denn sie zog es vor ihm die neuen Werwölfe alleine vorzustellen. Denn meistens waren die Neuen nervös.. Kurz vor dem Geländezugang zur Sporthalle stoppte sie mit River. "Hör zu.. es wird wahrscheinlich so sein, dass du die Vollmondnächte im Verwandlungskeller der Schule verbringen musst. Damit dich niemand entdeckt, wenn du dich wieder.. sagen wir verläufst. Und die Werwölfe der Schule und die Vampire der Schule sich nicht versehentlich gegenseitig umbringen. Verstehst du?", fragte sie entschuldigend lächelnd. Sicherlich keine angenehme Sache aber immerhin mussten ja alle Schüler der Schule und auch die Bürger von Mystic Falls geschützt sein. Sowie das Geheimnis der Schule natürlich. "Aber ich werde dich nicht alleine lassen, versprochen. Ich werde in jeder Vollmondnacht bei dir sein.", versicherte Hazel ehrlich. Sie wollte wirklich das River an der Schule blieb und ihm geholfen wurde. Dafür würde die Tribridin beinahe alles Tun! Zuerst hatte sie River nicht hier haben wollen aber je mehr Zeit sie mit ihm verbrachte, umso dringender wollte sie ihn hier behalten. Und sie wusste das es vielleicht falsch war aber sie wollte ihn nicht noch einmal verlieren.. Auch wenn sie am ersten Mal selbst Schuld war. "Ich weiß das diese Vorstellung nicht schön ist aber es ist nur zu eurem Besten, immerhin soll sich niemand verletzen. " Hazel blickte kurz in die Sporthalle und konnte nur noch Rafael sehen. "Bist du bereit Rafael kennen zu lernen?", wollte sie sanft wissen. Hoffentlich würde River jetzt nicht doch noch reißaus nehmen und für ihn würde endlich alles gut werden und wer weiß vielleicht würde früher oder später auch zwischen den beiden irgendwann wieder alles gut werden. Zumindest wäre das doch irgendwie schön.. auch wenn sie diese Gedanken nicht haben wollte, so waren sie von ganz alleine auf gekommen.. Nicht das sie ihn jetzt abknutschen würde oder so aber man wusste ja nie was die Zukunft so brachte. Es war als würden zwei Seiten von ihr, einen Kampf austragen. Eine Hälfte, die ihm verzeihen wollte und ihn zurück haben wollte und der vernünftige Teil, der sie zur Vorsicht mahnte.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.10.2020 15:00.

River
Gelöschter Benutzer

Re: River & Hazel - Oh no, not you again!

von River am 18.10.2020 16:03

River war also der Neue an der Schule. Nichts neues für jemanden, der sowieso nicht länger ertragen wurde, als es nötig war. Er schien zwar süß und verdammt heiß zu sein, doch er war weder beliebt, noch wollte ihn jemand in seiner Nähe haben. Seine Aggressionen hinderten ihn an jeglicher Art von Freundschaft und Aktivitäten und seine Kräfte als junger Werwolf waren sehr stark ausgeprägt, was nicht zuletzt daran lag, dass er seinen Körper hin und wieder in ein Sportstudio schliff, um dort Dampf abzulassen. Heimlich schlich er sich durch den Keller in den Boxraum, zog sich dort um und begann auf die großen Sandsäcke einzuschlagen, die von der Decke hingen. Nicht allzu oft passierte es dem brünetten jungen Mann, dass er ausversehen einen Sandsack zertrümmert hatte mit bloßen Fäusten, weil ihn die Wut an so mancher Leute packte. Er hatte sich nicht im Griff, dessen war er sich bewusst, weshalb er auch auffällig wurde und Alaric ihn im Wald erwischt hatte. Vielleicht wollte er auch entdeckt werden und sterben, doch so genau hatte er das noch nicht mit sich aus gemacht.
Nachdem Hazel ihn verlassen hatte wuchs in ihm das große schwarze Loch stetig. Der einst so ausgeglichene Werwolf schien dahin zu sein, als er herausfand, dass sein Herzblatt nicht mehr an der Schule zu sein schien. Sein Anker, den er anfangs nicht wirklich einschätzen konnte und weshalb er so vorsichtig war. Die Dame an der er sich festbiss, metaphorisch gesehen, und die ihm mit nur eine Wort das Herz in tausend Stücke reissen konnte. Sie schien anfangs für ihn unerreichbar, auch wenn sie sich immer wieder auf dem Schulgang über den Weg liefen und er versuchte ihr so wenig Beachtung zu schenken, dass es nicht auffiel, dass er gut fand. Genau dieses Mädchen sollte nun eine Gefährtin werden von der er nur zu träumen gewagt hatte. Er ließ den Begriff immer wieder durch seinen Kopf schwirren. Tribridin... Ein komisches Wort für etwas, dass Gefahr ausrufen sollte, da es aus drei Wesen bestand die allein schon so viel Schaden ausrichten konnten und doch war es ihm völlig egal gewesen, dass er nun ein Werwolf zu sein schien, denn mit Hazel an seiner Seite würde er gewiss diese Seite seltener zum Vorschein bringen. An diese Wette wollte er nicht einmal mehr denken. Seinen 'Preis' dafür hatte er nie verlangt, sondern verließ noch am selben Tag die Schule, um nie mehr mit jemandem in Kontakt zu treten. Erstreifte eine Weile umher, klaute sich Essen und schlief unter dem sternenklaren Himmel von Mystic Falls um nicht nach Hause gehen zu müssen. Es waren ein paar harte Monate, dennoch prägten sie den jungen Werwolf, denn er wollte sein Leben umkrempeln.
Beim nächsten Satz der Tribridin blieb River fast der Atem stehen. Sie wollte ihm helfen? "Woher kommt der Sinneswandel? Ich dachte, du hasst mich" fragte er nach, denn er erinnerte sich genau an die letzten Wort seiner Angebeteten. "Ich meine, es ist cool wenn du mir helfen willst und bei mir sein willst, aber wäre es nicht genau das, was du nie wieder tun wolltest?" der Werwolf war ein wenig verwirrt. Vielleicht irrte er sich auch und Hazel war nicht so nachtragend wie er dachte. Er wusste, dass sie ihm nicht gleich verfallen würde, das ware damals schon schwer, doch wenn es eine Chance gab, dann würde er sie sicherlich nutzen um ihr Herz wieder zu gewinnen. River schob die Augenbrauen nach oben und begann zu lächeln. Das war eine sehr verzwickte Geschichte, die Hazel ihm da erzählte. Dast schon ungläubig sah er sie an, da sie immer die ruhige Person war und man ihr nichts angemerkt hatte. "Dann hast du das also sehr gut im Griff?" fragte River neugierig nach und beobachtete die Tribridin genau. Für ihn war das alles noch so neu und unerwartet. Er dachte zwar nie, dass er der Einzige gewesen sei, doch auch nicht, dass es so viele andere Wesen gab "Wenn du ein Vampir bist, musst du dann nicht in der Sonne glitzern oder in der Sonne verbrennen?" fragen über Fragen, die sich in seinem Kopf bildeten. Es schien als würde er darin versinken und auf das Angebot in der Bibliothek nickte er nur. Vielleicht war es besser, wenn er wirklich erstmal in den Unterricht ging und lernte mit isch selbst klar zu kommen.
"Kaleb?" fragte River nach und sah die Tribriden an "Ist er auch ein Werwolf?". Immerhin kannte er auf dieser Schule niemanden außer Hazel und er hatte ein wenig Panik davor seinen Alpha kennen zu lernen. Er wollte sich nicht unterwerfen und wollte auch nicht wirklich dazugehören, immerhin war er bisher immer allein klar gekommen und hatte niemanden gebraucht. Auf die Zustimmung zum Essen, lächelte der Werwolf und freute sich  innerlich. Es war der erste Schritt in die richtige Richtung und er fühlte sich gut an. "Naja, Party's sind nicht mehr so meins, weil ich auf der letzten meinen Fluch ausgelöst habe" begann der groß gebaute Junge zu sprechen. Es war für ihn eine Hürde, die er überspringen musste, aber vielleicht würde es die Bindung zu Hazel ein wenig verstärken, wenn er sich ihr gegenüber öffnen würde. Es war klar, dass jeder wusste das River seinen Fluch ausgelöst hatte, sonst wäre er schließlich nicht hier, aber scheinbar interessierte es niemanden, denn er wurde nicht mit fiesen Blicken und Kommentaren kommentiert als er mit Hazel an ihnen vorbei zog. Alles schien hier anders zu sein und das erfreute ihn sehr. Er folgte Hazel einfach. Es würde eine Weile dauern bis er sich in den Gängen zurecht finden würde so viel stand fest "Gibt es hier eine Karte für die Gänge oder sowas?" fragte er also nach, denn an seinem ersten Schultag wollte er nicht unbedingt zu spät kommen, nur weil er sich verlaufen hatte. Als sie drohte zu fallen, legte er schützend einen Arm um ihre Hüfte und sah sie für einen Moment an. "Ist schon gut, vielleicht sollte man hier einfach mal sauber machen" kam es verlegen von River, als er ihr aufhalf und hielt ihr einen Arm hin, wo sie sich rein haken konnte "Nicht, dass du noch einmal ausrutschst" dabei grinste er breit und begann mit ihr zurück zu Schule zu laufen. "Naja, ich bin nicht sehr wählerisch, was das Essen angeht. Mir würde auch ein Bürger oder eine Portion Pommes reichen, also denke ich, dass wir dort schnell was finden werden" sagte er sicher und sah sich ein wenig um. "Wenn ich was kochen soll, dann sollte man lieber gleich die Feuerwehr rufen, denn das würde nicht sehr gut enden" dabei lachte der Werwolf laut und schüttelte genüßlich den Kopf. Das letzte Mal als er einen Kochlöffel in der Hand hatte war ziemlich lange her und er wollte sicherlich nicht die Küche in Brand setzen, nur um seine Kochkünste auf die Probe zu stellen, dafür gefiel es ihm hier schon zu gut.

Antworten

Hazel
Gelöschter Benutzer

Re: River & Hazel - Oh no, not you again!

von Hazel am 12.10.2020 00:24

Nagend war das Gefühl in der Seele wenn man jemanden getötet hatte und wenn es auch nur unabsichtlich geschehen war, diesem Gefühl war das egal. Dieses Gefühl ließ einen niemals so wirklich los und deshalb hatte Hazel auch vollstes Verständnis für jeden Werwolf oder Vampir der neu an die Schule kam. Vampire und Werwölfe waren Sklaven ihrer Instinkte und die Verwandlung eines Werwolfs  war dazu auch noch mit unerträglichen Schmerzen verbunden. Als wäre es nicht schon Strafe genug das sie mit dieser Schuld ewig Leben mussten. Manchmal waren Hexen aber wirklich besonders fiese, rachsüchtige Biester, dabei konnten sie doch auch so viel gutes Tun. Wenn Sie denn nur wollten, deshal0b konzentrierte Hazel sich auch darauf möglichst nur Verteidigungszauber und ähnliches zu benutzen. Das hatte die Tribridin sich spätestens geschworen nachdem sie in einem emotionalen Moment beinahe jemanden getötet hatte. Ganz zu schweigen davon wie sie ein komplettes Haus aus einander genommen hatte. Natürlich wusste Hazel nicht wie genau River seinen Fluch ausgelöst hatte und sie würde ihn sicher nicht drängen es ihr zu erzählen aber er könnte es tun, wenn er dazu bereit war und würde von ihr nicht verurteilt werden. Und wäre durchaus auch bereit ihm zu erzählen wie ihr Fluch ausgelöst worden war. Sie kannte auch seine sanfte und verletzliche Seite,  einen ganz anderen River und deshalb konnte sie ihn wahrscheinlich auch nicht hassen, nie so wirklich. Denn wenn sie die Situation von damals jetzt neutraler erneut betrachtete, dann hatte River erschrocken gewirkt und wirklich verzweifelt und ehrlich. Nicht so wie seine Kumpels die Hazel hämisch angegrinst hatten. Natürlich würde sie jetzt nicht bei der ersten Entschuldigung zusammen brechen und ihm unter Tränen verzeihen, dazu war sie noch nicht bereit. Aber sie würde ihn jetzt auch nicht total mies behandeln, dass wäre einfach kindisch und kleinlich. Haze war zwar nachtragend aber keine gefühlskalte, berechnende Bitch. Einen direkten Beweiß verlangte Hazel jetzt auch nicht, wenngleich sie ihn mit einem verzauberten Stein testen könnte aber das erschien ihr unfair. River bestätigte ihr das er sich nicht erinnert und in ihrem Hals schien sich erneut ein Kloß zu bilden. Daran änderte auch seine sarkastische Bemerkung nichts und erst Recht nicht die Schilderung vom Erwachen an Orten an die er keine Erinnerung hatte und das auch noch vollkommen Orientierungslos. Das musste wirklich aufhören Hofentlich würde er hier an der Schule positivere Verwandlungen erleben. Womöglich mit etwas Hilfe und Geduld. "Weißt du.. wenn du magst und dir das Helfen würde, könnte ich beim nächsten Vollmond bei dir bleiben. Also manchen hilft das wenn eine vertraute Person bei Ihnen ist.", bot die Brünette an. Wieder vollkommen ruhig betrachtete sie River dann erst wieder als er sie ungläubig ansah und nicht verstehen konnte wie das ganze Tribriden-Ding funktionieren sollte. "Naja übernatürliches wird eben auch vererbt... Und da meine Familie aus Hexen bestand, bevor ihre Mutter sie in einem Ritual zu Vampiren machte, habe ich Hexenahnen, zudem war mein Vater kein reiner Vampir, sondern seine Hexenmutter hatte eine Affäre mit einem Werwolf. Also war mein Vater ein Hybrid aus Vampir und Werwolf. Und meine Mutter ist auch eine Hybridin - Okay vor meiner Geburt war sie nur Werwölfin.", versuchte sie zu erklären. "Genaueres kannst du ja in der Bibliothek recherschieren, ich suche dir auch die entsprechenden Bücher raus dann, ich denke nur das du vielleicht erst mal eine Weile den Unterricht besuchen solltest, bevor du so Komplexe Themen der übernatürlichen Gemeinschaft recherschierst." Natürlich wollte Hazel damit keineswegs andeuten das er dumm sei, allerdings war er ja noch ein Neuling was dss Übernatürliche betraf. "Und was den niemanden zerfleischen Teil betrifft.. nein will ich nicht aber ich bin ja auch schon seit meinem sechsten Lebensjahr an dieser Schule. Abzüglich von der Zeit an der High School mit dir, weil ich meine Kontrolle auf die Probe gestellt habe." Das sie von Hexen entführt worden war und nach dem Ende der Beziehung der beiden, dass komplette Haus ihrer Entführer zerlegt hatte, ließ sie lieber mal aus. "Ich habe Kaleb schon öfter gesagt er soll diese Musik nicht an Tagen hören, an denen wir neue Schüler bekommen.", ging Haze noch auf die Musik bei Rivers Ankunft ein. Darüber würde sie mit Kaleb nochmal sprechen! Als River meinte es läge in ihrer Entscheidung ob sie ihn besuchen würde oder dem Haus fern blieb wurde die Tribridin kurz still und nachdenklich. Diese Entscheidung würde wohl irgendwann in der Zukunft fallen. Hazel versuchte River das Treffen mit Rafael wirklich so schmackhaft wie möglich zu machen, zumal sie ihm noch gar nicht vom Verwandlungskeller erzählt hatte und ernsthaft überlegte das ihrem besten Freund Rafael zu überlassen. Sah aber dann ein, dass River wahrscheinlich, noch am ehesten bei ihr halbwegs positiv darauf reagieren würde. Auf die Bedingung hin das sie mit ihm Essen gehen sollte, blickte sie ihn überrascht an. Willigte aber schließlich ein. "In Ordnung.", kam es begleitet von einem kleinen Lächeln über ihre Lippen. Kurz hoben sich ihre Augenbrauen, ehe ihre Züge sanft wurden, da sie spürte das Partys ein heikles Thema bei River zu sein schienen. "Natürlich musst du nicht auf Partys gehen Mister Saltzman sprengt die in der Regel ohnehin Recht schnell.", verkündete die Tribridin. "Rafael müsste gerade in der Sporthalle sein, da müssen wir jetzt rechts um die Ecke biegen, wieder zur Schule." Somit drehte Haze sich auch schon wieder in die entsprechende Richtung, verlor dabei jedoch das Gleichgewicht und stieß leicht gegen River, wofür sie sich augenblicklich entschuldigte. "Tut mir echt leid! Der Steg war rutschig.", erklärte Haze während sie spürte wie die Röte sich auf ihre Wangen ausbreitete. Sie Strich sich einige verirrte Haarsträhnen hinter die Ohren und fragte beinahe heiser "Wollen wir dann los? Und was willst du eigentlich Essen? Wir haben Fleischgerichte, Fischgerichte, Nudelgerichte und süße Speisen.. Und falls dir die Auswahl mal nicht reicht kannst du ja immer noch zum Grill gehen oder dir selbst was kochen."

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.10.2020 15:02.

River
Gelöschter Benutzer

Re: River & Hazel - Oh no, not you again!

von River am 11.10.2020 20:51

Als River gerademal ins Teeniealter kam, passierte der folgenschwere Unfall vor dem seine Mutter Allison ihn immer versucht hatte zu warnen. Doch es blieb nicht aus, dass sein Werwolfgen irgendwann ans Tageslicht kam, weshalb es nur eine Frage der Zeit war. Er war auf eine Geburtstagsparty eingeladen und scheinbar der ungebetene Gast gewesen, den man nur einlud, damit man nicht als unfreundlich galt. Ehrlich gesagt hatte er sich über diese Einladung ziemlich gewundert, da er nicht sonderlich viele Freunde auf der Schule hatte. Nach einer Weile fühlte sich der BRaunhaarige unwohl auf der besagten Party und ließ den Moment nicht aus, sich etwas gegen dieses Gefühl einfallen zu lassen. Alkohol käme für den jungen Mann nicht in Frage, weshalb er lieber an den Pool ging und sich an den Rand setzte. Die Wellen schwabbten immer wieder über den Beckenrand, da sich Leute in dem kühlen Nass befanden und miteinandern verschmelzten im gesprochenen Sinne. In seinem Alter hatte er noch keinerlei Interesse am anderen Geschlecht und wurde deshalb als Freak und Außenseite gehandelt. Ein folgenschwerer Fehler, wie man nur wenig später merkte. Der Junge, den River zu der Party einlud war das reichste Kind in der Stadt, demnach war es egal, wenn etwas kaputt ging und so wie es aussah, hatten die Eltern die Kontrolle über diesen Jungen kläglich verloren. Es kam eins zum anderen und die Beiden begannen zu streiten. Er beleidigte River's Mutter, was wohl sein letzter Fehler sein würde, denn wenn River eines nicht leiden konnte und was ihn zur Weißglut brachte, dann war es jemand, der sich über seine Freunde und Familie ausließ. Kurz darauf wurde River aggressiv und kaum noch zu bändigen. Er schubste den Jungen immer wieder und drohte ihm, dass er aufhören solle zu reden, doch anstatt auf ihn zu hören, machte er munter weiter und sich einen Spaß daraus, wie sehr er den Braunhaarigen hochschaukeln konnte. Kurz darauf passiert das, was besser hätte nie passieren sollen, denn River schibste den Junge, sodass er mit der Schläfe an die Tischplatte vom Tischtennistisch knallte und sofort anfing zu bluten. Er regte sich nicht mehr und alle drum herum waren völlig geschockt, so auch River. Er griff sich in die Haare, versuchte sich zu beruhigen und rief nach einem Krankenwagen, nachdem ich versuchte dem Jungen zu helfen. Leider kam jede Hilfe zu spät und der Werwolffluch wurde in ihm ausgelöst.
Die Jahre wurden einsam, da er sich von allen abgewendet hatte und für sich allein war. Er ging jährlich auf eine neue Schule bis er Hazel kennen lernte. Zuvor erschien sein Leben immer so schwarz, auch weil er sich selbst nicht kontrollieren konnte, weder seinen Körper noch seine Emotionen. Er schien völlig außer Kontrolle und als er auf Hazel traf, verschwanden die Gedanken an sein Dasein bis er es mit ihr verscherzte und wieder zu dem einsamen Wolf wurde, der er vorher einmal war. Jeden Tag bereute er es, dass er sie verletzt hatte, zutiefst, doch wie konnte er ihr beweisen, dass aus dem Spiel das er eingangen war, echt Gefühle entstanden und er nicht nur ein einskaltes Arschloch war? Er wusste es nicht, aber mit ihr darüber zu reden, schien für ihn die beste Lösung zu sein, denn sie kannte seine Vergangenheit nicht, zumindest nicht den Übernatürlichen Teil.
"Ich erinner mich nicht an meine Verwandlungen, nur an die Schmerzen, die ich davor habe und eben dass ich danach irgendwo nackt aufwache" zuckte er die Schultern und versuchte sich auch an nichts zu erinnern. Zu groß waren die Schmerzen bei jeder Verwandlung, da wie er es mal gelesen hatte, sich jeder Knochen im eigenen Körper verformte. Er begann zu lachen "Vielleicht sollten man hier mal ausprobieren solche zu erfinden? Eventuell mit viel Gummi, damit sie nicht reisst?" kam es eher sarkastisch aus dem Mund des Werwolfs und er sah in den Himmel. Bald wäre wieder Vollmond und die Qual begann von vorne, zumindest für eine Nacht. "Ich wache immer ganz woanders auf. Meistens weiß ich nicht mal, wo ich bin" gab er zu und versuchte sich an seine letzte Verwandlung zu erinnern "Also letztes Mal war ich in der Nähe eines Diner's, weil ich dachte, dass ich mich vielleicht irgendwo verstecken könnte. Dort war auch ein Wald, aber als ich dann wieder aufwachte, war ich weit entfernt von diesem Diner und auch dem Wald" River konnte sich das alles nicht erklären und es machte ihn wütend, dass sein Körper es scheinabr auch nicht konnte.
Er stoppte in seinen Begwegungen und sah Hazel ungläubig an "Wie soll das denn gehen? Du willst mir also sagen, dass du eine Hexen-Werwolf-Vampir-Bestie bist und nicht den Drang hast hier jeden zu zerfleischen?" fragte der Werwolf ungläubig, denn als er hier ankam, wollte er sich fast auf jemanden stürzen, weil er zu laut Musik gehört hatte und er durch sein verbessertes Gehör die schrillen Gitarrensolos umso lauter ertragen musste. Wieder ein Schulterzucken "Ich schätze mal, dass das in deiner Entscheidung liegt und du dir das slebst aussuchen kannst, ob du mich besuchen kommst oder dich lieber von mir fern hälst" drückte der junge Mann aus und lief weiter neben ihr. River nickte nur zu ihrere Aussage mit dem Alpha. Er fand zwar das es Quatsch sei einem Alpha, den er nicht kannte die Pfote zu lecken, aber wenn das zum Einführungsritual dazu gehörte, dann sollte es wohl so sein. "Von mir aus, aber nur wenn du mit mir essen gehst" konterte der gutaussehende Braunhaarige und sah sie ernst dabei an. Er versuchte sich wirklich bei ihr zu entschuldigen, nur war es eben so, dass man sich bei einem kaputten Glas auch nicht entschuldigen konnte, wenn es durch die eigenen Hand kaputt ging und so war es nun mal auch mit Hazel's Gefühlen.
Schnell schüttelte River den Kopf. Auf seiner letzten Party tötete er einen Jungen und löste somit seinen Fluch aus, weshalb er sich von all dem Fern hielt "Das ist nichts für mich" sagte er knapp und legte seine Hände auf seinem Rücken ab. "Glaub mir, ich bin ein Partykiller" entgegnete er und sah auf den Boden. Es verletzte ihn immernoch zu tiefst, dass er so aggressiv war und es an anderen ausließ, doch wie sollte er sich in den Griff bekommen und wie sollten es andere schaffen, wenn er es nicht mal selbst konnte. Er schüttelte sich und begann zu lachen "Tut mir echt leid, aber es gibt wohl kaum jemanden, der sich um seinen Ex-Freund scherrt" gab er kund und händigte ihr das ausgefüllte Klemmbrett wieder aus. "Also wo ist dieser Alpha? Ich will das Beschnuppern hinter mich bringen" sagte er leise und kniff die Augen kurz zusammen. Er versuchte lustig zu sein, doch tat er das gerade auf seine eigenen Kosten.

Antworten

Hazel
Gelöschter Benutzer

Re: River & Hazel - Oh no, not you again!

von Hazel am 08.10.2020 23:54

Wenn sie damals schon gewusst hätte das River übernatürlich war dann hätte sie ihn sicherlich damals auch erzählt was sie war. Doch natürlich war es nicht nur ihr Geheimnis das sie verraten und somit andere in Gefahr gebracht hätte, denn die Schule war ja nicht umsonst geheim und galt in der Öffentlichkeit als Schule für reiche Problemkids. So gab es doch genug Bedrohungen für die übernatürliche Gemeinschaft, angefangen von fanatischen Religiösen über Jager bis hin zu rachsüchtigen Feinden aus teils uralten Familienfehden. Und das Menschen alles fürchteten und ausrotten wollten, dass sie nicht verstanden lehrte einen schon die Geschichte. Da hätte Haze nicht riskieren können River ins Vertrauen zu ziehen, ganz gleich wie viel er ihr bedeutet und wie sehr sie ihm damals vertraut hatte. Die Namen ihrer wahren Eltern hatte sie ihm auch nur verraten, weil er damit ohnehin nichts hatte anfangen können. Und da er nicht übernatürlich war, würde er es auch keinem verraten können - tja wie sie sich da geschnitten hatte!
Und im Nachhinein betrachtet hätte sie ihm auch helfen können denn so wie es sich anhörte hatte er seine Verwandlung alles andere als unter Kontrolle. Nachdenklich betrachtete sie den Jungen Mann neben sich als er von seinem nackten Erwachen in fremden Vorgärten oder im Wald berichtete. "Erinnerst du dich überhaupt an deine Verwandlungen?", wollte sie besorgt wissen. Denn was die Tribridin bisher gehört hatte klang so gar nicht als hätte er sonderlich Ahnung was mit ihm geschah. Immerhin wusste er das er ein Werwolf war, dass war ein Anfang. "Naja ich schätze nicht das Kleidung so konzipiert würde um brechenden und sich umformenden Knochen stand zu halten.", erwiderte sie trocken. Er konnte von Glück reden das ihn noch keine Menschenseele in verwandelter Form gesehen oder noch schlimmer bei der Verwandlung beobachtet hatte. "Wenn du aufwachst, wachst du dann vielleicht nicht weit von dort wo du davor warst auf? Dann könnte es nämlich sein das du dich durch etwas was dich an deine menschliche Seite bindet frühzeitig zurück verwandelt.. das können die Schmerzen sein oder eine Person oder auch ein traumatisches Ereignis..", rätselte sie halb erklärend, halb nur zu sich. Die Frage was eine Tribridin sei, kam nicht überraschend allerding überlegte Haze wie sie es River bei seinem aktuellen Wissensstand über das übernatürliche am besten erklären sollte. "Naja.. du hast doch sicher schonmal Filme über Hexen und mit Werwölfen oder Vampiren gesehen, oder? Falls ja.. eine Tribridin ist eine Kreatur die alle diese drei Wesen in sich vereint.", versuchte sie etwas unsicher zu erklären. Und mit Werwolf hatte sie dann ja ins Schwarze getroffen. Was Haze einerseits freute und ihr andererseits wahnsinnig leid Tat. Pflichtbewusst schrieb sie die Adresse auf und nahm seine Bemerkung er wohne dort alleine zur Kenntnis. "Sollte das eine Einladung sein oder mir sagen um welches Haus ich einen großen Bogen machen soll?", wollte sie leise Lachend wissen. Verstummte aber schnell wieder und wurde erneut Ernst. Schweigend Schritt die Brünette neben ihm über das weiche Gras das die ganze Fläche des Geländes einnahm. Die Erklärung was ein Alpha war, würde dem Einzelgänger sicherlich nicht sonderlich gefallen.. "Wölfe sind Rudeltiere und Werwölfe haben hier an der Schule auch ein Rudel. Und ein Alpha ist der Anführer eines Rudels. Willst du selber Alpha werden, musst du den aktuellen Alpha besiegen. Aber ich bin sicher du wirst Rafael mögen, er ist sehr nett und ziemlich cool.", versicherte Hazel mit einem aufmunternden Lächeln. "Und nein keine Sorge du musst nicht mit ihm Mittagessen wenn du nicht magst, ihr müsst euch nur kurz treffen und bekannt machen." Beschnüffeln sozusagen.. fügte sie in Gedanken an. "Rafael unterdrücken seine Betas nicht, er sieht alle als gleichwertig an auch wenn er der Alpha ist.", versuchte sie ihn weiter mit Erklärungen zu beruhigen. Denn irgendwie wollte sie nicht das er gleich wieder ging, dass wäre nicht sicher für ihn. Als River wieder sprach blickte sie ihn überrascht an. Hatte er sich tatsächlich gerade so irgendwie entschuldigt? Irritiert musterte sie ihn, suchte nach irgend einem Anzeichen das er Log. Doch da war nichts. Schnell wand sie den Blick ab als River sich auf die Unterlippe biss und versuchte ihren Herzschlag wieder unter Kontrolle zu bringen. "Ja es gibt öfter Partys hier.. meistens im Wald in der Nähe von einer alten Kirchenruine.", beantwortete sie Rivers überraschende Frage. Tat seine Entschuldigung ihm etwa schon wieder leid und er hätte sie gerne zurück genommen? Gott es war so frustrierend das sie aus diesem Jungen einfach nicht schlau wurde! Als er sie neckte schüttelte sie den Kopf, musste sich aber ein Grinsen verkneifen. "Hey, wer hat behauptet ich würde dir den Tod wünschen oder dass man sich keine Sorgen um seinen Ex-Freund machen darf?", wollte sie mit leicht zur Seite geneigtem Kopf wissen. Ihre Haare tanzten dabei leicht im Wind, denn inzwischen waren sie an dem Steg am Flussufer angekommen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.10.2020 13:03.

River
Gelöschter Benutzer

Re: River & Hazel - Oh no, not you again!

von River am 08.10.2020 19:49

Es war schon komisch, dass ich gerade hier Hazel über den Weg lief und dass sie mich auch noch herum führte, machte es noch verwirrender. Immerhin dachte ich, dass sie ein normales Mädchen sei und auf eine normale Schule gehen würde, doch da hatte ich mich wohl geirrt. Bis zu einem gewissen Lebensjahr dachte ich schließlich auch, dass ich normal sei, aber was in solch einer Welt in der wir lebten schon normal? Ich lächelte bei den Gedanken und schüttelte ihn gleich wieder ab. Viel wusste ich nicht über die Welt, weshalb ich mich erstmal bedeckt hielt und für mich alleine blieb. Ich ließ ungern jemanden an mich ran, wenn ich wusste, dass ich nicht lange bei ihm bleiben konnte. Das war der Grund, warum ich auf einem anderen College als Frauenheld galt. Zwar erklärte ich jeder Frau, die mit mir zusammen sein wollte, dass ich es nicht auf Dauer halten könne, doch das ignorierten sie und im Endeffekt war ich der Arsch. Den Vogel abgeschossen hatte ich aber damals mit Hazel. Ich ließ mich auf ein dummes Spiel zwischen meinen Freunden und mir ein, was ich niemals hätte zusagen dürfen und bereute es jeden Tag, sie so verletzt zu haben. Es war also für mich verständlich, dass sie jetzt noch auf mich sauer sein würde, aber ich war zuversichtlich, dass ich sie wieder für mich gewinnen könnte. Unsere Gefühle waren echt, auch wenn ich ihr mit meiner Aussage das Gefühl gab, dass sie es bei mir nicht waren. Jedoch konnte ich ihr versichern, dass jede Faser meines Körpers nach ihren Namen schrie, sobald sie mich mit ihren Augen ansah.
Ich nickte und hörte ihr weiter zu, während wir begannen das Gelände abzulaufen. "Naja, ich schätze mal, dass mir die Klamotten zu klein waren, als ich mich verwandelt hatte" somit zuckte ich mit den Schultern. Ich hatte keine Ahnung, was mit mir passierte, wenn ich mich verwandelte. Es war wie ein Blackout und dann wurde ich irgendwo wieder wach und war nackt. Das hatte mir so einige Kreischer schon eingebracht. "Erst kürzlich bin ich bei einer alten Frau im Garten wieder zu mir gekommen, nackt natürlich. Sie fing an zu schreien und drohte mir an die Polizei zu rufen, wenn ich nicht sofort verschwinden würde" dabei gestikulierte ich ein wenig herum "Ich schnappte mir also ein Handtuch, was auf der Wäscheleine hing und rannte um mein Leben und ab da war mir klar, dass ich alleine nicht klar kommen würde und Hilfe brauchte" und so nahm die Geschichte ihren Lauf und ich landete hier. "Was ist denn eine Tribridin?" fragte ich und zog die Brauen nach "Schuldig" ergänzte ich meine Aussage und bejahte somit ihre Frage, ob ich ein Werwolf war. "Ich wohne ein paar Straßen weiter" somit nannte ich ihr den Namen der Straße und die Hausnummer "Ich lebe dort allein" fügte ich hinzu. Ich nickte beeindruckt. Das wäre wohl der Ort, an dem ich die meiste Zeit abhängen würde, weil ich wusste, dass ich dort meine Ruhe haben würde und solange ich meine Aggressionen nicht unter Kontrolle hatte, würde ich mich von all den Anderen fern halten.
Ich zog bei ihren Worten, die Augenbrauen wieder nach oben. "Der Alpha? Was ist das?" fragte ich unwissend und zuckte dann mit den Schultern. "Solange ich nicht mit ihm Mittagessen muss, kannst du ihn mir vorstellen" denn ich wollte sicherlich kein Schoßhund von jemandem sein und auch kein Sklave oder sonstiges, sonst würde mich die Schule heute zum letzten Mal sehen. Er nach ihren hin und her lächelte ich wieder. Es erinnerte mich an die Zeit, bevor ich in ihren Augen zu einem Idioten mutierte. "Hör zu, dass damals..." begann ich und wusste nicht, ob ich bereit war es ihr zu sagen. "Es tut mir einfach leid" ergänzte ich und biss mir auf die Unterlippe. Ignorerte die Tatsache, dass sie es mir gleich tat, als sie über den See sprach. "Irgendwelche Party's?" lenkte ich von meiner betrüblichen Entschuldigung ab und sah zum See. Starke Strömung, also ein perfekter Ort für Selbstmörder...."Das klang fast so, als würdest du dir Sorgen um mich machen" neckte ich sie und nahm den Fragebogen an mich, den ich schnell ausfüllte.

Antworten

Hazel
Gelöschter Benutzer

Re: River & Hazel - Oh no, not you again!

von Hazel am 04.10.2020 19:55

Die Salvatore School war für Wesen definitiv die beste Lösung denn so wurden keine Menschen versehentlich verletzt und die übernatürlichen Wesen waren vor Entdeckung geschützt und könnten ihre Kräfte entdecken und die Kontrolle darüber lernen. Eine ausgezeichnete Lösung für alle! Noch dazu fühlte Haze sich hier sicher und geborgen. Zumindest bis River durch das Eingangstor in ihr Leben getreten war.. Seitdem fühlte die Tribridin sich unheimlich angreifbar und Rang im Stillen um Fassung. Was River ihr sicherlich auch anmerkte, zumindest die Nervosität? Warum zum Teufel war sie eigentlich nervös? Das mit ihnen war Geschichte und er war in ihr "Zuhause" eingedrungen! 
Jedoch musstesie sich eingestehen das unwillkürlich ein Schmunzeln über ihre Lippen huschte als er den Spruch wegen dem Fragebogen brachte.. Da er wegen dem Gelände etwas irritiert wirkte, erklärte sie ruhig: "Hinter dem Schulgebäude ist ein weitläufiges Gelände mit See, das siehst du dann ja gleich." Mit diesen Worten bogsie Links neben der Eingangstreppe in Richtung Gelände ein und bedeutete River ihr zu folgen. "Was machst du denn Nackt im Wald?", überging sie zunächst seine Frage. Und verdrehte innerlich die Augen. Nein sie war kein Wesen der Schulleiter fand es nur lustig seine Ex an seinem ersten Schultag aufs Gelände zu stellen! " Ja ich bin auch ein Wesen, ich bin eine Tribridin und du? Werwolf?", riet sie einfach mal ins blaue hinein. Währenddessen trug sie beim Fragebogen schonmal seinen Namen und Geburtsdatum ein. "Wo wohnst du?", fragte sie und deutete dabei schonmal hinter den See. "Wie du siehst ist hinter dem Gelände gleich ein Wald angeschlo, falls man mal etwas rennen will." Beinahe abwehrend hielt sie sich das Klemmbrett vor die Brust und fügte hinzu: "Wenn du ein Werwolf bist muss ich dir noch deinen Alpha vorstellen." Es war mehr eine Anmerkung für sie selbst, doch sie sah ihm dabei geradewegs in die Augen. Ein großer Fehler wie sie im Nachhinein erkannte, denn seine Augen hatten noch immer eine ziemlich hypnotische Wirkung auf sie. Bevor sie es pberhaupt mitbekam, trat sie einen Schritt auf River zu, trat allerdings augenblicklich wieder zurück als es ihr auffiel.  Um es zu überspielen deutete sie zum See, blickte dabei aber zu Boden und biss sich kurz auf die Unterlippe. "Im Sommer ist der See sehr beliebt zum schwimmen. Aber es gibt stgellen mit starker Strömung, also solltest du vorsichtig sein." Haze redete mal wieder zu viel und so verstummte sie wieder und hielt ihm wortlos den Fragebogen hin.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.10.2020 20:03.
1  |  2  |  »  |  Letzte

« zurück zum Forum